Hallo Myanmar-Kenner,
da wir mit dem Gedanken spielen in diesem Jahr Myanmar zu bereisen, möchte ich an dieser Stelle eine Frage loswerden die mich beschäftigt.
Ich habe mich bereits in einige Beträge hier im Forum eingelesen und bekomme immer mehr das Gefühl, dass in Myanmar ein sehr eigenartiges Preisgefüge vorherrscht.
Ich glaube HaPe schrieb in einem seiner Beiträge:
QuoteMyanmar ist ein sehr günstiges Reiseland. Wenn sich Reiseveranstalter nicht auf das Preisniveau vor Ort einstellen, sondern auf das Kostenniveau, das westliche Touristen normalerweise bereit sind zu zahlen, passt das im Land einfach nicht zusammen und ich habe den Verdacht, dass man so als Reisender zum Bestandteil des Problems der sozialen Schieflage in einem Schwellenland wird.
Genau dieses Gefühl des „es passt nicht zusammen“ und der „sozialen Schieflage“ habe ich schon in Kambodscha empfunden und mir scheint, dass es in Myanmar ähnlich ist.
Herrscht dort mittlerweile tatsächlich der $ vor? Und wie kann es (z.B.) sein, dass ich für ein Essen im Restaurant 1-2 $ bezahle (ich vermute die Angabe bezieht sich auch auf das Landesinnere) und für ein Auto mit Fahrer 60,- bis 80,- USD pro Tag fällig sind, oder ein Zimmer in einem Strandhotel an die 100$ (oder auch deutlich mehr) kostet? Und das bei einem Durchschnittseinkommen von weniger als einem US-Dollar pro Tag (wenn diese Zahl noch stimmt).
Wie empfindet Ihr denn diese Diskrepanz bzw. viel wichtiger, wie geht Ihr damit um?
Vielen Dank für Eure Erfahrungen.
Liebe Grüße
ellimobil