Kenia 2020; 21.2. bis 7.3.

  • Reisebericht Kenia 2020
    Wir flogen von 21.2.2020 bis 7.3.2020 mit der Ethiopian Airline von Wien über Adis Abeba nach Mombasa. Richtig heißt es ja Adis Ababa. Der Flug war nicht ausgebucht, auf der längeren Strecke (ca. 6 Stunden) war genügend Platz, wir hatten zu zweit eine Dreierbank. Der Flughafen in Adis Abeba ist neu gebaut, sauber, sehr groß und übersichtlich. Da sind viele, viele Menschen die nach ganz Afrika undIndien oder Europa weiter fliegen.Nach 3 Stunden Aufenthalt waren es noch 2 Stunden Flug nach Mombasa. Die zwei Flüge waren angenehm, dauerten nicht so lange, auch der Service war in Ordnung. Als wir uns endlich im Landeanflug auf Mombasa befanden war die Vorfreude schon sehr groß und es war gleich zu sehen wie grün das Land nach dem vielen Regen war.


    Flughafen Mombasa – wie immer sehr warm und schwül – wir lieben das. Und weil wir offensichtlich mit einem großen Lächeln vom Flugzeug Richtung Flughafengebäude gehen ruft uns eine Frau zu:„Karibu Mombasa!“ – Willkommen in Mombasa! Und da weiß ich wieder, warum ich dieses Land so sehr mag. Dann die erste lange Schlange – Gesundheitscheck – Corona lässt grüßen. Zu diesem Zeitpunkt ist Österreich noch nicht betroffen. Wir werden gefragt von wo wir kommen und werden sofort durchgewunken. Dann zum Visum bei der Einreise. Wir haben das Visum nicht online ausgefüllt, weil man es bei der Einreise in Mombasa immer noch bekommt. Ich habe daheim die Formulare schon ausgefüllt. Die Dame bei der Einreise hat die Zettel allerdings keines Blickes gewürdigt, und mit dem Satz „ So much people, so much Visa“ unsere Pässe kurz angesehen und mit dem Einreisestempel versehen. Wir waren einer der ersten die dann beim Laufband für die Koffer standen. Noch kurz Geld gewechselt (allerdings haben wir nachher gesehen, dass wir direkt im Hotel einen besseren Wechselkurs bekommen hätten). Dann noch die Koffer durchleuchten lassen und ab geht’s – Privattransfer im Taxi gleich mit Hotel mitgebucht, direkt beim Reiseveranstalter.


    Unsere Fahrt Richtung Süden dauert ca. 2 Stunden. Und obwohl es immer noch sehr schmutzig in Mombasa ist bemerkt man eine Aufbruchstimmung: es wird eine neue Straße zum Flughafen gebaut, in nächster Zeit wird man sich die Fähre Richtung Süden sparen können. Es gibt jetzt ganz große Tiere aus Stein oder Kunststoff die da als Empfang stehen: Elefanten, Giraffen usw... Das kenne ich auch noch nicht. Unser Taxifahrer sagt, dass Kenia so viele Besucher hat wie schon lange nicht mehr. Das freut uns sehr. Bei der Fähre ist wie immer Stau, aber es geht voran. Und da gibt es viel zu sehen: immer noch die schweren Handkarren, die von Männern gezogen werden. Aber auch Motorräder werden als Transportmittel verwenden, entweder sitzen drei Menschen drauf, oder es wird richtig viel Material drauf transportiert. Viele Menschen gehen nach wir vor zu Fuß. Was wir noch nicht kennen, was es aber schon einige Jahre gibt: Tuktuks! Sie sind überall. Es ist Samstag Mittag und viele haben jetztfrei. Also sind alle unterwegs. Wer Vorrang hat? Keine Ahnung, der Stärkere gewinnt. Immer noch fahren auch vieleMatatus, die Sammeltaxis, unglaublich wie viele Menschen in den Kleinbussen Platz finden.


    An der Südküste ist auch viel Betrieb, es ist Markt, es wird viel Obst, Gemüse, aber auch viele Möbel verkauft. Alles steht an der Straße: Holzbetten, Polstersofas und Tische und Sessel. Der erste Teil nach der Fähre ist immer noch sehr schmutzig. Als wir dann nach Diani kommen wird es besser. Wir fahren Richtung Süden an der Küste weiter, vorbei an den Hotels die Straße ist jetzt halbwegs sauber. Es gibt viele kleine Geschäfte die Schnitzereien und bunte Tücher an die Touristenverkaufen, und auch viele Tuktuks. Oberhalb der Straße gibt es eine grüne Leiter quer drüber, das ist die „Affenüberführung“. Die Paviane nutzen sie nicht, die sieht man über die Straße laufen und am Straßenrand sitzen. Aber die scheuen Colobusaffen nutzen sie. Schon vor vielen Jahren wurde uns das gezeigt, es ist als Schutz für die Affen gemacht worden und sie laufen wirklich oberhalb über die Straße. Dann wird die Straße ganz schlecht, die letzten 5 km zum Hotel sind nicht asphaltiert. Das ist Fluch und Segen zugleich: genau deshalb, ist es hier am südlichen Galubeach noch so ruhig, weil die Straße so schlecht ist.


    Ankunft im Pinewood Hotel! Ach ist das schön! Diese schönen afrikanischen Hotels! Alles im african stile, Schnitzereien, geschnitzte Stehlampen, große Vasen aus Ton, bunte Sitzecken mit dicken Polstern. Beim Speisebereich gibt es einen Teich und einen großen Strauch, dort bauen die hübschen knallgelben Webervögel ihre Nester. Da können wir dann jeden Tag beim Frühstück schon zusehen!


    Das Pinewood ist ein kleines Hotel mit 52 Zimmern. Im Erdgeschoß jedes Hauses ist eine Suite, oben sind immer zwei Doppelzimmer. Unser geräumiges Zimmer ist schön eingerichtet, einfach aber gut ausgestattet, schön dekoriert, großes Bad, großes Bett mit großem Moskitonetz,sehr großer Balkon. Es gibt Kaffee- u. Teezubereitung und zwei Glaskaraffen mit Wasser. Die Affen sind neugierig wer da denn eingezogen ist und so sitzt gleich eine Meerkatzenmama mit ihrem Jungen am Bauch da und drückt sich an der Glasscheibe der Balkontür die Nase platt. Man muss hier aufpassen, wenn man auf den Balkon geht: immer die Türe zu! So ein Zimmer ist sonst schnell verwüstet.
    Nach dem Auspacken gehen wir was essen, an die Strandbar runter. Dort gefällt es uns gleich wieder sehr gut: es weht eine angenehme Prise, man schaut auf den weißen Puderzuckerstrand und das Meer und sitzt im Schatten der Bäume. Und jetzt ein Tusker! Das leichte Bier schmeckt super.
    Die nächsten zwei Tage verbringen wir am Strand, gehen spazieren, essen sehr gut. Gewöhnen uns an die Hitze. Es hat sicher mehr als 30 Grad, das Wasser hat bei Ebbe auch in etwa so viel. Wenn die Flut kommt wird es ein bisschen kühler. Der Pool ist nicht riesig, aber schön angelegt mit vielen Pflanzen rundherum. Bei der Tea-Time die bei der Poolbar serviert wird, warten die Affen schon in den Bäumen um unvorsichtigen oder neuen Touristen ihren Kuchen vom Teller zu stehlen.


    Das Hotel bemüht sich sehr, der Service ist sehr gut. Die Tische für das Abendessen werden mal am Pool aufgebaut, mal am Strand. Es gibt aber auch einen sehr hübschen Speisebereich bei der Lobby, alles in afrikanischer Deko, alles offen und luftig. Beim Teich gibt es auch Frösche und es ist unglaublich wie laut die abends quaken. Es geht bei Sonnenuntergang los, bis zum Sonnenaufgang. Leider ist unser Zimmer direkt daneben und zwei Nächte schlafen wir fast nichts. Man kann sich das nicht vorstellen, wie laut so was sein kann. Da nützt es auch nichts, wenn alle Fenster zu sind. Als wir unser Zimmer räumen, weil wir auf Safari gehen sagen wir dem Mann bei der Rezeption, dass wir nach der Safari ein Zimmer „far away from the frogs“ möchten. Der Mann macht noch einen Scherz uns sagt: „we ordert allready chinese people, they make zak, zak, zak with the frogs“ . Dazu macht er eine Bewegung als würd er mitder Hand was klein hacken. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Tiere, und mag auch Frösche. Aber wenn man im Urlaub nicht mehr schlafen kann, das ist zu viel. Vielleicht kann man diese Viecher irgendwo in der Natur aussetzen?



  • An einem Vormittag landet so ein kleiner Motorsegler am Strand. Das interessiert auch die Einheimischen. Der Pilot erzählt uns, dass er landen musste, weil zu viel Wind war. Er hält Ausschau nach Wahlhaien um sie zu zählen, er hat hier an der Küste von oben schon zwei entdeckt. Diese Tiere werden bis zu 12 m lang und kommen immer um diese Jahreszeit. Viele Taucher kommen genau deshalb hier her.


    Durch den vielen Wind der in der ersten Woche herrscht gibt es hier auch viele Surfer, die zweite Woche ist aber dann meist windstill.


  • Und dann geht’s auf Safari! Wir werden um 5 Uhr früh abgeholt. Die Safari machen wir mit DM-Tours. Ein kleines deutsches Unternehmen, das sein Büro am Diani Beach hat. Sie sind nicht gerade billig, aber wir haben einen schönen Jeep für uns zwei. Unser Fahrer heißt Mikel.
    Die Fahrt ist lange und es ist schon von Anfang an ganz viel los auf der Straße und Mikel meint: „wenn Du Angst hast bist Du hinten“. Es geht wieder über die Fähre nach Mombasa und dann weiter auf der Hauptstraße Richtung Nairobi. Da fahren ganz, ganz viele Lkws, die sind nicht im besten Zustand, aber sie fahren und werden natürlich dauernd überholt. Noch was Neues gibt es: der Zug der von Mombasa nach Nairobi fährt. Es gibt eine ganz neue Bahnlinie die auf vielen großen Brücken neben oder über die Straße und seitlich am Tsavo Ost Nationalpark vorbei fährt, streckenweise wie eine Hochbahn. Auch mehrere Safaris binden den Zug jetzt ins Programm ein. Manche Camps im Tsavo West kann man jetzt per Bahn erreichen. Die Camps holen dich dann vom Bahnhof ab und bringen dich nach ein paar Tagen wieder zurück.
    Es dauert ca. 5 Stunden bis wir in den Tsavo West Nationalpark einfahren. Unser Fahrer macht das Dach beim Jeep auf und das ist immer der schönste Moment bei der Safari: endlich wird langsam gefahren, wir können aufstehen und genießen die Luft. Man hört die Vögel zwitschern und nach kurzer Zeit sehen wie die ersten beiden Impalas direkt auf dem Fahrweg. Wir sehen himmelblaue etwas größere Vögel, die bunten Glanzstare, eine Schildkröte auf dem Weg und eine Giraffe. Wir fahren durch die herrliche Landschaft, unendliche Weite des Tsavo West. Durch das Rhinovalley und das Ngulia Valley. Alles ist grün und die Bäume blühen. Es ist zwar bewölkt, aber trotzdem sehr warm. Mikel zeigt uns noch die Lavafelder und kurvt ganz schön weit mit uns durch die Gegend.
    Um ca. 12.30 Uhr sind wir dann in der Kilaguni-Lodge. Die älteste Lodge in Kenia, aber das sieht man ihr nicht an. Esgibt einen sehr großen schönen Garten mit vielen bunten Blumen und unterschiedlichsten Bäumen und einen Swimmingpool. Die Einrichtung ist im Kolonialstil und das Schönste ist die große offene Terrasse. Hier wird das sehr, sehr gute Essen serviert, eine Stufe weiter unten der Kaffee oder Tee. Oder man holt sich wasvon der Bar. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf das Wasserloch und die dahinter liegenden Berge. Als wir ankommen sind da ein paar Impalas und Störche am Wasserloch. Abends kommt dann ein Elefant. Da zeigt uns dann der Barmann auch „the lonley antilope“ Er sagt sie steht jeden Tag allein an der gleichen Stelle ganz still, so als würde sie sich hier sicher fühlen.
    Die Zimmer sind sehrgemütlich, mit schönem Bett mit Moskitonetz, mit Schreibtisch und sehr schönem Bad ausgestattet. Es gibt eine kleine Terrasse, aber unsere ist ein bisschen abseits vom Wasserloch. Nachts hörte man Hyänen lachen und Büffel brüllen.
    Nach dem Mittagessen haben wir uns im Zimmer ein bisschen ausgeruht. Um 16 Uhr trafen wir uns wieder mit Mikel für einen Nachmittagspirschfahrt. Wir sahen wieder Giraffen, einzelne Elefanten und viele verschiedene Antilopen, in allen Größen. Dagibt’s die Dikdiks, das sind ganz kleine, die sind immer zu zweit. Dann die Impalas, die sind so schön rotbraun und haben gebogene Hörner, auch Streifenkudus in grau mit weißen Streifen und geringelten Hörnern, Oryxantilopen sind dann schon ganz schön groß mit geraden, langen Hörnern und Elanantilopen – die ganz großen, größer als eine Kuh. Die gedrehten Hörner lassen sie wie ein Fabeltier aussehen.




  • Außerdem stoppen wir bei den Mzima Springs. Hier können wir mit einer kleinen Gruppe Touristen und einem Ranger ca. 1 km entlang des Wassers gehen. Uns werden die verschiedenen Pflanzen erklärt. Neugierige Meerkatzen schauen zu. Die Nilpferde bekommen wir leider nicht zu sehen. Aber es sollen wieder ca. 25 Tiere hier sein. 2010 sind bei der großen Trockenheit nämlich alle gestorben. Wir sehen zwei kleinere Krokodile. Wir hätten sie ohne denHinweis des Rangers aber sicher nicht entdeckt. Sie liegen versteckt im Wasser unter Pflanzen. Es ist schön hier, ruhig und grün.
    Wir fahren dann noch bis zum Sonnenuntergang. Wieder gibt’s verschiedene Antilopen und einzelne Elefanten zu sehen und ganz am Ende einen Schakal. Wir genießen diese Abendstunden und dieses Licht. Das Abendessen in der Kilaguni ist wieder wunderbar und wir setzen uns danach mit einem Martini noch auf die untere Terrasse und beobachten das Wasserloch. Ein Mann singt mit Gitarrenbegleitung sehr schön ein paar altbekannte Songs. Unter anderem „Malaika – nakupende Malaika…..“ von Miriam Makeba. https://www.youtube.com/watch?v=Q1UID0vEeqI
    Ich werde richtig wehmütig, weil ich mir denke – mein Gott – wie viele schöne Erlebnisse hatten wir in diesem Land schon. Es ist immer wieder traumhaft.
    Am nächsten Morgen geht’s um 6 Uhr nach einem Kaffee auf Frühpirsch. Als erstes sehen wir den Schakal vom Vortag. Guten Morgen Schakal! Hast Du gut geschlafen? Dann sehen wir in einer Senke einige Büffel stehen und ein einzelner Elefant kommt aus dem Gebüsch. Die Vögel begleiten uns wieder. Wir fahren durch einen kleinen Wald und da ist eine gruppe Paviane. Da sitzt eine Pavianmama auf dem Boden und hat ihr totes Baby in den Armen. Sie kanns nicht glauben, dass es nicht mehr lebt und wiegt es in den Armen. Der Pavianpapa hüpft runter und setzt sich tröstend zu ihr. So eine traurige Szene haben wir auch noch nicht gesehen.
    Um 8 Uhr geht’s zurück zum Frühstück und danach fahren wir um 9.15 Uhr weiter. Wir verlassen die schöne Lodge sehr wehmütig, ist schon ein toller Platz hier.





  • Es geht weiter in den Tsavo Ost. Wir fahren beim Mundanda-Rock vorbei. Der erinnert ein bisschen an den Ayers Rock in Australien. Unser erstes Highlight ist eine Gruppe Elefanten die in einem Wasserloch baden. Sie sind sehrvergnügt und prusten und trompeten und halten sich mit dem Rüssel fest. Dann gehen sie raus und mit dem Rüssel stauben sie sich mit dem roten Sand wieder ein. – Elefanten-Wellness sozusagen. Und gleich gegenüber steht eine Gruppe von fünf Giraffen und schaut zu. Wir wissen gar nicht wo wir hinschauen sollen.
    Auch hier im Tsavo Ost ist die Landschaft wunderschön. Die Tiere sind hier leichter zu finden als im Tsavo West, dort sind die Büsche oft zu hoch. Hier gibt es weite Ebenen mit Akazien. Es ist auch alles grün, aber die Büsche sind nicht ganz so hoch. Es ist auch hier sehr abwechslungsreich: mal hügelig, mal weite Ebene, mal Wasserloch, mal ausgetrocknetes Flussbett. Aber immer diese rote Erde, man fährt auf weichen Sandpisten. Und man darf hier nicht quer feldein fahren. Das finden wir gut für die Tiere. Es gibt auch so genug zu sehen. Die Elefanten sind hier in großen Gruppen unterwegs. Mikel sagt vor ein paar Wochen waren sie froh wenn sie einen einzelnen gefunden haben. Aufgrund des vielen Regens sind die Tiere weit gegangen und konnten sich gut verstecken. Wir sehen auch Elefantenbabys mit ihren Müttern. Die nehmen sie gleich in die Mitte um sie zu schützen. Aber ein paar nette Fotos haben wir gemacht. Viele Impalas und ein paar Grantgazellen finden wir, weiters Adler, Geier und Zebras. Die Zebras mag ich auch so gerne, sie sehen so hübsch aus.




  • Zu Mittag sind wir dann im Sentrim Camp. Ein uriges Camp mitten im Busch im Tsavo Ost. Unser Zelt istgroß, mit Himmelbett und Moskitonetz, Schreibtisch, zwei Stühlen vor dem Zelt und einem angebauten Bad mit Dusche und WC, ganz wie in einem kleinen Bungalow. Das Zelt hat ein festes Dach und einen Steinboden. Da kann es nicht reinregnen. Der Speisebereich ist auch ein großes Zelt, die seitlichen Wände sind hinaufgerollt. Wir haben einen kleinen Tisch ganz am Rand und können auf die offene Ebene schauen. Es gibt ein kleines Buffet mit verschiedenen Speisen, sogar mit Suppe und Nachspeise. Es schmeckt sehr, sehr gut.
    Dann haben wir wieder Mittagspause. Im Zelt ist es zu warm, also setzen wir uns raus und legen die Füße hoch. Um 16 Uhr geht’s wieder los. Wunderschönes Abendlicht! Viele Elefanten, Antilopen, Zebras! Wir sehen auch eine „Giraffenkonferenz“. Es sind ca. 30 Tiere. Wir sind zwar weiterweg, aber über die offene Ebene sehen wir sie von zwei Seiten aufeinander zugehen. Aufs Foto bringen wir das gar nicht drauf, aber es ist toll anzusehen.
    Es fängt dann leider zu regnen an. Wir müssen das Dach schnell zu machen und im Nu wird aus dem Weg ein Bach. Genau jetzt ist aber Löwenalarm! Mikel bekommt per Handy eine Info, wo die Löwen sind. Er fährt so schnell er kann hin, aber das ist bei diesem Schlamm nicht einfach. Wir sagen ihm, er solls lieber langsam angehen. Wir müssen dann durch tiefes Wasser fahren, aber wir kommen durch. Dann sehen wir schon ganz viele Autos stehen und der Regen hat auch wieder aufgehört. Also Dach wieder auf. Die Löwen sehen wir nur ganz weit weg, sie sind schon im Gehen. Eigentlich kann ich nur noch die Ohren erkennen. Macht aber nichts. Langsam fahren wir zurück zum Camp. Es war wieder ein schöner Tag.
    Abends ist es gemütlich im Speisezelt und gleich nebenan, nur durch einen Zaun getrennt, kommt während wir unser sehr gutes Dinner essen eine Hyäne direkt an den Zaun.



  • Am nächsten Tag frühstücken wir um 7 Uhr und fahren um 7.30 Uhr los bis Mittag. Wir fahren Richtung Lugard Falls. Auf dem Weg dorthin sehen wir wieder viele Elefanten, mal einen Geier und wieder viele bunte Vögel. Wir genießen die ruhige Fahrt. Wir sind fast immer allein unterwegs, selten begegnen uns andere Fahrzeuge und das Morgenlicht ist herrlich. Bei einem großen Wasserloch sehen wir dann Nilpferde, das freut uns besonders. Diese Tiere haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Sie sind zwar weit weg im Wasser, aber man sieht sie immer wieder auftauchen.
    Bei einem ausgetrockneten Flussbett (wir können uns das gar nicht erklären, weil es doch so viel geregnet hat, aber vielleicht war es nur ein Flusslauf der durch den vielen Regen entstanden ist) finden wir dann Löwen. Es ist witzig. Mikel bleibt stehen und sagt ganz ruhig: „Siehst Du sie? Die Löwen?“ Und dann entdecken wir sie auch. Ihre Farbe und die der Erde ist so ähnlich, dass sie wirklich gut getarnt sind. Diesmal ist es ein ganzes Rudel mit Jungen und wir sehen sie richtig gut, obwohl sie doch noch ein Stück entfernt sind. Sie liegen im Schatten und schlafen und ab und zu steht mal einer auf und geht langsam umher. Wir machen viele schöne Bilder und stehen lange dort.
    Als wir weiter fahren sehen wir eine Horde Paviane die im Gras sitzen, als hätten sie eine Besprechung. Es sieht so nett aus, wenn sie ihre Arme so auf den angewinkelten Beinen ablegen, als säße einMensch am Lagerfeuer. An der Stelle treffen wir auch ein französisches Ehepaar in einem Jeep sie berichten noch von zwei weiteren Löwen auf der Straße zurück Richtung Sentrim Camp. Und tatsächlich, auch die finden wir dann. Sie liegen auch versteckt im Schatten unter einem Busch, gar nicht weit von der Straße. Und Mikel sagt wieder: „siehst Du sie?“
    Dann fahren wir noch Richtung Aruba Damm und Aruba Lodge. Der Damm ist durch den vielen Regen gebrochen und so ist dort kein Wasser mehr. Wir sehen aber ein paar große Elefantenbullen die dort friedlich fressen.






  • Zum Mittagessen sind wir wieder im Camp und die Pause ist schön. Gutes Essen, dann vor dem Zelt die Füße hoch legen und rasten. Es gibt aber immer wieder was zu sehen, mal die Hornbills, mal eine große Eidechse, mal Glanzstare. Es gibt hier auch einen Aussichtspunkt, den man über eine Leiter betreten kann. Aber in de rMittagshitze tut sich da nicht viel. Und wir sind auch wirklich müde. So eine Safari ist anstrengend. Wir haben ja vorher schon zweiNächte wegen der Frösche schlecht geschlafen, jetzt stehen wir jeden Tag sehr früh auf und wir stehen den ganzen Tag im Jeep. Manchmal setze ich mich kurz hin, weil mir das Kreuz schon weh tut. Aber ich halte es nicht aus, hab immer Angst ich könnte was verpassen. Und es ist doch so herrlich! Die Luft, die Farben, die zwitschernden Vögel und natürlich die vielen Tiere.
    Um 16 Uhr fängt es gerade zu regnen an, als wir los fahren. Jedes Mal, wenn es regnet dann richtig, es schüttet wie aus Eimern. Aber wir fahren mit dem geschlossenen Dach los. Also doch mal sitzen imJeep. Nach kurzer Zeit hört es aber wieder auf und jetzt ist die Luft so richtig ausgewaschen und die Farben wunderbar. Wieder gibt es viele Elefanten, Antilopen, Giraffen und auch mal einen Vogel Strauß zu sehen. Dann ist Gepardenalarm. Mikel sagt wir sollen uns hinsetzen, er fährt was das Zeug hält und wir werden durchgeschaukelt, ist nicht so toll. Wir fahren beim Voi-Gate hinaus, ich kann mich noch erinnern, dort ist die Landschaft ganz anders und wieder besonders schön. Wir sehen ganz viele Autos stehen, aber keinen Geparden. Dann fahren wir Gott sei Dank langsam die Strecke zurück. Wir stehen wieder im Auto und jetzt machen wir Bilder von dieser traumhaften Landschaft in diesem Licht ganz besonders schön. Unsgeht’s gar nicht so umden Geparden, wir fahren liebergemütlich und langsam durch die Landschaft. Und es bleibt immer spannend.
    Beim Abendessen sind die Zeltwände des Speisezeltes teilweise zu, weil es abends auch noch mal geregnet hat. Aber das Team hat sich wieder sehr bemüht und das Essen schmeckt uns sehr. Wieder mit Suppe und Nachspeise und Buffet.


  • Am nächsten Morgen noch mal Frühpirsch zum Sonnenaufgang. Die Elefanten sind immer zu sehen, ganz viele. Auch Giraffen sehen wir oft. Einzig Gnus haben wir die ganze Safari nicht gesehen, aber die sind eher im Amboseli Nationalpark, dort sind auch die großen Herden unterwegs. Auch die Zebras haben wir im Tsavo nur ganz selten entdeckt.
    Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Camp. Es tut mir schon leid, dass wir jetzt fahren müssen. Aber wir sind beide doch froh, weil unsere Wirbelsäule durch das viele Stehen im Jeep schon schmerzt. Wenn das nicht wäre, am liebsten würde ich eine ganze Woche herum fahren, so wie früher oft. Wir haben noch bis 11 Uhr Zeit, dann müssen wir raus aus dem Park. Das Ticket gilt nämlich immer für 24 Stunden. Also eine letzte Pirschfahrt. Ich hab das Gefühl ich muss die Luft einsaugen, damit ich das alles nicht vergesse. Pünktlich sind wir dann beim Voi-Gate hinaus gefahren, dort geht’s Richtung Hauptstraße. Wir haben noch ein Mittagessen. Nach ca. 20 Minuten Fahrt sind wir in einer sehr netten kleinen Lodge. Ein hübscher, ruhiger Platz, alles offen im afrikanischen Stil gebaut, hübscher Garten,gutes Essen. Leider hab ich den Namen vergessen, ich glaube Soglio oder Sololo-Lodge oder so ähnlich.
    Dann geht’s über die Shimba Hills Richtung Küste. Die Straße ist zum großen Teil neu gebaut, ein Stück ist gerade in Arbeit, da fährt man auf der planierten, noch nicht asphaltieren Piste durch Staub. Mikel meinte 13 kmder Straße sind sehr schlecht. So dachten wir er meinte diese planierte Piste, weil man nichts sehen konnte, vor lauter Staub. Als diese dann zu Ende war meinte Mikel: „jetzt kommt die schlechte Straße“ Und das war dann wirklich der Wahnsinn. Wir sind hier schon mal gefahren, aber man vergisst das immer wieder, wie schlecht so eine Straße sein kann. Unglaublich. Aber man muss sagen, wenn diese ganze Strecke mal fertig ist, ist das eine gute Alternative um in den Tsavo zu kommen, man muss auch hier dann nicht mehr mit der Fähre fahren.
    Um ca. 16.30 Uhr treffen wir im Hotel ein. Wir sind müde und staubig. Der Herr an der Rezeption ist super nett und gibt uns den Zimmerschlüssel – wir erkennen sofort an der Nummer, dass dieses Zimmer jetzt weit weg von den Fröschen ist und nahe am Strand.Wir bekommen unseren Koffer wieder, den wir im alten Zimmer einfach stehen lassen durften, der wurde dann abgeholt und im Büro eingestellt. Das Zimmer ist so nett dekoriert mit Blumen am Bett – „wellcome back“.



  • Und dann haben wir Durst, also nichts wie runter an die Strandbar, in einem sehr gemütlichen Eck, einer Bank mit dicken Polstern, trinken wir ein Tusker. Und jetzt kommt von den Angestellten imHotel immer wieder die Frage: „How was your Safari, did you see the lion?“ – Ja – wir haben sie gesehen! Aber für uns ist das nicht das Wichtigste. Eine Safari ist für uns einfach das schönste Naturerlebnis, das man haben kann. So viele Tiere, so viele schöne Pflanzen, das Licht, die Luft! Und dazu diese schönen Unterkünfte mit gutem Essen wo man dann nach einem langen Tag duschen kann und entspannen.
    Das machen wir jetzt hier im Hotel auch und dann geht’s zum Dinner, das dieses Mal am Pool serviert wird: mongolisch! Also alles vom Buffet roh holen und das wird dann frisch zubereitet. Ein extremer Aufwand! Da stehen mind. 5 Köche am offenen Herd und bereiten für jeden Gast das Essen frisch zu. Es gibt Fisch, Meeresfrüchte, Huhn, Rind und Lamm, dazu viel Gemüse und Nudeln oder Reis. Natürlich kann man vorher auch Suppe und nachher Nachspeise essen. Alles schmeckt wunderbar!
    Wir haben jetzt noch eine Woche am Strand. Die verbringen wir mit langen Spaziergängen, mit Tratschereien mit anderen Touristen. Der Strand ist weiß, feiner Sand wie Puderzucker, aber sehr breit. Einen Vormittag haben wir einen richtigen Sturm und ganz viel Regen, danach ist leider viel Seegras da. Aber nach ein paar Tagen ists wieder weg und der Strand sieht wieder sehr schön aus. Auf einem Stück Wiese stehen immer ein paar Esel, die wohl als Lastentiere verwendet werden und ein Mann kommt jeden Tag mit ein paar Kamelen – für die Touristen. Reiten würde ich nicht, aber die Tiere schauen schon lustig aus. Im Norden von Kenia, am Lake Turkana werden sie auch hier als Lastentiere verwendet. Bei unserer Fahrt von der Safari zurück haben wir auch Kamele gesehen.
    Wir kaufen ein paar Kleinigkeiten bei den Strandverkäufern und haben da auch unseren Spaß. Durch die ruhige Lage sind hier nur wenige Verkäufer, das ist ein großer Vorteil von diesem abgelegenen Hotel. Es ist während dieser Zeit durch den Mondstand auch die tiefste Ebbe und so laufen wir auch mal im Wasser weit raus, auf einer schneeweißen Sandbank ein Stück weiter nördlich beim Neptunhotel. Wir lernen nette Leute kennen, die berichten uns vom Schnorcheln. Sie sind ein paar mal raus zum Riff geschippert mit einem Einheimischen auf einem kleinen Auslegerboot aus Holz. Hat ihnen sehr gefallen. Ich hab dafür leider zu viel Angst. Es würde mir zwar gefallen, aber ich krieg einfach den Kopf nicht unter Wasser.
    Abends an der Strandbar treffen sich immer alle. Es ist ein ganz toller Platz im Hotel direkt unten am Strand. Auch das Essen wird abwechselnd als Barbecue am Strand serviert, da werden alle Tische dort hingetragen, mal am Pool, mal in dem netten Speisebereich wo es auch das Frühstück gibt. Alles immer sehr geschmackvoll dekoriert, sehr gutes Essen. Die Menschen im Hotel geben sich sehr viel Mühe.
    Einmal nehmen wir uns ein Taxi. Wir haben daheim wieder mal Sonnenbrillen gesammelt. Haben ca. 70 Stk. Es ist unglaublich wenn man unter Freunden fragt, ob wer alte Sonnenbrillen in der Lade hat, was da zusammen kommt. Ich hab bald aufgehört zu fragen, denn schließlich müssen wir ja dann die Brillen auch transportieren. Diesmal sind wir nicht direkt zur Augenklinik gefahren, sondern nur nach Diani. Dortgibt es jetzt schon eine Filiale direkt in der Einkaufszeile. Das finden wir schön. So ist es für viele Menschen erreichbar. In der Klinik werden die Menschen am grauen Star operiert, auch viele andere Augenkankheiten die es hier gibt, werden behandelt. Und nach der OP brauchen die Leute ungeschliffene Sonnenbrillen.
    Wir haben eine sehrgute Aussicht von unserem großen Balkon, der wie ein Hochsitz für einen Jäger bei uns ist. Wir schauen direkt in den Busch und morgens und abends können wir immer die Affen beobachten, das gefällt uns. Es gibt hier Meerkatzen und die scheuen Colobusaffen. Die Paviane haben wir hier nicht entdeckt, aber direkt an der Straße sind sie uns während unserer Taxifahrt aufgefallen. Auch ein paar besondere Vögel gibt’s hier: Zum Frühstück und Abendessen kommt immer die Familie schwarzer Ibis zu einem bestimmten Baum und zwei ganz große Hornbills. Auch ein Adler fliegt am späten Nachmittag immer wieder über den Strand.
    Und ganz schnell ist die schöne Zeit wieder vorbei. Wir haben absichtlich nur ganz selten insInternet geschaut und waren fernab von den Problemen dieser Welt. Kenia hat seine eigenen Sorgen, aber als Tourist geht’s einem ja wunderbar.
    Wir fahren Mittags vom Hotel weg, der Fahrer ist schon früher da, wir fahren um 12.30 los. Er meinte es ist Freitag und da könnte ein großer Stau an der Fähre sein, der uns leicht eine Stunde Zeit kosten könnte. War aber dann nicht. Nach 2 Stunden waren wir am Flughafen, also hieß es lange warten. Flug ging erst um 18.55 Uhr nach Adis Abeba, dann 4 Stunden Aufenthalt und noch 6 Stunden Flug nach Wien. Die Zeit im Flugzeug vergeht schnell und ist beide Male kürzer als angegeben, aber das lange Warten ist fad. Jetzt spürt man die Corona-Krise schon. Viele Menschen gehen mit Masken. Wir sind dann froh, als wir am 7.3. morgens in Wien landen. Wir haben uns ein Sammeltaxi nach Linz bestellt. Das Gute: außer uns keine Passagiere, das war schon bei der Hinreise so. Sehr angenehm! Wir hatten Glück, wir konnten unsere Reise noch ganz normal machen und sind froh, dass wir keinen späteren Reisetermin hatten. So hatten wir nicht die Entscheidung zu treffen – fahren oder nicht.
    Noch im Hotel haben uns Gäste erzählt, dass Verwandte gesagt haben, „was, ihr fahrt nach Afrika, da gibt es Malaria und es ist gefährlich“. Als dann Corona ein Thema war schrieben die Verwandten. „bleibt noch dort“.
    Was vor der Reise auch so Thema war: die Heuschrecken fraßen in Kenia, Somalia und Äthiopien ganze Landstriche kahl. Außerdem ist der Kot dieser Heuschrecken so giftig, dass die Kühe auch nach dem Verschwinden der Heuschreckenplage das Gras nicht fressen dürfen. Das war fürchterlich für die Menschen im Norden von Kenia, in Meru und Samburu. Dieses Jahr hätte es endlich viel geregnet, da werden die Felder von diesen Viechern leer gefressen. Wir waren ganz im Süden in Kenia, also nicht betroffen. Aber es war schon komisch, es gab Tage am Strand da waren plötzlich vereinzelte Tiere da. Das war so, dass untertags etwa fünf mal eine Heuschrecke plötzlich auf uns saß. Die letzte haben wir gesehen als wir ins Flugzeug einstiegen, sie saß am Boden des angekoppelten Ganges zum Flugzeug. Es war so eine böse Erinnerung an diese Heuschreckenplage.
    Daheim packen wir wehmütig unsere Koffer aus, wir haben uns wieder viele schöne Erinnerungsstücke gekauft. Wir haben jetzt wieder ein paar geschnitzte Elefanten mehr, eine wunderschöne Gazelle, ein buntes Tuch, das als Bild aufgehängt wird und zwei Bilder haben wir noch am Flughafen gekauft, die müssen aber erst noch gerahmt werden.
    Schön wars!







  • Sehr schöner Bericht mit super Bildern. Ihr habt eine Canon EOS 500D, wenn ich das richtig sehe. Ohne richtige Kamera gibt es keine schönen Safarifotos. Habe selbst leider nur mein Smartphone für Fotos. Extra Kamera war mir bislang immer zu viel Ballast.


    Wegen den Fröschen: Gegen nächtliche Störungen nehme ich bei allen Reisen als wichtiges Untensil immer Ohrenstöpsel mit. Als ehem. Schichtarbeiter habe ich gelernt, damit zu schlafen.


    Danke und schöne Grüße

  • Da steigt doch gleich mein Afrikafieber

    Oh! Da hast Du noch viel Zeit für Vorfreude. Ich war noch nie in Tansania, ich komm von Kenia nicht los. ;)
    Aber das wird bestimmt auch super werden!



    Wegen den Fröschen: Gegen nächtliche Störungen nehme ich bei allen Reisen als wichtiges Untensil immer Ohrenstöpsel mit.

    Das haben wir uns für die nächsten Reisen auch vorgenommen. Es war wirklich schlimm. Wir sind dann nachher drauf gekommen, das mehrere Gäste das Zimmer gewechselt haben, wegen der Frösche. Und anscheinend quaken die auch nicht immer.

  • Ihr habt eine Canon EOS 500D, wenn ich das richtig sehe

    Ja stimmt. Ich habe diese Kamera schon ewig, früher die analoge Ausführung. Ich hab dazu ein Tamron-Objektiv das bis 300 geht. Ich bin aber kein guter Fotograf muss ich gestehen, ich verwende meist nur die Automatikfunktionen.
    Wichtig war für uns, dass wir diesmal bei der Safari ein gutes Auto hatten. Der Fahrer hat bei jeder Gelegenheit den Motor abgestellt. Sonst verwackelt man bei diesem Zoom sehr schnell was. Aber die besten Fotos macht man wenn die Tiere ganz nah sind, und das sind sie oft. Man glaubt nicht wie oft die Elefanten den Weg kreuzen oder die Antilopen direkt am Weg stehen. Die kleinen Tiere fühlen sich am Weg sicher, da haben sie bessere Sicht.



    Die süße Giraffengazelle wollte ich euch nicht vorenthalten. Sie hat einen ganz kleinen Kopf und ganz große Ohren.

  • Vielen Dank für den schönen,ausführlichen Bericht. Danke für die Hotelbilder, lang ist es her das ich im Pinewood war. . . . Und die Safari Bilder. . . . Super!
    Ich möchte unbedingt nochmal nach Kenia und hoffe das es nach Corona klappt.