Südfrankreich / Region Provence-Alpes-Côte-d'Azur

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    • Südfrankreich / Region Provence-Alpes-Côte-d'Azur

      Nach vielen Jahren haben wir es nun endlich mal wieder nach Südfrankreich geschafft, darum heute viele Grüsse aus dem hübschen Hafenstädtchen Cassis!
      Hier hatte es uns schon vor Jahren sehr gut gefallen - und da wir zuletzt in Neuseeland so viel gefahren sind,wählten wir für diesen Sommerurlaub ein festes Domizil (Appartment), denn es ist ja auch mal schön, nicht ständig wieder packen zu müssen und sich mal ein bisschen einzurichten.

      Der Ort hat zum Glück noch seinen Charme bewahren können, auch wenn er am Wochenende stark von Touristen und Tagesbesuchern frequentiert wird. Dann wird schon alles sehr quirlig, v.a. auf der Hafenpromenade und den beiden kleinen Stadtstränden.




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      Silke
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    • Am Hafen findet man unzählige Restaurants, ein schnelles 1664 trinkt man aber besser in den kleinen Seitenstrassen, denn insbesondere die Bierpreise sind auf der Promenade exorbitant (bis zu 10,- € für 0,5 l).
      Schön zum Bummeln und Flanieren ist die Hafenpromenade aber allemal.












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    • Da wir nach der langen Anfahrt erstmal nichts mehr vom Autofahren wissen wollten, verbrachten wir die ersten Tage einfach hier. Im Ort gibt es ein paar nette, kleine Geschäfte sowie einen Markt (Handwerksmarkt am Wochenende, normaler Markt mittwochs & freitags), aber nichts Spektakuläres, ist halt alles recht klein.

      Was man noch wunderbar zu Fuss von Cassis aus machen kann, ist eine Wanderung in die benachbarten Calanques (ich werde diese Seite/n nach diesem Urlaub aktualisieren ...). Diese fjordähnlichen, von hohen Kalksteinfelsen umrahmten Buchten sind mit ihrem türkisfarbenen Wasser einfach wunderschön, darum sind wir auch zum zweiten Mal dort hingewandert, allerdings auf einer anderen Route als zuletzt vor fast 9 (!) Jahren.

      Auf jeden Fall benötigt man gute Wanderschuhe und genug zu trinken, denn die Wanderwege gehen munter rauf und runter und Schatten ist auch rar. Wer Badesachen dabei hat, kann sich auch wunderbar in dem kühlen, klaren Wasser erfrischen - einfach herrlich!

      Blck auf die Calanque d'En Vau:








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    • Die "3-Calanques-Wanderung" von Cassis aus dauert hin und zurück ca. 4 Stunden, je nach Verweildauer am Wasser (oder wo auch immer) natürlich entsprechend länger. Ausserdem haben wir uns dieses Mal den Abstieg zum Sandstrand an der Calanque d'En Vau (Calanque Nr. 3) erspart, bin stattdessen in die Calanque de Port Pin (Nr. 2) schwimmen gegangen (hier ist leider kein Sandstrand).
      Die erste Calanque von Cassis aus wird auch zu weiten Teilen als Yachthafen genutzt (Calanque de Port Miou).









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    • Wenn man dann so langsam wieder ein bisschen Lust darauf bekommt, sich auf vier Rädern fortzubewegen (aber nicht all zu weit), empfiehlt sich die Route des Crêtes von Cassis nach La Ciotat. Diese Küstenstrasse führt hinauf zum Cap Canaille, das mit einer Höhe von 362m Frankreichs höchste Felsklippe am Meer ist. Es gibt unterwegs zahlreiche Haltemöglichkeiten und die Aussichten auf Land und Meer sind sehr schön.

      Ich Knaller hatte allerdings (aus Gründen ... :evil: ) die Kamera nicht mit dabei - klasse. Und die kleine Coolpix hatte unterwegs auf einmal den Akku leer ... - was soll man sagen. :shock:
      Trotzdem - diese kurze Route lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in der Gegend ist und keine Eile hat.


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    • Danke für das Wecken nostalgischer Erinnerungen! Ich war 17 (!) als ich in Cassis war! Das war also vor gefühlten 100 Jahren! Im Ort scheint sich angesichts der langen Zeitspanne nicht viel verändert zu haben. und (wenn die Google Bildersuche nicht täuscht) sieht die Auberge de Jeunesse in Cassis noch genau so schäbig aus wie damals.

      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Danke euch! :)
      Ja, an dieser Jugendherberge scheint sich nicht viel geändert zu haben, wahrlich etwas für sehr Genügsame, was ich so lese.

      Jedenfalls waren wir nach der kurzen Route / Corniche des Crêtes auch in La Ciotat.
      Diese Hafenstadt gefiel uns sehr gut, da sie nicht nur touristisch geprägt ist, sondern vor allem auch durch ihren Frachthafen mit riesigen Lastenkränen, sowas mag ich ja auch immer sehr.
      Und rund um das Yachthafenbecken befinden sich zahlreiche Cafés und Bistrots.














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    • Hinter dem Hafen kann man durch hübsche Altstadtgassen bummeln, in der Haupteinkaufsstrasse (Fussgängerzone) spielt aus Lautsprechern auch leise Musik, das fanden wir sehr cool.










      Auch ganz interessant, was ich zuvor nicht wusste: Der Bahnhof von La Ciotat war einer der ersten Drehorte der Filmgeschichte, filmten dort doch im Jahr 1895 die Lyoner Brüder Lumière einen der ersten Kurzfilme, die Ankunft eines Zuges ("Arrivée d'un train en gare à La Ciotat"), welcher das damalige Publikum wohl sehr erschreckt haben soll, da es für sie so aussah, als würde der Zug auf sie zufahren.
      Das 1889 errichtete Eden-Théatre steht noch immer und gilt als eines der ältesten Kinos.

      Leider habe ich davon lediglich ein Handyfoto wg. o.g. Kameraprobeme. Dazu wurde auch noch der Markt gerade umständlich und langwierig abgebaut - naja, vielleicht sollten wir da nochmal hinfahren, das Gebäude fand ich nämlich sehr schön.


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    • Ja, Petra, da solltet ihr wirklich mal hindüsen, am Besten mit den Mopeds!

      Und ja - wir sind gerade hier, also dort. Ist quasi ein Live-Bericht.

      Jetzt gibt es gleich einen kleinen Snack, natürlich mit frischem, knusprigem Baguette: 12 Crevetten.

      Ok, es sind nicht die ganz grossen (warum haben wir die eigentlich nicht genommen??), aber für 1,11 €, unglaublich. Ist nicht alles teuer hier! 8)

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    • Beim Anblick der Crevetten bekommt man ja gleich Appetit und das noch zu diesem Preis 8o

      Wettertechnisch verpasst Ihr wirklich nichts. Bei uns hat es gestern gehagelt und meine Terrassenpflanzen
      sehen dementsprechend aus. Also lasst Euch von der Sonne verwöhnen und habt weiterhin eine schöne Zeit.

      LG
      gudi ;)
      Einmal sehen ist mehr Wert, als hundert Neuigkeiten hören.
      (Japanisches Sprichwort)


      individuell-urlaub.de
      individuell4you.info
    • Nachtrag noch zu dem Kino und den Brüdern Lumière in La Ciotat:
      Ich habe mir den Kurzfilm mit dem Zug inzwischen angeschaut und den Link oben eingefügt.
      Nichts Spektakuläres - aber den Leuten war dieses Medium damals noch völlig unbekannt und so kann man den Schrecken der Zuschauer nachvollziehen.

      Ein etwas weiterer Tagesausflug führte uns dann via Marseille und Martigues in die östliche Camargue.

      In Martigues legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein, obgleich wir wussten: Wenn ein Ort in Reiseführern u.a. als "Klein-Venedig" o.ä. bezeichnet wird, müssen die Alarmglocken schrillen (vgl. Puerto de Magan auf Gran Canaria).

      Aber wir waren neugierig und - naja ... Also für diesen Ort ist diese Bezeichnung schon sehr euphorisch, ich seh da nix von Venedig. Also, wenn man nicht gerade zufällig durchfahren muss oder grossen Hunger hat oder etwas anderes Dringendes erledigen muss, würde ich hier nicht anhalten.

      Ja, es gibt ein paar nette Gassen, die es aber anderswo besser gibt. Aber ich will mal nicht so sein, schliesslich ist man ja im Urlaub und hat gute Laune: Martigues, ich habe heute ein Foto für dich! :P

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    • Weiter ging die Fahrt, vorbei am Industriestandort Fos-sur-Mer mit seinen von weitem sichtbaren Industrieanlagen der Mineralöl- & Erdgasverarbeitung.

      Um den keinen Ort Salins-de-Giraud zu erreichen, mussten wir mit einer Autofähre über die Rhône übersetzen. Für 6,-€ ein vergleichsweise teures "Vergnügen", denn die Überfahrt ist nur sehr kurz und zu sehen gibt es nichts Besonderes. Aber besser als 2x den längeren Weg über Arles zu fahren.

      Wie der Name schon andeutet, gibt es bei Salins-de-Giraud Salzgewinnung im ganz grossen Stil, d.h. kilometerlange Salinen, in welchen auch zahlreiche Flamingos leben.
      Was uns überraschte, war die intensive Pinkfärbung einiger Salinen. das hatten wir nicht erwartet, "kannten" dieses von einer Algenart hervorgerufene Phänomen aber bereits aus Westaustralien (Pink Hutt Lagoon).
      Das Salz war also rosa, die Flamingos waren weiss und leider eher entfernt zu sehen.









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    • Was es ausser Salz sonst noch gab? Nicht viel: Die Landschaft ist typischerweise platt und wird landwirtschaftlich genutzt, u.a. gibt es auch grossflächig Reisfelder. Wir sind noch bis zum Strand gefahren, der sehr schön und breit ist, bevor wir wieder gen Norden zurückgefahren sind bis Arles.
      Und ja - die Camargue-Stiere waren auch da, leider nur in der Ferne. Aber ein paar Camargue-Pferde standen dann doch sogar mal direkt am Wegesrand! ^^







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