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Fifty , 26.04.2012, 02:54
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Beitrag #1
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Unser Aufenthalt in Singapur ist vorbei, Ende Juli werden wir wieder für 1 Nacht dort sein.
Wir hatten unseren Freunden versprochen, ein paar Tage bei ihnen in Singapur zu sein - sie wollten uns das "richtige" chinesische Essen testen lassen. Da sie in der Northbridge Street wohnen, hatten sie uns ein kleines chinesisches Hotel in der Aliwal Street gebucht. OK, Hotel ist übetrieben, der Standard war mehr Hostel. Aber es reichte vollkommen aus. Wir waren allerdings die ganze Zeit die einzigen weißen Gäste dort. In Singapur sind die Wohnungen der Locals sehr klein. Ein Government Appartment für Familien umfaßt max. 29 m² und die meisten Appartments / Zimmer haben keinen Küchenzugang. Folglich gehen sie sehr viel zum Essen aus und das Essen ist sehr günstig. Egal, ob Foodstalls, Restaurants, kleine Hawker - überall voll und teilweise Wartezeiten, um einen Tisch zu bekommen. Das Essen war durch die Bank hervorragend. Jeden Abend waren wir zwischen 4 und 10 Leute am Tisch und es standen viele total unterschiedliche Speisen auf dem Tisch. Eigentlich hat es mir am wenigsten in dem einen feineren Seafood Restaurant unter dem Riesenrad (Singapore Flyer) geschmeckt. Singapur ist für die Locals in erster Linie arbeiten und relativ viel Geld verdienen, nach der Arbeit shoppen und mit Freunden essen und zusammensitzen, nach Hause schlafen. Entsprechend hoch sind die Mieten. Unsere Freundin hat gemeint, daß man bei einem Verdienst von Sin$ 3.000 gerade mal gut leben kann aber fast nichts zurücklegen. Ein einfaches kleines Appartment kostet schon um die Sin$ 1.500.
Natürlich wollten wir auch einen Wochenendtrip mit den Freunden machen. Geplant war Tioman. Insgesamt waren wir 16 Personen aufgeteilt auf 2 8-Sitzer und einem Privatauto. Start am Freitag um 23.00 h. An der Grenze waren wir ziemlich schnell (1 Stunde), da wir in Singapur keinen Stau hatten (normalerweise braucht man bis zu 2 Stunden). Die Grenze war laut Aussagen unserer Freunde auch ziemlich leer. 1 Stunde hat die Abfertigung insgesamt gedauert. Ich habe noch nie so eine komplizierte Grenze gesehen. Sogar die damalige innerdeutsche Grenze und Kalifornien / Mexiko war nicht so kompliziert wie dort. Immer neu einreihen, Singapurseite genaueste Prüfung mit aufmachen der Bustür und aufrufen der einzelnen Personen. Dann in einer Art ZickZack-Kurs zur malayischen Seite, da das Spiel von neuem und aufmachen des Kofferraumes. Es war eine Spur nur für die Abfertigung der Motorräder - tausende fahren jeden Tag zum Arbeiten nach Singapur. Endlich hatten wir es geschafft. Nun rein nach Johor Bahru zum Nachtmarkt. Eine Partie von uns war schon da und hatte Tische reserviert. Um 1.00 h nachts noch so ein Betrieb! Toller Nachtmarkt mit ganz vielen leckeren Gerichten. Dort wurde geschlemmt und um 2.00 h ging es weiter nach Mersing. Wir sind überall erstaunlich schnell voran gekommen, so hatten wir noch Zeit, uns ein Hotelzimmer für 2,5 Stunden zu nehmen. Um 6.30 h ging die Fähre rüber. Man muß ca. 1 Stunde vorher dort sein, um alles zu erledigen. Die Abfahrtszeiten richten sich nach der Tide. Nun ging es rüber nach Tioman ins ABC Resort. Resort mal wieder sehr hoch gegriffen! Leider hatten wir uns unten ins Boot gesetzt. Tiefkühltruhe ist nichts dagegen. Steif gefroren sind wir dann in Tioman gelandet. Zur Unterkunft, umziehen und rauf aufs Tauchboot. 4 Tauchgänge inkl. 1 Nachttauchgang, dann ins Hotel zum Abendessen - war ausgezeichnet und ins Bett. Am Sonntag noch ein Tauchgang vom Strand aus und dann hurry up zum Boot, das wegen der Tide bereits um 10.00 h fahren mußte. Auf dem Weg nach Singapur wieder Stop in Johor Bahru zum Essen in einem chinesischen Restaurant - wieder hervorragend!!!! Um 17.00 h waren wir dann wieder in Singapur. So verbringen viele Locals (die Geld haben) ihre Wochenenden. Stress pur. Wir haben es jetzt einmal mitgemacht aber kein zweites Mal!
Ansonsten ist Singapur eine Stadt zum Einkaufen und Essen. Sehr schöne Mode, wunderschöne Schuhe. Sauber, schöne Skyscraper. Für 3 Tage ganz nett. 1 Tag waren wir auch auf Sentosa aber nur am Strand - teures Pflaster.
Jetzt sind wir wieder auf Bali und erholen uns von der Stadt!
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Maxi , 28.04.2012, 17:16
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Beitrag #3
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Da bist du jetzt ja wieder am richtigen Platz um den Wirbel vorher zu verarbeiten und kannst deine Tauchgänge in Ruhe machen. Schöne Zeit auf Bali!
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horas , 29.04.2012, 11:11
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Beitrag #4
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Danke für den interessanten Bericht, Fifty. Wir hatten letztes Jahr zum ersten Mal Singapur Chinesen auf Phu Quoc, Vietnam, getroffen. Die waren ganz entzückt von der stressfreien entspannten Atmosphäre während ihres 3-Tage Aufenthaltes und den unglaublich attraktiven (Hotel-)Preisen auf der Insel. Die An- und Rückreise erfolgte natürlich via Saigon. Aus Singapur und anderen Metropolen der Region sollen bald Direktflüge nach Phu Quoc stattfinden. Auch für Westler soll ein visumfreies Einreisen nach Phu Quoc in der Zukunft möglich sein. Gott sei Dank dauern die Planungsarbeiten und das Umsetzen der Pläne in Vietnam lange . Bei den Preisen kann man davon ausgehen, dass es dann, zumindest an den Wochenenden mit der Ruhe zu Ende sein wird. Aber die Insel kann auch ein paar schöne Geschäfte und chinesische Restaurants vertragen , finde ich. horas
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Fifty , 29.04.2012, 18:43
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Beitrag #5
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Für die Singapurleute ist es fast schneller nach Bali oder Vietnam zu fliegen als mit dem Auto nach Mersing / Tioman zu fahren. Wir hatten anscheinend riesengroßes Glück mit dem Verkehr in Singapur und an der Grenze. Außerdem ist der Fährverkehr nach Tioman tidenabhängig.
@ Maxi wir genießen die Ruhe hier und die Tauchgänge sind auch sehr relaxt und nicht so frequentiert wie rundum Tioman.
Allerdings geht es am 23.5. für 14 Tage zu den Togian Islands / Sulawesi. Die Flüge und die erste Unterkunft sind gebucht. Jetzt müssen wir nur noch abwarten, ob die Abfahrtszeiten der Fähren sich noch ändern. Bei den Togians darf man nichts zu eng setzen. Anscheinend ist momentan wieder einmal eine Fähre für 1 Monat außer Betrieb und damit ändern sich dann auch die Fährtage (verkehren eh' nur 2 x wöchentlich).
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