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Koh Chang ist neben Phuket die
zweitgroesste Insel Thailands und liegt im Südosten des Golfs von Siam,
im Grenzgebiet zu Kambodscha. Sie ist von Bangkok in 50 Flugminuten zu
erreichen, dann geht’s mit der Fähre weiter.
Koh Chang heißt Elefanteninsel, doch leider gibt es diese Riesen nur
noch in Elefantencamps zu sehen.
Wir allerdings tauften Koh Chang in Koh Dog um, wegen der vielen
freilaufenden Hunde, die aber kein Problem waren.

(zum Vergroessern bitte anklicken)
Nach unserer Reise durch den Isaan
(Nordost-Thailand) freuten wir uns auf die vom Tourismus noch nicht ganz
eroberte Insel mit den palmengesäumten Sandstraenden und dem wunderbaren
Wasser.


Wie ueberall in Thailand gibt es
auch hier prächtige Wats. Beim Besuch des Wats in der Nähe vom Klong
Prao Beach hatten wir Glueck und sahen viele junge Moenche die gerade
ihre Mittags-Mahlzeit einnahmen. Ohne Probleme durften wir sie auch
fotografieren.

Wir haben uns ein Motorbike gemietet
und sind die ganze Insel abgefahren. Die Straßen sind zwar gut ausgebaut
aber tierisch steil und kurvig. Es ist eine paradiesische Landschaft
hier, ueppiger Dschungel, Wasserfaelle, Gummibaumplantagen, Kokospalmen,
Ananasfelder.


Besonders gut gefiel es uns im
südlichen Teil der Insel bei den Fischerdörfern. Die abenteuerlichen
Pfahlbauten und der rege Betrieb auf den wackeligen schmalen Stegen
faszinierten uns. Hier gibt es nicht nur viele ausgezeichnete
Fischrestaurants sondern hier gehen auch die Schnorchel- und
Tauchfahrten weg.

Alles geht hier ein wenig langsamer.
Es ist wie auf Koh Samui vor 10-15 Jahren.
Neben wenigen Luxusresorts gibt es
noch viele einfache Huts aber auch normale Mittelklasseanlagen. Fuer
jeden ist was dabei. Man sollte aber schnell hierher kommen, denn es
wird vor allem oben ab White Sands Beach, schon wie wild gebaut.
Fuer uns ist Koh Chang ein
wirklicher Tropentraum.

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