Posts by Vivien

    Samstag, 25.06.22, 26 °C, starker Wind


    Heute verließen wir unser erster Stranddomizil bei Sete, es gefiel uns sehr gut und auch kulinarisch kamen wir voll auf unsere Kosten, auch wenn die Kosten hier in den Lokalen höher sind als bei uns, diese Qualität des Essens und der Weine bekommt man nie und nimmer bei uns für diese Preise. Hier ein paar Bilder unserer kulinarischen Highlights.








    Unsere Fahrt nach Port Leucate zu unserem zweiten Stranddomiziel verlief auf der Bundesstraße recht entspannt. Die Landschaft sehr

    sehenswert durch die Weinfelder, leider konnten wir genau da nicht halten, wo wir fotografieren wollten und wo wir stoppen konnten, gabs keine Fotomotive, daher Bilder nur für uns im Kopf.


    Leider kannte sich unser Auto-Navi durch die ganzen Kreisels in der Nähe unserer Unterkunft irgendwann nicht mehr aus, genauso wie wir. Erst als wir Google Maps im Handy aktivierten fanden wir hier her zu unserer Anlage.


    Kulinarisch wird es hier sicher ein Highlight, denn hier, nur 2 km entfern ist das Centrum für die Austern Kultur. Denn seit Südafrika sind wir Austernfans und wenn nicht hier am Etang, wo dann kann man diese leckeren Teile essen.

    Sonntag, 19.06.22, 26°C, starker Wind


    Gestern sind wir in unserem ersten Urlaubsdomizil, südlich von Sete angekommen.

    Die ca. 350 km fuhren wir relativ entspannt auf der Autobahn. Da wir erst ab 17 Uhr hier einchecken konnten haben wir noch einen Abstecher über in die Camargue gemach, die ja fast auf der Strecke liegt.

    Wir waren sehr erstaunt, dass dort schon ziemlich alles braun und die große Flächen der Etangs ausgetrocknet waren. Kein Wunder denn die Temperatur betrug 36°C!. So sahen wir auch die vielen Flamingos hier nur aus der Ferne, wo uns nicht mal das Tele zum Fotografieren reichte. Auch den Stieren war es wohl zu heiß, wir haben nur ein paar wenige weisse Pferde gesehen.

    Hier bei Sete bleiben wir 1 Woche zum Strand-/Relaxurlaub, bevor wir weiter in den Süden, nach Leucate fahren, wo wir ebenfalls 1 Woche bleiben werden.


    Wir berichten dann weiter von unserer Frankreichtour, wenn es was zu berichten gibt, denn mit Strandtagen wollen wir Euch nicht langweilen.



    Saint Tropez, 32 Grad, leichter Wind


    Heute erkundeten wir den wohl berühmtesten Ort an der Cote Azur. Die Ferrari-, Porsche- und sonstige Luxuslimousienendichte ist hier enorm. Auch die Yachten sind hier etwas größer als sonst. Sehen und gesehen werden ist hier wirklich das Motto. Wobei der Ort nicht nur aus dem Hafen und noblen Einkaufsstraßen und Lokalen besteht. Die kleinen Gassen haben durchaus ihren Charme und wenn man etwas abseits geht, entdeckt man z.B. den kleinen Fisch- und Gemüsemarkt und die dazugehörigen kleinen Bistros. Wir gingen hoch zur Citadelle, von wo man einen super schönen Blick auf St. Tropez hat. Besonders fanden wir den Friedhof, direkt am Meer, wo die ganzen Boote entlang fahren. Unser Stop hier hat sich wirklich gelohnt, obwohl wir nicht zu den Reichen und Schönen hier gehören.


    Hier ein paar Eindrücke










    Donnerstag 16.06.22, 30 Grad


    Weiter ging es heute nach St-Tropez. Zuerst auf der Autobahn, wieder mit viel Verkehr, Tunnels etc. Kurz hinter Cannes fuhren wir ab und nahmen die berühmte Küstenstraße D 559, Corniche de Or. Die roten Felsen des Estelgebirges mit dem sattblauen Meer, den kleinen Orten und den duftenden Pinien sind einfach nur traumhaft schön. Am Spätnachmitag erreichten wir dann St- Tropez wo wir 2 Nächte bleiben.




    Ja, das Reisen und unterwegs sein muss man erst wieder lernen, uns ging es bei unseren letzten Destinationen ähnlich. Von Begeisterung bis Überforderung wie auch immer war alles dabei, aber wir sagten uns Hauptsache unterwegs und nicht daheim in Corona Blues versinken. Egal wie oft man aus-und eingepackt, die Verkehrsmittel und die Unterkünfte gewechselt hat, wieviel stressige und entspannte Momente man erlebt hat. Alles war gut, denn man konnte das als damals Viel- und Weltreisender sich gar nicht vorstellen, dass so was wie mit Corona mal passiert.


    Umso besser ist es jetzt, dass wieder halbwegs fast alles möglich ist.


    Wir sind gerne mit Euch mitgereist und wünschen Euch eine gute Heimreise und weiterhin viel Freude am künftigen Reisen.


    Fazit unserer Reise


    Danke an Alle, die uns auf unserer Reise durch Südafrika begleitet haben


    Und schon ist unsere Zeit in Südafrika vorbei, wir sind gestern Abend überpünktlich nach 11 Stunden Tag Flug in MUC gelandet. Wie schon beim Hinflug war auch dieser Vogel rappelvoll, eng bestuhlt und mit mäßigem Service, kein Vergleich zu den Airlines der Vereinigten Arabischen Emirate, aber man muss halt nehmen was in dieser Coronazeit überhaupt möglich ist. Wobei Flugdauer und Preis natürlich auch eine große Rolle spielen.


    Mit unserem Fazit zu SA ist es gar nicht so einfach, ich fange mal mit den eher technischen Details an. Hier in SA wird der Strom planmäßig für mehrere Stunden täglich abgeschaltet (Loadshedding). Das heißt auch, dass dann das Internet nicht funktioniert. Gott sei Dank haben wir unser GlocalMe dabei und es funktioniert auch, bei der Stromabschaltung. Wir benutzen es auch, wenn das Internet des Guesthouses sehr langsam ist. So konnten wir immer problemlos unsere Fotos und Berichte posten.


    Wie schon beschrieben ist die Landschaft hier einfach grandios, wilde Küste, wilde Berge, wechseln sich mit sanfter Dünenlandschaft, weiten Stränden, sanften grünen Hügeln, weitem Weideland und lieblichen Weinregionen ab und nicht zu vergessen, die Nationalparks, die zwar gutes Eintrittsgeld kosten, aber alle sehr sehenswert und mit den Big 5 nicht zu toppen sind.


    Kulinarisch ist es nicht mit Asien zu vergleichen, viel, viel, viel Fleisch, allerdings von Top Qualität die man hier bei uns so nicht bekommt, aber das Angebot ist sehr überschaubar, überall das Gleiche und vor allem immer nur Pommes oder Match Potatoes dazu, wenig Gemüse und Salat, das wenn man es dazu bestellt eher sparsam auf den Tisch kommt. Fisch und Meeresfrüchte gibt es eigentlich auch nur an den Küsten, da allerdings fangfrisch und lecker, nur die Beilagen sind auch hier eher mager. Alles in allem haben wir eigentlich nur 2x richtig top gespeist, die anderen Male eher normal bis Nahrungsaufnahme.


    Unser Mietwagen, ein KIA SUV, Diesel war für unsere 2700 Fahrkilometer ideal, manchmal zwar etwas groß, aber komfortabel und bis auf die Reifenpanne gab es keine Probleme. Auch die Rückgabe no problem, in 10 Min. war alles erledigt.


    Was man preislich allerdings nicht unterschätzen darf, sind die Trinkgelder, auf jede Restaurantrechnung werden min. 10%, im Guesthouse pro Nacht bis zu 100 Rand (ca. 6 Euro) für den Zimmerservice erwartet. Der Tankwart, Taxifahrer, Parkwächter erwartet auch grundsätzlich 5-10 Rand pro Aktion. Kein Wunder, denn die Löhne sind extrem niedrig und das Trinkgeld sichert das Einkommen. Aber das läppert sich alles und macht SA zu keinem wirklichen, günstigen Urlaubsland, zumindest nicht für Individualreisende.


    Ein großes Problem ist auch die hohe Kriminalität, mit der man als Reisender, solange man sich in der „weiße Blase“ aufhält nicht wirklich konfrontiert wird. Aber uns hat es sehr gestört, dass man alles nur per Auto bzw. mit dem Taxi ab Einbruch der Dunkelheit erreichen soll. Auch die Hochsicherheitstrakts um und an der vielen Häusern, Villen, Gütern war sehr befremdlich. Ein Leben hinter Zäunen und Gittern, für uns unvorstellbar. Abe kein Wunder denn die weiße Bevölkerung beträgt nur 7% der Einwohner hier, der Rest ist schwarz, oder coloured und größtenteils arbeitslos und bitterarm. Ein Wunder, dass dieses Gemisch nicht explodiert.


    Klar, dass man sich dann total abriegeln und schützen muss, als Weißer, wohlhabender „Südafrikaner“ . Für uns kein lebenswertes Land, Wiederholungstäter werden wir hier höchstwahrscheinlich nicht.

    Montag, 21.03.2022, Franschhoek, sonnig, 32 Grad C


    Gestern war unser letzter Reisetag hier in Süd Afrika. Unser Ziel ist Franschhoek in den Winelands wo wir noch 3 Nächte vor unserem Heimflug verbringen. Die geplante Fahrzeit war mit gut 4 Stunden angegeben, gebraucht haben wir allerdings über 6 Stunden denn es gab einige unvorhergesehene Situationen. Aber erstmal gings wieder durch tolle Landschaft über die Berge rauf und runter und das alles wie gewohnt, mit wenig Verkehr. Nach einer kurzen Pause an einem Parkplatz bemerkten wir beim Weiterfahren plötzlich ein komisches Geräusch, das sicher nicht vom Straßenbelag kommen konnte und Shit, wir hatten einen platten Reifen vorne rechts. Eine Reifenpanne hier im Nirgendwo ist das allerletzte was man braucht. Gerade als wir uns dranmachten irgendwie den Reifen zu wechseln hielt ein dicker SUV und die beiden betagten Herren sagten nur „dont worry“ und wechselten unseren Reifen in 20 Min. ohne dass wir einen Finger dazu krumm machen mussten. Wahnsinn, so was passiert bei uns sicher nicht, aber wir haben auch eine andere Pannenhilfe Struktur.

    Immer noch leicht gestresst gings dann weiter bis zum nächsten Nervenknaller. Die geplante Strecke nach Franschhoek war total gesperrt und unser Google Maps kannte sich überhaupt nicht mehr aus, genauso wie wir. Anhand der Landkarte die wir von daheim noch mithatten konnten wir zumindest die Richtung erkennen und nach mehreren Umwegen sind wir dann doch noch angekommen. Ein sehr stressiger, nerviger, Reisetag.

    Franschhoek ist ein zauberhaftes Städtchen inmitten von Weinfeldern und schroffen Bergen. Alles hat hier französischen Charme, es gibt viele Cafes, Restaurants, Shops und Art Galerien und es ist auch entsprechend gut besucht.

    Natürlich durfte auch die Fahrt mit der Weintram samt Wine Tasting nicht fehlen.

    Uns gefällt es hier sehr gut und es ist ein guter Ort um unsere Süd Afrika Reise abzuschließen.









    Mittwoch, 16.03.2022, Addo Elefanten Park, sonnig 23°C


    Unsere nächste Etappe, der Addo Nationalpark ist für 2 weitere Nächte unser Ziel.

    In gut 1 ½ Stunden erreichten wir wieder auf der N2, bei wenig Verkehr unsere Unterkunft die „Elefant Foodprint Lodge“ ein zauberhaftes kleines Guesthaus unweit eines der 4 Addo Entrances. Leider wurden die Game Drives nur am Haupteingang, 40 km entfernt angeboten. Blöd, wir hatten den falschen Eingang gewählt. Aber kein Problem, so sind wir halt selbst gefahren, die Straßen sind gut befahrbar. Die Eintrittsgebühr, wie bei allen Nationalparks hier, relativ teuer für internationale Besucher, wir bezahlten gut 30 Euro. Alles ist hier gut ausgeschildert und man bekommt einen Plan der die einzelnen Straßen durch den Park anzeigt, allerdings nicht wo man welche Tiere sehen könnte. Also alles auf gut Glück. Und ein bisserl Glück hatten wir dann auch, denn das Gelände ist riesig und die Tiere zu entdecken war gar nicht so einfach.

    Morgen hoffen wir auf mehr, denn wir haben eine Private Game Reserve Tour gebucht und zwar bei Schotia Safaris. Nicht ganz billig, aber dafür ist es ziemlich sicher, die Big 5 zu sehen.


    Hier unsere kleine Foto Ausbeute von heute








    Dienstag, 15.03.2022, Jeffreys Bay, sonnig 20°C


    Das Wetter wurde heute im Laufe des Tages auch wieder sonnig, so dass wir unseren ausgedehnten Strandspaziergang unternehmen konnten. Hier ist wirklich nicht viel los, ein paar Angler, mittags ein paar Wellenreiter und sonst nur Strand und Wellen. Es ist unser letzter Tag hier am Meer und wir genossen den Ausblick von unserem Balkon nochmal richtig. Wie aus heiterem Himmel flog dann ein motorisierter Gleitschirm den Strand rauf und runter, unglaublich, so was hatten wir noch nicht live gesehen. Tolles Gefährt.


    Morgen wird es hoffentlich wild, denn wir fahren zum Addo Park, und hoffen auf die Big 5




    Montag, 14.03.2022, Jeffreys Bay, sonnig 20°C


    Nachdem es uns den gestrigen Tag total verregnet hat, und wir so gut wie nicht raus konnten, besserte sich das Wetter heute. Zwar sind wir noch bei dicken Wolken und Regen weggefahren, aber je weiter nördlicher wir kamen um so besser wurde es. Wir hatten schon Bedenken dass wir den Stormriver-Mouth-Walk nicht gehen könnten, aber es war gottlob von oben nicht mehr nass, nur die Stege waren etwas glitschig und man musste schon höllisch aufpassen, dass man nicht ausrutscht. Zwischendurch schien sogar die Sonne und setzte die tosende, dramatische Szenerie ins richtige Licht. Wahnsinn diese Naturgewalten. Die Hängebrücken dann natürlich „das“ Fotomotiv schlechthin. Wir sind allerdings nicht drüber gegangen, denn die Kombi aus wackelig und rutschig, war uns zu gefährlich, schade, wäre sicher ein tolles Erlebnis gewesen.


    Weiter gings dann bei einem Sonnen- und Wolkenmix nach Jeffreys Bay, wieder auf der schnurgeraden, kilometerlangen N2 mit kaum Verkehr.


    Unser Guesthouse hier der Hammer, direkt am Strand mit Blick auf den tosenden Ozean. Inzwischen war es sonnig, allerdings ist es nicht wirklich warm, so um die 20 Grad, denn der Wind geht hier ordentlich. Wir sind froh, dass wir hier 2 Nächte gebucht haben, denn es ist einfach nur super.


    Ausserdem war der Tipp von Serentety Gold wert, wir haben in dem empfohlenen Lokal super lecker in schöner Atmosphäre gespeist. Es ist schon ein Vorteil, wenn uns jemand „eine Zeit voraus und am selben Ort war“



















    Samstag, 12.03.2022, Knysna, sonnig 32°C


    Es hat tatsächlich geklappt und wir trafen uns nochmal mit Veronika und Holger gestern Abend zum Dinner. Es war wieder ein sehr gelungener, lustiger und unterhaltsamer Abend mit den Beiden, mal schaun ob sich unsere Wege noch ein drittes Mal kreuzen.

    Nach dem starken Gewitter und Regen gestern Nacht hatten wir heute nicht mit so einem strahlend blauen Himmel und Temperarturen über 30 Grad gerechnet. Aber toll, wir wollten an den Beach und sind nach „Brenton on the Beach“ gefahren. Die Strecke um die Lagune und hoch über den Western Head war mehr als aussichtsreich, man hat einen grandiosen Blick über die Lagune und Knysna. Auf der anderen Seite dann der tosende Ozean mit einem kilometerlangen Strand. Naturschauspiel pur, auch wenn Gischt und Sandpartikel die Sicht etwas trübten, so war es einfach nur fantastisch. Wir schauten und staunten wiedermal.

    Der Aussichtspunkt und auch die Stufen runter zum Strand bestens gepflegt und mit den mosaikverzierten Bänken durchaus künstlerisch gestaltet.

    Verdiente Pause dann im Dry Doc an der Waterfront. Da ich gestern Abend beim Dinner mit Veronika und Holger das erste Mal eine Auster gegessen und für gut befunden hatte, bestellten wir uns heute nochmal probeweise erstmal 2 Stück und auch Erhard schmeckte es. Klar so frisch wie hier in der Oyster-Town bekommt man sie wahrscheinlich nicht mehr so schnell.


















    Freitag, 11.03.2022 Knysna, sonnig, wolkig 25°C


    Sind gestern problemlos auf der N2 die gut 270 km nach Knysna gefahren. Wieder wenig Verkehr, weite hügelige Landschaft und in Küstennähe dann spektakuläre Ausblicke auf die Brandung. Unterwegs dann Polizeikontrolle, sie wollten den Führerschein sehen, aber nicht den Internationalen, sondern es reichte unser normaler europäischer Führerschein. In einer Art „Kreditkartenlesegerät“ wurden die Daten eingegeben und festgestellt, dass wir Germans sind, dann hieß es, good trip, have an nice journey.

    Unsere Unterkunft in Knysna dann auf den Heads, denn wir wollten die spektakuläre Aussicht auf den Ozean haben und nicht den Blick auf die Lagune, die eher einem See gleicht. Alles richtig gemacht, Aussicht, Guesthouse und Service super, direkt am View Point. Abends dann vorzügliches Seafood an der kleinen Waterfront genossen.

    Der heutige Tag begann mit strahlend blauem Himmel bei bester Aussicht und frisch zubereitetem Frühstück to order. Ein guter Start in den Tag, und mit spektakulären Ausblicken von den Heads gings weiter. Der View Point Walk geht direkt bei unserem Guesthouse vorbei und ist Highlight pur. Natürlich durfte auch der Besuch der Waterfront bei Tag nicht fehlen, ein echt netter Ort mit kleinen Shops und guten Lokalen. Alles ist hier liebevoll und sauber gestaltet, auch die Nationalblume Protea ist hier überall zu sehen.










    Mittwoch, 03.03.2022, Kap Agulhas und Schwellendam , 27 Grad wolkig, heiter


    Heute gings über das Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, wo sich Indischer und Atlantischer Ozean treffen, nach Swellendam, der dritt ältesten Stadt von SA. Hier kann man Kap holländische Architektur erleben.

    Aber erstmal gings zum Kap Agulhas, bis auf die starke Brandung ein eher unspektakulärer Sigthseeing Punkt, nur eine unscheinbare Tafel markiert diesen südlichsten Punkt Afrikas.

    Wie schon ab Gansbaii bis zum Kap, gings dann auch noch gut 60 km schnurgerade ohne Verkehr nach Schwellendam. Unser Cottage aus dem Jahr 1796 bezaubert uns mit viel Charme, einen schönen Garten mit Pool und wenig technischen Schnickschnack, aber das Internet funktioniert trotzdem tadellos, sofern der Strom nicht wie hier üblich, tagsüber immer wieder mal für 2 Std.abgeschaltet wird. Der Ort selbst, dann nicht so schnuckelig wie erwartet, zwar gibt es einzelne Kaparchitekturhäuser mit Reetdächern, eine uralte Kirche, doch bei weitem nicht so viel, wie es in den Reiseführer etc. beschrieben ist. Alles ist sehr gepflegt und irgendwie nicht sehr lebendig.

    Mal schaun wie es uns morgen in Knysa geht, dort bleiben wir 4 Tage.













    Dienstag, 08.03.2022, Gansbaii, 27 Grad wolkig, heiter


    Die Strecke nach Gansbaii war relativ leicht zu fahren, nur bis wir von Cape Town raus waren, war noch normaler Stadtverkehr, danach gings ziemlich entspannt über die Berge weiter. Eine wunderschöne Bergstrecke mit vielen Kurven und up und downs, die Straße sehr gut ausgebaut und es war wenig Verkehr. Leider war es stark bewölkt und es nieselte auch zwischendurch. Wir brauchten mit Pause in Hermanus insgesamt 4 Stunden. Jetzt sind wir an der wilden Küste angekommen und es ist einfach nur ein gigantisches Naturschauspiel aus Klippen, Felsen und Brandung. Wir könnten stundenlag hier nur schauen und staunen. Unsere Unterkunft die Seestar Lodge ist in einem Vorort von Gansbaii, in De Kelders. Ein reines gutbetuchtes Rentnerdomizil mit schmucken Einfamilienhäusern, direkt am Meer. Fast jede Straße führt an die Küste und hat tolle Ausblicke. Wir stromerten etwas rum, aber sahnen keinen Menschen, auch keine Autos vor den tollen Häusern. Na ja, tote Hose, es gibt hier auch keine Lokale, Shops etc. Dafür muss man 4 km nach Gansbaii reinfahren.

    Hier ist zumindest etwas Infrastruktur vorhanden, aber alles in allem auch ziemlich tot. Umso mehr hat uns dann unser heutiges Restaurant “Blue Goose” verwundert. Tolle Lokation in einem unscheinbaren Haus mit super leckerer, feiner Küche. Natürlich wie alles hier in SA, ziemlich Fleisch lastig und viel. Die asiatische Küche fehlt und doch sehr.

    Wir bleiben hier nur 1 Nacht, Morgen geht es weiter nach Swellendam.








    Montag, 07.03.2022, Cape Town, 27 Grad heiter


    Heute war unser letzter Tag in Cape Town, und was erst gar nicht nach Liebe auf den ersten Blick aussah, hat sich die 6 Tage die wir hier waren doch geändert. Es ist wirklich eine super schöne, relaxte Stadt, die uns inzwischen auch sehr gefällt. Aber man muss sich halt annähern und das dauert halt seine Zeit. Unsere heutige Tour ging ins Center, erst zm Greenmarket Square, wo es wieder afrikanisch bunt zuging, dann entlan der Long Street mit den tollen alten Häusern die an New Orleans erinnern. Wir fuhren, um nicht noch unnötig mehr Fußkilometer als dann ohnehin abzugehen, mit dem “Bolt” Taxi (ähnlich Uber, aber der funktioniert bei uns ja nicht) erst mal zu unserem Startziel. Von dort dann per Pedes kreuz und quer weiter. Wir hatten nirgends ein ungutes Gefühl bezgl. der Sicherheit, wir konnten ohne Probleme unsere Fotos machen. Es war ein wunderschöner, interessanter letzter Tag hier und auch die Robben und der Tafelberg verabschiedeten sich von uns, good bye capetown. Morgen gehts auf die Garden Route und wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auch die ländlichere Seite von SA kennen zu lernen.












    Sonntag, 06.03.2022, Cape Town, 29 Grad wolkenlos


    Heute trieben wir es bunt und hatten uns für die Free Walking Tour durch Bo Kaap entschieden, bekannt für seine knallbunten Häuser am Fuße des Signal Hill.

    Bo Kaap ist der älteste Teil von Kapstadt und ist aufgrund der Geschichte ziemlich muslemisch und multi kulti geprägt. Hier ist auch die älteste Mosche Südafrikas, allerdings für nicht Lokals kaum zu finden. In jeder Touristeninfo wird davon abgeraten das Viertel auf eigene Faust zu erkunden und da wir keine Lust auf Abenteuer hatten entschieden wir uns für die Free Walking Tour am heutigen Nachmittag. Schade war allerdings, dass heute am Sonntag auch hier wenig los war. Ken, unser Guide war ein cooler Typ, in sechster Generation Südafrikaner und er führte uns locker und witzig durch Bo Kaap mit all seinem geschichtlichen und sozialen Hintergründen. Uns hat es super gefallen, zumal er ein sehr gut verständliches Englisch sprach.













    Freitag 04.03.2022, Cape Town, 26 Grad heiter bis wolkig


    Wir ließen es heute gemütlich angehen und haben uns für den Hop on- Hop off Bus entschieden, der nur 3 Min.von unserem Hotel entfernt einen seiner stops hat. Die rote Linie geht durch die City bis zum Tafelberg und dann runter der Küste entlang wieder zurück zur Waterfront. Fahrzeit ca. 1 Stunde. Wir machten die ganze Runde um uns einen Überblick zu verschaffen. Der Bus war gottlob nicht fully booked und so hatten wir genügend Platz um alles gut zu sehen. Leider konnten man durch das unruhige Fahren keine Fotos von unterwegs machen, eigentlich nur schnell, wenn der Bus stoppte, daher ist die Bilderauswahl etwas begrenzt und zeigt auch nicht die tolle Tour an sich. Uns hat es sehr gefallen und der stop dann an der Waterfront ergab dann auch den Blick auf den völlig wolkenfreienTafelberg Wir haben uns wieder gesteigert, mehr geht nicht. Hier die Bilder von heute. Morgen planen wir die Tour zum Kap, denn wir haben heute unser Auto übernommen.








    Fussball Stadion