Motorradtour nach Polen - auf den Spuren unserer Vorfahren

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    • Die Stadt Danzig gefällt uns sehr gut. Im 2. Weltkrieg wurde fast insgesamt zerstört, aber man baute sie nach alten Plänen wieder auf. Auch heute noch sind die Baukräne von allen Seiten sichtbar, denn die Stadt ist noch nicht fertig.

      Mit dem Wetter hatten wir wieder richtiges Glück. So lässt sich die nasse Anfahrt verschmerzen.

      Viele Grüße
      Petra

      PS. es ist schwierig, eine kleine Auswahl an Bildern auszusuchen;-)

      Bild 1: Standtansicht an der Mottlau
      Bild 3: Handabdruck von Volker Schlöndorff
      Bild 4: Muzeum II Wojny Światowej (Museum des Zweiten Weltkrieges) - Eröffnung 3/2017
      Bild 6: Denkmal - Jüdische Kinder reisten alleine 1939 nach England und wurden so gerettet
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    • Auch gestern hielt sich das Wetter prima. So zogen wir den Ausflug zur Halbinsel Hel vor (Karte siehe hier)

      Insgesamt fuhren wir 226 Kilometer. Aus der Stadt Danzig rauszukommen und später auch wieder rein, war nervig, die Beschilderung war nicht so richtig gut und während einer Baustellenumleitung fehlten sie dann komplett. Egal, dann dreht man halt eine Runde mehr.

      Hier lebt die Volksgruppe der Kaschuben, denn wir befinden uns in Kaschubien. Es ein westslawisches Volk mit eigener Sprache, die auch noch gepflegt wird.

      Erster Stop war in Władysławowo (Großendorf), wir stiegen auf den Turm des umstrittenen Fischerhauses, das in den Jahren 1953 - 56 gebaut wurde. Die Sicht war klassse!

      Bild 1: unser Frühstück in einem kleinem französischen Lokal, garantiert kinderfrei! ;)
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    • Dann fuhren wir ca 36 Kilometer bis zur Südspitze der Halbinsel Hel. Hier kommen auch die Personenfähren an. Es gibt auf der Halbinsel viele Campingplätze, viel Wald, ein Fahrradweg, einige Orte, eine Eisenbahnstrecke, aber nichts, was uns jetzt so richtig anlachte.

      Wir aßen im touristischen Hel köstliche polnische Piroggen, das sind gefüllte Teigtaschen, (einmal mit Sauerkraut und Pilzen, die anderen mit Spinat und Käse gefüllt)

      Am frühen Abend fuhren wir wieder zurück.

      Heute geht es nun zum nächsten Ziel.

      Viele Grüße
      Petra
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    • Von Danzig ging unsere 9. Etappe nur wenige Kilometer bis in die "Kaschubische Schweiz", wobei ich aber nicht glaube, dass meine Vorfahren Waldkaschuben waren. ;) (Karte siehe hier)

      Bevor wir unser Endziel für den Tag erreichten machten wir einen Stop im ehemaligen Neustadt in Westpreußen, heute heißt die Stadt Wejherowo. (Bild 1) In Ermangelung einer vernünftigen Verständigung, haben wir wieder Piroggen gegessen.

      Gebucht habe ich ein Hotel in Luzino (früher Lusin), es gibt hier nicht so viele Möglichkeiten, wo man unterkommen kann. Das Hotel liegt außerhalb des Ortes, wir haben ein großes Zimmer mit einem Balkon und heute Morgen beim Frühstück saßen wir ganz allein im großen Raum.
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    • Gestern haben wir eine kleine Tour durch die "Kaschubische Schweiz" gemacht (Karte) Es ist eine sehr ländliche Gegend, mit vielen Wäldern, kleinen Seen und Mini-Ortschaften. In dieser Gegend haben meine Ururgroßelten, Urgroßeltern und Großeltern gelebt. Mein Vater wurde in Striebelin geboren. Daher haben wir diese Tour unternommen. Für mich war sehr interessant und auch emotionsreich, diese Orte zu zu sehen. Oft genug stand ich am Wegesrand und habe überlegt, wie es wohl vor 100 oder gar 200 Jahren hier ausgesehen haben mag.

      Für heute haben wir uns noch eine Tour rausgesucht, wenn es aufhören sollte zu regnen, dann werden wir auch noch starten.

      Viele Grüße
      Petra
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    • Unser letzter Tag in Luzino verlief nicht so, wie wir es gerne gehabt hätten. Wir hatten uns eine Route ausgesucht, die wir gerne gefahren wären, aber es gab unterwegs ein paar Umleitungen und wir verloren die Orientierung. Auch unser Navi zeigte keine Straßen mehr an und so fuhren wir 20 Kilometer durchs Hinterland auf ungeteerten Wegen, durch Schlammlöcher, was mir keinen richtigen Spaß machte. Dadurch dass es die ganze Nacht geregnet hatte, war der Untergrund teilweise matschig und nun ja, ich legte meine Maschine einmal sauber auf die Seite, nicht ohne vorher einmal über eine Böschung gefahren zu sein. Friedrich staunte nur...

      Das hat wohl alles sehr witzig ausgesehen. Es ist nichts passiert, noch nicht einmal ein Kratzer am Motorrad.

      Danach hatte ich dann nicht mehr so große Lust auf eine Tour und da es wieder anfing zu regnen, ließen wir den Ausflug sein, also keine Wanderdüne und keine Bilder von der Bauruine Kernkraftwerk Żarnowiec.

      Viele Grüße
      Petra
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    • Guten Morgen Petra,
      Du hast ja noch mal grosses Glueck gehabt.Gott sei Dank!
      Ich weiss, wie das ist. An der Kyll hats mich 2Mal umgehauen. Ich bin auf den Mund gefallen, hat fuerchterlich geblutet, aber die Zaehne sind noch alle drin und fest. Nur die Lippe hat jetzt eine Narbe.
      Trotzdem, auch Glueck gehabt, es haette schlimmer ausgehen koennen.
      LG
      margarete
    • Das kenn ich Margarete und das ist teilweise echt gefährlich auch Rillen im Beton.

      Bei einem Motorrad ist es natürlich trotz Helm noch gefährlicher, weil ja die Geschwindigkeit höher ist und das schwere Moped kaum zu bändigen ist wenns mal schief geht.
      Gott sei Dank ist nix passiert ausser sicher nem grossen Schreck Petra.
    • Im Großen und Ganzen ist die polnische Küche nicht so sehr mein Fall, sie ist doch ziemlich fleischlastig.

      Gestern sind wir unsere 10. Etappe gefahren, es waren genau 320 Kilometer von Luzino bis nach Stettin. Dies wird auch unsere letzte Station hier in Polen sein. (Karte siehe hier)

      Wir hatten herrliches Fahrwetter und es ging so gut wie immer geradeaus auf der B 6. Mal gute Straßen, mal schlechtere und wie immer wird viel gebaut.

      Unterwegs machten wir ein paar Pausen, nicht immer war ein Wunschlokal in der Nähe, aber Pommes von MCD tuns zur Not auch. :-O

      In Stettin haben wir wieder das Novotel gebucht, wie auch schon in Danzig. Es gibt eine bewachte Garage, wo wir unsere Motorräder unterstellen können und das Hotel liegt im Zentrum.

      Das Hotel ist ganz ok, wir ziehen eigentlich die kleineren persönlicheren vor, aber gut man kann auch mal Trubel gebrauchen und den gibt es hier genug. Heute Morgen im Frühstückraum war vielleicht ein Geschnatter und eine Geräuschkulisse...

      Später kommen noch Bilder von Stettin. Die Stadt hat uns gut gefallen und sie hat auch einiges zu bieten. Vor allem, wenn das Wetter mitspielt, wie bei uns.

      Viele Grüße
      Petra
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    • Wieder hatten wir herrliches Sightseeingwetter. Die Motorräder blieben in der Garage und wir haben einen Stadtspaziergang zu Fuß gemacht. Dabei sind wir rund sieben Kilometer gelaufen und haben die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen. Es gibt viele Kirchen, Plätze, Denkmäler, Schlösser, alte Befestigungstore und vieles mehr.

      Stettin hat uns auch sehr gut gefallen, die Stadt kann man gut und gerne mal besuchen. Von Deutschland aus ist sie gut zu erreichen, zum Beispiel per Bus von Berlin für nur 7 Euro, eine Fahrt versteht sich. ;)

      Nun kommen noch Bilder von einer Station und dann ist der "Urlaub" schon wieder vorbei.

      Viele Grüße
      Petra

      Bild 1: Blick auf die Oder
      Bild 2: Hakenterrasse
      Bild 3: das Schloss der Pommerschen Herzöge
      Bild 4: Peter und Paul Kirche
      Bild 5: PAZIM-Komplex
      Bild 6: Graffiti an der Trasa Zamkowa
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    • Sehr coole Idee :) Ich muss schon sagen ... ich wollte mir schon immer ein Motorrad anschaffen, leider hat das noch nicht geklappt. Aber solche Berichte machen da wirklich Lust auf mehr. Für einige Strecken ist das Fahrrad dann halt doch nicht die richtige Wahl :)
      Sei selbst dein stärkster Kritiker, dann wirst du es am Weitesten bringen.
    • Von Stettin fuhren wir 257 Kilometer bis nach Borkheide (siehe Karte). Ursprünglich hatten wir einen Stop in Havelberg geplant, aber durch die Zahngeschichte meines Mannes war dieser Stopp nun doch notwendig geworden.

      Das Hotel in Borkheide, wo wir übernachteten, diente früher mal den Flugschülern als Unterkunft. Überall im Hotel sah man altes Equipment, Propeller, Bilder, alles erinnert an Hans Grade. Hat schon mal einer was von ihm gehört? Er war ein Flugzeugpionier, baute neben Flugzeugen auch Motorräder und Autos war leidenschaftlicher Flieger. Er gründete die erste Flugschule in Deutschland und zwar in Borkheide.

      Wir gingen zu dem nahen Flugfeld, dort steht eine alte Iljuschin IL - 18, die mal für Interflug flog, ebenso eine Kamov, ein Transporthubschrauber und noch ein altes Düngeflugzeug.
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