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Position: Home » Forum » Dies & Das Forum, Reiseforum » Alles zum Thema Reisen Forum » Sowas würde mir nie und nimmer passieren ... mir doch nicht.
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Thema: "Sowas würde mir nie und nimmer passieren ... mir doch nicht." [ Seite 1 2 3 5 ]

Kein neuer Beitrag HaPeRieger , 02.09.2011, 01:03 Beitrag #1   
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Hallo liebe Forumsgemeinde,

eigentlich wollte ich Euch ein paar hübsche Bilder aus Lissabon zeigen, aber ich will mit diesem Thread mal ein anderes, etwas unschönes Thema aufgreifen. Grund (ohne hierbei näher ins Detail zu gehen): Gerade mal ein paar Stunden in der Stadt wurden wir durch einen Taschendieb um etwa 50% unserer Barmittel erleichtert, die eigentlich drei Wochen reichen sollten.

Ich hätte (ganz ehrlich) nach Dutzenden von Reisen in alle Welt während einiger Jahrzehnte nicht gedacht, dass mir das passieren kann … zumal ich eigentlich einem recht plumpen Trick aufgesessen bin. Um wenigstens durch dieses Erlebnis an Erfahrung reicher zu werden, werde ich mir in der nächsten Zeit überlegen, was ich aus dem Vorfall lernen kann, ohne dabei den Spaß am Reisen zu verlieren. Hier mal eine erste ungeordnete und natürlich unvollständige „Erkenntnisliste“, die gerne von jedem ergänzt werden kann, der etwas dazu sagen möchte.

1) Wer glaubt, alleine durch viel Lebens- und Reise-Erfahrung weitgehend gefeit zu sein vor Taschendieben und Trickbetrüger, der hat im Prinzip bereits von vorne herein verloren und ich vermute – gerade diese, sind bevorzugte Opfer dieses Klientel.

2) Ebenso von vorne herein verloren hat derjenige, der glaubt er würde es auf jeden Fall merken, wenn sich ein Dieb an der Tasche oder der Kleidung zu schaffen macht. Die Burschen – und dass muss man ihnen neidlos anerkennen – haben einen Professionalität, die wirklich erstaunlich ist.

3) Von der großen Anzahl der möglichen Schädigungen scheint mir der (ganz banale) Taschendiebstahl ohne Personenschaden in den meisten europäischen Metropole der weitaus wahrscheinlichste zu sein. So zumindest, was ich im Gespräch mit der Polizei und aus dem Internet in Erfahrung gebracht habe. Begehrt sind insbesondere Bargeld und in den wenigsten Fällen Scheck-/Kreditkarten oder technische Geräte wie Handys oder Kameras. Also ist es keine schlechte Idee, sich diesen Fall besonders anzunehmen.

4) Kritisch sind „unübersichtliche Situationen“, die allerdings 100 Mal an einem Urlaubstag vorkommen bzw. die von den Dieben hergestellt werden und – realistisch gesehen – nicht vermeidbar sind, also sollte man sich …

5) so unattraktiv wie möglich für einen Dieb machen, der immerhin einiges bei einem Diebstahlversuch riskiert und einige Zeit investieren muss. Dazu gehört es IMO (insbesondere dem Dieb) offen zu zeigen, dass man an die Gefahr eines Diebstahls gedacht hat und vorbereitet ist. Und es gehört bei Ausflügen dazu, tatsächlich nur das dabei zu haben, was man auch tatsächlich beabsichtigt bei dem Ausflug zu benutzen.

6) Ein Reisverschluss an einer Tasche alleine ist für einen Dieb kein Hindernis. Ein sehr viel größeres Hindernis sind da z. B. schon zwei Reisverschlüsse, die hintereinander geöffnet werden müssen (nicht von außen sichtbare Innentasche mit Reisverschluss) und dieser kann sehr leicht z. B. mit einer Sicherheitsnadel für den Dieb nahezu unüberwindbar verschlossen werden. Nicht nur der unbemerkte Handgriff macht den guten Dieb aus, sondern auch das richtige Timing der Handlung. Und gerade das Timing kann man dem Dieb relativ einfach vermasseln.

7) Nicht die naheliegenden Orte verwenden, um Wertsachen aufzubewahren. Geldbeutel in der hinteren Hosentasche oder dem vorderen Fach im Bauchgurt sind sicher der schlechteste Ort überhaupt. Wer dann noch (so dämlich wir ich) den Ort der Begierte offen zeigt, indem er eine Fahrkarte eines öffentlichen Verkehrsmittels nach Benutzung im Geldbeutel verstaut, braucht sich um den postwendenden Verlust desselben nicht wundern.

8 ) Wenn es denn passiert ist, sofort Ort, Zeit, Umstände notieren, Namen von Zeugen notieren, Sachverhalt und entwendete Gegenstände notieren (Geldbetrag, Karten, Ausweise … etc.), nicht weil irgendeine Hoffung bestehen würde, die gestohlene Ware wiederzusehen, sondern weil ein möglichst lückenloser Polizeibericht sehr hilfreich sein kann, Folgeschäden zu minimieren (z. B. beim Versuch einen Leihwagen ohne Führerschein zu mieten). Insofern …

9) Diebstahl immer bei der Polizei anzeigen und um einen Bericht bitten, um die Folge-Probleme minimieren.

10) Mehr als den Bericht, darf man sich von der Polizei nicht erwarten. In meinem Fall gab es sogar ein Video von dem Diebstahl, auf dem die Täter eindeutig zu sehen sind und für dass sich die portugiesische Polizei genau so wenig interessierte, wie für die eigentlichen Umstände oder die Täterbeschreibung … das würde ja in Arbeit ausarten.

11) Auch wenn es im ersten Moment etwas paranoide klingt: Im Vorfeld der Reise sollten einige „was-wäre-wenn“ Dinge abklären werden. Beispiele: Unter welcher Telefonnummer kann man EC-Karte und Kreditkarten sperren (siehe nächster Punkt) und nicht viel weniger wichtig: Wie kann man sie wieder ent-sperren und ist es eine gute Idee dieses zu tun? Kann der Dieb eine Kreditkarte nutzen, wenn er sie gar nicht mehr in der Hand hat (sondern nur noch deren Nummer) und kann er die EC-Karte ohne PIN nutzen?

12) Es macht Sinn, Karten möglichst umgehend zu sperren, nachdem der Verlust bemerkt wurde. Meine Erfahrung mit der Polizei in Lissabon war diesbezüglich katastrophal. Wenn ich wenigstens dort gar keine Hilfe bekommen hätte, wäre es ja einfach gewesen. Aber ich habe dort permanent falsche Telefonnummern erhalten um irgendwas zu regeln und durfte mit Telefonen umgehen, deren Sprachqualität unterirdisch schlecht waren. Nach über einer Stunde und Dutzenden von Telefon-Versuchen, habe ich aufgegeben und via eigenem Handy die deutsche Auskunft angerufen und dort wurde mir dann wirklich weiter geholfen.

13) Bei der Polizei (wenig erfolgversprechend) und bei Hotels und anderen Einrichtungen (eher erfolgversprechend) Kontaktinformationen hinterlassen, wo man während der weiteren Reise und nach der Reise zu finden sei. Tatsächlich wurden alle meine entwendeten Artikel (außer dem Geld natürlich) wieder gefunden (sogar der Safe-Schlüssel des Hotels … wie doof muss man eigentlich sein, sich den klauen zu lassen … kopfschüttel), allerdings waren die EC- und Kreditkarten gesperrt und nicht mehr benutzbar, was beinahe zu einem Abbruch der Reise geführt hätte (=> Folgekosten).

Damit will ich es erstmal bewenden lassen. Vielleicht findet ja jemand dieses unschöne Thema interessant und wir können etwas voneinander lernen.

Viele Grüße
HaPe



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Kein neuer Beitrag Angelika , 02.09.2011, 02:33 Beitrag #2   
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Hallo HaPe,
oh was für ne Sch....doch das sollte nur die erste Reaktion sein!

Anstatt des sich-sicherfühlens = das würde mir nie passieren" ist meiner Meinung nach besser das "einmal passierts jedem - und ich lerne daraus"!

Der Schaden hält sich anscheinend noch in Grenzen.
Und es ist ein rein materieller Schaden!!!

Auch wir sind Vielreisende und haben z.B. in Rom Taschendiebstähle vor den Augen der Polizei beobachten können.

Ich habe im Gepäck ein gedrucktes und auch (falls Gepäck weg) ein per eMail zugreifbares Verzeichnis meiner Karten und aller 24-h-Telefonnummern um sämtliche Karten sperren zu lassen.
Meine Handtasche trage ich umgehängt und mit einer Hand gesichert; alle Wertgegenstände sind auf der Körperseite und erst mit Knöpfen, dann mit 3 Reissverschlüssen gesichert. Ja, immer lästig. wenn man ran muss.
Mein Mann hat einige wenige Kleingeldscheine in einer relativ ungesicherten Hosentasche. Der Verlust wäre gering.

Wichtig ist, keine auffälligen Gegenstände zu tragen, Uhren, Schmuck, Mobiles, die aus Taschen herausschauen.

Bei uns ist das "einmal passierts" fast tödlich ausgegangen.


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Kein neuer Beitrag Fifty , 02.09.2011, 07:08 Beitrag #3   
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So ein Pech!
Derjenige, der sagt "so etwas passiert mir nie", soll doppelt aufpassen. Es geht so schnell.

Vor Jahren war mal in der Türkei auf einem Markt eine Hand in meiner Handtasche. Nur das Geldtascherl war in in einem separaten Fach mit Reißverschluß und da hatte ich bereits die Hand bemerkt. Es war eine kleine Frauengruppe Romas, die sich so richtig an uns gedrängt haben.
Bei mir gilt auch kein Schmuck, keine Uhr, wenig Bargeld in der Tasche.


Fifty
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Reiseführer für Bali - speziell für Gehörlose (aber auch für Hörende):
www.balideafguide.com

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Kein neuer Beitrag Semira , 02.09.2011, 07:56 Beitrag #4   
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Autsch! Was für ein Mist, dass es Dich nun (auch) erwischt hat.

Wir hatten unser AHA Erlebnis vor einigen Jahren an einem einsamen Strand auf Martinique... wirklich kein Mensch weit und breit. Wir machen es uns gereade gemütlich - Picknick und Sonnenbad, so die Planung. Dann joggen zwei Jungs vorbei, greifen sich ZACK einen unserer Rücksäcke und sind weg, ehe wir barfuß auf dem Korallenschutt hinterher kommen. Leider hatte ich meine Bauchtasche nebst Portmonnaie und Handy in eben diesen Rücksack gepackt (damit sie nicht verlockend herumliegt) und somit waren meine Papiere etc gleich mit weg. Klarer Fall von Gelegenheit macht Diebe.

Glück im Unglück, er hatte den Tauch- und nicht den Kamerarucksack gegriffen und so waren "nur" 2 Taucherbrillen, Schnorchel und Badezeug weg (und eben meine Bauchtasche und mein Reisetagebuch mit dem geliebtem Lamy Füller). Im anderen hätte er die Spiegelreflex nebst Tele & Co erwischt und das wäre wohl teuerer gewesen.

Dann folgte das übliche - Anzeige, Polizei, Handy und Karten sperren etc. Wir hatten ja noch 2 von 4 Wochen Urlaub vor uns machten anschließend das beste draus. Und witzigerweise wurden am nächsten Tag alle "Karten" (nebst Führerschein und einem Briefmarkenheftchen) bei der Polizei abgegeben. Da war man wohl nur auf Bargeld und Handy aus. Der Rest blieb aber leider verschollen.

Was haben wir gelernt? Man darf sich nie sicher fühlen. Heutzutage werden abgestellte Rucksäcke etc immer angebunden (wie gut dass Thorsten ein Knoten-Fan ist), die neue Bauchtasche ist von Packsafe und kann nicht einfach auf-/abgeschnitten werden (Sicherheitsnetzt drin) und lässt sich so sichern, dass sich die Reißverschlüsse nicht öffnen lassen. Praktisch z.B. beim Nickerchen auf dem Flughafen. Die Kamera wird gelegentlich ebenfalls mit einem Packsafe-Band gesichert. Mal eben wegziehen ist dann nicht mehr. Aber schon tun sich neue Gefahren auf... wenn mir die jemand von der Schulter reissen will, hat mer mich gleich mit dran hängen :-) Kann auch ungemütlich werden.

Man kann nur wachsam sein und bleiben. Und wenn dann doch was passiert, hat man sich zumindest nicht vorzuwerfen, dass man es ja provoziert hätte... Die Kontaktdaten um Karten und Handys zu sperren ist immer mit im Gepäck.



Reiselustige Grüße
Petra aka Semira
Reisebericht Rajasthan 2013 http://www.travelblog.org/Asia/India/Rajasthan/Bundi/blog-773419.html

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Kein neuer Beitrag Claudi , 02.09.2011, 07:57 Beitrag #5   
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Hallo HaPe,

das ist ja wirklich Sch....!
Aber gerade im Menschgetümmel an Touristenattraktionen oder großen Städten ist man leider immer potentielles Opfer.
Mir wollte sogar mal einer die Kamera im Vorbeigehen aus der Hand reißen. War aber noch eine sehr kleine...und mein Mann war damals seeehr wachsam.
Jetzt die große habe ich immer um den Hals hängen, und wenn ich z.B. am Straßenrand steh wende ich mich immer von der Straße ab, nicht dass doch mal ein Mopedfahrer dran hängen bleibt.
Geld habe ich immer in der Tasche im inneren Reißverschluß und diese vor dem Körper.
In der Hosentasche immer etwas Pocketmoney - so um die 20 Euro - falls doch mal ein böser Bube kommt, sodaß er vielleicht mit dem bisschen zufrieden ist.

Mein Mann hat für den Urlaub ein sehr praktischen Tascherl - übrigens wär das vielleicht auch was für dich bzw. die anderen HERRschaften.
Da hat er alles drin, Paß, Geld, Karten, usw. Ist geklappt ca. 8x12 cm groß - aufgeklappt dann doppelt.
Hat diverse Reißverschlüsse und eine Schlaufe. Diese hängt man dann in den Gürtel ein, und steckt die Tasche dann nach innen in die Hose. Fällt bei einem Mann dann nicht weiter auf.... 8-) Und laut ihm ist es auch überhaupt nicht störend.... ;-)


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Kein neuer Beitrag NoDurians , 02.09.2011, 08:11 Beitrag #6   
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Am interessantesten an Deinem Bericht finde ich die "was wäre wenn"-Fragen. Die sollte jeder Reisende einmal ausführlich durchspielen. Dokumente und Reiseunterlagen gehören fotografiert oder eingescannt und auf einen Mail-Account geschickt, der im Urlaub zugreifbar ist. Dort sollte man auch sämtliche Telefonnummern von Reiseversicherung über Botschaft bis zu den Banken ablegen.

Polizei würde ich persönlich sein lassen, mir hat in ganz jungen Jahren mal in Nizza ein Taschendieb das Geld geklaut, und der Besuch am Wachzimmer war ein eher unerfreuliches und sinnloses Erlebnis. U.U. braucht man für die Versicherung eine Diebstahlsanzeige, dann bleibt einem die Polizei nicht erspart. Auch das ist gleich mal eine Frage an alle: Seid ihr gegen Diebstahl versichert? Wenn ja: Kennt ihr eure Versicherungsbedingungen, das Kleingedruckte sozusagen?!

Frage noch an HaPe: Was war denn der "plumpe Trick"?! Vielleicht können wir auch daraus etwas lernen.


www.reiseweg.at
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Man zeige mir einen auf Erden, der auf seinem Totenbett bereute, nicht mehr Zeit in seinem Büro-Kabuff verhockt zu haben. (Andreas Altmann)

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Kein neuer Beitrag Samui , 02.09.2011, 08:49 Beitrag #7   
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vielen dank für deinen bericht,da sieht man mal wieder wie schnell es gehen kann :-(

richtig ist,man entwickelt wohl mit der zeit doch immer ein gefühl von "kann mir nicht passieren"
weil halt lange zeit nichts passiert.hier wird man leider wieder (b.z.w. wurdest du leider)
eines besseren belehrt.

unsere wichtigsten adressen,telefonnummern,kopien vom ausweis,führerschein u.s.w.
haben wir im account hinterlegt,so wie nodurian schon sagt,somit können wir zumindest darauf zurückgreifen
falls mal was passiert.
die dicke rolex würd` ich auch zu hause lassen,falls ich sie besitzen würde ;-) ist aber nicht mein stil.

klar ist auch,man kann menschenansammlungen manchmal auch gar nicht vermeiden und
züge wie ubahn sind immer beliebte plätze für banden und deise stellen auch immer wieder genau
solche situationen her.

fazit wieder mal für mich: holzauge sei wachsam :-)



liebe grüsse bigi :-)

nichts ist in der fremde exotischer als der fremde selbst. (ernst bloch)

http://www.privates-ferienhaus-samui.de

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Kein neuer Beitrag HaPeRieger , 02.09.2011, 10:01 Beitrag #8   
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Hallo,


NoDurians hat folgendes geschrieben:
Frage noch an HaPe: Was war denn der "plumpe Trick"?! Vielleicht können wir auch daraus etwas lernen.

na ja, Strassenbahn "Linie 28" ... die Lissabon-Kenner wissen sicher bescheid. Ich stehe ganz hinten im Wagon mit Blickrichtung nach hnten, rechte Hand im am Bauchgürtel, linke Hand an der auf dem Fenstersims abgestellten Fototasche, damit ich sie immer im Blick habe. Ein älterer Herr links von mir versucht das hintere Fenster zu öffnen, schafft es aber nicht und sieht mich hilfesuchend an. Damit war die rechte Hand vom Bauchgurt weg und dass sich inzwischen auch rechts von mir ein älterer Herr eingefunden hat und die Sicht zwischen meiner Frau und mir abgeschirmt hat, merkte ich erst, als die beiden beschleunigt aus der Strassenbahn verschwanden. Der zeitliche Ablauf war so angelegt, dass zwischen Erstkontakt und Flucht irgendwas zwischen 5 und 10 Sekunden vergangen sind. Die beiden haben exakt gewusst, wo sie suchen müssen und die Tat sekundengenau mit dem Erreichen der Haltestellestelle abgestimmt.

Kontakte dieser Art gibt es im Urlaub ja immer - gerade auch in Südostasien, wo mir in 24 Jahren weitaus weniger passiert ist als in den ersten 24 Stunden in Lissabon. In der Strassenbahn war nicht einmal ein großes Gedränge, die Diebe waren einfach nur ... pfiffig und mir immer einen Schritt voraus :-( .

Versichert ist bei mir nur die Kamera-Ausrüstung, die inschon sehr teuer ist (fünfstellig). Weniger dieses Erlebnis wegen, sondern vielmehr aus anderen Gründen heraus werde ich wohl bei reinen Urlaubsreisen mit Familie die "große" Ausrüstung künftig wohl nicht mehr mitnehmen, sondern mir was kleineres suchen (ohne DSLR wird es aber auch künftig nicht gehen).

Ciao
HaPe



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Kein neuer Beitrag Beate-Maria , 02.09.2011, 10:08 Beitrag #9   
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Hallo HaPe,

das tut mir sehr leid ür euch - sowas wirft doch immer einen großen Schatten auf die "schönsten Tage des Jahres"!

Nein, ich habe noch nie gedacht, sowas könne mir nicht passieren...
Eher schwierig finde ich es, noch ein gesundes Menschenvertrauen zu behalten und nicht in allen Situationen "krampfhaft sicherheitsbewußt " zu sein.
Früher z. Bsp. , bei Reisen in Indien und auch Sumatra habe ich im Laufe der Zeit ganz gute Erfahrungen damit gemacht, den Rucksack " unter Aufsicht Einheimischer" stehen zu lassen.

Uns ist das ärgerlichste Malheur auf Koh Samui passiert - auch nach mehreren Jahren dort, ohne im Traum daran zu denken, dort beklaut zu werden.
Wir saßen zu dritt ( Kind in der Mitte) auf dem Moped, den ( Tages)Rucksack hatten wir ausnahmsweise vorne im Korb, da es für mich immer sehr unbequem war, ihn noch auf dem Rücken zu tragen.
Ein schnelles Motorrad fuhr vorbei, der Beifahrer griff während des Fahrens zu und weg waren unsere Sachen...

Besonders doof war, daß für die Kleine Spiele für unterwegs, Kügelchen, etc. enthalten waren, die sich nicht ersetzen ließen und wir waren noch ein paar Wochen unterwegs. Auch die Brille meines MAnnes und mein Geldbeutel ( mit wenig Bargeld, aber kreditkarte) war drinnen.

Nun, Brillen kann man auch gute und günstige in Thailand machen lassen, haben wir festgestellt.

Glück im Unglück : der Rucksack war NICHT fesgebunden ( @Semira : zu Deinen Knoten)
Ich hatte es noch überlegt , daß die Bänder nicht evt. in die Speichen rutschen , hätten wir es getan, wären wir mit Sicherheit gestürzt!

Der Schaden hielt sich in Grenzen, da wir immer mehrere Kreditkarten mitnehmen und diese auch getrennt voneinander aufbewahren.
Richtig heftig wäre bei uns wohl nur ein Diebstahl direkt auf dem Flughafen, bzw. auf dem Weg in`s erste Hotel, da ist das Geld zwar bereits auf uns beide verteilt, aber noch nicht " versteckt".


Es gibt zwischenzeitlich so viele organisierte Banden, daß wohl niemand wirklich sicher sein kann - man kann nur versuchen, evt. Schaden zu minimieren!
Und, wie oben schon erwähnt, Notfallnr. zum Kartensperren dabei haben, Dokumente kopiert oder gescannt irgendwo zu hinterlegen!

Ich hoffe, ihr hattet trotzdem noch ein paar schöne Tage!



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Kein neuer Beitrag HaPeRieger , 02.09.2011, 10:30 Beitrag #10   
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Hallo,


Beate-Maria hat folgendes geschrieben:
Ich hoffe, ihr hattet trotzdem noch ein paar schöne Tage!

ja, schon. Nach fünf Tagen ging es dann noch für eine Woche in eine Ferienwohnung 200 km südlich von Lissabon und dann für fünf Tage nach Barcelona. Gestern Abend sind wir dann aus Barcelona wieder zurück gekommen. Es war (fast) alles sehr schön, aber die Ereignisse vom ersten Tag überschatteten die Reise doch sehr. In Portugal hatten wir uns dann mit Bekannten getroffen, die uns sehr aus der Patsche geholfen haben. Nachdem ich es auch schon erlebt hatte, dass das Plastikgeld während einer Dienstreise nach Kanada nicht mehr funktionierte und Reiseschecks (benutzt man die heutzutage eigentlich eigentlch noch?) manchmal etwas umständlich sind, habe ich tatsächlich auf auf Bargeld gesetzt und insofern war der Verlust wirklich schmerzlich. Dass der Geldbeutel wenige Stunden nach dem Diebstahl wieder aufgetaucht ist, war zwar ganz nett, aber nicht wirklich hilfreich. die Karten waren inzwischen gesperrt (und sind es jetzt immer noch), die Hotel-Keycard gewechselt, das Schloss des Hotelsafes aufgebohrt und gewechselt. Das Mietauto hätte auch meine Frau anmieten können ... ich hätte also gut und gerne auf den kompletten Geldbeutel auch verzichten können - nicht aber auf das Geld.

Ciao
HaPe



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Kein neuer Beitrag Erhard , 02.09.2011, 10:54 Beitrag #11   
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Hallo HaPe,
das ist aber ärgerlich, das Euer Urlaub von dem Diebstahl überschattet wurde.

Uns hat es auch schon 2 mal erwischt, wenn auch der Schaden nicht so hoch war, sondern mehr individuell.
Einmal in der überfüllten U-Bahn in Madrid und dann Ihn Piräus in Athen als wir in den Bus zum Flughafen stiegen.
Wir hoffen jetzt, das wir rein statistisch gesehen nicht mehr dran sind. =)
Natürlich macht man sich hinterher Gedanken, wie konnte gerade mir dies passieren. Aber wie Du schreibst, die sind immer einen Schritt voraus.
Seitdem sichere ich die Reißverschlüsse mit einem Schlüsselanhänger. Sicher, aufschneiden oder auf zwicken kann man alles, aber es geht nicht so schnell. Und bei einem Diebstahl zählt halt auch die Zeit.

Zumindest war der Resturlaub für Euch noch schön.


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Viele Gruesse

Erhard
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Kein neuer Beitrag Irmi , 02.09.2011, 12:55 Beitrag #12   
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Ich selber habe auch schon die Erfahrung gemacht. Zum Glück war meine Tasche leer. :roll:

Ein zweites Mal wurde mein Ex Mann angegangen, da die Diebe dachten er hätte alles.
Aber ich schleppte alles mit. SO gingen sie leer aus. =)

Ein drittes Mal wurde meiner Tochter der Rucksack geöffnet. War aber nichts wertvolles drin.
Alles wieder bei mir gewesen. Wieder leer ausgegangen. ;-)

Hoffe es bleibt so.... ;-)


Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, liest nur eine Seite davon.
(Aurelius Augustinus)

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Kein neuer Beitrag Maxi , 02.09.2011, 18:09 Beitrag #13   
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Ach HaPe, das tut mir sehr leid, denn nun ist Lissabon in eurer Erinnerung sicher nicht mehr die schöne Stadt als die wir sie kennen gelernt haben. :confused: Was sind wir mit der 28iger herumgedüst. :roll:

Wir hatten bisher Glück, sind uns aber voll bewusst, dass es inzwischen sehr gefährlich ist und so hab ich zwar viele Kopien, von allen Karten die Sperrnummern usw. aber wenns passiert ist ja trotzdem alles sehr mühsam und umständlich. Und man ist sicher momentan erst mal sehr hilflos.
Ich glaube - das kann mir nicht passieren - sagt nur jemand, der zu sehr von sich überzeugt ist, denn ich glaube - es kann jedem und jederzeit passieren.

Schade um die schöne Reise. Kann gut verstehen, dass ihr verärgert und wütend seid.
Dass die Polizei sich auch so wenig hilfreich verhalten hat ist sicher auch enttäuschend.

Ja sicher, bei der nächsten Reise macht ihr einiges sicherer und anders aber ich denke, auch die Diebesbanden lernen immer wieder Neues und so bleibt es immer wieder eine reine Glückssache.

Trotzdem, ihr seid heil davon gekommen. Manchmal wird sofort geschossen oder man wird mit dem mit Messer attackiert wegen fast nichts und darum war es noch Glück im Unglück.

Liebe Grüsse und vielleicht gabs ja trotzdem auch Schönes, dass das Schlimme etwas lindert. :-)




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Kein neuer Beitrag Angela , 02.09.2011, 23:37 Beitrag #14   
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Wir hatten bis jetzt auch noch immer Glück, aber ich würde nie sagen, dass uns das nicht passieren kann.

Einmal hatten wir auf Bali, in Kuta, in einem Strassenlokal unsere Brieftasche liegen gelassen. Da war wirklich alles drin, Geld, Kreditkarten, Tickets und Ausweise. Wir haben es erst gemerkt als wir mit dem Taxi auf der Rückfahrt zum Hotel waren.
Natürlich sind wir sofort zurück gefahren und haben Blut und Wasser geschwitzt. Und das 2 Tage vorm Rückflug.

Als wir zu dem Lokal kamen, hatten die Besitzer unsere Brieftasche hinterm Tresen liegen. Die Leute hatten sie draußen auf dem Tisch gesehen und gleich in Sicherheit gebracht.

Da ist uns mehr als ein Stein vom Herzen gefallen. Natürlich haben wir ein dickes Trinkgeld gegeben. Aber so viel Glück hat man nur einmal.

Daraus haben wir gelernt und haben jetzt nie mehr alle Wertsachen in einer Tasche. Es war damals unsere erste Fernreise, jetzt sind wir schlauer und vorsichtiger geworden.

Schöne Grüße
Angela




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Kein neuer Beitrag HaPeRieger , 03.09.2011, 10:17 Beitrag #15   
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Hallo,


Maxi hat folgendes geschrieben:
Ja sicher, bei der nächsten Reise macht ihr einiges sicherer und anders aber ich denke, auch die Diebesbanden lernen immer wieder Neues und so bleibt es immer wieder eine reine Glückssache.

Das ist wohl wahr, wobei mein Fehler in der konkreten Situation war, einfach zu blauäugig/gutgläubig gewesen zu sein. Und da fängt die Gratwanderung an: Vertrauensvorschuss vs. Misstrauen. Vertrauensvorschuss hat sich beispielsweise in Myanmar jedesmal ausgezahlt und zu wunderbaren Gesprächen, Kontakten und neuen Erfahrungen geführt. Und genau die haben letztendlich die ganze Reise so faszinierend gemacht und gar nicht mal so sehr die Pagoden und Paläste, derentwegen ich eigentlich hingefahren bin. Reisen mit einem permanenten Misstrauen im Hinterkopf fände ich furchtbar. Andererseits scheint es aber an gewissen Orten zu bestimmten Zeiten sehr angebracht zu sein.

Die Diebe in Lissabon hatten offensichtlich kein Interesse daran, uns sonderlich zu verärgern. Sie wollten nur das Geld. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass sie den um die Scheine erleichterten Geldbeutel so deponiert haben, dass er gefunden werden konnte. Wäre die Keycard des Hotels nicht im Geldbeutel gewesen, hätte sich sicher niemand die Mühe gemacht den Geldbeutel nach Deutschland zu schicken. Insofern war eine Vorort-Adresse im Geldbeutel sicher sinnvoll. Wäre dann aber auf der Karte die Zimmernummer vermerkt (was z. B. in Barcelona der Fall war), dann wäre der Weg für den Dieb bis zum Safe frei gewesen. Wieder so ein Punkt für eine "was-wäre-wenn" Betrachtung.

Ich denke nicht, dass man tagsüber in der "Linie 28" wirklich körperlich gefährdet ist. Die Jungs sind auf den schnellen Euro aus und während wir die Wunden geleckt haben, waren sie sicher schon in der nächsten Strassenbahn zugange. Das mag andernorts (Südafrika, Südamerika ?) anders sein.

Noch mal nachgefragt: Wie handhabt Ihr das eigentlich? Flugtickets gibts ja eigentlich nicht mehr wirklich, aber dadurch werden Ausweise/Pässe umso wichtiger. Wo bewahrt Ihr die auf? Am Körper, im Hotelsafe, in einem "Versteck"? Verteilt Ihr lieber Geld/Karten auf mehrere Orte und Personen (=> doppeltes Risiko für den Einzelverlust) oder deponiert Ihr sie lieber zusammen an einem besonders sicheren Ort (=> großer Schaden bei Totalverlust).

Als unser Hotelsafe vom Hotel-Schlosser geknackt wurde, war ich gerade bei der Polizei, meine Frau meinte aber, er hatte nicht mal 2 Miuten gebraucht. Das war einer der Gründe, warum ich schon im Vorfeld dem Safe nicht alle unsere Habseligkeiten überlassen wollte und relativ viel Bargeld dabei hatte.

Ciao
HaPe



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Kein neuer Beitrag Erhard , 03.09.2011, 10:50 Beitrag #16   
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HaPeRieger hat folgendes geschrieben:
.....Noch mal nachgefragt: Wie handhabt Ihr das eigentlich? Flugtickets gibts ja eigentlich nicht mehr wirklich, aber dadurch werden Ausweise/Pässe umso wichtiger. Wo bewahrt Ihr die auf? Am Körper, im Hotelsafe, in einem "Versteck"? Verteilt Ihr lieber Geld/Karten auf mehrere Orte und Personen (=> doppeltes Risiko für den Einzelverlust) oder deponiert Ihr sie lieber zusammen an einem besonders sicheren Ort (=> großer Schaden bei Totalverlust)......

Während des Aufenthaltes im Hotel kommt alles in den Hotelsafe. Allerdings ist in jedem Koffer und Rucksack eine Kopie von den Reisepässen , Tickets, Voucher und Telefonnummern bei Verlust der Kredit- und EC-Karten. Seit einem Jahr ist auch überall noch eine Kopie der Auslandskrankenversicherung dabei. =)
Das Bargeld, falls wir mehr dabei haben, auch in den Safe und der Rest in die Geldbörse in der vorderen Hosentasche.

Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es aber nicht. :confused:



Viele Gruesse

Erhard
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Kein neuer Beitrag Maxi , 03.09.2011, 12:21 Beitrag #17   
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Wir lassen das Meiste im Hotelsafe, einen Teil in enem Seitenfach aussen am Koffer oder ner Tasche, der dann so liegt oder steht, dass wenn jemand aufmacht dieses Fach unten oder hinten ist.
Was wir bar mitnehmen ist nur ne Tagesration und die aufgeteilt auf uns beide. Und die Kopien von allem auch im Safe, im Koffer und einmal mit in meinem kleineren Rucksack, den ich nie aber wirklich nie aus den Augen lasse, und auch vorne oder sitlich trage und da ist alles doppelt zu und innen auch mit reißverschlüssen.
Also ich bin nicht so, dass ich permanent dran denke, dass Diebe unterwegs sind aber ich überleg Zuhause schon wie ich was am Besten schütze und das mach ich dann einfach.

Und wenn der Safe so ist wie auf Santorini, nämlich zum Rausnehmen und einfach egtragen, dann lasse ich die Sachen in meiner Klidung.
Ich habe so 3/4 Hosen mit Taschen an den Seiten zum Knöpfen oder mit Reissverschluss. Dann kommt da alles rein und die Hosen werden dann übereinander gestapelt, Kleidung hat ja noch selten jemand genommen.

Aber wie gesagt, sicher ist nur, dass man nie sicher ist. :-/




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Kein neuer Beitrag Fifty , 03.09.2011, 12:28 Beitrag #18   
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Wenn man Pech hat, kann man eh' nichts machen.
Als Vorsichtsmaßnahme habe ich mir angewöhnt, eine Tasche mit den Wertsachen mit einem Schloß versehen in eine zweite größere Tasche zu stecken und die ist auch mit einem Schloß versehen. So entfällt schon mal der schnelle Diebstahl im Zimmer. Wenn ein Safe vorhanden ist, kommen die Sachen dort hinein. Allerdings bin ich oft in Unterkünften ohne Safe.


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Kein neuer Beitrag ClaudiK , 03.09.2011, 12:29 Beitrag #19   
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Hallo HaPe,

wir hatten bis jetzt im Urlaub immer Glück! Aber ich glaube auch nicht, dass es sowas wie 100%ige Sicherheit vor Diebstählen gibt.

Der Geldbeutel wurde mir mal an einem Adventwochenende in Augsburg aus einem Rucksack geklaut, samt Wochenendticket, Ausweis, Führerschein und was man so dabei hat. Der Geldbeutel ist kurz darauf wieder aufgetaucht, nur das Geld war weg, 50 DM (das war 1995, glaub ich). Und ich musste erstmal schaun, wie ich ohne Geld und Zugticket heim komme :confused:

Gerade in ärmeren Ländern habe ich immer nur soviel Geld im Geldbeutel, wie ich ungefähr an einem Tag brauche. Alles andere wird erstmal zwischen uns zwein aufgeteilt und dann im Geldgürtel verwahrt. Und ich verstecke auch immer im Gepäck noch etwas Geld als Notgroschen. Pässe samt Visum, E-Tickets und sowas haben wir auf unseren E-Mail Accounts gespeichert, jeder auf seinem ;-) . Kreditkarten haben wir auch beide eine dabei, so dass die Sperrung von einer eigentlich nicht so schlimm ist. Oft hab ich die Tasche sogar immer mit nem kleinen Schloss zugesperrt, so wie Erhard das mit dem Schlüsselanhänger gezeigt hat. Mittlerweile ist mir das meist zu umständlich! Wir haben aber immer einige kleine Schlösse dabei um bei Bedarf, eben gerade auf Zugfahrten oder so, alles absperren zu können.
Pässe haben wir so gut wie immer dabei!! Kommt aber auch auf das Zimmer an. Wir waren mal in einem Home Stay, da war alles so familiär, dass jeder seine Türen nachts offen gelassen hat, damits durchzieht und sonst waren auch fast alle immer offen. Christian hat eine Brusttasche und ich hab so eine "Geldkatze" also so eine Hüfttasche, die man aber am Körper trägt, so dass es keiner sieht. Da passen die Pässe, wenns ist auch rein. Mir ist da einfach wichtig, dass man nicht sieht, wo wir die Dinge verwahrt haben.

Aber mal ehrlich, wenn mich ein älterer Herr in so ner Bahn gefragt hätte, ob ich ihm helfe das Fenster aufzumachen, dann hätte ich auch geholfen, ohne drüber nachzudenken!!!

Grüße
Claudi



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Kein neuer Beitrag Semira , 03.09.2011, 12:50 Beitrag #20   
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Fifty hat folgendes geschrieben:
... Wenn ein Safe vorhanden ist, kommen die Sachen dort hinein...


Meinem Kollegen hat man letztens im Urlaub (in Österreich war es glaub ich) den ganzen Safe nebst Inhalt aus dem Schrank geklaut.... wieder sowas was man nicht für möglich hält, bis es einem passiert :-)

Es gibt wirklich nix, was es nicht gibt


Reiselustige Grüße
Petra aka Semira
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Kein neuer Beitrag Fifty , 03.09.2011, 12:59 Beitrag #21   
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Das ist natürlich ganz schlimm. Manche Safes stehen wirklich einfach nur so im Schrank und denen traue ich auch nicht, probiere immer, ob sie sich einfach rausheben lassen. ;-)


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Kein neuer Beitrag NoDurians , 03.09.2011, 14:38 Beitrag #22   
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Normaler Weise hat man ja nicht wirklich viel Bargeld dabei, das meiste lässt man so lange wie möglich im Geldautomaten. Aber heuer waren wir zuerst in Indien und danach in Myanmar, wo es keine Geldautomaten gibt. D.h. wir hatten verhältnismäßig viel Geld dabei. Das leg ich sicher nicht in einen Zimmersafe im Hotel.

Ich hab mir vor der Reise so Trekkinghosen gekauft, in erster Linie deshalb, weil die sehr leicht sind und wenn man sie wäscht, schnell trocknen. Aber beide Hosen haben seitlich Reissverschluss-Taschen und in diesen Taschen nochmals kleine Taschen, wieder mit Reissverschluss. Bombensicher, ich kann mir nicht vorstellen, dass da jemand ran kommt.


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Kein neuer Beitrag Mikado , 03.09.2011, 14:51 Beitrag #23   
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Hallo HaPe,
eine sehr unangenehme Erfahrung und das gerade am Anfang einer Reise.

Ich habe bisher zwar schon viele "Versuche" miterlebt, aber bisher wurde einfach nichts geklaut. Es mag sein, dass wir die Sachen immer dort hatten, wo die Diebe es nicht versuchen.

Ich bin nicht sehr ängstlich und auch nicht sehr sorgsam. Jedoch weigere ich mich große Bargeldsummen mitzunehmen, was mein Mann jedoch immer macht.

Kreditkarten habe ich immer verschiedene dabei, die ich jedoch nie im Portemonnaie habe, sondern meist lose irgendwo. Ich habe einen Rucksack, den ich mir extra für meine Reisen gekauft habe, der von außen zwei Taschen hat. In der vorderen stecken dann Kleinigkeiten wie Sonnencreme und Bürste in der großen meine kleine Fototasche mit den CF-Karten, Ersatzbatterie etc. Diese Sachen sind meist dann noch in einem wasserdichten Beutel, evtl auch noch Objektive.

Auf der Rückseite des Rucksackes ist eine dicke Polsterung, die hat einen kleinen Reißverschluss und da stecke ich dann Sachen rein, die nicht geklaut werden dürfen wie Führerschein, Pass und Geld. So kann auch nicht beim Schlitzen was entwendet werden.

Eine Kreditkarte habe ich immer am Mann. Wir nutzen immer den Safe im Hotel und wenn es keinen gibt, dann nehme ich auch schon mal meinen Hartschalenkoffer, den ich dann abschließe.

Es kommt halt immer darauf an.

In Madrid wurde am 1. Tag meine Freundin beklaut. Ich sah es nur am Rucksack, der offen war und ich habe solch ein Terror gemacht, dass der Dieb wieder zurückgekommen ist, die volle Geldbörse abgegeben hat und gesagt hat, ich soll endlich meinen Mund halten, er hätte sie nur gefunden.

In Lissabon wollten sie meinen Mann beklauen, es war in der Straßenbahn. Ich reagiere mittlerweile allergisch, wenn sich Ungewöhnliches abspielt, was nicht normal ist. In diesem Fall waren es Jugendliche, die einen ablenken wollten und einer versuchte sich im Klauen, was ihm nicht gelang.

In Ghana sind wir auch in eine Falle geraten, haben aber alles wiederbekommen. Manchmal denke ich mir, dass zu mutig auch nicht gut ist. Wenn wir auf die Philippinen reisen werden, dann denke ich, müssen wir unsere Situation auch überdenken.

Viele Grüße
Petra






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Kein neuer Beitrag Maxi , 03.09.2011, 14:56 Beitrag #24   
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NoDurians hat folgendes geschrieben:

Ich hab mir vor der Reise so Trekkinghosen gekauft, in erster Linie deshalb, weil die sehr leicht sind und wenn man sie wäscht, schnell trocknen. Aber beide Hosen haben seitlich Reissverschluss-Taschen und in diesen Taschen nochmals kleine Taschen, wieder mit Reissverschluss. Bombensicher, ich kann mir nicht vorstellen, dass da jemand ran kommt.


Aber wenn dir jemand ne Pistole hinhält und dich auffordert ds Geld herzugeben, nützt die tollste Hose nix.





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Kein neuer Beitrag Angelika , 04.09.2011, 00:28 Beitrag #25   
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Hallo HaPe,

wie schon kurz erwähnt, ich scanne Pässe, Tickets, Kreditkarten, Sperrnummern etc. ein und schicke mir die Daten an meine eMail-Adresse.
Not-Geld habe ich in meiner kleinen Reisemedikamententasche, eingewickelt in zwei elastische Binden, neben Pflastern und Aspirin. Die Tasche, großes rotes Kreuz drauf, lege ich immer offensichtlich, aber nicht offenstehend, im Bad ab.

Und auch von mir der Rat für unterwegs: Keinen falschen Mut zeigen!!!
Denn selbst Hilferufe und offensichtliche Angriffe bringen Passanten nicht unbedingt dazu, helfend einzuschreiten.
Letztendlich ist die Uhr trotzdem weg, der Ehering vom Finger gerissen, Sehnen kaputt und der Urlaub mit -zig genähten Stichwunden, weil die beiden Räuber durch die Gegenwehr sehr wütend wurden, alles andere als erholsam!
Lieber auf ein paar Dollar in der Hosentasche verzichten......

Angelika


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