Island in 4 Tagen, November 2021




  • Letzteres ist ein nettes Kaffe in Grindavik (Hafen). WIr haben dort lecker Kuchen gegessen nach dem verregnetsten Tag der Reise.


    Hotels:


    Das Hotel "Frost and Fire Boutique Hotel" kann ich gar nicht empfehlen, das Northern Light Inn ist grenzwertig. Nicht der Hotels wegen, die waren wie erwartet super und alles hat gepasst. Aber der Gestank der heißen Qullen <X<X<X


    Im Frost and Fire, Hveragerði hat das Zimmer und der Flur so abartig gestunken das man brechen wollte. Lüften hat kurz abhilfe geschaffen komischerweise, es war dann aber relativ schnell wieder abartig. Wir hatten ein Zimmer zum Parkplatz und um 2:30 Uhr entschieden mit offener Tür weiterzuschlafen. Es ging gar nicht und wir sind nicht empfindlich!


    Das Northern Light Inn, Grindavik liegt neben einem Geothermie-Kraftwerk beim aussteigen aus dem Auto haben ich entschieden mir das Zimmer anzusehen (-riechen) und falls es dort genaus stinkt nach Keflavik weiter zu fahren und am Airport zu schlafen, draußen hat es extremst gestunken. An der Rezeption und auf dem Weg zum Zimmer war alles gut, das Bad roch auch nicht. Nichtmal wenn heißes Wasser lief. Nachts hat es, trotz abgedichteter Türritze und geschlossenem Fenster irgendwann doch gerochen, erträglich aber es roch... Nach der vorangegangenen Nacht ein grauß aber wir haben es überlebt:P


    Blue View Cabins, Reykholt war ein netter Cottage ohne Service mit HotTub. Anfahrt, Schlüsselübergaben etc. liefen problemlos. Der Cottage war nett eingerichtet, roch etwas im Bad und hatte eine gigantische Aussicht. Hier würde ich einen Stop in jedem Fall empfehlen falls man "quasi am golden circle" nächtigen möchte.


    Hotel Skogarfoss, Skogarfoss liegt wie der Name sagt am Skogarfoss. Ideal als "Basislager" für die nähere Umgebung. Die Zimmer sind älter aber funktionell. Personal freundlich und die Küche im Restaurant gut. Nicht herausragend aber gut.


    Fosshotel, Reykjavik Stadthotel eben. gute Zimmer, gute Einrichtung, netter "Biergarten", gute Lage. Für einen Stadtaufenthalt zu empfehlen.

  • Restaurants:


    Friðheimar, Reykholt. Essen im Gewächshaus. Hat uns viel Zeit gekostet da es erst um 11:30 Uhr öffnete und wir so 1,5 Stunden tageslicht "verloren" haben im Vorfeld. Aber es hat sich gelohnt. Die Atmosphäre ist besonders und das Essen war mega lecker.


    Mika, Reykholt. Sehr sehr leckeres Essen. Die Hummersuppe als Vorspeise kann ich besonders empfehlen genauso wie das Lamm. Die Pizza ist auch lecker.


    Skyrgerðin, Hveragerði. Das lokal macht einen "gehobeneren" Eindruck. Die Inneneinrichtung ist wirklich wohnlich und das Essen sehr sehr lecker.


    Hotel Skogarfoss, Bistro. Wir hatten mittags Kaffe und Kuchen später noch das Abendessen. Alles Gut, von allen Restaurants das """schlechteste""" meiner Meinung nach. Man merkt ETWAS das es sich um ein Bistro handelt an Touri-Bus-HotSpot. Wobei das jammern auf sehr sehr hohem Niveau ist!


    Café Bryggjan, Grindavik. Sehr leckere selbst gemachte Kuchen. Ansonsten sah der Laden eher nach "TruckStop" oder in dem Fall "BoatStop" aus. Er liegt mitten im Industriehafen zwischen Firmen und Lagerhallen. Es war ein gemütlicher Stop für zwischendurch!


    Salthúsið, Grindavik. Sehr großes Restaurant. Gemütlich eingerichtet, leckeres Essen und freundliches Personal / Besitzer. Ich wollte das restliche Bargeld "loswerden" es hat aber für die Rechnung nicht gereicht. Auf die Frage ob der Betrag auf Cash und Visa gesplittet werden kann meinte der Wirt das die Summe an Bargeld die ich noch hatte auch OK ist. Wir haben natürlich darauf bestanden den Rest mit Karte zu zahlen:)

  • Superschöne Bilder - aber irgendwie fröstelt mich gerade, es sieht wirklich kalt aus:S

    Sollte ich mal nach Island kommen, dann definitiv zur wärmeren Zeit, da ich es auch nciht so mit der Dunkelheit habe:*

    Wobei Polarlichter würde ich auch mal gern sehen, und ich glaub fast dazu muss ich ins Dunkle, oder?:S

  • Vielen Dank für deinen Bericht.

    Viele Orte kommen mir sehr bekannt vor, aber in einer Winterlandschaft sieht alles doch ganz anders aus.


    Gerne, ich hab zu danken! Leider reicht mir die Zeit nicht für "ausführlichere" Beschreibung der Stops. Wenn jemand "spezielle" Fragen hat aber bitte einfach melden!


    Ohne im Sommer dort gewesen zu sein: Aber ich fand es mega ansehlich im Winter und würde es wieder machen.


    Das Tageslichtthema ist halt wirklich ein Thema und man muss sich ranhalten.

    Wir sind immer so losgefahren das wir zur "offiziellen" Sonnenaufgangszeit um rund 10 Uhr am ersten Stop waren (sinnvoller wäre noch früher gewesen, denn es ist schon ein stück früher erträglich hell).


    Abends ist es ca. 1h länger als die "offizielle" Sonnenuntergangszeit um rund 16 Uhr so hell das es "Sinn" macht sich was anzuschauen.


    Die Straßenverhältnisse sind nicht zu unterschätzen und sind wahrscheinlich mit zunehmendem Winter immer unberechenbarer. Wir hatten zwei Situationen in denen ich Puls bekommen habe:


    1. Fahrt nach Black Beach. Kurz vor dem Parkplatz gibt es eine langgezogene Kurve mit Gefälle. Die Fahrbahn sah trocken aus und wir sind rund 60-70kmh gefahren. Wir haben dann ungewollt die Straßenseite gewechselt da lenken aufgrund spiegelglatter Fahrbahn einfach nix gebracht hat.


    2. Fahrt auf 417 von der 1 aus Osten kommend macht diese irgendwann einen knick nach rechts und war gesperrt. Ich glaube es war hier: https://goo.gl/maps/iDTT9yfJXpERHCqSA Vor diesem Punkt war es eine zeitlang trocken und frei. Wir sind mit 70 gefahren und relativ plötzlich und spät zu erkennend begann der Asphalt durch eine durchgängige Zentimeterdicke Eisfläche abgelöst zu werden. Glücklicherweise war das auf einem langen geraden Abschnitt und wir konnten einfach "ausrollen lassen"....


    Es war 2x Glück das nix passiert ist. Viele andere hatten weniger von diesem Glück und lagen im Graben mit ihren Autos. eigentlich war das ein "alltäglicher" Anblick. Die Einheimischen scheinten auch Übung darin zu haben,... oft waren schon "bekannte" unterwegs um beim rauszerren der Fahrzeuge zu helfen, so dass unsere Hilfe nicht gebraucht wurde.