Bigtrip2018- Die große Leere

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    • Nachtrag für den 10.03.2018
      Big White Sharks - Shark Diving
      Das was bestimmt jeder von uns schon einmal machen wollte, habe ich auf dieser Tour auch endlich in die Tat umgesetzt. :)
      Die großen weißen Haie in ihrem Habitat beobachten, so auf du und du unter Bad Boys.
      Was hattest du heute zum Frühstück:
      "Ach gar nichts, der Surfer von gestern liegt mir noch so schwer im Magen."
      "OK, Ich hatte auch nur alte weiche labbrige Corn Flakes







      Ja so von Angesicht zu Angesicht oder face to face versteht man die großen weißen Haie
      doch viel besser. Gleich eines vorweg, die Haie sind ganz brave Raubtiere, sind vom Aussterben bedroht
      und wir Menschen gehören nicht zu ihrem Beuteschema, normalerweise. Wenn man natürlich grob
      fahrlässig in ihrem Jagdgebiet wirklich den "Körperkontakt" sucht und ohne Kenntnisse ihres
      Verhaltens ein großes Risiko eingeht,
      kann es schon mal passieren, das der Hai durch einen Probebiß feststellen will, ob das große schwarze
      "etwas" da vorne , wirklich keine Robbe ist.
      Haie sind wirklich faszinierende Tiere und sie sind auch sehr wichtig für das Ökosystem Ozean.
      Leider werden sie vielerorts gejagt, teils wegen ihrer Flossen, andererseits auch als "imposante" Jagdtrophäe.
      Auch ich konnte ihrer Anziehungskraft nicht widerstehen und habe sie tatsächlich beobachten können,
      natürlich aus einem sicheren "Käfig" heraus. (Cage Diving)
      Am Tag vorher war ich nachmittags in Cape Town angekommen und hatte mich dann noch mit einem Kollegen getroffen, der zur gleichen Zeit hier in Südafrika war. Nach ein paar Wochen weg von zu Hause, war es ganz angenehm sich mal mit einem Bekannten zu unterhalten und zusammen ein Bierchen zu drinken.
      Am nächsten Morgen wurde ich von meinem Hotel abgeholt, Shuttleservice nach Gansbaai. Wunderschön war dann schon die Fahrt entlang der südafrikanischen Küste, kilometerlange weiße Strände und wunderschöne Berge im Hinterland.
      Dann gab es noch ein Frühstück (ich erwähnte es bereits) und die Tauchanzüge und wenig später die Einweisung
      (Briefing) durch einen Verantwortlichen für das Shark Diving. Dann ging es los.
      Was soll ich sagen? Es war einfach genial, herrlich, atemberaubend..... mir fehlen die Worte um unsere Emotionen wirklich richtig zu beschreiben, deshalb lasse ich die Bilder sprechen.
    • Nachtrag 13.03.2018
      Bergtour in Lesotho
      Ich mag die Abwechselung nicht nur beim Essen, mag die Kontraste bei Bildern und Farben, egal ob Kunst oder Natur pur,
      mal Musical und am nächsten Tag vielleicht River Rafting, genau so mag ich es beim Reisen. "Heute" am Meer und "morgen" vielleicht
      schon in den Bergen, das gefiel mir auch im Süden Afrikas. Was also liegt da näher als nach den weißen Haien, gleich eine Bergwanderung zu machen.
      Lesotho lag mehr oder weniger am Weg und ist ein Paradies für Bergwanderer. Das kleine Bergkönigreich Lesotho ist eine Enklave umschlossen von Südafrika und gesegnet mit einer malerischen Natur. Ausgesucht hatte ich mir den Tsehlanyane Nationalpark. Von Cape Town ging es
      zunächst mit dem Flieger nach Durban. Dann weiter mit dem Mietwagen über Pietermaritzburg und weiter über den Sani Pass nach Lesotho hinein.
      So war zumindest die Theorie, leider war es aber nicht möglich über den Sani Pass nach Lesotho einzureisen. Es blieb mir nichts anderes
      übrig als um ganz Lesotho herum zu fahren, um dann über Ficksburg nach Lesotho zu kommen. Die Nacht verbrachte ich irgendwo nördlich von Pietermaritzburg in einem kleinen privaten Hotel. Am nächsten Morgen ging es dann über gut ausgebaute Straßen in Südafrika in Richtung Lesotho und Tsehlanyane Nationalpark. Ich kam relativ langsam voran, weil immer wieder Foto Stops "notwendig" waren. Erst so gegen 1 Uhr nachmittags
      erreichte ich Lesotho und musste mich dann auch erst nach dem Weg erkundigen. Mein Navi, von Google Maps heruntergeladen auf mein Smartphone, funktionierte nicht so richtig. Die Straßen in Lesotho sind nicht so schlecht, wie in vielen anderen afrikanischen Staaten und man könnte entspannt Auto fahren, wenn da nicht die vielen Bremsschwellen wären. (laut Wikipedia:
      "Eine Bremsschwelle ist eine quer zur Fahrtrichtung angeordnete bauliche Erhebung auf der Fahrbahn, die zu einer Geschwindigkeitsdämpfung führt und damit zur Verkehrsberuhigung beitragen soll.")
      Eine dieser Bremsschwellen wurde mir bzw. meinem Mietwagen fast zum Verhängnis. Normalerweise werden die Bremsschwellen per Hinweisschild angekündigt, so dass man genügend Zeit zum Bremsen hat. Aber ein Schild fehlte wohl und ich war mit meinen Augen mehr in der atemberaubenden Natur links
      und rechts der Straße. So kam es wie es kommen musste. Fast ungebremst "bretterte" ich über so eine Schwelle und zog so ungewollt die Aufmerksamkeit von ein paar Schulkindern auf mich, die mit offenem Mund meine Flugeinlage bestaunten. Nach mehreren Wochen in Afrika war ich zwar kurz erschrocken aber doch dann ganz entspannt und auch froh das es nicht mit meinem eigenen Auto passiert war. Ich fuhr Kurz links
      ran und checkte das Fahrzeug. Achsen, Stoßdämpfer und Lenkung waren noch ok und so fuhr ich langsam weiter. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Unterkunft gebucht und es wurde immer später. Dann kam ein Hinweisschild "Maliba Lodge" und ich beschloss genau dort hin zu fahren, in der Hoffnung dort auch ein Zimmer zu bekommen. Viel Alternativen gab es nicht, genau genommen gar keine. Um es vorweg zu nehmen,
      der Aufenthalt in der Maliba Lodge wurde der Teuerste auf meiner viermonatigen Weltreise. 5 Sterne Hotel mit einem 360° Panoramablick, einfach traumhaft.
      Ich freute mich, nach den weißen Haie vorgestern, riesig auf eine wunderschöne Bergtour am nächsten Tag.
      Dann eine falsche Bewegung am nächsten Morgen nach dem Aufstehen, es war auch sehr kalt in meinem Zimmer.... Hexenschuss.
      Noch vor dem Frühstück bat ich um Hilfe und tatsächlich gab es hier auch einen Arzt. Zu hause lasse ich mir von meinem Orthopäden dann meistens
      eine Spritze geben. Der südafrikanische Arzt hier gab mir ein paar starke Schmerztabletten, die die gleiche entkrampfende und entspannende Wirkung hätten. Nach dem Frühstück konnte ich mich halbwegs schmerzfrei bewegen und so beschloss ich die Bergtour trotzdem zu starten.
      Vorgesehen hatte ich eine kleine Strecke und für den nächsten Tag dann eine große Runde. Von der Lodge ging es erst ein paar Minuten bergab zum Fluss Hhlotse. An der Stelle wo der Weg den Fluss durchquerte, grübelte ich bestimmt 5 bis 10 Minuten ob und wie ich das bewerkstelligen sollte.
      Schließlich war es mir einfach zu gefährlich und ich brach das Ganze hier ab und ging zurück. Jetzt wurde es doch die große Tour und der Witz dabei, was
      sich aber erst nach ca. 7 bis 8 Stunden herausstellen sollte, ich musste doch hier den Fluß überqueren, aber in umgekehrter Richtung.
      Damit ist auch klar, das ich die folgenden Stunden gut überstand und eine meiner schönsten Bergtouren machte.








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