Südafrika Okt./Nov. 2022

  • Hallo Zusammen!


    Ich schließe mich einfach mal an den vorhandenen Thread an, schließlich sind Eure Reiseberichte überhaupt Schuld, dass wir nun auch Südafrika planen. :thumbsup:

    Leider haben wir nur zwei Wochen zur Verfügung und planen Ende Oktober bis Anfang November. Wir planen gerade nach Kapstadt zu fliegen, von dort mit dem Mietwagen nach Port Elisabeth fahren, von dort (um Zeit zu sparen, die wir lieber nutzen, um nicht ganz so hetzen zu müssen), zurück nach Kapstadt fliegen.

    Wir wollen vor allem Natur sehen und erleben und zwischendrin auch in den Nationalparks mal wandern. Wir stellen es uns ähnlich vor wie in Costa Rica.


    Ich bastel gerade also an der Route, habe aber noch zwei grundsätzliche Fragen:

    Ihr habt hier öfter geschrieben, dass ihr vor Ort erst entschieden habt, ob ihr weiter fahrt oder bleibt. Ist es nicht nötig, die Unterkünfte alle schon vorab durchzubuchen?

    Und die andere Frage: wir sind Vegetarier. Von daher wird das viel gepriesene Fleisch (und auch die Meeresfrüchte) an uns vorbei gehen. Kann man auch als Vegetarier auf seine Kosten kommen? Oder ist es, wie in CR, angeraten Unterkünfte zu nehmen, in denen man eine kleine Küche hat?


    Für Eure Einschätzung wäre ich dankbar.

    LG

    Katharina

  • Zu der Frage ob man die Unterkünfte schon vorab buchen sollte oder nicht, dass ist Ansichtssache. Wir buchen die Unterkünfte meist schon vorher, das erspart uns die Suche und wir haben eine Anlaufstelle. Wenn man allerdings erst vor Ort bucht, ist man natürlich flexibler.

    Ihr habt ja nur 2 Wochen Zeit, da würde ich die Unterkünfte von zu Hause aus buchen.

    Als Vegetarier habt ihr nicht die besten Karten in SA. Siehe auch „unser Fazit“.

    Zum Wandern würden ich euch den Tsitsikamma-Nationalpark empfehlen. Der liegt an der Garden Route und ist wunderschön.

    Aber sicher weiß jemand anders auch noch was.

  • Was die Buchung von Zimmern angeht: Du darfst nicht vergessen, dass es dieses Jahr im Winter eine absolute Ausnahmesituation war! Nachdem Ende November, als dort Omikron entdeckt worden war, Südafrika praktisch von allen Ländern abgeschnitten wurde und unzählige Reisen storniert wurden, hatte sich da im Januar/Februar noch nicht viel erholt.

    Wir hatten zusätzlich die besondere Situation, dass zwischen unserer Entscheidung, den Thailand-Flug zu stornieren und stattdessen nach Südafrika zu fliegen, und dem tatsächlichen Abflug lediglich 14 Tage lagen - da blieb nicht viel Zeit für Planung und Buchung!

    Deswegen sind wir weitgehend ohne Vorausbuchungen gereist und hatten durchweg Glück, sagenhaft schöne Unterkünfte zu Spottpreisen zu finden.


    Ob das allerdings so weitergeht, weiß momentan kein Mensch. Und obwohl es einem auch viel Freiheit gibt, wenn man sich vorab nicht festlegt - man muss eben auch etliche Abende damit verbringen, die nächste Unterkunft zu suchen und zu buchen, statt gemütlich mit einem Glas Wein oder Bier den Abend zu genießen.


    An eurer Stelle würde ich schon jetzt zumindest mal nach passenden Unterkünften auf eurer Route suchen, die - falls stornierbar - schon jetzt buchen.


    Und noch ein Tipp - falls es euch wirklich vor allem um Natur geht, würde ich das Wineland evtl. weglassen. Klar, es ist sehr schön dort, aber für uns war es das, worauf ich am ehesten hätte verzichten können (allerdings wohnen wir auch in der Kurzpfalz und haben eine tolle Weingegend direkt vor der Haustür ...)

    Wir sind in 6 Wochen dort über 7.000 km gefahren, haben unglaublich viel gesehen und erlebt und werden definitiv nochmal hin reisen, falls es altersbedingt machbar ist. Denn auch bei 6 Wochen bleibt nicht Zeit für alles ...


    Ach ja - noch was zum Thema Essen: Südafrika ist in der Tat sehr fleischlastig, aber selbst wir mögen das nicht jeden Tag, sondern essen ca. 3-4 Mal pro Woche fleischlos. Das war für uns auch in SA nie ein Problem, weil es fast überall Italiener gibt, die nicht nur Pizza, sondern auch andere vegetarische Gerichte anbieten. Das beste Steinpilz-Risotto aller Zeiten habe ich in Bloemfontain bekommen!

    Ausserdem gibt es sehr oft Bowls, Wraps oder üppige Salate, die auch satt machen - z.B. mit Avocado, Oliven und Feta- auch das haben wir öfters gegessen. Und nicht zu vergessen - es gibt fast immer sehr gute und eher "dicke" Suppen, oft Linsensuppen, aber auch andere Gemüsesuppen.

  • Lieben Dank für Eure Einschätzung des Vorbuchens. Ich finde ja generell, dass das Planen die ein großer Teil der Reisefreude ist, von daher habe ich kein Problem, mir vorher die Route zu überlegen und in Ruhe zu buchen. Aber es ist ja auch gut zu wissen, dass das eventuell mal ohne geht. Dann mache ich mich mal an die Routenplanung und wenn es wo Dinge gibt, wo ich nicht einschätzen kann, ob wir länger oder kürzer bleiben wollen, kann man dann ja vielleicht da Mut zur Lücke haben. Haben wir in Costa Rica auch für 5 Tage der 3 Wochen so gemacht und klappte dann prima. Aber stimmt schon, bei zwei Wochen und reichlich Zeit zum vorher planen, ist das Vorbuchen die entspanntere Variante.


    An Italiener hatte ich auch schon gedacht, aber immer muss das ja auch nicht sein. Wie mir scheint, gibt es aber auch durchaus kleine Apartments oder Zimmer mit einer Kitchenette, so dass man notfalls wirklich mal selber 'ne Kleinigkeit zubereiten kann.


    Die Winelands hatte ich tatsächlich komplett aus der Planung raus gelassen. Die sind sicher schön und gegen einen schönen, gut gekühlten Weißwein hier und da habe ich nichts einzuwenden =) aber ich denke auch, dass es nicht das ist, was wir so bei Südafrika im Fokus haben.


    Tsitsikamma-Nationalpark ist gesetzt.

    NoDurians sprach vom DeHoop-Naturschutzgebiet. Weiß da jemand, ob es hier auch lohnende Wanderungen gibt?


    Und zum Swartbergpass: mein Reiseführer (Dumont Kapstadt/ Garden Route, den ich mir für einen ersten Überbick gekauft habe, aber nicht unbedingt sonderlich gut finde) spricht von ungesicherten Straßenabschnitten, neben denen es tief, tief runter geht. Ist es wirklich so krass? Und ist der Pass stark befahren?


    Ich hoffe, ich frage nicht zu viel, was schon berichtet wurde. Ich habe versucht, mich durch alles durchzulesen und Eure Reiseberichte auch gelesen, aber wie immer am Anfang der Planung schwirrt einem dann irgendwann ja der Kopf.


    VG

    Katharina

  • Wir wollten auch den Swartbergpass fahren, sind aber nach einigen Kilometern umgedreht, da noch 20 Kilometer schmale Schotterpiste, teilweise ungesichert vor uns lagen. Neben der Strasse ging es zum Teil senkrecht nach unten. Ausserdem war mir für diese Strecke unser Auto zu gross. Man durfte nicht dran denken, dass es auch Gegenverkehr gibt. So etwas wollten wir uns nicht antun.


    :-/

  • Da muss ich Erhard aber mal entschieden widersprechen! Klar, der Swartbergpass ist zwar (wie übrigens sehr viele Straßen in Südafrika, wenn man sich mal den großen Durchgangsstraßen entfernt) nicht asphaltiert. Die Straße ist aber durchweg in einem guten Zustand und es gibt nur ganz wenige Stellen (und da geht es keinesfalls senkrecht runter), wo es nicht ein kleines Mäuerchen am Straßenrand gibt. Mit einem normalen SUV (ohne Allrad) ist das absolut kein Problem, es waren aber auch kleinere Autos unterwegs.


    Allerdings sind uns auf der gesamten Strecke nur eine Handvoll Autos entgegen gekommen, zwei haben uns überholt. Der Verkehr hielt sich also stark on Grenzen.


    Es gibt auch regelmäßig Ausweichbuchten, ähnlich wie in England oder Schottland, wo es ja auch haufenweise schmale Straßen gibt. Die einzige Einschränkung, die ich machen würde, ist nach starkem Regen oder mit einem echten Kleinwagen (wegen der mangelnden Bodenfreiheit).


    Für uns war der Swartbergpass eine der schönsten Strecken unserer Reise! Und nur am Rande - mein Mann, der die Strecke gefahren ist, ist 80 Jahre alt und hat die Strecke nicht nur locker gemeistert, sondern auch jede Minute genossen!


    Wir sind insgesamt über 7.000 km gefahren, davon waren sicher um die 1.000 km auf unbefestigten Straßen, das ist hier völlig normal.

    Wenn du einen Eindruck bekommen willst, kannst du Bilder und Beschreibung unserer Fahrt hier nachlesen/anschauen - Von der Lady zum Prince (das Video von der Fahrt ist leider noch nicht geschnitten, da sitzt Dieter noch dran, es kommt aber in den nächsten Tagen rein!)


    Es gibt eine Beschreibung der Strecke mit Video von einem Reiseanbieter für Afrikareisen - dort findest du auch einen Vorschlag für eine 2-wöchige Tour mit dem Mietwagen von Kapstadt bis Port Elizabeth. Auch gut für die Planung fand ich die Webseite Südafrika.net

  • NoDurians sprach vom DeHoop-Naturschutzgebiet. Weiß da jemand, ob es hier auch lohnende Wanderungen gibt?

    Hier ein paar Routenvorschläge:


    https://www.alltrails.com/de/p…pe/de-hoop-nature-reserve


    Allerdings keine Empfehlung von mir, da wir noch nicht dort waren.



    Bezüglich der Frage "Vorausbuchen oder nicht". Je wichtiger euch ist, besonders schöne Unterkünfte zu bekommen, desto eher würde ich im Voraus buchen. Nachteil ist aber, dass man dann nicht kurzfristig was ändern kann. Wir hatten bei unserer ersten Tour auf der Gardenroute ein paar Tage "Lücken" gelassen, das war gut, denn so konnten wir in Knysna, wo uns die Unterkunft besonders gut gefallen hat, verlängern. Auch dort kann man gut wandern. Google: "knysna hiking trails"

  • Wow, super, das sind ja tolle Link-Empfehlungen.

    serenity: Vielen Dank für den Link zu Deiner Seite und auch für die weiteren Links. Jetzt habe ich schon mal eine Vorstellung vom Swartbergpass. Mal sehen, was mein Mann dazu sagt. Er "darf" nämlich fahren.


    NoDurians: die Seite mit den Hikes ist ja super!


    Dann habe ich ja jetzt erst mal Hausaufgaben. Klasse!

  • Mal sehen, was mein Mann dazu sagt. Er "darf" nämlich fahren.

    Wir waren da schon mal vor ein paar Jahren. Unser Guesthouse in Oudtshoorn hat uns den Swartberg Pass als Tagestour mit Fahrer angeboten. Mit dabei war ein Picknick samt perfekt gekühltem Wein auf einem Rastplatz mit toller Aussicht, der Besuch einer Straussenfarm, Kangoo Caves, Prince Albert... Das war toll, mal einen ganzen Tag nicht Auto fahren zu müssen und ich konnte mich auf die geniale Landschaft konzentrieren. So eine Tagestour wäre vielleicht eine Alternative, wenn man nicht selber fahren möchte. Beim nächsten Mal fahre ich selber, dann habe ich beides erlebt.


    Picknick am Swartberg Pass

  • Und die andere Frage: wir sind Vegetarier. Von daher wird das viel gepriesene Fleisch (und auch die Meeresfrüchte) an uns vorbei gehen. Kann man auch als Vegetarier auf seine Kosten kommen? Oder ist es, wie in CR, angeraten Unterkünfte zu nehmen, in denen man eine kleine Küche hat?

    Hallo Katharina,

    klar kommt ihr als Vegtarier auch auf eure Kosten. Ich war zweimal in Südafrika, bin ja auch Vegetarier und habe tolle schmackhafte Menüs bekommen. Viele Hotels bieten Mehr-Gänge-Menüs an. Ich fand die Küche bis auf Ausnahmen sehr bunt und abwechslungsreich.


    Im Moment bin ich noch unterwegs und überbrücke hier die Wartezeit am Flughafen. Ich habe auf die Schnelle mal ein paar Bilder rausgesucht, das sieht doch gut aus, oder?


    Manchmal habe ich aber auch direkt nachgefragt, ob ich ein vegetarisches Gericht bekomme


    Klar Südafrika hat Unmengen an Fleisch- und Fischsorten, dennoch waren sie schon vor Jahren sehr flexibel. Es müsste ja meines Erachtens besser geworden sein.


    Viele Grüße

    Petra







  • Tsitsikamma-Nationalpark ist gesetzt.

    NoDurians sprach vom DeHoop-Naturschutzgebiet. Weiß da jemand, ob es hier auch lohnende Wanderungen gibt?

    In den De Hoop NP kommst du nur auf unbefestigten Straßen und wir haben uns da ja leider hoffnungslos verfahren ... siehe "Streets with no Names". Deshalb kann ich dir nicht sagen, ob und wie gut man da wandern kann - aber auch die Irrfahrt war richtig toll!


    Wenn Wanderungen für euch eine hohe Priorität haben, folgende Vorschläge:

    1. Kapstadt - Wanderung rauf auf's Lion Head oder Wanderung auf dem Tafelberg

    2. Kap der Guten Hoffnung - Hier gibt es sowohl hoch zu den Leuchttürmen als auch unten am Cape diverse tolle Wanderwege

    3. De Kelders - Wanderung im NP, an der Küste entlang, außerdem zu den Klipgate Caves

    4. Mossel Bay - Vom Parkplatz unterhalb des Leuchtturms rauf steigen, und dann den Küstenpfad mit spektakulären Aussichten gehen (12km).

    5. Knysna - Mit dem Boot rüber zum Featherbed Restaurant, von dort mit dem 4WD rauf auf den Berg und dann runter an die Küste und den wunderschönen Weg an der Lagune entlang zurück zum Lokal laufen. Oder vom Lokal aus hin und zurück. (Haben wir leider nicht gemacht, weil wir zu spät davon erfahren haben - aber der Weg ist wirklich toll!)

    6. Tsitsikamma - da kann ich euch zum einen als Standort/Unterkunft Storms River Village wärmstens empfehlen, und dann natürlich den Weg zur Hängebrücke. Aber es gibt dort auch noch etliche andere Wanderwege.

    7. Jeffreys Bay oder Cape St. Francis - Schöne (kurze) Wanderwege um den Leuchtturm herum.


    Generell hängt natürlich viel vom Wetter ab, an der Küste ist es oft extrem windig! Aber ihr werdet keinen Mangel an Wanderzielen haben!

  • Hier wurde zu eurem Thema schon viel gesagt. Können auch empfehlen, eine One-Way Tour bis Port Elisabeth zu machen und den Islandsflug zu nehmen. Das hatten wir von dort nach Johannesburg gemacht und über die wundervolle Panorama-Route in den Kruger NP genutzt. Ideal :thumbsup:

    Bezüglich Quartiere vorher buchen: ist echt Ansichtssache . Wir sind gerne noch etwas flexibel. Was erwartet uns vor Ort, vielleicht ist das Wetter besser oder schlechter? In Vorbereitung haben wir daheim einfach auf der geplanten Route bei Booking geschaut, welche Unterkünfte wir möchten und ein Sternchen angefügt. Dann mussten wir nicht bei 0 anfangen. Leider war dann kurzfristiger unsere Safari-Unterkunft ausgebucht . Risiko;).

    Noch viel Vorfreude!

  • Leider war dann kurzfristiger unsere Safari-Unterkunft ausgebucht . Risiko;).

    Noch viel Vorfreude!

    Safari-Lodges, Tented Camps, etc. sollte man unbedingt im Voraus buchen. Die Lodges haben oft nur wenige Zimmer. In stärker besiedelten Gegenden gibt's eine riesige Auswahl an Quartieren, da muss man nicht unbedingt vorbuchen.


    Bei uns ist es aber so, dass wir gerne im Vorfeld Hotels ansehen und wenn wir dann glauben, was absolut Einzigartiges gefunden zu haben, dann buchen wir das im Voraus.

  • An der Bloukrans River Bridge kann man eine Sky-Walk Tour oder Canyon Tour machen oder einen Bungy Jump. Meine Nichte hat damals lange überlegt, aber letzten Endes sich nicht getraut, runter zu springen.


  • An der Bloukrans River Bridge kann man eine Sky-Walk Tour oder Canyon Tour machen oder einen Bungy Jump. Meine Nichte hat damals lange überlegt, aber letzten Endes sich nicht getraut, runter zu springen.

    Kann ich SEHR GUT!!! nachempfinden! Mir wurde schon beim hinschauen fast schlecht - das ist einfach zu hoch! Aber drüberfahren und auf der anderen Seite einen Stopp einlegen und sich die Brücke anschauen, lohnt sich auf jeden Fall. Wunderschön ist auch Natures Valley, ca. 30 km vor der Brücke. Dazu müsst ihr von der N2 runter auf die R102 (das ist die "alte" Gardenroute) - im Blogbeitrag vom 18.02. ist eine Karte mit der Strecke drin.

    Wir wollten ursprünglich auf dem Weg nach Stroms River Village über den Pass fahren, die Strecke war aber gesperrt.


    Gerade fällt mir noch ein, dass es in Storms River das Tsitrus Café gibt, mit vielen vegetarischen Gerichten und einem wunderschönen Garten. Sie haben auch ein Gästehaus, das war mangels Gästen aber im Februar, als wir dort waren, zu.


    Safari-Lodges, Tented Camps, etc. sollte man unbedingt im Voraus buchen. Die Lodges haben oft nur wenige Zimmer. In stärker besiedelten Gegenden gibt's eine riesige Auswahl an Quartieren, da muss man nicht unbedingt vorbuchen.

    Das ist absolut richtig - falls ihr eine Safari machen wollt inkl. Unterkunft direkt vor Ort, solltet ihr euch frühzeitig drum kümmern.

  • Wow, das ist ja großartig, was ich hier für Tipps von Euch bekomme. Ganz herzlichen Dank dafür!


    Mikado: das Essen lässt sich in der Tat sehen! Und klar, gerade in Kapstadt werden mit Sicherheit hippe Sachen angeboten.

    Mein Mann ist zu Hause auch Veganer, auf Reisen geht es aber auch mal vegetarisch, wenn er keine andere Wahl hat. Ein Glück ist er da nicht total dogmatisch, das würde schwierig.


    In dem Zusammenhang steht auch noch ein wenig die Frage im Raum, ob Safari/ Game Drive und wenn ja wo. Ein privates Reservat, das eher wie ein Zoo ist, kommt vermutlich nicht unbedingt in Frage. Dann bleibt vermutlich eher nur der Addo. Wir haben in Tansania Safaris im Arusha NP, im Ngorongoro Krater und im Tarangire NP gemacht. Fanden wir auch gut aber - und jetzt steinigt uns bitte nicht - ist es tatsächlich nicht so, dass wir das unbedingt noch mal haben müssen. Andererseits; ausschließen will ich das auch nicht.


    Die Bloukrans River Bridge löst bei dem Gedanken schon Schweißausbrüche aus. Da werde ich sicher nicht runter springen und im Zweifel mit Augen zu drüber fahren :-O


    @NoDurian: so eine organisierte Tour über den Swartbergpass und dann noch eisgekühlter Wein...das klingt perfekt, zumal dann auch der Fahrer was davon hat. Das halte ich mal im Hinterkopf, wenn die Route und die Unterkünfte konkreter werden.


    serenity: Deine Blogeinträge zu Südafrika habe ich gestern noch gelesen. Tolle Tour und wirklich schöne Unterkünfte.

    Ich könnte mir auch eine Mischung aus vorbuchen und offen lassen vorstellen. Aber manchmal verliebt man sich ja in eine Unterkunft und will die unbedingt haben. Dann muss man halt buchen und sich festlegen. Gibt Schlimmeres.


    Wegen der Flüge habe ich mich zum ersten Mal seit Jaaaahren an ein Reisebüro gewandt. Ich hatte natürlich schon sondiert, aber gerade mit Blick auf Corona und den damit zusammen hängenden Unwägbarkeiten dachte ich, dass da ein Reisebüro vielleicht nicht verkehrt wäre. Zumal, wenn man eine "Landleistung" sprich Hotel oder Mietwagen dazu bucht, es eine Pauschalreise ist und somit anders geschützt.

    Wenn es also dazu kommt, würde ich mit dem Flug die ersten zwei Nächte in Kapstadt buchen. Welche Viertel würdet Ihr denn hierzu anraten? Wir kommen vermutlich samstags vormittags an. Vielleicht bliebe dann noch der Nachmittag für einen ersten Eindruck. Sonntag würde uns natürlich ein Hike auf den Tafelberg (wenn das Wetter mitspielt) gefallen. Montag dann Richtung Kap der guten Hoffnung und von dort dann in die Rundreise starten. So zumindest die Überlegungen bisher.

  • In dem Zusammenhang steht auch noch ein wenig die Frage im Raum, ob Safari/ Game Drive und wenn ja wo. Ein privates Reservat, das eher wie ein Zoo ist, kommt vermutlich nicht unbedingt in Frage. Dann bleibt vermutlich eher nur der Addo.

    Es stellt sich ja immer die Frage, was erwartet man. Ich hatte eine Kombi-Tour gebucht, am Vormittag eine private Tour im Addo Elephant Park, Lunch um 14 Uhr und um 15 Uhr dann im Schotia Private Game Reserve (auch nur zu zweit) mit Nachmittagstee (und PP) Abendessen am Lagerfeuer und Nachtsafari. Ich habe damals in meinem Bericht geschrieben: Jeder Cent hat sich gelohnt, alleine im Addo hätten wir diese Tiere überhaupt nicht gefunden. Im Schotia darf man ohnehin nicht mit eigenem Auto fahren. Meine Nichte war jedenfalls total begeistert und mir hat es auch gefallen.


    Wir waren im Mai in Südafrika, da war die Saison schon vorbei und wir hatten immer fast alles für uns. Nein, es ist nicht wie im Zoo, ganz gewiss nicht.


    Natürlich kann ich das nicht mit meiner einwöchigen Fototour in der Masai Mara vergleichen, wo wir jeden Tag frühmorgens rausgefahren sind, in der Mittagssonne Pause gemacht haben und dann bei bestem Licht am Nachmittag wieder rausgefahren sind und das Tag für Tag.


    Wenn eine kurze Safari ohnehin nicht unbedingt ein Highlight ist, dann würde ich das erst gar nicht einplanen. Es gibt doch genügend anderes und soviel Zeit habt ihr ja ohnehin nicht. :-)


    Viele Grüße
    Petra