Hallo Reisefreunde, wir haben im Januar 2007 vor nach Bolivien zureisen.
Wer war schon einmal da und kann mir Tipps geben? Wir möchten in der nähe von Santa Cruz bleiben und brauchen Infos über Wetter und Flug.
Gruß Ines![]()
Bolivien
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Hallo Ines, ich war vor 3 Jahren mal Ende März in Bolivien - erst in der atmeberaubenden Stadt La Paz, dann in St. Cruz. Da ich da als Tänzerin Gastspiele hatte und nur in LaPaz ein paar Tage drangehangen habe, kann ich nicht so viel über die Umgebung von St. Cruz sagen. Ich fand es einfach nur extrem trocken, heiß, stickig und party-mäßig dort, viele cocktailbars, flaches land. da steckt wohl das Geld der Bolivianer. dagegen La paz in atemberaubender Höhe, Indios, natürlich auch größere soziale Probleme, der Titicaca-See in der Nähe und vor allem, wenn möglich auch Peru mit dem MacchiuPiccu - das habe ich mir damals nicht mehr leisten können, auch wenn ich mir dafür immer noch ins knie beißen könnte... leih dir doch mal einen reiseführer in der stadtbücherei aus, dann kannst du mehr erfahren. mein flug ging damals über einen 5stündigen aufenthalt in sao paulo, dann weiter mit einer bolivianischen linie, war ok. nur der aufenthalt in sao paulo war nervig, weil man aus dem klimatisierten warteraum nicht raus konnte. viel glück bei deiner planung, kathrin
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Hallo Ines,
Ich war im 2005 in SA und unteranderem auch in Bolivien (April/Mai). Ich habe einen 4 tägigen Jeep trip von San Pedor de Atacama (Chile) nach Uyuni gemacht! Das war sehr interessant, man fährt übers Altiplano 2500m - 5050m! Am schluss erreicht man den Salar de Uyuni (Salzsee). Und das ist auch gleich ein Highlight!! Dort MUSST Du hin

Von Uiuny giengs weiter via Oruro nach La Paz. La Paz ist der Hammer! "Metopole" im Hochgebirge! von dort aus kannts Du auch div. Touren machen. Wenn Du in La Pat bist erkundige dich wann der nächste Mercado oscuro im El alto ist. Das ist ein Markt wo du alles mögliche findest! Sehr interessant.
Ich habe mich für den ultimativen Mountainbike Trip entschieden, vom La Cumbre Pass (4700 m) - Colico (ca. 1300m), (Camino de la muerte). Das sind ca. 3500 höhenmeter auf 60km downhill http://www.pervan.de/reiseberichte/…Death_Roa*20513
Ich fand es nicht so gefährlich wie es z.T. beschrieben wird. OK ich bin aus der Schweiz und fahre selber Mountainbike. Ist aber ein Erlebnis sondergleichen. Man durchfährt verschiedene Klimazonen (Kalt, Feucht-kalt, subtropisch).Am schluss fuhr ich via Titicacasee (Copacabana) nach Peru! Später war ich noch im bolivianischen Amazonas.
Grunndsätzlich: Bolivien lohnt sich auf jedenfall. Bedenke einfach es ist ein sehr armes Land. Wenn Du im Altiplano nachts mit dem Bus unterwegs bist gehört ein warmer Schlafsack dazu. Es kann verdammt kalt werden! die Busse sind meist in einem schlechten zustand (Sitze usw.). Ok ich war immer in den billigsten Klassen unterwegs jedoch werden die anderen nicht viel besser sein.
In den bussbahnhöfen ist grundsätzlich einwenig vorsicht geboten. meistens hast du schon kurz nach dem aussteigen X-anbieter von hostels um die Ohren und eingenlich solltes du erstmal dein Gepäck "sichern". Lass dich nur nicht übberreden sondern sag, dass du schon eine unterkunft hast. das gleich gilt für die Taxis. Hier solltest du nur offizielle verwenden (Radiotaxis).
Ich habe mich aber sonst in Bolivien sicher gefühlt. Da es aber politisch unstabil ist, kann sich die Lage schnell ändern. Bervor du gehst informiere dich bei offiziellen Stellen; in der CH ist's das EDA http://www.eda.admin.ch/travel/boliv_d.html.
hoffe ich konnte dich für die Reise nach Bolivien nochmehr begeistern! Wenn du nochmehr infos möchtest einfach melden.
btw: ein sehr guter führer SA fand ich übrigens footprint (http://www.footprintbooks.com/).
Gruss aus der sonnigen Schweiz (demnächst in Costa Rica =)), mathias
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Hallo, an alle Südamerika - Reisenden mit Rucksack, Alleine oder zu Zweit!
Diese Geschichte ereignete sich im Frühjahr, ich las die verzweifelten Hilferufe von Freunden und Eltern.
Die Gechichte ging nicht gut aus wie ihr euch nun denken könnt. Ich möchte mithelfen, das solche Fälle überall bekannt werden.Die Eltern von Katharina und Peter sammelten alle ähnlichen Fälle und inzwischen ist daraus eine HP entstanden wo chronologisch alles aufgeführt ist. Das sind sie Ihren beiden Kindern wohl schuldig. Ich bewundere Ihre Aktivitäten.
Last euch die Reisen nicht schlecht machen aber lest bitte auch hier die Tipps und Ratschläge, die können für jeden einzelnen Lebenswichtig sein.
Hätten die Beiden das alles vorher gewusst, wer weiß das schon. Mir tut es wahnsinnig leid.
Hier der Link der HP : http://kirsten.schurich.com/
Allen allzeit immer eine gute Reise und gesunde Wiederkehr
Renate
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Hallo Ines, hallo die anderen,
wir hatten zwar von der Entführung und Ermordung der beiden jungen Österreicher gehört und waren natürlich genauso erschüttert, wie wohl jeder, der davon erfahren hat. Aber jetzt haben wir uns intensiver damit beschäftigt, da auch wir Bolivien für Ende des Jahres geplant haben. Nachdem wir nun ziemlich viel gelesen haben (vor allem auch auf der von Renate (DANKE)empfohlenen Hompage der Eltern der beiden), sind wir gar nicht mehr so sicher, ob wir noch nach Bolivien wollen. Einerseits locken zwar landschaftliche Schönheiten und bestimmt auch tolle Erlebnisse, andererseits sieht es so aus, als wenn die Tage dort nicht unwesentlich damit gefüllt sein werden, ständig aufpassen zu müssen und zwar über das normale Maß hinaus. Das kann einem den Spaß am Reisen allerdings gehörig verderben, denn wenn man keine Zeit und/oder Muße mehr für den Blick auf die Schönheiten hat, hat man nicht mehr viel davon.
Das was Katharina und Peter passiert ist, ist nicht unbedingt vermeidbar, es sei denn, man entscheidet sich für ein anderes Land. Selbst wenn man aufpasst und vorher über die Taktiken der Verbrecher informiert ist, so ist es doch zumindest aus unserer Sicht keine Garantie, dass es einem selbst nicht trotzdem passieren kann.
Wie gesagt, unsere Planung wackelt da doch schon ein bißchen. Wir haben übrigens schon Flüge von BUE nach Santa Cruz de la Sierra, denn wie Du Ines, wollen wir uns auch zunächst eine Weile dort aufhalten. Wie siehst Du das denn jetzt alles? Was habt Ihr vor? Ich denke, wenn man hinfährt, muss man sehr gut vorbereitet sein und möglichst auch die Hotels schon vorher kennen und wahrscheinlich werden auch nur organisierte Touren möglich sein-einfach aus Sicherheitsgründen. Wir haben bisher zwar immer eine grobe Planung gehabt wo wir hin wollen, was wir anschaun wollen usw., aber wir denken, dass dies für Bolivien nicht ausreicht. Die Option, mit einem Taxi fahren zu können, scheidet wohl auch aus, denn man weiß ja nie, wo man wirklich einsteigt, auch wenn das Taxi wie ein Taxi aussieht...Bleiben wirklich nur noch die öffentlichen Busse mit all ihren Nachteilen. Aber was ist schon eine ewig lange Fahrt in einem kalten Bus gegen ein Kidnapping und Schlimmeres...
Vielleicht hat auch jemand noch Tipps, wie man sich verhalten sollte, wenn man doch in eine so schlimme Situation kommt.
Eure Meinung zu erfahren wäre uns wichtig.
LG Andrea -
Hallo,wenn man so unsicher ist alle zu fahren sollte man lieber mit einem Reiseveranstalter fahren,z.b.Viventura oder djoser.Gruß Parodien
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Hallo Ihr Reisefreunde, wir werden natürlich Bolivien besuchen. Die gefahr Dein Leben zuverlieren ist in jedem Land gleich. Es ist natürlich gut wenn man sich Informiert und im groben weis wo man hin will oder was man will. Wir haben das große Glück das meine Freundin vor 15 Jahren nach Bolivien ausgewandert ist, dort eine große Farm mit ihrer Familie besitzt. Man glaubt gar nicht wie viele Deutsche dieses Land bewohnen.
Mich hat der Bericht der beiden Östereicher sehr geschockt und es tut mir sehr für die Eltern leid aber ich weis wenn ich diese Länder besuche worauf ich mich einlasse. Für unsere Tochter (20 Jahre) bereiten wir immer einen Briefumschlag vor, wo alles wichtige für Sie zusammen gefasst ist. Aber das Reisen und Menschen aller Nationen kennen zu lernen lasse ich mir nicht nehmen. Es ist so klasse sein Leben selbst zu bestimmen. Reise nicht mit Angst dann verlierst du die Freude daran.
Liebe Grüße
Ines:D -
Hallo Ines,
ja, ich denke schon, es ist ein Unterschied zu uns vorhanden, wenn Ihr in Bolivien einen Ansprechpartner habt, der Euch vor Ort informieren und notfalls sicher auch helfen kann. Es ist dann schon einfacher, auch wenn Ihr selbst auf Euch aufpassen müsst.Wir wissen auch wohin wir wollen und was wir dort machen wollen, aber es schützt nicht davor, von der Straße weg gefangen werden zu können.
Auch unsere Angehörigen wissen wo wir uns ungefähr aufhalten, da man ja nicht täglich mailen kann, aber die Möglichkeit für sie zu helfen ist natürlich auch begrenzt.
Was wollt Ihr machen in Bolivien? Wir möchten in den Amboro NP und in den NP Noel Kempff Mercado. Dann weiter Richtung Potosi und Uyuni (wenn es das Wetter erlaubt und der Salar nicht im Wasser versunken ist). Danach wahrscheinlich über die Grenze nach Chile und weiter nach Nordargentinien.
Im letzten Jahr waren wir in Patagonien, was uns sehr gut gefallen hat und wo wir uns immer sicher gefühlt haben.
LG Andrea
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Hallo,
ich denke auch, dass es einen großen Unterschied macht, ob man privat unterkommt und jemanden im Land kennt, oder eben nur rumreist.
Widersprechen möchte ich, dass die Gefahr das Leben zu verlieren in jedem Land gleich ist. Das stimmt nicht. Es gibt Länder, da ist es einfach gefährlicher herumzureisen. Nicht umsonst wird auch beim Auswärtigen Amt vor einigen Ländern gewarnt.
Wenn man trotz Warnung in so ein Land reist, dann sollte man einfach wissen, dass es eben nicht ungefährlich ist. Es passiert ja auch nicht jedem etwas, nur denjenigen, denen etwas passiert, da sagt natürlich jeder, das war doch klar...
Ich bin etwas zwiegespalten, aber ich habe meinem Sohn auch nicht verboten nach Medellin/Kolumbien zu reisen, da er dort in einer Familie untergebracht war. Angst hatte ich dennoch und war froh, als er unversehrt wieder in D landete.
Viele Grüße
Petra -
Hi Petra,
danke auch für Deine Wortmeldung. Ich verstehe, dass Du Dir auch um Deinen Sohn Sorgen gemacht hast. Man ist schließlich nicht dabei und ziemlich weit weg in einer anderen Welt. Wir haben das erlebt in der Familie, wie alle gezittert haben, da wir zum Zeitpunkt des Tsunami auf Sumatra waren. Wir selbst hatten es gar nicht mitbekommen, waren mitten im Land ohne jede Info. Zwei Tage später kamen wir wieder in die Stadt und auch hier bekamen wir es erst Stunden später mit. Zu Hause dagegen liefen schon die Aktionen über die Botschaft usw. Unsere Leute waren ziemlich fertig, obwohl unsere letzte Meldung aus dem Landesinneren war mit dem Vermerk, wir würden dort auch bleiben. Aber bei Individualreisen weißt Du ja selber manchmal nicht, wo Du wirklich in zwei Tagen sein wirst und die zu Hause gebliebenen können sich nicht immer drauf verlassen.Wir sind da auch zwiegespalten in der Denkrichtung "muss das unbedingt sein", "man kann auch woanders hinreisen" usw. Andererseits kennt man die Warnungen und die Praktiken jetzt zumindest mal teilweise und nur aus Berichten. Aber hilft das, dass man die Praktiken kennt, wenn man wirklich in so eine Situation gerät. Ich denke auch, dass die Gefahr sein Leben zu verlieren nicht überall auf der Welt gleich ist. Ich denke auch, dass Naturkatastrophen etwas anderes sind als Anschläge auf Leben und Gesundheit von Menschen durch Menschen. Im Moment würden wir wegen der geologischen Unruhe in Indonesien auch nicht dort hinreisen. Warum also Bolivien, wo noch vor ein paar Monaten die beiden jungen Leute aus Österreich umgebracht wurden.
Wir überlegen immer noch.
Danke und allzeit gute Reise und gesunde Wiederkehr.
Andrea -
Hallo,
das ist immer so ne Sache mit den Gefahren in einem Land. Die Höhe der Gefahr ist eben immer subjektiv und nicht zuletzt abhängig von den Meldungen in der Presse. Zum Beispiel ist Australien das Land, das pro Einwohner die meisten Morde zu verzeichnen hat. Und wenn es um Morde an Touristen geht, dann liegen die fast um das Fünffache vor den USA.
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Hi,
nun ja, die Presse bauscht schon einiges auf, aber mit einem gesunden Menschenverstand und vernünftigem Hintergrundwissen kann man schon in etwa selektieren.
Es kommt immer auf die Betrachtungsweise und auch den Vergleich an. Nimm eine Insel mit 6 Einwohner und 3 davon werden ermordet, schon liegt die Quote bei 50%
Es gibt aber Länder, da stehen Entführungen an der Tagesordnung. Meine Nichte wollte zwischen Ausbildung und Weiterausbildung unbedingt ein paar Monate weg. Irgendein soziales Projekt. Man hat ihr Guatemala empfohlen. In diesem Land sind Entführungen und Vergewaltigungen junger Mädchen an der Tagesordnung, so die Auskunft beim Auswärtigen Amt und anderen Informationen. Das kann ich doch dann keinem jungen Mädchen empfehlen. Gott sei Dank hat sie ihre Reise storniert und ist nach Costa Rica geflogen. Sicher hätte es gut gehen können und wenn nicht?
Die Welt ist groß, wer das Abenteuer liebt und das gewisse Prickeln haben möchte, soll in jedes Land fliegen, ungeachtet der politischen und sozialen Unruhen. Meine Devise ist, es gibt so viele Länder auf der Erde, alle schaffe ich in diesem Leben nicht, warum sollte ich mir freiwillig das Land aussuchen, wo die Gefahr so potenziert lauert?
Aber wie gesagt, dass muss jeder für sich selber entscheiden.
Ich war im Übrigen während des Tsunamis in Indien und am 11.9.2001 in der Nähe von New York und beim Ausbruch des 1. Golfkrieges in Indonesien, während des Korea-Krieges in Seoul und in Liberia als der Bürgerkrieg ausbrach.
Ich brauche diesen Nervenkitzel nicht mehr
Viele Grüße
Petra -
naja, wegen des Nervenkitzels wollen wir auch nicht nach Bolivien, sondern wegen der Landschaften, Tiere und Menschen. Wir hätten uns bestimmt mal treffen können, Petra, ich habe bis vor 4 Jahren auch im Landkreis SHG gewohnt.
LG und schönes WE