Bonjour aus Südfrankreich

  • Dienstag 14.06.2022, Desenzano del Garda

    Unser Roadtrip nach Südfrankreich begann erstmal mit Stau am Inntaldreieck, aber wir kennen uns ja in der Ecke gut aus und so sind wir über Land gefahren, hat uns nur ½ Stunde gekostet und dann gings relativ problemlos an den Gardasee. Der Blick von Nago runter auf den See ist einfach nur traumhaft. Bis zu unserem B+B in Desenzano fuhren wir dann an der Ostseite vom See entlag, ohne Stau, wenig Verkehr, kaum Radfahrer, genau so wie wir es uns erhofft hatten.

    Desenzano dann eine größere Stadt am Südwestufer des Sees. Hätten nicht gedacht, dass hier schon so viel Tourismus ist, gefiel uns gut als erste Station unserer Tour.


    Mittwoch 15.06.22 Ventimigia an der Rivera

    Die Fahrt hierher, war etwas anstrengend, viele LKWs, viele Baustellen und gefühlt hunderte Tunnels. Aber wir sind heil hier angekommen. Unser B+B hier mitten in der Altstadt von Ventimiglia, ensprechend spannend war die Anfahrt durch die kleinen Altstadtgassen. Das B+B in einem alten Gemäuer, top modern, aber die Funktionalität ist auch hier, wie so oft dem Design zum Opfer gefallen. Die kleine Altstadt sehr pittoresk, unten die normale Stadt mit Strand, Marina etc.eher gesichtslos.


    Blick auf den Gardasee


    Desenzano




    Ventmiglia

  • Oh, Ihr seid unterwegs :thumbup:

    Der wunderschöne Gardasee ist ja alleine schon einen ganzen Urlaub wert.

    Gute Weiterreise und schickt viele schöne Bilder;)

    LG

    Gusti

    redfloyd.........................................................................................Gusti
    redfloyd.gifGusti.gif


    Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
    Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.

  • Ich habe die Bilder gesehen und musste erst mal zurück scrollen, weil ich dachte, Gardasee, ich hab‘ doch Südfrankreich gelesen oder bin ich schon so verwirrt … Dann kam mir in den Sinn, von Eurer Ecke aus kann man das ja gut in die Route einarbeiten, hatte ich erst so gar nicht auf dem Schirm.


    Hach, sehr schön sieht es am Gardasee aus. Wir waren in Italien immer nur in der Mitte und südlicher, sind irgendwie immer nur vorbeigefahren, vielleicht holen wir das mal nach.


    Euch beiden wünsche ich eine wunderbare Zeit in Italien und in Frankreich!


    Viele Grüße

    Sabine

  • Donnerstag 16.06.22, 30 Grad


    Weiter ging es heute nach St-Tropez. Zuerst auf der Autobahn, wieder mit viel Verkehr, Tunnels etc. Kurz hinter Cannes fuhren wir ab und nahmen die berühmte Küstenstraße D 559, Corniche de Or. Die roten Felsen des Estelgebirges mit dem sattblauen Meer, den kleinen Orten und den duftenden Pinien sind einfach nur traumhaft schön. Am Spätnachmitag erreichten wir dann St- Tropez wo wir 2 Nächte bleiben.




  • Hallo Ihr beiden,


    die Felsformationen sehen wunderschön aus. Wüsste ich jetzt nicht, dass es Südfrankreich ist, hätte ich diese genauso gut in den Südwesten der USA oder in die Pilbara verorten können.


    Wie lange seid Ihr insgesamt unterwegs?


    Habt weiterhin eine schöne Zeit, auch wenn es zurzeit bei Euch ja noch viel heißer sein soll als in D.


    Viele Grüße

    Sabine

  • Saint Tropez, 32 Grad, leichter Wind


    Heute erkundeten wir den wohl berühmtesten Ort an der Cote Azur. Die Ferrari-, Porsche- und sonstige Luxuslimousienendichte ist hier enorm. Auch die Yachten sind hier etwas größer als sonst. Sehen und gesehen werden ist hier wirklich das Motto. Wobei der Ort nicht nur aus dem Hafen und noblen Einkaufsstraßen und Lokalen besteht. Die kleinen Gassen haben durchaus ihren Charme und wenn man etwas abseits geht, entdeckt man z.B. den kleinen Fisch- und Gemüsemarkt und die dazugehörigen kleinen Bistros. Wir gingen hoch zur Citadelle, von wo man einen super schönen Blick auf St. Tropez hat. Besonders fanden wir den Friedhof, direkt am Meer, wo die ganzen Boote entlang fahren. Unser Stop hier hat sich wirklich gelohnt, obwohl wir nicht zu den Reichen und Schönen hier gehören.


    Hier ein paar Eindrücke










  • Sonntag, 19.06.22, 26°C, starker Wind


    Gestern sind wir in unserem ersten Urlaubsdomizil, südlich von Sete angekommen.

    Die ca. 350 km fuhren wir relativ entspannt auf der Autobahn. Da wir erst ab 17 Uhr hier einchecken konnten haben wir noch einen Abstecher über in die Camargue gemach, die ja fast auf der Strecke liegt.

    Wir waren sehr erstaunt, dass dort schon ziemlich alles braun und die große Flächen der Etangs ausgetrocknet waren. Kein Wunder denn die Temperatur betrug 36°C!. So sahen wir auch die vielen Flamingos hier nur aus der Ferne, wo uns nicht mal das Tele zum Fotografieren reichte. Auch den Stieren war es wohl zu heiß, wir haben nur ein paar wenige weisse Pferde gesehen.

    Hier bei Sete bleiben wir 1 Woche zum Strand-/Relaxurlaub, bevor wir weiter in den Süden, nach Leucate fahren, wo wir ebenfalls 1 Woche bleiben werden.


    Wir berichten dann weiter von unserer Frankreichtour, wenn es was zu berichten gibt, denn mit Strandtagen wollen wir Euch nicht langweilen.



  • Ich muß mal ganz dumm fragen, weil ich von Frankreich keine Ahnung habe, gibt es auf eurer Route auch Lavendelfelder?

    Ja klar, das wollen wir dann mal hoffen. Wir fahren am Rückweg u. A. auch über Avignon und dann in das größte Lavendel Anbaugebiet Frankreichs zum Plateau Valensole.

  • Ich habe die Bilder gesehen und musste erst mal zurück scrollen, weil ich dachte, Gardasee, ich hab‘ doch Südfrankreich gelesen oder bin ich schon so verwirrt … Dann kam mir in den Sinn, von Eurer Ecke aus kann man das ja gut in die Route einarbeiten, hatte ich erst so gar nicht auf dem Schirm.

    ...

    ... ging mir genauso :thumbsup:

    Wünsche Euch eine gute Zeit und freue mich schon auf weitere Bilder.

    Viel Spaß am Strand und genießt es, nicht nur das gute Essen!

  • Hallo Ihr Zwei!

    Freue mich immer sehr über Eure launigen, unterhaltsamen und dabei hochwertigen Berichte und Bilder!

    Heute mußte ich besonders schmunzeln - als Ihr die vielen Tunnels entlang der ligurischen Küste erwähnt habt. Beinahe diese gesamte Autobahn besteht aus Tunneln und Brücken - eine schier unglaubliche Meisterleistung dieser Straßenbauer!

    Dort, wo Ihr jetzt seid, hatte meine Mutter jahrzehntelang ein Ferienhaus - in Valras-Plage - wir waren mehrmals jährlich dort - eine traumhafte Region - am Meer, aber auch im Landesinneren - meine Highlights waren Montpelier (Nougat!), Sète, Beziers, Narbonne, Gruissan, Perpignan, Carcassonne, der Canal du Midi - und das gute Essen ...

    Unvergessen!

    Euch weiterhin eine gute Reise und viel Spaß.

    Ganz liebe Grüße

    Peter

  • Samstag, 25.06.22, 26 °C, starker Wind


    Heute verließen wir unser erster Stranddomizil bei Sete, es gefiel uns sehr gut und auch kulinarisch kamen wir voll auf unsere Kosten, auch wenn die Kosten hier in den Lokalen höher sind als bei uns, diese Qualität des Essens und der Weine bekommt man nie und nimmer bei uns für diese Preise. Hier ein paar Bilder unserer kulinarischen Highlights.








    Unsere Fahrt nach Port Leucate zu unserem zweiten Stranddomiziel verlief auf der Bundesstraße recht entspannt. Die Landschaft sehr

    sehenswert durch die Weinfelder, leider konnten wir genau da nicht halten, wo wir fotografieren wollten und wo wir stoppen konnten, gabs keine Fotomotive, daher Bilder nur für uns im Kopf.


    Leider kannte sich unser Auto-Navi durch die ganzen Kreisels in der Nähe unserer Unterkunft irgendwann nicht mehr aus, genauso wie wir. Erst als wir Google Maps im Handy aktivierten fanden wir hier her zu unserer Anlage.


    Kulinarisch wird es hier sicher ein Highlight, denn hier, nur 2 km entfern ist das Centrum für die Austern Kultur. Denn seit Südafrika sind wir Austernfans und wenn nicht hier am Etang, wo dann kann man diese leckeren Teile essen.

  • Austern finde ich ziemlich geschmacklos, entweder hat man Zitronensaft oder Salzwasser im Mund. Das schwabbelige Fleisch hat doch wirklich nicht viel EigenGeschmack. Aber meine Frau liebt sie auch, sie kann Dutzende davon runterschlucken. Ich ziehe stattdessen Krustentiere oder frischen Fisch, gut zubereitet, vor.

    Ich wünsche euch viele kulinarische Highlights und schöne Strandtage In Frankreichs Süden.

    Viele Grüße

    horas

  • Das sieht nach ein richtig tollen kulinarischen Reise aus! Genießt es!

    Allerdings geht's mir wie horas - ich kann Austern auch nichts abgewinnen.... dafür freuen wir uns zur Zeit in Südewestengland über Crabsalad, Crabclaws, frische Jakobsmuscheln, das ist schon eher mein Geschmack. :)

  • Dienstag, 28.06.22, 33°C, starker Wind


    Da uns der starke Wind von einem faulen Strandtag abhielt, beschlossen wir heute unseren Ausflug nach Figueras (Spanien) zum Dali Museum und weiter nach Cadaques zu unternehmen. Es sind insgesamt nur ca. 250 km hin und zurück , also ideal für einen Tagesausflug. Das Dali Museum besuchten wir schon vor über 30 Jahren und so war klar, dass wir, wenn wir wieder in der Nähe sind, es unbedingt wieder sehen wollen.

    Diese Idee hatten auch viele, viele andere Menschen, denn die Schlange am Ticketschalter und an der Einlasspforte war sehr, sehr lang. Aber was solls, etwas Geduld war gefragt und nach einer knappen halben Stunde hatten wir unsere Tickets für den Einlass um 13 Uhr. Das Museum mehr als sehenswert, aber Menschenmassen ohne Ende, besonders vor den bekanntesten Dali Werken.

    Nervig war vor allem auch, dass viele Kinder von ihren Eltern mitgeschleift wurden, die allem Anschein nach wenig Interesse an dem Museumsbesuch hatten.

    Hier ein paar Eindrücke von unserem Besuch:












    Von Figueras sind es nur gut 30 km nach Cadaques, wo auch das Wohnhaus von Dali zu besichtigen ist. Doch nach dem Massenandrang im Museum hatten wir keine Lust uns das nochmal anzutun. Wir fuhren trotzdem nach Cadaqus, denn der Ort ist auch für seinen besonderen Charme bekannt. Allein die Bergstrecke dorthin ist es mit den vielen tollen Ausblicken schon wert. Der Blick von oben auf die Bucht mit den vielen Booten ist wunderschön. Der Ort selbst dann ein typischer, gehobener Touristenort mit teuren Lokalen und Geschäften, alles sehr nett und entzückend.








    Am Spätnachmittag ging es dann wieder zurück und lt. unserem Navi sollten wir in gut 1 ½ Stunden wieder daheim sein. Doch daraus wurde nichts, denn wir bekamen die Auswirkungen eines großen Waldbrandes zu spüren. Dicke Rauchwolken waren am Himmel zu sehen und die Löschflugzeuge flogen im Konvoi. Die Autobahn war ab Perpignan Nord total gesperrt und die Umleitungsstrecke dann auch total überlastet. Wir brauchten im stop and go fast 4 ½ Stunden. Schade, daß unser Ausflug so zu Ende ging.