Bhutan öffnet wieder für Touristen

  • Das Tourism Council of Bhutan gab am 29. Juni bekannt, dass es per 23. September die Grenzen für den internationalen Tourismus wieder öffnen wird. Allerdings will das Land am Fusse des Himalaya den Tourismus umgestalten und dabei den Fokus auf die drei Bereiche ‘Verbesserung der Infrastruktur und Dienstleistungen’, ‘Verbesserung der touristischen Erlebnisse’ und ‘touristische Nachhaltigkeit’ legen.

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  • Wie ist denn Deine Meinung dazu?


    Unser Aufenthalt ist nun schon ein paar Jahre her, aber die indischen Gäste (Arbeitgeber?) mit ihren großen Autos waren damals weitaus lieber gesehen als die wenigen eingeflogenen Touristen.

    Alle Arbeiter im Straßenbau, Männer, Frauen und Kinder, kamen aus Indien und lebten unter erbärmlichen Bedingungen.


    Die Verbesserung der angesprochenen 3 Bereiche ist meiner Meinung nach eine Farce:

    Bhutan ist für uns Europäer schwer erreichbar und ich würde bei einem 3-Tage-Aufenthalt diese enormen Zusatzkosten ja noch in Kauf nehmen, wenn ich dieses Land bereisen möchte.

    Aber für mehr als die Zentren Paro und Thimphu reicht das nicht aus.

  • Ich hatte beispielsweise in Indien oder jetzt auf Jamaika immer Verständnis dafür, dass Einheimische weniger zahlen als ausländische Gäste.


    Ich hatte vor der Pandemie ja auch über Bhutan nachgedacht und fand es damals schon teuer, gemessen am Gebotenen und daran, was indische Touristen zahlen. Die Hürde war damals schon sehr hoch gehängt. Das hatte ich noch in gewisser Weise akzeptiert, vor allem, da sichergestellt war durch die staatliche Lenkung, dass alles mit rechten Dingen zugeht bei der Durchführung dann.


    Für noch mehr Einreisesteuer kommt es für mich nicht mehr in Frage. Das empfinde ich als echte Abzocke.