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die Frage kann man sicher nicht allgemein beantworten, weil Rucksackreisende andere Reiseführer benötigen als Pauschalreisende. Ich habe mir für Vietnam den Reiseführer von DUMONT gekauft. Man muss sehr viel blättern, hin und zurück und sieht nichts im Zusammenhang. Obwohl ich bis jetzt den Inhalt ganz gut finde ( weiß natürlich nicht ob es stimmt- ich war ja noch nicht in Vietnam  , werde ich mir einen zweiten kaufen. Ansonsten hoffe ich, dass ich mit den Hinweisen (was sehenswert ist etc.) was anfangen kann. Ich werde mir wohl einen von den beiden kaufen: DK vis a vis know howHabt ihr Erfahrungen?
einen schönen Gruß vom Bla Busti
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Generell kann man das nicht einfach beantworten. Für Städtereisen bevorzuge ich ganz andere (z.B. die Vis-a-Vis-Reihe von Dorling & Kindserley) als bei längeren Urlauben.
Auf Vietnam bezogen: Der Dumont ist sicher nicht schlecht, um sich einen Überblick über Vietnam zu verschaffen. Was gibt's? Welche Orte interessieren mich? Grundsätzliche Informationen über Geschichte, Land und Leute, Verhaltensrichtlinien, Klima, u.v.m. Wenn Du mit einer Reisegruppe unterwegs bist, dann ist das wahrscheinlich der richtige Reiseführer.
Für einen Individualtouristen, der selber von A nach B gelangen will (egal welches Reisegepäck, Rucksack oder Koffer tut da nichts zur Sache) ist ein Loose, Reise Know How, Lonely Planet,... sicher besser. Ist Geschmackssache, mit welchem Du besser zurecht kommst. Ich hatte 2009 den Loose dabei, wir haben uns für heuer aber den Reise Know How zugelegt. Ich find den klasse, die Aufbereitung ist etwas gefälliger als beim Loose, er ist bunter, enthält aber auch sehr viele Informationen über Fahrtmöglichkeiten und viele Detailkarten von Orten und Städten.
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Hi,
das ist von Land zu Land unterschiedlich. Ich verbringe bei der Auswahl meiner Reiseführer immer einige Zeit im Buchladen um zu vergleichen und abzuwägen. Es ist auch ein Unterschied ob ich ein ganzes Land bereise oder eine Städtereise mache. Die Vis-a-Vis-Reihe von Dorling & Kindserley nehme ich auch ganz gerne. Die Reihe von Reise-know-how "Kulturschock" finde ich auch ganz brauchbar, ansonsten oft Dumont oder auch Loose und/oder Reise Know How. Sehr gut zum einlesen über ein Land seine Sitten und Gebräuche sind auch die Merian-Hefte,
Micha
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kiki , 29.03.2012, 16:18
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Beitrag #4
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Moin, Moin, Wenn man auf eigene Faust und ohne Plan loszieht ist ein Loose oder Lonely Planet meistens die erste Wahl, da beide auch sehr ausführlich die Reisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Land beschreiben. Ist immer dann sehr praktisch, wenn's mit der Sprache nicht weiter geht. Beim Know How gibt's da schon mal eher Lücken (zumindest in der Vergangenheit), der Dumont taugt für sowas gar nicht. Ich würde auch drauf achten, daß ein kleiner Sprachführer angeboten wird, wer weiß wofür es mal gut sein kann. Zum Reinschnuppern sind natürlich die Merian oder die blauen GEO Sonderhefte optimal, schon allein wegen der schönen Bilder.
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XXL24 , 29.03.2012, 17:03
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Beitrag #5
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Hallo, interessant .... das deckt sich eigentlich weitgehend mit meinen Vorlieben.
Vis-a-Vis finde ich gerade für Städte klasse, Loose / Lonely Planet (oder Rough Guide = aber meistens teilweise von einem der anderen übersetzt, so weit ich weiß).
Als vielleicht etwas älterer Reisender möchte ich aber abschließend noch den guten alten Baedeker ins Spiel bringen, das ist für uns oft eine Kombi (Loose / Baedeker ... wenn es einen für das betreffende Land gibt, für unsere nächste Destination gibt es nämlich keinen) für individuelle Reisen, den Loose für die praktischen Dinge des Reisens, den Baedeker mag ich wegen seiner für mich klaren (Themen-)Struktur (und so ist die vorherrschende Farbe in meinem Bücherregal orange = Loose und rot = Baedeker).
Gruß, Wolfgang
P.S.: mit den Dumonts und Reise-Know-Hows konnte ich mich bisher nicht so anfreunden.
Ach so, bin jedoch nicht sicher, ob es die noch gibt, was ich auch nicht schlecht finde, sind die APA City Guides. Die ganz preiswerten 40-Seiter von Marco Polo sind mir "zu wenig", selbst für einen Wochenend-City-Trip.
Die Welt ist wie ein grosses Buch und wer nicht reist, liest nur die erste Seite.
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@Mikado: Schöne Frage. Sich treiben lassen ohne Reiseführer. Der Reiseschriftsteller Andreas Altmann reist immer ohne. Ich könnt's mir nicht vorstellen, da kommt leider der Kontroll- und Sicherheitsfreak in mir durch. Aber vielleicht schaff ich's mal.
@XXL: Marco Polo ist auch nicht so mein's. Aber z.B. der Ko Samui & Phangan Guide ist sehr gut. Hat mit 120 Seiten auch mehr zu bieten wie ein Loose Südthailand zu den beiden Inseln. Und hat sehr detaillierte Karten.
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XXL24 , 29.03.2012, 17:27
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Beitrag #9
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Ist es denn immer notwendig, überhaupt einen Reiseführer mitzunehmen?
Ich hätte (immer) Angst, etwas zu versäumen und/oder zu verpassen, ich denke, wenn man sich nicht sklavisch am Reiseführer festhält, bekommt man einen "guten Mix".
Ein gutes (und aufgrund der Reise von Vivien & Erhard) Beispiel ist vielleicht der Rattentempel in Dershok (ist ja eine 1/2 Stunde von Bikaner entfernt), wären wir ohne den (damals kleinen) Eintrag im Loose nicht drauf aufmerksam geworden.
Aber ich gebe Dir recht, Petra, der Reiseführer sollte nur eine Guideline sein, nicht der absolute Fahrplan ... vielleicht hängt es auch davon ab, ob man ein Ziel zum ersten Mal bereist oder schon einige Mal dort war (soweit ich weiß, ward Ihr ja auch schon einige Male in Goa); wir sind nicht so häufig an einem und demselben Ort ... vielleicht London zum x-ten Mal, Du hast recht, da kucke ich so gut wie gar nicht in den Reiseführer.
Gruß,
Die Welt ist wie ein grosses Buch und wer nicht reist, liest nur die erste Seite.
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kiki , 29.03.2012, 18:05
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Beitrag #10
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Mikado hat folgendes geschrieben: Ist es denn immer notwendig, überhaupt einen Reiseführer mitzunehmen? Wir machen es oft so, dass wir einfach keinen mit auf Reisen nehmen. (wie jetzt auch) So kommt man auch mal in Ecken, die in keinem Reiseführer beschrieben wurden. :-))
Ich denke das kommt einfach auf das eigene Reiseverhalten drauf an. Wenn man seine Reise schon von Zuhause aus im Großen und Ganzen festlegt und im Vorfeld manchmal schon Transport und Unterkünfte dazu bucht, dann ist ein Reiseführer schon fast überflüssig. Wenn man aber selbst bei Ankunft im Urlaubsland noch keinen so richtigen Plan hat, wo's denn nun genau hingehen soll und weil man garnicht weiß was einen so erwartet, dazu noch mit Verständigungsproblemen rechnen muß, da kann ein Reiseführer schon hilfreich sein. Ich brauche keine Buchtipps für Sehenswürdigkeiten, für mich sind vor allem die Transportmöglichkeiten und manchmal auch die Geldbeschaffung vor Ort das wichtigste Anliegen. In der heutigen Zeit ersetzt auch oftmals ein gutes Reiseforum den Reiseführer Ob man nun auch Ecken anschaut jenseits der vorhandenen Reisevorschläge, hängt m.M. nach einzig von der Zeit und der vorhandenen Bereitschaft sich mal auf was einzulassen ab.
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Ja klar, es stimmt, wir sind nicht zum 1. Mal hier, da kennt man schon einiges. Aber dennoch nehmen wir auch in für uns unbekannte Ziele nicht immer einen Reiseführer mit, allerdings holen wir uns dann immer vor Ort Informationen, das klappt dann auch ganz gut, wenn nicht gerade Sonntag ist. Auf den Philippinen hatten wir allerdings auch einen Guide mit und er hat ja auch genutzt, wenn auch vieles nicht mehr stimmte. Viele Grüße aus dem heißen Goa Petra
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Clou , 29.03.2012, 18:20
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Beitrag #12
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ich glaub auch das es mit dem Reiseverhalten zusammenhängt.Jemand dem es reicht im Hotel zu bleiben und organisierte Ausflüge zu machen,dem reicht auch ein Marco Polo.Egal wo er hinfährt.Wenn jemand individuell reist und viel sehen möchte und öffentliche Verkehrsmittel nutzt,der wird besser mit einem Loose bedient sein.
Zuerst mal rausfinden was man im Urlaub alles unternehmen will und dann den Reiseführer danach wählen.
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Für Bali fand ich den Iwanowski`s Reiseführer (hat auch eine gute Karte incl) ganz gut. Es gibt ihn auch für Vietnam, aber ich kann natürlich nichts zur Qualität dieser Ausgabe etwas sagen. Ich gucke immer zuerst in der Bücherei und schnupper dann ein wenig, was die Übersichtlichkeit etc angeht, dann gehe ich in einen größeren Buchladen und man kann dort ja auch zur Ansicht noch Reiseführer bestellen. Und dann picke ich mir eine Sehenswürdigkeit raus, eine Stadt.... und vergleiche diese Infos in den unterschiedlichen Reiseführern, so merkt man relativ schnell was einem wichtig ist und ob es interessant und im richtigen Mass geschrieben ist. Viel Spaß beim Stöbern.
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Was in diesem Thread noch nicht gesagt wurde: Auf das Ausgabedatum achten. Ich bin zwar an Loose gewöhnt, aber wenn der aktuelle Loose von 2009 ist und der Reise Know How von 2011, dann ist mir der aktuelle RF lieber.
Und generell sollte man mal schauen, was es gibt, z.B. bei Amazon. Denn für manche Länder gibt's sehr gute RF abseits der gängigen Verlage. Für die Philippinen z.B. Nelles Guide oder Jens Peters.
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Für Städtereisen hatte ich früher immer "Merian Live". Kurz und bündig die wichtigsten Sachen beschrieben, nicht schwer, paßte in jede kleine Hand- oder Jackentasche. Von den "kurz und bündigen" finde ich die RF von ADAC auch gut - außerdem sind die unschlagbar günstig (um die € 5,-?).
Lonely Planet mag ich nicht so gerne. Außerdem hat den nahezu jeder Reisende - egal welche Nationalität - in der Tasche und somit sind die vorgeschlagenen Unterkünfte / Restaurants sehr häufig voll. Nelles ist mir oft zu oberflächlich.
Loose, Reise Know-How, Kulturschock stehen am häufigsten bei mir im Regal.
Fifty www.haus-binder-badgastein.com
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Klar, ich bin ja nicht die Einzige, die einen RF mit hat. Nur bei Loose ist es eingeschränkt auf den deutschsprachigen Raum und bei Lonely Planet ist es mehr oder weniger weltweit. Ich richte mich ja auch nur in etwa danach. Z.B. wenn es sonst keine Infos über Übernachtungen gibt und man aus irgendwelchen Gründen vorbuchen muß. Ansonsten schaue ich mir die Unterkünfte lieber erst an.
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Fifty hat folgendes geschrieben: Lonely Planet mag ich nicht so gerne. Außerdem hat den nahezu jeder Reisende - egal welche Nationalität - in der Tasche und somit sind die vorgeschlagenen Unterkünfte / Restaurants sehr häufig voll. Nelles ist mir oft zu oberflächlich. Mag ich auch nicht, aus den selben Gründen. Außerdem kenn ich ein paar Geschichten, die zeigen wie L.P. auf lokale Anbieter zugeht. "Wollen Sie in der neuen Ausgabe verzeichnet sein, dann hätten wir gerne...." Gar nicht schön.
Wenn man dann irgendwo vor Ort ist, und auf dutzende andere "Individualisten" trifft, echte "Abenteurer", die abseits der ausgetretenen Pfade gerade einen echten Geheimtipp entdecken, und alle haben den L.P. unterm Arm, dann ist das geradezu grotesk.
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dann doch lieber wie Petra sich einfach treiben lassen und die von L.P. unentdeckten Schönheiten selber entdecken,
Übrigens, was mir schon öfters aufgefallen ist, wenn man Reiseführer miteinancer vergleicht, das sie oft die selben Fehler beinhalten, hmm, wie mag das wohl kommen, schreiben sie manchmal gegenseitig voneinander aber? 
Micha
NoDurians hat folgendes geschrieben: Fifty hat folgendes geschrieben: Lonely Planet mag ich nicht so gerne. Außerdem hat den nahezu jeder Reisende - egal welche Nationalität - in der Tasche und somit sind die vorgeschlagenen Unterkünfte / Restaurants sehr häufig voll. Nelles ist mir oft zu oberflächlich. Mag ich auch nicht, aus den selben Gründen. Außerdem kenn ich ein paar Geschichten, die zeigen wie L.P. auf lokale Anbieter zugeht. "Wollen Sie in der neuen Ausgabe verzeichnet sein, dann hätten wir gerne...." Gar nicht schön. Wenn man dann irgendwo vor Ort ist, und auf dutzende andere "Individualisten" trifft, echte "Abenteurer", die abseits der ausgetretenen Pfade gerade einen echten Geheimtipp entdecken, und alle haben den L.P. unterm Arm, dann ist das geradezu grotesk.
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chinareise hat folgendes geschrieben: dann doch lieber wie Petra sich einfach treiben lassen und die von L.P. unentdeckten Schönheiten selber entdecken... Genau der Gedanke kam mir auch, als ich meinen letzten Beitrag schrieb.
Man sollte sich halt dessen bewusst sein, dass wenn in einem Reiseführer bei einer Ortsbeschreibung 3 Restaurants, 5 Beherbergungsbetriebe und 2 lokale Tourguides erwähnt sind, es sich dabei nicht um die jeweils besten handelt, sondern nur um eine Auswahl, die der Verlag getroffen hat. Manchmal trifft er diese Auswahl aus Überzeugung, manchmal aus sehr niedrigen Beweggründen und manchmal schreiben sie einfach von einander ab.
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kiki , 30.03.2012, 10:59
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Beitrag #21
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NoDurians hat folgendes geschrieben: Wenn man dann irgendwo vor Ort ist, und auf dutzende andere "Individualisten" trifft, echte "Abenteurer", die abseits der ausgetretenen Pfade gerade einen echten Geheimtipp entdecken, und alle haben den L.P. unterm Arm, dann ist das geradezu grotesk.
Aber genau das Problem hast du immer bei Empfehlungen wie "Geheimtipps" od. auch " off the beaten track". In dem Moment wo sowas publiziert wird ist das Rudel schon da. Egal mit welchem Reiseführer unterm Arm. Allen klebt die Etikette " Ich bin kein Tourist, sondern Traveller" auf der Stirn und alle sind froh das sie vor Ort "nur" ihresgleichen treffen. Mich langweilt sowas. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, je zeitaufwändiger und strapaziöser der Weg, in Kombination mit kaum vorhandener Infrastruktur und Verständigungsproblemen, desto weniger " Individuelle" hast vor Ort. Auch sowas kann man gut in einem Reiseführer ermitteln.
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Maxi , 30.03.2012, 12:46
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Beitrag #23
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Ich mag Baedeker sehr gerne, bekomme aber oft auch kleinere z.B. Dumont, Lingen oder Marco Polo geschenkt und lese mich fast durch alles - weil ich einfach wahnsinnig gerne lese. Manchmal haben mir die Guides auch schon unseren Reiseführer abgekauft, weil sie vor Ort keine so guten bekommen. Für Bali hatte ich Iwanovski`s und National Geographic Spirallo für Lissabon. Der war auch sehr gut. Mit Karten, U-Bahn Plan, Sprachführer - den mochte ich gerne. Ich kaufe mir aber auch fast immer noch am Flughafen beim Heimfliegen ein Buch über das Land für Hinterher zum Lesen. Ich brauch keinen Rattentempel, ich bin selber ne Lese - Ratte.
Mit habe ich meistens einen aber ich lese sie ja schon Zuhause sehr genau durch und kenn mich dann meist schon gut aus wenn wir ankommen. Auch durch die Foren oder Infos im Internet kommt man zu Sachen die sonst nirgends stehen. Ich schreibe bzw. kopiere mir das zusammen was ich sehen will und hab das ausgedruckt mit.
Ganz ohne möchte ich nicht, ich lese vor Ort auch immer wieder nach und vergleiche mit den Hotelinfos oder Karten die wir wo sammeln. Wie gesagt - grösstes Hobby lesen und grad auf Reisen ist das oft sehr nützlich.
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Zitat: Ist es denn immer notwendig, überhaupt einen Reiseführer mitzunehmen?
Nöö eben nicht. Aber dann ist die Frage. Wie informiert ihr euch vorher über ein Land?
Ich habe jetzt mit Sri Lanka angefangen und mir deshalb einen Baedecker- Reiseführer gekauft (know how erscheint erst Ende Juni). Zusätzlich noch das zufällig gerade erschienene Merian-Heft. Jetzt weiß ich ein wenig. Ich lese lieber in Büchern und studiere dazu die Landkarte, als lange im Internet.(Tut mir leid) Wenn ich dann was bestimmtes suche oder über einen Ort, ein Hotel was nachlesen will, kann ich ja googlen.
Know how und die Merian-Hefte sind mein Favoriten. Aber was nützt es wenn know how nicht lieferbar oder nur für 148 Euro (aktuell der RF Zypern-der Norden) zu bekommen ist?
Närrische Grüße vom Faschingsmuffel
Schöne Grüße von Annette
1978 Japan-Rundreise, 2009 Hurtigruten, 1986 Türkei, 2011 Mauritius, 2012 Madeira und Costa Rica
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Ich hab einen Baedeker über London (eines meiner zahllosen London-Bücher). Inhaltlich find ich ihn gut, aber was ich dran nicht so mag ist, dass die Sehenswürdigkeiten nicht nach geographischen Gesichtspunkten sondern alphabetisch geordnet sind. Das ist lästig, wenn zum Beispiel die "Royal Botanic Gardens" unter "K" (Kew Gardens) aufgeführt sind. Außerdem ist das völlig praxisfremd, denn wenn ich grad in Camden bin, dann will ich wissen, was es dort in der Nähe zu sehen gibt und nicht was es alles sonst noch mit "C" und "D" in London gibt. Vielleicht ist das aber auch eine Eigenheit der London-Ausgabe. Aber in London brauch ich eh nur eine AZ Map (zur Sicherheit) und einen U-Bahn-Plan.
Merian-, GEO-Spezial,... mag ich gerne als vorab Info. Da werden oft Dinge vorgestellt, auf die ich so nicht gekommen wäre. Aufpassen sollte man auf's Ausgabedatum, denn die Hefte werden endlos lange verkauft und ein 10 Jahre altes Heft über Peking oder Shanghai ist nicht mal das Papier Wert aus dem es besteht.
Derzeit haben wir eine ähnliche Situation wie Du, nämlich dass es keinen vernünftigen China-Reiseführer gibt. Loose ist aus 2009, Lonely Planet erscheint erst im Mai und das auch nur in Englisch. Und ich bin am überlegen, ob ich einen englischen Reiseführer mitnehmen mag.
Ich bin auch Faschingsverweigerer. Das richtige Leben ist viel lustiger als das "Wollemaihnreinlasse"-Geblödel der Karnevals-Pappnasen.
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