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Naxos
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Nachdem wir
schon 9 mal in Mykonos waren, aber noch keine der anderen
Kykladeninseln außer Santorin bisher kannten, entschieden wir uns,
diesmal Naxos zu besuchen, die größte und auch grünste Insel der
Kykladen.
(zum Vergroessern, bitte anklicken!) |
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Mit der
Highspeed 4 (Vodafone) von Rafina aus erreichten wir gegen Abend nach knapp
4-stündiger Fahrt die Insel und legten in Naxos Town an. Die Stadt
war in herrliches Abendlicht getaucht und es gefiel uns auf Anhieb.
Da
Naxos nur einen kleinen nationalen Flughafen hat kommen die meisten
Besucher mit dem Schiff und sehen als erstes das imposante
Wahrzeichen von Naxos, die
Portara, ein mächtiges Tempeltor das auf
einer kleinen felsigen Insel steht. Es ist das Fotomotiv
schlechthin, entsprechend viele Touristen bevölkern zu jederTages-
und Nachtzeit den Hügel.
Leider halten bisher die Schiffe
der
AIDA Kreuzfahrten und andere Kreuzfahrer, die reichlich zwischen
den einzelnen Kykladeninseln shippern nicht vor Naxos und so entgeht
den Passagieren diese wunderbare Insel. Ein paar Stunden würden
schon genügen, um einen ersten Eindruck von Naxos zu bekommen. Dafür
ist die Insel sehr griechisch geblieben ohne den typischen
Massentourismus.
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Wie immer wohnten wir ziemlich zentral und so konnten wir bequem
alles gut zu Fuß erreichen. Naxos Town mit seiner Festung, den
typischen keinen Gassen, Tavernen, Geschäften und vor allem der
Hafen mit den vielen Segelbooten gefiel uns sehr gut.
Es war alles
ursprünglicher und ruhiger als auf Mykonos, obwohl auch hier im Juli
genügend Touristen unterwegs waren.
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Natürlich
fuhren wir auch wieder mit einem Miet-Scooter um und durch die Insel
und wissen jetzt warum Naxos die grüne Insel genannt wird. Wir
fuhren als erstes Richtung Norden und kamen durch üppig grüne
fruchtbare Täler die wir in der kargen großartigen Felslandschaft
gar nicht erwartet hatten. Die Dörfer kleben wie Vogelnester an den
steilen Hängen und es sieht alles sehr pittoresk aus. Wir hatten
Glück uns es blühte an den steilen Felshängen zum Teil auch noch der
Ginster.
Es war landschaftlich einfach nur ein Erlebnis, auch wenn die Straße
ziemlich steil und kurvig war, aber der Blick runter auf die
Badebuchten und die kleinen Fischerdörfer war schon einmalig. Kultur
gab es natürlich auch unterwegs, z. B. hielten wir am einem typisch
naxotsichen Wehrturm Pyrgos Agia genannt und besuchten den Kouros
von Apollonas, eine unvollendete Monumentalstatue aus
vorchristlicher Zeit.
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Naxos
besitzt aber auch tolle Strände und Buchten mit herrlich türkisem
Wasser und vor allem, es ist für jeden was dabei. Wir bevorzugten
natürlich die weniger frequentierten Strände Richtung südwesten, wo
man in der Dünenlandschaft so gut wie alleine liegen konnte.
Durch den starken Meltemi, der in den Sommermonaten ordentlich bläst
ist es aber auch ein Paradies für Windsurfer und Kiter. Leider liegt
unsere Surferzeit schon etliche Jahre zurück uns so konnten wir nur
fasziniert dem Treiben und den Künsten der anderen zuschauen.
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Alles in allem hat uns Naxos sehr sehr gut gefallen, so dass wir nach
2008, 2010 auch 2011 wieder kamen. Es ist eine
gute Alternative zum hippen und trendigen Mykonos und wir können uns
gut vorstellen die nächsten Jahre hier oder
auch auf einer anderen Kykladeninsel hin und her zu hoppen.
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***neu** |
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***neu** |
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