Brighton und umzu

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    • Brighton und umzu

      Moin Moin!
      Letzte Woche war ich wieder Strandmaus 8)
      Diesmal zog es mich wieder nach Brighton. Ein hübsches Küstenstädtchen, etwas rustikal aber mit viel Charme. Typisch britisch, würd ich mal so sagen :thumbsup: Hier flaniert man und läßt ab und zu auch die Sau raus. Also genau das richtige für mich. Mein erster Besuch in dieser Stadt war vor 25 Jahren, seitdem muß ich ab und zu immer wieder hin.
      Die Anreise ist leider etwas tüddelig, erst mit der ollen Ryanair bis Stansted, dann in den Zug, anschließend U-Bahn und wieder in den Zug.... nach ca 4 Std war ich dann endlich an der Küste. Die Zugticket hab ich vorab im Internet gebucht, da kann man ein paar Groschen sparen. Zwar ist das Pfund auch im Keller, aber Zugfahrten waren schon immer teuer auf der Insel. Mein Hotel lag direkt am Pier, also erste Reihe :thumbsup:

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    • Das Publikum in Brighton ist bunt gemischt. Die Stadt wirkt vielleicht im ersten Moment etwas mondän auf den Betrachter, ist aber eigentlich ein sehr modernes und hippes Pflaster. Es gint unzählige Bars, Clubs, Pubs und Restaurants, wer hier nix findet, dem ist nicht zu helfen....

      Hauptanziehungspunkt ist hier natürlich das Pier und der lange Strand.













      Der Kieselstrand ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber es gibt "Hilfsmittel" :-O



      Diese komische Untertasse ist die neue Aussichtsplattform. Bin da aber nicht rein, mir reichte der Blick auf's Wasser.



      Das eigentliche Wahrzeichen Brightons befindet sich in der letzten Phase des Verfalls. Irgendwann wird das West Pier einstürzen und das war's dann!





    • Ca 2km von Brighton entfernt befindet sich das kleine Städtchen Rottingdean. Ein breiter, betonierter Weg direkt unter der Steilküste lädt zum spazieren ein und ermöglicht immer wieder tolle Ausblicke auf Wasser und Steilküste.





      Beachlife in Rottingdean :thumbsup:







      Rottingdean ist in etwa das, was man sich so unter englischen Städtchen vorstellt. Alte, kleine, urige Häuschen mit einer schönen, öffentlichen Gartenanlage. Als kleinen Abstecher von Brighton aus sehr zu empfehlen.



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    • Der nächste Stop war dann in Seaford. Am einfachsten ist es mit einem Tagesticket für die Busse, die zwischen Eastbourne und Brighton pendeln. So kann man überall an der Strecke aus- und einsteigen wie man möchte. Das Ticket kostet £6.50
      Ab Seaford geht es an der Steilküste auf und ab, da werden so manche Füße auch mal müde. ;)

      Es blieb erst einmal trübe und nass. :shock:









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    • Bei gutem Wetter sind die proppevoll :thumbsup:
      Der Vormittag in Seaford war halt noch Schmuddelwetter, es wurde aber besser. Das ist halt auch typisch Küste, da darf man sich nicht immer vom Wetterbericht beeindrucken lassen. Das was ich hier noch zeigen werde, kann man auch mit den Öffis machen, von daher ist es auch was für die ganz faulen :thumbup:
    • Also jetzt rauf auf die Klippen. Es ist teilweise etwas anstrengend, man sollte auch einigermaßen trittfest sein, da zumindest an feuchten Tage die Wege auch ziemlich matschig sind. An Steigungen macht das nicht so richtig Spass. :confused:
      Zumindest entschädigt die Aussicht für so manche Anstrengung.





      Nach ca.1 Std kommt man dann in Cuckmere Haven an und hat einen tollen Ausblick auf die Seven Sisters. So nennt man die Steilküste im Hintergrund.





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    • Will man jetzt weiter zu den Seven Sisters, gibt es ein kleines Problem. Dazwischen verläuft ein Fluß und die nächste Brücke ist an der Bundesstrasse. Entweder man latscht jetzt einen Umweg, oder man versucht durch's Wasser zu staksen :ops:
      Ist natürlich nicht jedermanns Sache knietief und barfuß über Kieselsteine zu laufen, aber es spart eine Menge Zeit und die Schuhe passen anschließend auch wieder viel besser :thumbsup:

      Also weiter über die Seven Sisters und ein Blick zurück nach Cuckmere Haven.



      Der nächste Zugang zum Strand ist Birling Gap. Im Hintergrund sieht man den Leuchtturm "Belle Tout".




      Hier gab es erst einmal einen Brownie und ein Kaltgetränk :thumbup:



      Anschließend folgte die letzte Etappe an diesem Tag.
      Zuerst Belle Tout.



      Das Ziel ein paar hügelige Klippen weiter war dann Beachy Head. Kennt jemand den Film "Quadrophenia"? :thumbup:





      Was in Quadrophenia nur angedeutet wurde, ist hier leider traurige Realität. Ich habe 8 Kreuze gezählt, es sind aber mit Sicherheit mehr, da hier nicht jeder mit einer kleinen Gedenkstätte bedacht wird. :-/



      Theoretisch kann man jetzt noch weiter bis Eastbourne laufen, es geht dann auch meistens nur noch bergab, aber die Füße waren müde und es ging von hier aus mit dem Bus zurück nach Brighton.

      Ist eigentlich jemandem beim Betrachten der Bilder aufgefallen, daß sich das Wetter geändert hat? :thumbsup:

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    • Gegen Mittag ging es dann mit dem Bus nach Eastbourne. Wir hatten uns in den Kopf gesetzt, noch einmal unterhalb der Klippen nach Beachy Head zu wandern. Der einzige Zugang zum Strand ist ein kleiner Trampelpfad von Eastbourne aus und ganz einfach zu finden. Man läuft die breite Strasse an der Strandpromenade bis zum Ende, wo man dann vor einem Kiosk steht. Dort links abbiegen und einfach drauflos latschen. Irgendwann sieht man eine Weggabelung, wo dann der Pfad links runter zum Strand führt. Ist ganz einfach zu finden und auch nicht besonders weit. Ist man erst einmal am Strand, hat man den Leuchtturm schnell im Blickfeld.
      Auf jeden Fall sollte man vor dieser kleinen Wanderung die Tidenzeiten checken, sonst wird es lebensgefählich.



      Die Wanderung unten an der Küste selbst ist allerdings auch nicht so ganz ohne Tücken. Der Strand ist sehr steinig, riesige Brocken liegen oft im Weg. Erinnert manchmal mehr an ein Geröllfeld vor einem Gletscher. Dazu schmierig, rutschiger Seetang und diverse Wasserpfützen. Unterhalb der Klippen ist es manchmal etwas einfacher zu laufen, aber auch das ist aufgrund von Steinschlag mit äußerster Vorsicht zu genießen. Es ist sehr anstrengend und irgendwann hatten wir auch genug. :ops:

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    • Am Strand war so gut wie keine Menschenseele zu sehen. Einzig ein paar Fossiliensucher waren dort anzutreffen. Vielleicht lag es daran, daß zum selben Zeitpunkt in Eastbourne eine Airshow stattfand. Die ganze Promenade war mit Besuchern überfüllt, es war dort kaum ein Durchkommen. Picknick und gleichzeitig was mit Militär, das scheint den Briten wohl zu gefallen... :thumbsup:











      Irgendwann hatte man dann auch genug vom Trubel und den leckeren Brownies und es ging dann wieder zurück nach Brighton. Dort noch ein gemütlicher Abendspaziergang und dann rief wieder der Pub. :thumbsup:





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    • Ne Maxi, ich brauchte dort niemanden vergraulen, das hatte schon der Wind für mich erledigt :thumbsup:
      Es herrschten die ganze Zeit dort teilweise richtige Sturmböen, das kommt auf den sonnigen Bildern leider nicht so richtig rüber. In dem Cafe an der Klippe mußte man fast den Brownie noch festhalten, sonst wäre der vom Tisch geweht und die Möwe hätte sich gefreut :o
    • Am letzten Tag schlug als erstes die Shoppingfalle zu. Anschließend wurde dann die neue Ausstattung beim Flanieren durch die City und an der Beach vorgezeigt :P Es waren wieder herrliche Tage an der Küste. Viel Sonne und immer eine kräftige Brise Wind, so mag ich es am liebsten. Mittlerweile bin ich von der Größe und Hektik in London ziemlich genervt und so hat sich Brighton klammheimlich bei mir zu einer neuen Lieblingsdestination auf der Insel entwickelt. In der Vergangenheit hab ich zumindest auch bei Londonbesuchen der Stadt immer einen kleinen Tagesausflug gewidmet.
      Also zum Schluß noch ein kleines Sammelsurium von Aufnahmen des letzten Tages. Kleine Eindrücke, die einfach so nebenbei entstanden sind.
































      LG kiki