Tansania - Safari und Meer

  • Vor über einem Jahr hatten wir diese Reise schon gebucht. Wir waren voller Vorfreude und dann kam Corona. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, ob wir die Reise antreten oder nicht. Als dann KLM unseren Zubringerflug nach Amsterdam gestrichen hat und die Regularien deutlich verschärft hatten, waren wir kurz davor die Reise abzusagen. Ganz aufgeben wollten wir aber nicht und haben die Flüge bei KLM gestrichen (wir haben sogar das Geld schon für die Tickets bekommen) und haben umgebucht auf Ethiopian Airlines.


    Auch wenn Tansania keinen Coronatest vorgelegt haben möchte, haben wir uns trotzdem entschieden, zwei Tage vorher einen zu machen. Sicher ist sicher.


    Am Montagabend ging es dann los. Der Flieger nach Addis Abeba war vielleicht halb voll und alle hielten sich an das Tragen einer Maske. Von Addis Abeba ging es dann über Sansibar zum Kilimandscharo Airport. Die Maschine war zuerst nur 1/3 gefüllt und wir haben uns gewundert, warum ein so großer Jet nach Tansania fliegt. Auf Sansibar haben wir dann gewusst warum. Der Flieger war dann auf einmal fast voll mit Touristen aus Frankreich, der Schweiz und Russland. Der Flieger ging dann später zurück nach Addis Abeba. Leider saßen dann viele in dem Flieger mit der Maske unter dem Kinn. Die Stewardessen taten ihr bestes, aber vielen war es egal…


    Wir waren froh, dass wir dann am Kilimandscharo Airport aussteigen konnten und unser Abenteuer konnte beginnen. Die Einreise verlief wieder typisch afrikanisch. Wir hatten ein E-Visum vorher in Deutschland beantragt, und hatten auch alle Papiere dabei. Aber das reichte nicht, wir mussten dann nochmal eine Einreisekarte ausfüllen, mit allen Daten, die auch im E-Visa stehen…


    Egal, nachdem wir den Stempel im Pass und unsere Koffer haben, wartet draußen auch schon unser Fahrer, der uns in die erste Lodge fahren sollte.


    Nach einem kurzen Briefing, was uns die nächsten Tage erwartet, erkunden wir erstmal die schöne Lodge.







    Nach einem leckeren Abendessen, geht es früh schlafen.

  • Nach dem Frühstück wartet Charles auf uns. Er ist unser Guide für die komplette Safari. Unser Ziel heute ist der Lake Manyara. Um dort hinzukommen, müssen wir einmal quer durch Arusha und wir sind mal wieder fasziniert, wie bei dem chaotischen Verkehr nicht alle 5 Minuten ein Unfall passiert…


    Aus Arusha raus geht es dann deutlich zügiger und wir erreichen vormittags noch den Lake Manyara. Vom Gate aus geht es direkt durch den sog. Grundwasserwald. Nach den ersten Barboons sichten wir gleich eine Löwin faul im Baum liegend. Was für ein Anfang


    Weiter geht es durch tolle Landschaften und man kann hier und da schon mal den Lake Manyara erblicken


    Zum Mittag halten wir an einem schönen Aussichtsplatz. Hier kann man erahnen, wie groß der See ist.



    Weiter geht es nun runter zum See. Zu sehen gibt es viele Tiere und Vögel. Was man auch sieht, dass sehr viel Wasser im See ist, obwohl die Regenzeit noch gar nicht angefangen haben sollte. Charles erzählt uns, dass dieses Jahr vieles anders ist beim Wetter und die Regenzeit schon vor gut drei Wochen angefangen hat.





    So langsam wird es Zeit, den Park zu verlassen. Als wir am Baum ankommen, wo heute Vormittag die Löwin lag, stellen wir fest, dass noch eine weitere Löwin im Baum liegt. Wir machen reichlich Fotos und als wir weiter wollen, streikt das Auto… Es springt nicht mehr an. Und nun? Charles fragt über Funk, wer noch im Park ist und ob er uns mal anstupsen könnte. Es meldet sich noch jemand und er sagt, dass er in 5 Minuten hier ist. Aber er kommt nicht… Er steht irgendwo im Park und hat das gleiche Problem… Kurz drauf kommt ein Kleinwagen, der mit Parkrangern besetzt ist und die entscheiden spontan uns mal eben anzuschieben. Wir finden es mutig, mal eben auszusteigen und anzuschieben. Naja, die Löwen sind wohl satt und es interessiert sie auch nicht sonderlich, was da vor sich geht. Der Wagen springt wieder an und wir können weiter Richtung Gate fahren..



    Kurz vor dem Gate bremsen uns noch Elefanten aus, die den Weg nutzen, um besser von A nach B zu kommen. Sehr zufrieden mit dem Tag erreichen wir unsere Lodge und beziehen unser Zelt.


  • Der nächsten Morgen beschert uns einen tollen Sonnenaufgang.


    Nach dem Frühstück haben wir ein Date mit einem Massai. Wir machen eine Wanderung rund um die Lodge und er zeigt uns, welche Pflanzen die Massai nutzen, um daraus Medizin für verschiedene Beschwerden zu machen. Um die Lodge herum befindet sich ein 4m hohes Gebüsch aus der Manyara-Pflanze. Wir lernen, dass es auch den Massai als Schutz um ihr Dorf dient. Die Früchte der Pflanze sondern eine Milch ab, die stark ätzt und für viele Tiere giftig ist. Wenn man sich die Milch aus Versehen ins Auge reibt, wird man blind…






    Nach dieser interessanten Tour, verabschieden wir uns vom Lake Manyara und freuen uns auf das nächste Ziel, dem Lake Natron. Zu Beginn der Strecke ist die Straße noch asphaltiert, doch dann biegen wir von der Hauptstraße ab und die Straße wechselt zu Schotterpiste. So eine „African Massage“ gehört halt dazu ;). Wir fahren entlang des Grabenbruchs zu einem schönen Aussichtspunkt. Wir genießen die Aussicht und die kurze Pause um die Beine zu vertreten.




    Ab und zu kommen uns Überlandbusse und LKW entgegen und wir fragen uns, wie die Fahrer dass bei der Piste hinbekommen, ohne das Fahrzeug zu schrotten.


    An einem Vulkankrater, dem „Hole of God“ machen wir eine weitere Pause. Wir erkunden den Krater und unser Fahrer stellt fest, dass ein Hinterreifen fast platt ist. Der Reifen ist schnell gewechselt und es geht weiter.




  • Das Lunchpaket wird dann als "Bush-Lunch" im Schatten einer Akazie verspeist. Dabei genießen wir den Ausblick auf den Ol Doinyo Lengai, den die Massai auch den Berg Gottes nennen. Dieser noch sehr aktive Vulkan (letzter Ausbruch war 2008) ist einzigartig, denn er soll weltweit der einzige aktive Vulkan sein, der dünnflüssige schwarze Karbonatitlava fördert, die flüssig wie Wasser den Berg herunterfließt und ziemlich schnell erkaltet.




    Wir fahren weiter durch das Lavafeld und erreichen bald den Lake Natron und die Lodge.



    Viel Zeit haben wir nicht, ein Massai wartet bereits auf uns, um uns am nahegelegenen Fluss die Wasserfälle zu zeigen. Der Walk führt links und rechts am Fluss entlang. Öfters müssen wir diesen dann auch durchqueren. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir dann den ersten Wasserfall. Nach einer kleinen Dusche geht es weiter und kurz darauf sehen wir schon den nächsten Wasserfall. Das Wasser ist nicht kalt und so genießen wir den Aufenthalt ausgiebig. Es gibt auch noch einen dritten Wasserfall ziemlich in der Nähe, da aber meine Kamera nicht Wasserdicht ist, gibt es leider keine Fotos…







  • Wir sind übrigens die einzigen Gäste in der Lodge und werden ordentlich verwöhnt. Bevor es in der Früh Richtung Ngorongoro weitergeht, machen wir noch kurz einen Halt am Lake Natron. Hier bewundern wir die Flamingos und Pelikane, die in einer großen Zahl den See bevölkern.





    Aber nun müssen wir weiter. Nach kurzer Zeit bleiben wir stehen und sehen hunderte Störche auf einem Fleck. Hier verstecken die sich also, wenn es in Deutschland kalt ist ;).



    Wir kommen gut voran und zur Mittagszeit finden wir an einem trockenen Flussbett einen schönen Platz unter einer Akazie zum rasten. Unser Aufenthalt bleibt nicht lange unbemerkt. Zwei Massai kommen und schauen neugierig, was wir hier machen. Da wir viel zu viel zum Essen dabei haben, teilen wir unser Mittag mit den Massai.



    Was uns bei der Ankunft schon aufgefallen ist, dass hier sehr viele Geier in der Luft kreisen. Charles erzählt uns, dass die Geier hier in der Nähe ihre Nester haben.



    Die Massai zeigen sich Dankbar für das Mittagessen und laden uns ein, dass treiben der Geier aus der Nähe zu betrachten. Das lass ich mir nicht zweimal sagen. Meine Frau hat keine Lust und bleibt mit einem Massai am Auto.

    Wir laufen durch das ausgetrocknete Flussbett Richtung Schlucht zu den Geiern. Immer wieder treffen wir Gruppen von Massai mit ihren Herden, die Löcher im Flussbett graben um an das Wasser heranzukommen, damit die Tiere trinken können. In der Schlucht selber beobachten wir dann das Treiben der Gier. Ein beeindruckendes Schauspiel…





    Meine Frau wollte eigentlich in der Zeit schon mal die Geschehnisse der letzten Tag für unseren Reiseblog zusammenschreiben. Doch der Massai war sehr neugierig und an Schreiben war nicht zu denken. Da er kein Englisch und sie kein Suaheli kann, hat sie sich entschieden, Bilder auf dem Handy zu zeigen. So konnte er auch das erste Mal Schnee sehen…

  • Nach den beeindruckenden Bildern, fahren wir die letzte Etappe Richtung Ngorongoro Conservation Area. Die Wolken werden dichter und kurz vor dem Ziel fängt es an zu regnen.



    Na toll… Doch der Spuk ist schnell vorbei und wir erreichen Nassera Rock, wo wir für die nächsten zwei Nächte zelten werden.



    Die Crew hat alles schon aufgebaut und wir bewundern unsere Unterkunft.






    Nach einem Briefing über die Verhaltensweisen im Camp und die potentiellen Gefahren durch die Tierwelt, genießen wir das leckere Abendessen und ein Glas Wein am Lagerfeuer und fallen müde ins Bett.

  • Am nächsten Morgen werden wir erst durch die Baboons geweckt und danach durch die Glocken der Tierherden der Massai. Sie dürfen in dem Gebiet ihre Herden weiden lassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es auf die erste Pirsch.





    Neben jeder Menge Gazellen und Zebras entdecken wir auch die ersten Gnus. Charles erblickt einen Adler, der sich an einer Beute zu schaffen macht. Er fühlt sich durch unsere Anwesenheit gestört und schnappt sich die Beute und fliegt davon. Leider hat auch ein Geier den Adler erblickt und von nun an, muss er seine Beute auch gegen den Geier verteidigen. Wer die Beute letztendlich bekommen hat, wissen wir nicht.



    Wir fahren weiter und sind fasziniert von der Landschaft. Endlose Steppe, soweit das Auge reicht. Ab und zu mal ein Felsen oder ein Baum. Von weiten erblicken wir eine Gruppe Geier am Boden. Da müssen wohl die Reste von einem Kill liegen. Leider können wir nicht so nah ran, da dieser Kill schon auf der Seite der Serengeti liegt und wir dafür kein Permit haben. Charles will es nicht riskieren, da die Strafen recht hoch sind. Eine Hyäne sind Grenzen egal und sie rennt gradewegs auf die Geier zu. Obwohl ihr Bauch ziemlich dick ist, scheint sie doch noch hungrig zu sei. Wir fragen uns, wo sie wohl vorher zugeschlagen hat.




    Nach kurzer Zeit wissen wir, wo sie vorher war. Die Geier haben aber schon so ziemlich alles abgenagt, was noch übrig war. Leben und Tod ist in der Savanne doch sehr nah.




    Die Zeit schreitet voran und bevor wir zum Camp zurückfahren, machen wir noch halt an einem uralten Feigenbaum. Man schätzt ihn auf fast 1000 Jahre…



    Kurz vor dem Camp sehen wir noch zwei Giraffen.



  • Nach dem Mittagessen geht es weiter. Ziemlich nah am Camp hat Charles plötzlich eine Bewegung gesehen. Wir können es kaum glauben… eine Karakal Dame sitzt unter einer Akazie. So wie sie aussieht, ist sie hochschwanger. Für uns war es der erste Karakal in freier Wildbahn und wir sind total aus dem Häuschen.




    Weiter geht die Fahrt und wir erblicken Giraffen, Gnus und Antilopen. Es ist die Zeit, wo die Jungen zu Welt kommen.






    Am Himmel braut sich ein Gewitter zusammen und wir entschließen uns so langsam wieder zurückzufahren. Wir durchqueren ein trockenes Flussbett und sehen kurz darauf auf der anderen Flussseite Geparden. Sie sind in Spiellaune und wir beobachten das Treiben durch das Fernglas.



    Glücklich und zufrieden mit der Ausbeute des Tages kehren wir ins Camp zurück.

  • Sehr früh am Morgen klingelt der Wecker. Heute geht es weiter in die Serengeti. Für die Mannschaft im Camp heißt es, alles abbauen, verladen und Richtung Serengeti aufbrechen.


    Wir nutzen die Fahrt als Pirsch und lassen uns überraschen, was wir zu sehen bekommen.

    Neben den üblichen Verdächtigen sehen wir Schakale, Hyänen und Elands sehr weit entfernt.






    Dann erblicken wir von weiten sehr viele Geier am Boden. Wir fahren hin und erleben hautnah, wie der Rest einer Antilope innerhalb von 10 Minuten komplett bis auf das Skelett verputzt ist.




    Mit den beeindruckenden Bildern im Kopf fahren wir weiter. Je näher wir Richtung Serengeti kommen, stellen wir fest, dass die Dichte an Zebras, Antilopen und Gnus stark zunimmt. Wir sind gerade an dem Punkt, wo die Migration zurzeit ist.

    Als wir das Tor zur Serengeti erreichen, biegen wir nicht ab, sondern fahren noch zu einem Salzsee weiter. Durch die starken Regenfälle, führt der See sehr viel Wasser und manche Gnus hatten versucht den normalerweise sehr flachen See zu durchqueren. Für manche Gnus, war dies der letzte Versuch. Es schwimmen viele Kadaver im Wasser und die Geier stehen am Ufer parat.





    Unter Geiern genießen wir unser Mittag und danach fahren wir los Richtung Serengeti.


  • Wir sind schon etwas spät dran, aber für einige Fotostops reicht die Zeit immer.

















    Als wir einige Autos am Straßenrand sehen, aus denen eifrig fotografiert wird, sind wir doch neugierig und halten an. Im hohen Gras sitzt doch tatsächlich ein Serval. Wir freuen uns über die nächste Katze und fahren weiter.



    Kurz nach 18 Uhr erreichen wir unser Zeltcamp in der Serengeti. Das Gras steht hier schon Hüfthoch. Die Jungs haben aber einen Laufweg freigemacht, damit wir gut von A nach B kommen.


    Das Briefing für das Verhalten in der Serengeti ist deutlich umfangreicher und schärfer. Der Fluss ist nicht weit und man hört die Hippos schon sehr deutlich. Ebenso kann es jederzeit passieren, dass Büffel, Elefanten oder sogar Löwen durch das Camp laufen. So lange wir im Zelt bleiben, kann nichts passieren.


    Die Geräuschkulisse ist doch deutlich anders, als im Ngorongoro. Mitten in der Nacht werden wir wach, weil direkt hinterm Zelt ein Hippo am grasfressen ist. Von weiten hört man Löwen brüllen und ganz nah hört man Hyänen. Wir genießen die Geräuschkulisse und schlafen wieder drüber ein.


  • Am nächsten Morgen mache ich Bilder vom Sonnenaufgang und nach einer Dusche geht es zum Frühstück. Charles kommt vorbei und fragt, ob wir die Büffel und die Giraffen hinterm Camp gesehen haben? Wir schauen wie ein Auto… Wir haben nichts gesehen. Büffel kann man im hohen Gras übersehen, aber Giraffen?



    Wir brechen auf zur unserer ersten Pirsch und stellen gleich fest, dass es hier doch deutlich voller ist an Touristen. Charles meint, dass es doch ziemlich leer ist. Ich möchte gar nicht wissen, wie voll es ist, wenn es wieder normale Zeiten gibt.

    Charles erhält einen Funkspruch und wir fahren auf dem direkten Weg dorthin. Ein Rudel Löwen liegt faul auf dem Weg.




    Wir verweilen ein wenig und fahren weiter. Nach ungefähr 10 Minuten entdecken wir in einem Baum zwei Löwen. Wir sind überrascht hier Löwen im Baum zu finden, aber wir vermuten, dass sie die Herde Büffel im Auge hatten, die nicht weit entfernt waren.




    Wir wollen weiter und genießen die tolle Landschaft und die Tierwelt. An einem Fluss mit See wollen wir die Flamingos bewundern, als ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung sehe, wie etwas aus dem hohen Gras kommt. Wow, es ist ein Leopard.



    Wir fahren zurück zum See und genießen die Flamingos, die hier zu tausenden stehen.



    Es ist schon spät, unser Koch Mika ist bestimmt schon sauer, weil das Mittagessen fertig ist. Wir geben Gas und fahren zum Camp zurück. Wir werden noch kurz gestoppt durch eine Gruppe Giraffen, die die Straße gemütlich kreuzen.



    Nach dem späten Mittag reicht die Nachmittagspirsch nur für eine kleine Runde.


    Nach dem Abendessen besprechen wir die Tour für den nächsten Tag. Es wird ein Tagestrip in Richtung Osten. Wir sind gespannt.

    Am Lagerfeuer hören wir wieder die Hyänen. Sie sind sehr nah… In der Nacht kommt auch wieder das Hippo zum Grasen.

  • Beim Frühstück erfahren wir dann von Mika, dass die Hyänen das Küchenzelt plündern wollten. Ein Schlag auf die Zeltplane reicht erstmal, um sie zu vertreiben.


    Unsere Tour startet Richtung Osten. Auch hier ist die Landschaft unbeschreiblich. Viel Steppe, dann mal wieder kleiner Wälder und plötzlich liegen da einzelne große Felsen rum.







    Nur weil eine Löwin im richtigen Moment den Kopf gehoben hat, sieht meine Frau sie im hohen Gras liegen. Bei näherer Betrachtung stellen wir fest, dass dort 3 Löwinnen liegen.



    Weiter geht’s und Charles erhält einen Funkspruch, der in dazu bewegt wieder umzudrehen und einen anderen Weg einzuschlagen. Was hat er wohl zu hören bekommen? Nach kurzer Zeit sehen wir mehrere Geländewagen stehen und wissen genau, dort gib es was zusehen. Es sind 3 Geparde, die faul unter einem Baum liegen. Sie hatten wohl Jagderfolg, denn der Ranzen ist gut gefüllt… Doch auf der anderen Seite sehen sie eine Gruppe Antilopen. Vielleicht ist der Jagdtrieb geweckt.



    Wir entscheiden uns auf die andere Seite zu fahren um zu sehen, was passiert.





    Wir kommen gar nicht bis dorthin, ein anderes Fahrzeug hat Löwen entdeckt. Wir fahren natürlich dorthin und entdecken 4 halbstarke männliche Löwen.


    Die Zeit schreitet voran und wir suchen uns ein Platz für die Mittagspause.




  • Am Horizont türmen sich die Wolken und es sieht immer mehr nach Regen und Gewitter aus. Die Piste im Osten ist nicht gerade die Beste und wir entschließen uns zusammen mit einem anderen Fahrzeug den Heimweg anzutreten.

    Ein weiterer Funkspruch sorgt dafür, dass wir wieder ein Umweg fahren. Wir entdecken 5 Geparden. Eine Mutter mit vier Jungen, und die Mutter ist auf der Jagd. Wir sind gespannt was passiert.


    Man kann schnell ausmachen, welches Ziel die Mutter ausgewählt hat und schleicht sich langsam drauf zu. Der Wind kommt auch aus der richtigen Richtung und die Antilope hat den Jäger noch nicht gesehen. Leider aber eine Thomsen Gazelle… Sie macht der ganzen Sache ein Strich durch die Rechnung. Ohne Beute trotten die Fünf davon.



    Wir müssen weiter, dass Wetter sieht nicht gut aus und in der Ferne sieht man schon den Regen


    Plötzlich steht etwas kleines Schwarzes auf dem Weg. Es ist sehr weit weg und Charles sieht durch sein Fernglas, dass es was ganz seltenes ist. Ein schwarzer Serval. Wir können unser Glück kaum fassen… Leider ist er sehr schüchtern und im hohen Gras kaum vor die Kamera zu bekommen.



    Kurz danach müssen wir schon wieder halten… Ein weiterer Serval ist vor uns. Heute ist eindeutig Katzentag!

    Wir fahren weiter und entdecken kurz drauf noch einen Serval. Er ist aber ziemlich neugierig und muss erstmal die Autos checken.



    Dann geht es aber ohne weitere Katzen weiter. Kurz vorm Camp entdecken wir noch eine Eule und sind froh fast trocken im Camp anzukommen.



    Der letzte Abend verbringen wir zusammen mit der Mannschaft und genießen ein typisch tansanisches Abendessen. Nur Mika kann nicht dabei sein, er muss das Küchenzelt bewachen, weil die Hyänen immer dreister werden.

  • Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen.


    Wir verlassen die Serengeti und fahren bei trüben Wetter zum Ngorongorokrater, die letzte Station unserer Safari. Die Tierdichte zwischen Serengeti und Ngorongoro hat nochmal deutlich zugenommen. Es ist unbeschreiblich wie viele Tiere dort zu sehen sind.

    Am Kraterrand erreichen wir das Gate und machen uns auf den Weg nach unten in den Krater.


    Hier findet man jede Menge Zebras, Gnus, Antilopen, usw... Auch Nashörner hat es hier. Sie stehen hier unter Schutz und werden auch teilweise bewacht. Wir sehen sie leider nur von weiten. Im Krater selbst, hat man neben dem See auch viel Graslandschaft und auch Wälder








    Am späten Nachmittag machen wir uns dann auf dem Weg den Krater hoch Richtung Lodge. Es ist empfindlich kühl auf rund 2000m und wir sind froh, dass in unserem Zimmer ein Ofen ist, der ordentlich einheizt.


  • Tolle Reise, super Bilder. Danke.

    Ihr schreibt, am Montag seid ihr zur Reise gestartet. Das erste Foto ist vom 2. Feb. 21. Ihr habt den Trip demnach am 1. Feb. 21 begonnen?

    Und wenn ich fragen darf. Was für eine Fotoausrüstung habt ihr? Die Nahaufnahmen sind ja klasse.

  • In der Nacht fängt es an zu gewittern und zu schütten wie aus Eimern. Auch am Morgen hört es noch nicht auf und wir fahren im Regen nach Arusha. Hier heißt es Abschied nehmen von Charles und wir steigen in den Flieger nach Mafia Island.




    Hier erwartet uns nun noch eine Woche Entspannung, schnorcheln und leckeres Essen





    Einen Tag gab es auch Regen im Paradies...


  • Hier noch einige Eindrücke vom schnorcheln











    Was uns leider wieder verwehrt wurde, war der Walhai. Sie sind bis März dort zu finden, allerdings ist es auch immer abhängig vom Wetter. Zu beginn, war es zu windig und das Wetter zu schlecht. An dem Tag, wo wir es probiert haben, war das Wetter ok, aber doch relativ windig. Die Wellen waren so 1,5m hoch. Leider haben wir nach 4h suchen, keinen Walhai gesehen. Danach wurde es wieder deutlich windiger und wir haben uns entschieden, nicht noch einen Versuch zu machen. Er bleibt auf unserer Liste…


    Nach fast drei Wochen ist dann auch diese tolle Reise vorbei und wir fliegen von Mafia Island zurück nach Daressalam.



    Nach einer Zwischenübernachtung geht es am nächsten Tag über Addis Abeba nach Frankfurt zurück. Hier erwartet uns dann zuerst der Coronatest. Aber es ist nicht viel los und alles klappt super. Bereits nach 5h haben wir ein negatives Ergebnis.


  • Tolle Reise, super Bilder. Danke.

    Ihr schreibt, am Montag seid ihr zur Reise gestartet. Das erste Foto ist vom 2. Feb. 21. Ihr habt den Trip demnach am 1. Feb. 21 begonnen?

    Und wenn ich fragen darf. Was für eine Fotoausrüstung habt ihr? Die Nahaufnahmen sind ja klasse.

    Wir sind Montag Abend von Frankfurt losgeflogen. Der leere Flughafen Frankfurt war nicht so spektakulär für ein erstes Foto :P.


    Ich hab eine EOS 70D und verschiedene Objektive. Für die Unterwasserbilder nutz ich eine alte Panasonic.