Südafrika im November

  • Dieses Jahr scheint Südafrika ja hier im Forum nicht unbedingt das
    THEMA zu sein. Egal wir haben für November diesen Jahren, genau
    vom 02.11. - 26.11.2008 eine Reise durch Südafrika geplant und
    werden in Johannesburg starten. Von dort geht es direkt für 2 Tage
    in den Krüger National Park.

    Außer Flug, Mietwagen und die Lodge im Krüger haben wir nichts
    gebucht. Dies sei im November wohl nicht erforderlich. Oder seht ihr
    das anders ???

    Anschließend wollen wir entlang der Küste über Swasiland Richtung
    Durban um dann rechts über die Drakensberge/Transkei nach East
    London zu fahren.

    Ich hoffe unser Navi funktioniert dort so gut wie hier bei uns. Hat
    jemand Erfahrung ??? damit.

    Dann nach Port Elisabeth ->> George >>> Mosselbaai. In Mosselbai
    wollen wir wenigstens 4-5 Tage bleiben, da es von dort aus viel zu
    sehen gibt ( Cango Caves, Kleine Karoo, Straußenfarmen etc. )

    Von Mosselbaai geht es dann über die N2 Richtung Kapstadt.
    Einige auf dem Weg liegende Sehenswürdigkeiten wollen wir
    auch besuchen um die Reise in Kapstadt ( Auffenthalt dort 3 Tage )
    zu beenden.

    Rückflug geht dann von Kapstadt.

    Meine Frau hat zwar Bedenken von wegen Krimalität. Aber ich denke
    es ist so wie überall auf der Welt und es passiert dann nichts, wenn
    man sich an bestimmte Regeln hält. Spazieren gehen Nachts durch die
    Townsship sollten sicher nicht auf dem Programm stehen.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Südafrika.

    Wäre schön wenn das Thema mal wieder aufgenommen werden würde.

    LG
    Silvi&Klaus

  • Hallo Citycob24,

    wir waren im Jahr 2000 in diesem schönen Land.

    Damals waren die Sicherheitshinweise schon drastischer als in manch anderen Ländern.
    Als wir am Flughafen abgeholt wurden und in den Wagen stiegen gingen als erstes alle 4 Türverriegelungen runter.
    Das ist da bei Limosinen inzwischen Standart, und nicht ohne Grund. In Jo-burg z.B. darf man ab der Dämmerung bei roter Ampel über die Kreuzungen fahren usw.

    Selbst in Kapstadt rieten uns Einheimische manche Viertel mit der U-Bahn zu unterfahren, Strecke Tafelberg - Waterfront.

    Wir wohnten dort am Tafelberg in einer " gehobenen Gegend" , unseren Mitreisenden hat man dort den Leihwagen vorm Haus weggeklaut.

    Mir wollten 3 Personen, die plötzlich um mich standen die Kamera entreissen.:roll:

    Wir wollen Euch die Reise nicht vermiesen, aber raten zu höherer Vorsicht als Anderswo.

    Hier weitere Infos:

    http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laend…tshinweise.html

    Bei meinem Navi, müßte ich erst die Karte von SA draufladen, sonst ginge es dort nicht.:o

    Wir wünschen eine Gute Reise.

  • [font=Arial][size=12]Hallo Hevero,

    Danke für die Hinweise und die guten Wünsche für die Reise.

    Natürlich werden wir nicht wie anderswo durch die Township laufen. Ich selbst
    bin aber kein ängstlicher Typ und arbeite schon seit über dreißig Jahren
    im Sumpf von Mainhattan.

    In Johannesburg werden wir wohl nur den Flughafen sehen, weil wir von dort
    direkt mit dem Mietwagen in den Krüger wollen. Warnungen haben wir nur vom
    Zulu Land und in der Transkei erhalten, wobei keiner dabei war, dem es selbst
    passiert ist.

    Mein Freund, der gerade aus Süd-Afrika kam und dort lebt, wurde ziemlich
    sauer als er meine Einwände zur Kriminalität hörte.
    Er kennt wahrscheinlich tausende von Leuten, hat Süd-Afrika 10 Jahre lange
    intensiv auf der Suche nach Reptilien bereist und in Zelten geschlafen.
    Auch er kennt niemanden dem das passiert ist und war auch noch nie in
    einer brenzligen Situation,

    Klar vorsichtig muss man auch in Mainhattan sein, deshalb sehe ich das
    nicht so. Um mich herum stehen nie Leute, da ich das rieche und immer
    versuche einen Sicherheitsabstand zu halten.

    SA Chip habe ich bereits, denn ohne Navi wäre es schwieriger :)

    In Kapstadt werden wir nicht in der Stadt wohnen, wir dachten an Simonstown,
    das liegt zwischen Kap und der Stadt. Ich denke man kann von dort aus
    viel erreichen.

    Zu den Unruhen in Johannesburg, mein Freund sagte mir, dass das in den
    Medien wieder mal völlig falsch dargestellt wurde. Natürlich haben die
    Bewohner der Township in SA etwas gegen die 3 Millionen Flüchtlinge aus
    Simbabwe, weil sie den Johannesburgern die Arbeit nehmen würden.
    Ausschlaggebend für die Unruhen war jedoch, das 3 Simbabwer eine SA-Familie
    in den Towns umgebracht hatten. Als dies bekannt wurde, kochte die Seele
    über und man begann Jagd auch diese zu machen. Danach eskalierte die
    Situation und viele nutzten die Situation, um gegen die "verhaßten" Fremden aus
    Simbabwe vorzugehen. Ich glaube kaum, dass sich die Wut gegen ausländische
    Touristen richtete.

    Wir sind also recht zuversichtlich, wenn wir Angst hätten, würden wir nicht fahren.

    Natürlich berichten wir wie es war.

  • Hallo,

    ich war direkt nach der EURO-Umstellung in SA weil der Kurs super war und ich hatte nirgends auch nur ein Quentchen Angst. Autos nach dem Einsteigen verriegeln - das mache ich auch in DE!

    Auch in DE werden Autos geklaut - daher hatten wir den allerbilligsten Mietwagen. Ich habe super Erfahrungen gemacht mit B&B - es gibt am Flughafen Kataloge oder man kann sich diese vorher anfordern.

    Wir haben uns dort sofort eine Prepaid Handy Karte geholt, dann sehr preiswert im Land telefoniert und die jeweiligen Unterkünfte angerufen.

    Aööerdings habt ich auch richtig Programm während eurer Reise .... Respekt!

    Falls Zeit ist, den Tsisikamma National Park fand ich super - dort kann man direkt im Park in kleinen Holzhäusern übernachten und in Kapstadt auf jeden Fall auf einem der Hausberge fahren, einen kalten Sekt mitnehmen und nachts von oben die Lichter der Stadt ansehen!

    LG ala

  • [font=Arial][size=10]Hallo @ala

    Danke für Deinen Bericht, genau so stelle ich es mir eigentlich vor. Unproblematisch
    halt einfach, aber trotzdem mit der wie in vielen anderen Ländern ( auch Deutschland )
    notwendigen Vorsicht und vor allem Respekt anderen gegenüber.
    Viele sagen die Transkei und Zulu land seien gefährlich, aber es
    soll auch die schönste landschaftliche Region Süd-Afrikas sein. Deshalb schon
    ist es ein MUSS.

    Es wird halt auch viel erzählt, wie zum Beispiel die Warnung meines Vaters, " es sei
    schon wieder ein Ehepaar in SA ermordert worden" (.....weil wir als Ehepaar reisen :) )
    Und schon wieder der Vorwurf: Lest ihr keine Zeitung!!!!

    Nachgelesen im Süd-Afrika Net und wie wars wirklich, Kinder bringen ihre Eltern aus Habgier
    um und haben schon Geständnisse abgelegt.

    Also unsere Kinder lassen wir zu Hause ;-), kann schon nix passieren ;-))))) Da brennt dann
    eher unser Haus ab, weil Kaffeemaschine vergessen auszuschalten etc.

    Mich würd halt mal das mit dem Navi interessieren. Habe mir die SA Karte geholt und benutze
    ein Nüvi 270. Dort ist eine Funktion die da heißt "Points of Interest" mit Unterfunktionen wie
    Sehenwürdigkeiten, Essen und Unterkunft. Funktioniert das dort auch so wie hier in Deutschland?

    Wo bekomme ich die Prpaid-Karte ? Direkt am Flughafen ??? Ein Tip vorab wäre hilfreich.
    Danke und .....

    LG
    Silvi&Klaus

  • Da meine Freundin in den letzten Jahren immer wieder mal in Südafrika
    und in Namibia war habe ich all ihren wunderschönen Fotos gesehen.
    Es muss ein fantastisches Land sein, sie ist total begeistert davon
    und hatte kein negatives Erlebnis.
    Das letzte war voriges Jahr die Garden Route, traumhaft!
    In 3 wochen kann man viel anschauen und wenn alles klappt wird es sicher herrlich.
    Wenn ihr nicht zuviel vorgebucht habt könnt ihr ja vor Ort immer noch was ändern.
    Bin schon gespannt wie es euch ergeht und freue mich auf einen Bericht danach.
    Alles Liebe Maxi

  • Hallo,

    wir sind nach Kapstadt geflogen und haben die Prepaid Karten abends in einem Telefonladen in der Waterfront gekauft - die gibt es dort ebenso häufig wie bei uns und wir haben ein Angebot genutzt und gleich zwei genommen, so konnten wir uns auch gegenseitig anrufen, wenn wir getrennt was gemacht haben.

    Klar dass ich keinen Schmuck mitgenommen und getragen habe, das mache ich aber nie im Urlaub und immer mit kleinen Scheinen bezahle - ausserdem habe ich gleich einige Klamotten vor Ort gekauft, dann siehst das weniger wie ein Touri aus und hat aufgrund des guten Wechselkurses auch Spaß gemacht.

    Beim Parken in Kapstadt haben wir dann immer einem Jungen der als "Job" parkende Autos bewacht dafür ein paar Rand gegeben und der passt dann auch wirklich auf!

    Ansonsten fand ich die Affen viel gefährlicher die auf den Parkplätzen warten um Touris Essen abzunehmen - die sind doch sehr agressiv und es wird überall davor gewarnt Obst in die Tierparks mitzunehmen und füttern zu wollen.

    Auf jeden Fall beneide ich euch ziemlich... ich würde auch jederzeit wieder dorthin fahren - es war herrlich und völlig unkompliziert!

    LG ala

  • Hallo Silvi & Klaua,
    na das paßt ja prima, daß Ihr schon im November fliegt, ein aktueller Bericht Eurer Reise wäre sicher danach sehr interessant, denn das Schicksal hat es uns ja beschienen, daß wir dann Ende Dezember fliegen werden.

    Leider haben wir nicht soviel Zeit und werden eine kürzere Tour fahren, haben aber schon einmal unsere Fotoalben von 1999 gegriffen und schon einmal Vorfreude heraufbeschworen.
    Was wir auf keinen Fall missen wollen, ist der Addo Elephant Park (ich weiß nicht, ob Ihr das auch geplant habt) und Outdshoorn, dann entlang der Garden Route nach Cape Town und dann irgendwie zurück nach J'burg.

    Gruß,
    Wolfgang

    Wolfgang

    There's nothing like jumping on your bike and hitting the road. Whether you are heading across the country, ripping up the canyons or just taking a short spin around the neighborhood, it always seems to clarify things.

    https://www.youtube.com/user/3N82632

  • Hallo, ich bin es noch einmal (habe jetzt auch auf Eurer Google-Map gesehen, daß Outdshoorn und Addo mit drin sind, die wollen wir auf jeden Fall auch ansteuern und in Outdshoorn in jedem Fall wieder das schöne Rimpie Estate Resort ansteuern).

    Was mir während des heutigen Surfens aufgefallen ist auf der Seite wheretostay; habt Ihr Euch damit schon beschäftigt, früher konnte man (und das hatten wir noch vor 3 Jahren für Namibia so gemacht), konnte man die Broschüre anfordern mit den verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten; aktuell habe ich hier keine Möglichkeit mehr auf der Seite gefunden, d.h. ich habe mir nach der Karte Gegenden herausgepickt, Hotels / Guest Houses gesichtet und markiert etc. Eine ziemlich aufwendige Geschichte; lieber wäre uns (vielleicht etwas altmodisch) einfach das gute alte Where-To-Stey-Handbuch.

    Weiß jemand mehr, ob man da irgendwie noch rankommt (ein aktuelles oder vielleicht ein gerne schon 1 oder 2 Jahre altes Exemplar).
    Danke im voraus.

    Gruß,
    Wolfgang

    Wolfgang

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  • [font=Arial][size=11]Hallo Wolfgang,


    darüber habe wir uns absolut noch keine Gedanken gemacht. Ich habe aber gehört das man bei allen Autovermietungen ein Bed & Breakfast Buch bekommt. Dann habe ich mir für mein Garmin Nüwi 270
    das hier zugelegt:

    Garmin Südafrika City Navigator, SD-Datenkarte


    City Navigator Südafrika - vorinstalliert auf einer SD-Datenkarte. Einfach in den SD-Slot kompatibler Garmin® GPS-Geräte stecken und Navigation starten.

    Spezifikationen Datenkarte:
    # Volle Landesabdeckung.
    # Mehr als 450.000 km Straßennetzwerk.
    # Komplette Abdeckung der 44,8 Millionen Einwohner.
    # Mehr als 20.000 erneuerte POIs, inkl. Botschaften und Auto-Händler.
    # Trip- und Wegpunkt-Management Funktionen.
    # Kartendetails inkl. Autobahnen (Schnellstraßen), nationale und regionale Durchgangsstraßen sowie lokale Straßen.
    # Kartendetails inkl. Attributen wie Abbiegeverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen und weitere Navigationsmerkmale.
    # Anzeige von POIs (Points of Interest) wie z.B.: Essen & Trinken, Übernachtungsmöglichkeiten, Tankstellen, Krankenhäuser uvm.


    Die folgenden Regionen enthalten die meisten Details (Adressen und POIs): Akasia, Alberton, Beacon Bay, Bedfordview, Benoni, Blaauwberg, Bloemfontein, Boksburg, Brakpan, Cape Town, Centurion, Despatch, Durban, East London, Edenvale, Franshhoek, Germiston, Gonubie, Helderberg, Johannesburg, Johannesburg South East, Johannesburg South West, Kempton Park, Krugersdorp, Leeukop, Lenasia, Midrand, Modderfontein, Nigel, Oostenberg, Port Elizabeth, Pretoria, Randburg, Randburg North, Randfontein, Roodepoort, Roodepoort, South Sandton, South Peninsula, Soweto, Springs, Stellenbosch, Tygerberg, Uitenhage, Waterval.


    So nun denke ich das ich gut gerüstet bin.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einem Navi in Südafrika


    Grüße
    Silvi & Klaus

  • Hallo Silvia und Klaus,

    habe die Woche einen alten Bekannten getroffen, der letztes Jahr in ZA war.
    Er hat mir einen Aufenthalt in Jeffrey's Bay ans Herz gelegt, er hat in den höchsten Tönen
    davon geschwärmt, liegt etwas westlich von Port Elizabeth.

    Kannte ich vorher nicht, werden wir aber dann in jedem Fall ansteuern.

    Gruß,
    Wolfgang

    Wolfgang

    There's nothing like jumping on your bike and hitting the road. Whether you are heading across the country, ripping up the canyons or just taking a short spin around the neighborhood, it always seems to clarify things.

    https://www.youtube.com/user/3N82632

  • [font=Arial][size=12]Hallo Wolfgang,

    Danke für den Tip, ich werde ihn mal mitnehmen und vor Ort schauen.
    Liegt wohl direkt an der Küste mit Blick auf die See.

    Ich fiebere schon schon darauf, dass es endlich los geht :)

    Danke

    Silvia & Klaus

  • Hallo Silvi und Klaus,

    wir waren im März 2006 9 Tage in Kapstadt, nach 5 Tagen Namobia, und wir waren begeistert. Wir haben uns dort keine Minute unsicher gefühlt. Man muss sich halt an bestimmte Regeln halten, z.B., dass man im Dunkeln nicht allein durch die Stadt läuft, oder dass man größere Menschenansammlungen meidet.
    An der Waterfront ist es allerdings wirklich ungefährlich, dort laufen genug Polizisten rum.

    Kapstadt ist einfach wunderschön. Wir kommen auf jeden Fall wieder !!!!! Für 2010 haben wir jetzt schon eine ähnliche Tourb wie Ihr geplant, allerdings mit dem Camper.

    Schöne Grüße und viel Spass bei den Vorbereitungen
    Angela

  • Hallo

    jetzt sind es noch drei Wochen und es ist jetzt schon aufregend genug.

    Reisevorbereitungen, planen und rechnen wie lange man für welche Strecke braucht.
    Zweifel kommen nur hinsichtlich der Übernachtungen auf, aber ich denke, nein ich
    hoffe, das es einfacher ist, als es sich momentan in meinen Kopf abspielt.

    Hat noch jemand letzte Tips ??

    Ach wird schon.

    Viele Grüße
    Silvi&Klaus

  • Hi Citycob24,
    wir waren im November vor 2 Jahren in Südafrika und haben eine ziemlich ähnliche Tour gemacht, wie Ihr sie nun plant ( 3Wo.). Allerdings hat man uns bereits in D bei der Planung, aber auch vor Ort in SA dringend davon abgeraten durch die Transkei zu fahren!!! Daher haben wir Durban ausgelassen. Angeblich finden in dieser Region extrem viele Überfälle statt. Ich will Euch keine Angst machen, aber mich haben diese vielen Warnungen abgeschreckt....

    Unsere Route: Jo,burg, 3 Tg. Krüger,3 Tg. Sodwana Bay zum tauchen, Hluhluwe Imfolozi Park, von dort aus sind wir durch die Drakensberge über Estcourt, Claerens und Bloemfontein nach P.E.( top- Übernachtung in Beachview!!), 2 Tg.Tsitsikamma NP, 2 Tg. Knysna (tauchen in der Lagune), 2 Tg.Mossel Bay (Ausflüge Cango Cave und Straussenfarm), Hermanus (Wale), 3 Tg. Kapstadt (inkl. Rückflug).

    In den Cango Caves kann ich nur die Adventure-Tour empfehlen!!!! (Ist allerdings nichts für Leute mit Platzangst)
    Wir hatten kein Navi. Haben uns hier eine Straßenkarte gekauft und sind damit sehr gut zurecht gekommen. Bezügl. der Übernachtungen gehen die Meinungen auseinander: Ich habe sämtliche Übernachtungen vorher von zuhause aus gebucht. Man hatte mir auch hierzu geraten, da man ja in der Dunkelheit nicht unbedingt mehr unterwegs sein sollte. Wir haben aber auch Leute getroffen, die es genau andersherum gemacht haben. Irgendetwas findet man wohl immer...
    Könnte auch schon wieder aufbrechen....;-)

    Gruß, Zora

  • Hallo alle zusammen,

    unsere Reise ist beendet und deshalb möchte ich mal einen kurzen Bericht dazu abgeben.

    Landung in JoBurg. Mietwagen stand bereit, die Koffer passten nicht in den bestellten Golf.
    Also nehmen wir ein größeres Modell und los gehts. Da wir uns JoBurg nicht ansehen wollten,
    fahren wir über die Panorama-Route in den Krüger, wo wir in eine Game Lodge Quartier beziehen.

    Sicherlich sehenswrt war der Krüger, viele Tiere gesehen, d.h. eigentlich alle bis auf Löwen.
    Leider spielte das Wetter in den ersten 10 Tagen verrückt, es war bewölkt mis regnerisch,
    teilweise stürmich mit sintflugartigem Regen.
    Weiter ging es durch Swasiland hindurch an die Küste. Lästig waren in Swasiland eigentlich nur die
    vielen bettelden Kinder. Hab ja nichts gegen Kinder, aber so habe ich das noch nirgends erlebt.
    In der Hauptstadt haben iwr einmal übernachtet und sind dort in der Stadt auch Essen gewesen.
    Zum Glück hatte das mitgenommene Navi gute Dienste geleistet, sodaß wir das uns ständige
    Kartenlesen sparen konnten. Absolut empfehlenswert!!!

    Im Verlauf der weiteren Reise habe wir alle Parks mitgenommen. Der Hluhluwe Umfolzi war sehenswert.
    Da das Wetter wie gesagt nicht besonders gut war, fuhren wir nach nur einer Übernachtung in die
    Drakensberge und blieben dort drei Nächte.

    Eine Unterkunft im November zu finden, war relativ einfach. Nur wichen die Preise aus dem aktuellem
    2008er Reiseführer erheblich von den verlangten ab. Essen war allerding supergünstig und qualitativ
    sehr gut. Die Drakensberge, vor allem die geführte Tour zum Sani-Paß nach Lesetho war ein echtes
    Abenteuer. Zum Glück hatten wir uns warm angezogen, dort waren nämlich gerade mal 5 Grad.

    Dann die Fahrt durch die Transkei bis nach Coffee Bay. Wir hatten trotz der Warnungen hisichtlich
    der Kriminalität nicht einmal ein ungutes Gefühl gehabt. Viell gab es in Coffee Bay jedoch nicht zu
    sehen, Hole in der Wall und halt das Leben der dort hauptsächlich schwarzen Bevölkerung. Es boten
    sich hunderte von Guides, Autowäschern und Parkplatzwächter an.

    Erst bei Sonnenschein, dann bei Regen fuhren wir in den Addo Elefant Park. Dort wollten wir übernachten.
    Leider war im Park nichts mehr frei. Ich glaube jetzt das es besser ist zumindest die Parks vorzuchen.
    Wir fanden jedoch auch außerhalb eine Unterkunft bei einem südafrikanischem Zitronen-Bauern.
    Hatte ich aus dem Internet und war für eine Nacht recht teuer. (100 € Übernachtung für 2 Pers. )

    Weiter ging es Richtung Gardenroute. Da es heftig regnet fuhren wir direkt nach Mosselbai wo
    wir 8 Tage blieben. Von dort aus sahen wir uns in Tagestouren die Cango Caves, die Straußenfarmen,
    Musseen ( Diaz Musseum in Mosselbay - sher gut ) bei Regen, Knysna und George. Unbedingt mal
    ins Eisenbahn-Musseum gehen und von dort mit der Dampflok von George nach Mosselbay fahren.

    Das Wetter besserte sich dann und wir fuhren über L'Agulas nach Hermanus. Leider war der Pont Malgas
    wegen der Regenfälle gesperrt, sodaß wir einen anderen Weg nehmen mussten. In Hermanus konnten
    wir noch Wale beobachten.

    Von dort aus fuhren wir über die Küstenstraße nach Simonstown um das Kap zu erkunden. Point of Cape
    und das Kap der guten Hoffnung sahen wir uns also vo dort an. Geplant war über die Chapmans Peak nach
    Camps Bay zu fahren. Leider war die Straße nach einem Felsrutsch bereits seit drei Monaten gesperrt, sodass
    wir auch einen anderen Weg nehmen mussten.

    Camps Bay, die südafrikanische Cote d'Azur direkt unter dem Tafelberg war Ausgangspunkt für unsere
    Erkundung von Kapstadt. Tafelberg, Lions-Head, Waterfront und die vielen touristich aufgemachten Musseen
    das nur einfache Standardprogramm.

    Alles in allem ein schöne Reise, die bei besserem Wetter sicherlich noch mehr Eindrücke hinterlassen hätte.
    Von der viel beschriebenen Kriminaltät haben wir nicht mitbekommen. Ich halte SA für sicher. So viele Polizisten,Securitys, Parkplatz-Marschalls hatte ich noch nie gesehen. Da unser Navi immer den kürzesten Weg nahm, gerieten wir auch in Gebiete die ausschließlich von der farbigen Bevölkerung bewohnt und genutzt werden. Aber auch dort trafen wir nur auf freundliche und hilfbereite Menschen.
    Nachts hielten wir uns allerdings nur in Gegenden auf, in denen sowieso viele Touristen waren und hatten vielleicht auch deshalb keine Probleme. Ob wir nochmal nach Süd-Afrika reisen werden, weiß ich jetzt noch nicht.
    Im Dezmeber, Januar allerdings sagte man uns, sei in SA die Hölle los. Dann hätten die Südafrikaner Ferien
    und es sei vieles ausgebaucht. Ich kann es nicht mehr überprüfen. Vielleicht weiß ja einer von Euch, wie es dort ist.

    Ach so noch was. Unbedingt die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten. Wir haben überall feste und auch
    mobile Geschwindigkeitsmesser gesehen. Man sagte uns bei den Touris langen die hin, weil man das von der
    für Mietwagen zu hinterlassenden Kreditkartennummer abziehen kann. Und die Strafen wären reichhaltig. Ich hatte keine Tickets gehabt, kann aber noch kommen ;)

    Okay das in kürze. Falls jemand Fragen hat freue ich mich sie Euch beantworten zu önnen.


    Grüsse an alle
    Silvia & Klaus

  • Hallo Silvia & Klaus,

    mit Interesse habe ich Euren Bericht gelesen, denn bei uns geht es in 4 Wochen ja auch los.
    Mit dem Wetter habt Ihr ja wohl weniger Glück gehabt.

    Da mir für die Vorbereitung momentan etwas die Zeit davon läuft, hier einige Fragen:

    - habt Ihr die Route so eingehalten, wie auf Google-Map vorher geplant?
    - was ganz Profanes: werden Traveller Checks in EURO eingelöst.
    - ferner würden mich (da sich einige Tourstrecken mit unseren überschneiden werden), habt Ihr
    von den einzelnen Stationen Übernachtungstips (wo hat es Euch gefallen, wo nicht).

    Danke im voraus für eine kurze Rückinfo.

    Gruß,
    Wolfgang

    Wolfgang

    There's nothing like jumping on your bike and hitting the road. Whether you are heading across the country, ripping up the canyons or just taking a short spin around the neighborhood, it always seems to clarify things.

    https://www.youtube.com/user/3N82632

  • Hallo Silvia und Klaus,
    Danke für den Bericht. Schade, dass Ihr mit dem Wetter ein wenig Pech hattet. Da habt Ihr jetzt einiges für die nächsten Reisen gut. =)
    Bei uns ist es manchmal auch so, dass die Faszination für ein Land erst nach einiger Zeit kommt. Oft springt aber der Funke sofort über und man ist totall begeistert und euphorisch.
    Was Ihr da schreibt, klingt alles sehr gut. Gefällt mir! SA steht bei uns auch ziemlich weit oben auf unserer Wunschliste.
    Mal schaun....

    Danke nochmals

    ;)

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Hallo Wolfgang,

    gerne beantworte ich Dir Deine Fragen:

    - habt Ihr die Route so eingehalten, wie auf Google-Map vorher geplant?

    ja wir sind ziemlich genau so gefahren. Waren dann am Ende 5900 km und somit enorm viel gefahren. We ich bereits sagte, das Navi war die beste Anschaffung vorher.
    Im Krüger Park trafen wir in unserer ersten Unterkunft ein Pärchen aus Irland, die von Kapstadt die Kalahari-Route genommen haben, nach Mocambique weiterfuhren und von dort über Swasiland/Gardenroute zurück nach Kapstadt. Wir waren wegen der Kilometer also schon vorgewarnt.

    - was ganz Profanes: werden Traveller Checks in EURO eingelöst.

    vergiß die Traveller Checks. Kreditkarte ( Visa ) ist angesagt. Damit kannst Du Dich überall und ständig mit Bageld versorgen und das zum tagesaktuellem Kurs des Rands. Du kannst damit im Restaurant, an der Bar und in allen Geschäften und fast jeder Unterkunft bezahlen. Wir haben uns vom Geldautomaten jeweils 3000 Rand ( mehr gibt es pro Abhebung nicht, PIN nicht vergessen ) abgehoben und für Tanken ( nur Bar ) und kleinere Ausgaben benutzt. Die Unterküfte, die es in Bar haben wollten, gefragt habe ich aber immer nach der Akzeptanz der Visa-Karte, habens halt Bar bekommen. Selbst kleinste Beträge bei Frühstück 80 -90 Rand haben wir mit der Karte bezahlt. Geld wechseln ist in SA ein Drama. Da wird jeder Schein doppelseitig kopiert, durchleuchtet, Ausweise hin und her gewälzt, kopiert und abgeheftet. Das ganze Drama dauert Stunden. Jeder riet uns vor Ort davon ab. Bargeld in Euro, welches wir dabei hatten, haben wir wieder mit nach Hause gebracht.

    - ferner würden mich (da sich einige Tourstrecken mit unseren überschneiden werden), habt Ihr
    von den einzelnen Stationen Übernachtungstips (wo hat es Euch gefallen, wo nicht).

    Mal abgesehen von Mbabane/Swasiland haben uns alle Unterkünfte sehr gut gefallen. Es war in allen sauber, geräumig mit netten Gastgebern, die uns auch Tips zu Unterküften gaben. Das Frühstück ist mehr als reichhaltig gewesen. Gegen Mitte der Reise verzichteten wir darauf alles zu essen. Wir wollten das man uns noch erkennt wenn wir nach Hause kommen :)
    Es gibt ein Buch, welches man in den Unterkünften oder auch an den Touristen Informationen bekommt, nennt sich Portfolio. In diesem sind eine Menge an ausgesuchten und guten Unterkünften aufgelistet. In jedem Reiseführer, wir hatten den von Christine Philipp ISBN: 978-3-89662-395-9 für 23,50 €, sind für jeden Ort Unterkunfte in Luxus, Tourist, Budget mit Telefonnummer angegeben. Das funktionierte wunderbar. Unbedingt rechtzeitig vorher anrufen, da im Dezember vieles ausgebucht ist.

    Man hält sich dort ja auch nur zum schlafen und Frühstück auf.

    In den Drakensbergen unbedingt eine Sani-Paß Tour buchen, ist en Erlebnis.

    Ach noch was: Unbedingt eine Prepaid-Karte in SA kaufen ( Vodafon-Shop, die erledigen alles ) Gibt es in jeder Mall. Dort haben wir uns auch bei Cape Union Mart http://www.capeunionmart.co.za/about/partners/default.php mit Kleidung, Trekking Schuhen und Fernglas ( 650 Rand ) eingedeckt. War eine der besten Anschaffungen, weil günstig und gut.

    So und nun der letzte Tip für heute: Wir haben ja Kleidung für drei Wochen mitgenommen. Die Koffer ( 2 Stück ) waren also gut gefüllt. Bereits gegen Mitte der Reise fiel uns auf, das wir das meiste garnicht gebraucht haben und unsere Mitbringsel wohl das zulässige Gewicht überschreiten werden. Mal abgesehen davon, dass ich die Koffer dann auch jedesmal mit in die Unterkunft tragen musste. Deshalb haben wir frühzeitig damit begonnen Sachen auszusortieren und an die Farbigen zu verteilen. Also nicht zu viel einpacken, lieber Platz lassen wir die Sachen die man dort in jeder Mall kaufen kann.


    - Danke im voraus für eine kurze Rückinfo.

    Bitte schön, war leider nicht kurz.

    Gruß,
    Silvia & Klaus