Posts by NoDurians

    Die Natur auf Gran Canaria zeigt sich mit vielen Facetten, besonders schön finde ich die Vielfalt bei den Pflanzen. Wer seinen Urlaub in den bekannten Ferienorten im Süden verbringt, kann in den Gärten der Hotels oder Bungalowanlagen herrliche Pflanzen bewundern.

    Nach Gran Canaria zu fliegen war ja letzten Dezember eine reine Ersatzhandlung für die Südafrika-Reise, die wir kurzfristig absagen mussten. Ich war schwer angeschlagen, aber als ich vor unserem Bungalow unter Palmen saß und bunte Vögel (wohl Kanarienvögel 😁) durch die Hotelanlage schwirrten, war ich recht rasch mit der Welt versöhnt.



    Später waren wir dann im Palmitos Park, einem Tierpark, der auch für seine üppige Bepflanzung und Kakteensammlung bekannt ist.



    „The easiest thing to do in the world is to be a photographer. You just have to push the button.

    The hardest thing as a photographer is to make an image which you can look at for a long time.” - Ralph Gibson


    Auf Gibson bin ich gekommen, weil ich mich gerade auf einen Prag-Besuch vorbereite. Seine Bilder werden gerade in der Leica Gallery in Prag gezeigt.

    Unverfälschtes (!) Thaiessen ist auch oft mit Knochen, egal ob der im Ganzen gegrillte Frosch samt Knochen mit dem Hackebeil zerkleinert wird oder die allseits beliebten Pork Knuckles, die fast nur aus Knorpeln bestehen oder die ganze Hühnerkeule, die in der Khao Soi schwimmt.


    Aber generell verbiegen sich die Vietnamesen weniger für die Touristen als die Thais. Das macht das Land für mich auch ein Stück weit interessanter.



    In Wien gibt's mittlerweile ca. 20 sehr gute Vietnam-Restaurants und ebensoviele Thailänder. Ich kann's mir also aussuchen und geh bestimmt 3 x so oft zum Vietnamesen.

    Ja, die Ess- und Trinkgewohnheiten in Vietnam waren für uns auch sehr gewöhnungsbedürftig, so richtig anfreunden konnten wir uns nicht.

    Es gibt aber nicht nur solche Kuriositäten sondern auch ganz viele großartige Speisen, die Vietnamesische Küche ist mir mittlerweile genauso lieb wie die Thai-Küche.


    Ob ich den Schnaps allerdings auch getrunken hätte, wenn mir der Onkel VORHER die Flasche gezeigt hätte...?! 😂



    Die vier geheimen Zutaten waren Schlange, Biene, Eidechse und Seepferdchen.

    Allerdings finde ich die Touren im Mekong Delta zu den schwimmenden Märkten alles andere als furchtbar! Eine Privattour am frühen Morgen ist richtig toll

    Ich glaube, Molodjezka hat Touren (bzw. Tagestouren) ab/bis Saigon gemeint, die sind meist wirklich furchtbar. Am besten geht man in Can Tho zur Promenade bei der Markthalle und lässt sich ansprechen. Man vereinbart eine Tour, zahlt u.U. die Hälfte an, vereinbart Uhrzeit und Treffpunkt für den frühen Morgen und dann geht's los.


    Danang besteht größtenteils aus einer endlosen Reihe von mehr oder weniger teuren Hotels am Strand.

    Danang hat ca. 1 Mio. Einwohner und ist eine große, sehr vielfältige Stadt. Auch in Danang kann man interessante Touren unternehmen, auch Food Touren. Es gibt das Cham-Museum, die beeindruckende Tempelanlage mit der riesigen weißen Statue (Chua Linh...?) , u.v.m. Aber man braucht Zeit, bei nur 2 Wochen Gesamtreisedauer würde ich Danang (mit Ausnahme des Bahnhofs, um nach Hoi An zu kommen und des Flughafens für die Weiterreise) streichen.


    Deshalb würde ich für die Strecke Hanoi-Hue statt 12 Stunden Zug lieber den Flieger nehmen und dafür 2 Nächte in Hue bleiben, denn sonst lohnt sich der Besuch dort kaum.

    Ich würde den Zug nehmen. Erstens ist das ein Erlebnis und zweitens spart es im Vergleich zum Flieger Zeit, weil man zwei Dinge (schlafen und Ortswechsel) gleichzeitig macht. Man kann bis zum frühen Abend in Hanoi oder im Hotel am Pool sein und am nächsten Tag wacht man auf und ist in Hue. Die Zugfahrt beginnt um 19:25 in Hanoi (SE3) und endet um 08:25 Uhr in Hue. Aber dann natürlich 2 Nächte in Hue. Am ersten Tag Markt und Verbotene Stadt und eine Tour für den nächsten Tag vereinbaren, um die wichtigsten Königsgräber in der Umgebung zu besichtigen.


    Aber für die Strecke von Hue nach Hoi An würde ich hingegen tatsächlich ein Auto bevorzugen. Erstens kann man so Ortswechsel und Besichtigungen miteinander verbinden, und zweitens ist der Wolkenpass an sich interessant und von oben finde ich auch die Landschaft beeindruckender als aus dem Zugfenster. Thomas Weingärtner bietet so eine Fahrt an und er kennt auch unterwegs einige Dinge, die einen Stop lohnen. Wer Zeit hat, kann auch den Transfer von Hue nach Hoi An machen, indem er zwei oder drei Tage an der laotischen Grenze entlang fährt. Ich hab das 2 x mit demselben Fahrer gemacht, 1 x auf Motorrädern und 1 x im Auto. Beides war klasse, viel Geschichte, viel Natur, Minderheitendörfer, u.v.m.



    @Nups: Ich war bisher 4 x für jeweils 4 Wochen in Vietnam. Bei nur 2 Wochen Gesamtreisezeit würde ich noch etwas weglassen. Streicht entweder die Halong Bucht oder Hue oder das Mekong Delta. Man kann alleine 2 oder 3 Wochen in Hue/Danang/Hoi An verbringen, ohne dass einem auch nur 1 Minute langweilig wird. Dasselbe gilt für's Mekongdelta oder den Norden. Jammerschade, da so durchzurauschen.

    Ich würde von Hanoi nach Hue fahren und von dort nach Hoi An und nicht in Da Nang übernachten.

    Volle Zustimmung! Hanoi - Hue mit dem Zug. Zwei Nächte in Hue, damit ein voller Tag für Königsgräber und Verbotene Stadt bleibt. Dann Tour mit einem Privatfahrer über den Wolkenpass nach Hoi An. Der Zug fährt nicht über den Pass.


    Von Danang gibt's einen Flieger nach Can Tho ins Mekong Delta. Zwei Nächte dort, damit ihr frühmorgens die Tour zum Cai Rang Floating Market machen könnt.


    Danang als Stadt würde ich bei der knapp bemessenen Zeit auslassen. Ihr habt eh Hanoi und Saigon. In Hanoi haben wir mal abends eine Streetfood-Tour gemacht, die war genial!

    Ich hab ja absichtlich geschrieben...

    Was MICH in erster Linie daran stört:

    Ich erwarte mir keinen Diskurs zu diesem Thema und Dein multikultureller Hintergrund ist mir bewusst und ich finde ihn auch immer wieder sehr spannend und bereichernd.


    Mir geht's auch nicht ums Essen von Hunden im Allgemeinen. Ich war in vietnamesischen Dörfern fernab der Zivilisation. Dort laufen Hunde mit Schweinen und Hühnern frei durchs Dorf. Vor dem Haus spielen Kinder mit den Hunden und dann geht man ums Haus und sieht einen Hund, der an einer Vorrichtung aufgespannt ist und gerade ausblutet. Der landet am Abend im Wok. Ich finde das dort ganz normal und würde, wäre ich zum Essen eingeladen, vermutlich auch zugreifen.

    Was mich in erster Linie daran stört: Den Tieren wird bei lebendigem Leib das Fell abgebrannt, weil das Adrenalin, das ein Hund in Todesangst bei höllischen Schmerzen ausstößt, das Fleisch erst so richtig lecker macht. Mmmhhhhhh! Mahlzeit! Hunderestaurants erkennt man an den Strohhaufen davor.


    Abgesehen davon, dass viele Hunde einfach gestohlen werden. Einem Freund wurde 3 x ein junger Hund vom Grundstück geraubt. Mit einer Drahtschlinge über den Gartenzaun. Es handelte sich um das Haustier und den Spielkameraden seiner Tochter. In Vietnam sind das 100.000e Hunde jedes Jahr, die auf diese Weise den Besitzer wechseln. Es gibt einen lukrativen Schwarzmarkt.


    Die Vietnamesen haben ein äußerst gestörtes Verhältnis zu den Begriffen Mein und Dein. Das sieht man an den vier Meter hohen Gartenzäunen und vergitterten Fenstern überall. Aber wenn der Stock, an dem die Drahtschlinge befestigt ist, lange genug ist, dann geht das schon.

    So ein Traumziel wäre für mich Tahiti

    Echt?! 36 Stunden Anreise für ein Inselchen, das gerade mal so groß ist wie Berlin, jedoch zu weiten Teilen aus unwegsamem Gelände und Urwald besteht? Was macht man dort? Beziehungsweise, was macht man dort, was man nicht wesentlich näher auch machen kann? Also nicht so Sachen wie Schnorcheln (Malediven) oder Gauguin-Museum (gibt's in Frankreich, dort hängen sogar die Originale). Die Frage ist ernst gemeint, mich zieht's dort, wie auch in die gesamte Südsee, nicht hin.

    Pandemiebedingt mussten wir in den letzten Jahren kleinere Brötchen backen, wir buken (!) unsere überwiegend in Italien.

    Im August 2020 waren wir mit dem Auto in Rovigo, das liegt auf halbem Weg zwischen Venedig und Bologna. Beide Städte kann man von dort in einer Stunde Fahrzeit mit dem Zug erreichen. Weitere Ausflüge führten uns in die Po-Ebene, nach Modena und in die Euganäischen Hügel. Am Rückweg waren wir noch in Triest, wo es uns so gut gefallen hat, dass wir im Oktober nochmals hingefahren sind. Im Frühommer 2021 haben wir uns dann aufs Motorrad gesetzt und es über die Alpen bis Udine, Triest, Grado und Treviso und durch die Dolomiten retour geschafft. Im Oktober sind wir mit dem Zug nach Rom gefahren, mein erstes Mal! Saugeile Stadt! Und in diesem Sommer waren wir in Vicenza, mit kleinen Ausflügen nach Verona und in die nähere Umgebung. Gewohnt haben wir in einem 60 m2 großen stilvoll eingerichteten Apartment in einer palladianischen Villa mit einer 2 Hektar großen Parklandschaft mit gepflegtem Rasen, Springbrunnen, Statuen und einem großen Naturpool. Das war eine der besten Unterkünfte in meiner gesamten Reisekarriere.

    Danke, Corona! Du hast mir unser Nachbarland nahegebracht. Für Fernreisen im Allgemeinen und Südostasien im Besonderen ist allerdings nicht einmal Bella Italia eine Alternative.


    Falls jemand Fotos sehen mag:

    Vicenza, Verona: https://flic.kr/s/aHBqjzSREX
    Rom: https://flic.kr/s/aHsmX2DPte
    Nach Italien mit dem Motorrad: https://flic.kr/s/aHsmVNARWB
    Chioggia, Bologna, Colli Euganei, Modena, Venedig, Triest: https://www.flickr.com/gp/nodurians/20FH2mpb62

    Triest: https://flic.kr/s/aHsmRLjobp

    An den Flugpreisen liegt es bestimmt nicht. Mit dem Geld, das ich benötige, um mich in Kärnten für zwei Wochen in einem halbwegs ordentlichen Hotel einzuquartieren, kann ich auch gleich nach Thailand fliegen.


    Die Fragen, die vielen die Lust auf Fernreisen nehmen, sind ganz andere: Werde ich befördert oder am Flughafen wieder nach Hause geschickt? Kommt die nächste Coronawelle und die Regeln im Zielland werden von heute auf morgen geändert? Was passiert, wenn ich in der Ferne an Corona erkranke? Kann ich mir im Winter das Heizen noch leisten?

    Ich finde die Flugpreise endlich mal angemessen! :)

    Mein Beispiel dazu ist immer dasselbe: In den 90ern hab ich für Wien-London mit British jedes Mal 2.800 öS (200 Euro) bezahlt. Wenn ich heutzutage nach London fliegen möchte, und eine Fluglinie ruft Preise von deutlich über 100 Euro auf, finde ich das unzumutbar hoch. Dabei müsste das 25 Jahre später mindestens 300 oder mehr kosten, wenn man die allgemeine Teuerung heranzieht.


    Wir waren unlängst in einer Kabarettvorstellung und sind in einem halbleeren Saal gesessen. Das wäre bei diesem Künstler früher undenkbar gewesen, noch dazu war es ein neues Programm. Heutzutage ist sowas normal. Die einen müssen sparen, die anderen haben Angst sich anzustecken. Das ist bei 26 Euro für eine Eintrittskarte schon so, bei einer Fernreise erst recht. Da kommt dann noch die Unwägbarkeit, ob sich die Pandemielage verändert und das Chaos auf den Flughäfen als Gründe dazu, dass viele noch abwarten.