Langzeiturlaub in Thailand

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    • Langzeiturlaub in Thailand

      Hier ein Link zu Wissenswertes über einen Langzeiturlaub in Thailand.
      www.thailandtourismus.de/urlaub/reisethemen/langzeiturlaub.html

      Das hört sich eigentlich ganz gut an.

      Ich glaube, der große Vorteil ist die Infrastruktur. Man hat alles und bekommt alles wie in Mitteleuropa auch, plus warme Temperaturen.


      :thumbup:
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
      www.vivien-und-erhard.de
      Reiseerinnerungen Palermo 2018
      Kalimera aus Paros und Naxos 2018

      Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist
    • In dem Artikel fällt das Wort "Winterflüchtling". Aus heutiger Sicht könnte ich mir gut vorstellen, später mal einer zu werden. Und ich denke, am ehesten kommt dafür Thailand infrage.
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • NoDurians schrieb:

      In dem Artikel fällt das Wort "Winterflüchtling". Aus heutiger Sicht könnte ich mir gut vorstellen, später mal einer zu werden. Und ich denke, am ehesten kommt dafür Thailand infrage.
      Ich weiß nicht wie alt du bist, ND. Du scheinst allerdings ein umweltbewusster, gebildeter Westeuropäer zu sein. Wahrscheinlich greifst du wie wir auch immer mehr zu „Bio“-Nahrungsmittel, weil uns die industriel erzeugten Nahrungsprodukte zu gesundheitsriskant sind.
      Ich hoffe, dass bis zu deiner „Winterflucht“ nach Thailand die Boden-, (Grund-)Wasser-, Luft-, Nahrungsmittel-Belastungssituation mit Schadstoffen jeglicher Art so ist, dass ein Langzeitaufenthalt in Thailand noch kein riskantes Abenteuer wird.
      Meine Bedenken gelten natürlich auch für Cyriax.
      VGrüße
      horas
    • horas schrieb:

      die Boden-, (Grund-)Wasser-, Luft-, Nahrungsmittel-Belastungssituation mit Schadstoffen jeglicher Art
      So schlimm?!


      horas schrieb:

      Ich weiß nicht wie alt du bist, ND.
      Alt genug, um mir darüber Gedanken zu machen, wie ich die Zeit nach dem Erwerbsleben verbringen möchte. :)
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Doch so schlimm ?
      Habe ich mich, ehrlich gesagt, noch nicht mit beschäftigt. Sollte ich aber wohl machen wenn ich das tatsächlich vorhabe.

      Wir sind auf den Gedanken gekommen, weil uns der nasskalte Winter mit jedem Jahr mehr nervt und meinem Mann mit seiner kaputten Wirbelsäule nicht gut tut.
      "Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.”
      Adolf Freiherr v. Knigge

      jp-fotowelt.jimdo.com
    • Die Winterflucht nach Thailand ist eine ausgezeichnete Variante. Es ist warm, die Menschen sind supernett, das Essen lecker und die frostige Eiszeit weit weg. Wir haben es die letzten Jahre so gehandhabt, für 7 bis 8 Wochen. Ich würde es noch länger aushalten, wollte ich nicht wieder Freunde sehen usw. Ich vermisse dann auch mein Alltagsleben, auch die Biolebensmittel, wie vn Horas erwähnt :cry:
    • Ich glaube, Bio und Bangkok passen einfach nicht zusammen, Bio und Thailand ebenso wenig. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass nur 0,3 % der Erzeugnisse "Bio" sind, allerdings gibt es ja keinen Standard in Thailand, jeder darf alles bio nennen. Wie es mit Umwelt- und Klimaschutz in Asien aussieht, darüber denke ich lieber nicht nach. Auch die Wasserqualität ist sicher nicht so, dass man bedenkenlos aus dem Wasserhahn trinken kann.

      Wir waren ja auch schon öfter mal 2-3 Monate unterwegs. Langzeiturlaub in Thailand kann ich mir allerdings nicht vorstellen.

      Zur Zeit gehen wir gerne kürzer, dafür öfter in Urlaub.

      Viele Grüße
      Petra
    • NoDurians schrieb:

      horas schrieb:

      die Boden-, (Grund-)Wasser-, Luft-, Nahrungsmittel-Belastungssituation mit Schadstoffen jeglicher Art
      So schlimm?!...

      Ich denke schon, dass es schlimm ist, zumindest viel schlimmer als bei uns im Westen.

      Hier bei uns geht doch ein lauter Aufschrei durchs Land, wenn vermutet wird, dass Bestandteile der Wurstfüllung womöglich aus Bulgarien stammen oder dort aufgefrischt wurden. Hormonrückstände in Rind- und Schweinefleisch, Nitrate und Nitrite im Grundwasser, Feinstaubbelastung der Luft, all dies sind doch heiße Themen bei uns, wohl auch in Österreich. Wie kann da der gesundheits- und umweltbewusste Wessi leichtfertig entscheiden, 6 Monate im Jahr oder die meiste Zeit des Jahres in einem Land leben zu wollen, wo es wahrscheinlich keine Kontrolle, auch keine verlässlichen Informationen über die für uns relevanten Lebensbereichen gibt?

      Ich stelle das einfach mal so in den Raum, da ich selbst ja die Hälfte meines Lebens in Ländern verbracht habe, in denen sich niemand um die Beachtung existierender Vorschriften, Regeln und Gesetze schert. Aber ich bin ja auch nicht so gestrickt, wie der durchschnittliche Wessi (ich glaube, das hat Annette mal sinngemäß so gesagt -was ich nicht abwertend aufgenommen habe).
      VG
      horas
    • Sicher sind das durchaus Bedenken und Fakten, die nicht von der Hand zu weisen sind. Für die paar Monate würde ich es allerdings schaffen, mir keine Gedanken zu machen über Dinge, die mir schaden könnten. Es ist halt doch nur temporär und da kann man das auch mal notfalls für 6 Monate ausschalten.

      Wir wollen das auch mal so machen, soweit es die Gesundheit zulässt. Über das Land haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Wir werden es aber mit Sicherheit nicht abhängig machen von irgendwelchen fehlenden Lebensmittelkontrollen etc. Die persönliche Sicherheit stünde an erster Stelle, danach kommt gleich das Wetter, freundliche Menschen und das Meer 8o
    • Mit dem Langzeitaufenthalt ist das so eine Sache ....

      Wenn man 50+ ist, träumt man von der Flucht vor dem Winter, stellt sich vor, wie schon das wäre, Ende Oktober abzuhauen und erst im April wieder zu kommen. Guckt sich im Urlaub schon mal das eine oder andere Apartment an, überlegt, früher in Rente zu gehen ...

      Wenn man dann aber 60+ ist und das Vorhaben konkreter werden kann, ist es irgendwie doch schön, in der Adventszeit hier zu sein. Und an Weihnachten ...
      Und überhaupt - in den letzten Jahren hat es ja in Thailand bis in den November oder sogar Dezember rein heftig geregnet ...

      Und der Frühling bei uns hat ja auch was - soll man den wirklich verpassen und erst wieder kommen, wenn die Tulpen schon verblüht sind?

      Und wenn man dann 65+ ist und es ans Realisieren gehen könnte, findet man plötzlich 1000 Ziele, die auch noch bereist werden wollen. Und für die man auch reichlich Zeit braucht. Einfach irgendwo in einem Apartment zu bleiben, wo es zwar warm ist, aber es entweder eher spartanisch oder nicht wirklich billig ist, ist dann irgendwie doch nicht sooooo doll (auch wenn man natürlich von dieser Homebase aus Kurztrips machen kann ...). Das kann man dann ja immer noch machen, wenn man richtig alt ist! 8o :)

      Und außerdem kommt dann plötzlich das böse Erwachen - die Krankenversicherung für's Ausland wird ab 65 richtig, richtig teuer! Und das, was bezahlbar ist, deckt nur maximal 70 Tage ab (Inzwischen hab ich jetzt was für 90 Tage gefunden, über eine Kreditkarte). Krankenversicherung ist absolut notwendig wenn man keine 30 mehr ist, das ein oder andere Zipperlein hat und längere Zeit weg bleiben will.

      Wir haben uns inzwischen arrangiert - waren ein paar Jahre lang jeweils rund drei Monate im Winter unterwegs (da war ich noch unter 65 und musst nur 0,89€/Tag Krankenversicherung zahlen), die letzten beiden Jahre haben wir es bei 70 Tagen belassen - 10 Wochen ohne Frost reichen mir eigentlich völlig aus.

      Es kommt noch was hinzu - nach über 25 Jahren Reisen in SOA hab ich gemerkt, dass ich diese Länder zwar liebe, aber dort nicht auf Dauer leben könnte. Ich möchte mich auch mit den Menschen - den Einheimischen, keinen Expats - vor Ort austauschen können, mal mit der Kassiererin im Supermarkt flaxen, mit den Nachbarn ins Gespräch kommen, eine richtige Unterhaltung mit ganz normalen Menschen führen. Das geht in Thailand bzw. in ganz SOA im Grunde nicht, weil ich die Landessprachen nicht beherrsche.

      In den Touristen-Orten kannst du dich nur mit Dienstleistern (im weitesten Sinne) halbwegs auf Englisch verständigen, mit der normalen Bevölkerung könnte zumindest ich es nicht. In Bangkok, Singapur, Hongkon usw. würde man sicher auch gebildete Menschen treffen, die genug Englisch für ein richtiges Gespräch können - aber sonst???

      Gerade deshalb habe ich z.B. unsere Reisen nach Australien und Neuseeland so sehr genossen. Dort begegnest du den Menschen sprachlich mehr auf Augenhöhe und kannst auch mal einen richtigen Meinungsaustausch erleben. Dort wird auch auf Fragen nicht notfalls einfach mit "Yes" antwortet, weil eine negative Antwort ein Gesichtsverlust wäre.
      Insofern ist dort die Kommunikation schlichtweg einfacher - und für's Überwintern würde ich mir deshalb inzwischen deshalb eher Westaustralien aussuchen als Thailand.

      Aber - siehe oben: Advent, Weihnachten, Frühling ... irgendwie mag ich den Wechsel der Jahreszeiten zu sehr, um mich für 6 Monat total auszuklinken. So lange wir noch reisen könne, wird es also auch künftig wechselnde Orte in einem Zeitrahmen von 10-12 Wochen geben.
    • Träumen darf man doch aber....
      Auch ich (wir) haben häufiger schon, wenn auch noch nie so ganz ernsthaft, darüber nachgedacht, anderswo zu überwintern.
      Ob es nun 6 Monate sein müssen, das wohl eher nicht.

      Aber eine Jahreszeit in Dtl. zu "versäumen" wäre mir definitiv kein Argument. Ich habe nun auch genügend Winter auf dem Buckel um ohne wenn und aber sagen zu können, dass ich ihn hasse. Diese verklärten, heimeligen Tage mit Kerzenschein und Gewürzduft sind ja doch die allerwenigsten, ebensowenig der knallblaue Himmel mit frischem Glitzerschnee und Sonnenschein.
      Von - in unserer Region zumindest - gefühlten 5 Monaten Winter (und einem Monat strenger Winter) - sind ungefähr 140 Tage einfach nur widerlich, nasskalt, eiskalt, matschig, grau, trüb und dunkel. Wahlweise eisglatte oder unter Tonnen Schnee begrabene Straßen. Dass mir das mal fehlen würde, kann ich nicht glauben. Und Tulpen blühen in meinem Garten sowieso frühestens Ende Mai :P
      Auf all das Feiertagsgedöns, wochenlang künstlich hochgepusht mit Gourmetessen vom Discounter über Geschenkezwang bis Familienzoff unter'm Weihnachtsbaum (den ich im Übrigen ebenfalls seit Jahren boykottiere) kann ich ausgezeichnet verzichten.

      Thailand, auch Bali, hätte vor einigen Jahren sogar auf unserer Winteragenda noch gestanden.
      Ob dort die Lebensmittel nun streng kontrolliert werden oder ich den neuesten Superfoodtrend mitmachen kann, ist mir persönlich "völlig Blunzn" - um mal ND zu zitieren. Ich wäre dann Mitte 60, so what.
      Doch in all den Jahren Asienreisen ist mir auch mehr und mehr bewußt geworden, dass mein Traumziel gar nicht mehr dort liegen würde - denn vieles von dem, was serenity erwähnt, würde mich auf Dauer ebenfalls nerven, so viel ist mir inzwischen klar.

      Meine momentane Ideallösung wäre ein nettes, halbwegs warmes Land in Europa, vorzugsweise Portugal, so für 3, 4 Monate.
      Die Sprachbarriere würde hier zwar ebenfalls bestehen, aber sonst fällt mir nichts ein, was dagegen spräche.

      Schaun mer mal.

      LG
      Gusti

      redfloyd............................................. Gusti

      Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
      Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.
    • serenity schrieb:

      Wenn man 50+ ist, träumt man von der Flucht vor dem Winter, stellt sich vor, wie schon das wäre, Ende Oktober abzuhauen und erst im April wieder zu kommen.
      Deshalb sage oder schreibe ich in solchen Diskussionen immer "aus heutiger Sicht". Wer weiß, wie ich das mit 60+ sehe. Wobei ich mir - aus heutiger Sicht - nicht vorstellen kann, dass ich jemals ein Winterfan werde oder Weihnachten gerne im großen Familienkreis verbringen möchte.

      serenity schrieb:

      Es kommt noch was hinzu - nach über 25 Jahren Reisen in SOA hab ich gemerkt, dass ich diese Länder zwar liebe, aber dort nicht auf Dauer leben könnte.
      Diese Erkenntnis hatte ich auch schon. Es sind, wie Du schreibst, die Beziehungen zu den Einheimischen, die wegen der Sprachbarriere ziemlich sicher sehr oberflächlich blieben. Es sind aber auch bestimmte Lebensmittel bzw. ein gewohnter Lebensstil, der kaum zu bekommen bzw. sehr teuer ist, ich will's ja bei einem Langzeitaufenthalt nicht schlechter haben als zu Hause, und nicht zuletzt das Wetter. Nach einer längeren Zeit in SO-Asien beginne ich mich nach kühler, frischer Luft und Nieselregen zu sehnen.

      redfloyd schrieb:

      Und Tulpen blühen in meinem Garten sowieso frühestens Ende Mai.
      Wir sind heuer Anfang April nach Hause zurückgekehrt. Wir haben uns über die Primeln im Garten gefreut und ich hab den Motorroller aus der Garage geschoben. Wettermäßig haben wir nix versäumt, botanisch nur die Schneeglöckchen.

      horas schrieb:

      Aber ich bin ja auch nicht so gestrickt, wie der durchschnittliche Wessi
      Ich glaube, ich auch nicht. Und diese ganze Bio-Fair-Trade-Fair-Use-Organic-Vegan-Low-Carb-Low-Fun-Political-Correctness-MeeToo-Prüderie-Puritanismus-Kultur geht mir jeden Tag ein wenig mehr auf den Sack! Jeder einzelne Punkt ist ja OK, aber bitte alles mit Maß und Ziel. Bei vielen Menschen wird das immer mehr zur Manie und diese First-World-Problems werden zu echten Problemen hochgeredet. So manchen Zeitgenossen würde ich gerne mal für ein paar Wochen nach Vietnam oder besser noch nach Bangladesh schicken. Damit der eigene Blick auf die Welt mal kalibriert und nachjustiert wird.

      Bei mir im Büro gibt's Kollegen, die nicht nur vegan leben, sondern komplett auf Kohlehydrate verzichten. Während diese dünnen, fahlhäutigen Männlein lustlos ihr Mittagmahl, meist irgendein mit Chiasamen bestreuter, grünlicher Schleim, essen, fachsimpeln sie über den glykämischen Index von Lebensmitteln.
      Die schlechte Nachricht: Die werden auch nicht 120 Jahre alt, aber vielleicht ist es ihnen ein Trost, dass es ihnen zumindest so vorkommen wird, wenn sie sich nicht hin und wieder ein Vergnügen gönnen.
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • NoDurians schrieb:

      ............ Und diese ganze Bio-Fair-Trade-Fair-Use-Organic-Vegan-Low-Carb-Low-Fun-Political-Correctness-MeeToo-Prüderie-Puritanismus-Kultur geht mir jeden Tag ein wenig mehr auf den Sack!


      Bei vielen Menschen wird das immer mehr zur Manie und diese First-World-Problems werden zu echten Problemen hochgeredet. So manchen Zeitgenossen würde ich gerne mal für ein paar Wochen nach Vietnam oder besser noch nach Bangladesh schicken. Damit der eigene Blick auf die Welt mal kalibriert und nachjustiert wird.


      Nä, was haste das hüsch gesagt!
      Ich glaub, das wird mein Lieblingssatz

      Nur schade, daß man, wenn man alles etwas pragmatischer ansieht, zunehmend Unverständnis erntet.
      Aber gut, soll sich jeder mit seinen kleinen Wichtigkeiten die Tage vertreiben wie er mag.
      Mir wär dafür meine Zeit viel zu kostbar!

      ...In diesem Sinne geh ich jetzt in den Garten, die Tulpen suchen

      LG
      Gusti

      redfloyd............................................. Gusti

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    • redfloyd schrieb:

      Hell is where the cooks are British ...
      Ist zwar etwas off topic - aber es gibt auch richtig gute Köche in Britain! Sonst würde es mich dort nicht immer wieder hin ziehen - Fisch können sie z.B. prima! Besonders in Cornwall! Und ganz besonders gut in St. Ives. Und dort ganz ganz besonders gut im Sloop Inn - musst du unbedingt mal hin!
    • Ich hab schon in den 90ern in Cornwall oder Norfolk richtig gutes Seafood in ganz normalen Pubs gegessen. Und in London werden ca. 150 Sprachen gesprochen und es gibt ebensoviele Länderküchen. Überall im Land gibt es Farmers Markets, wo lokale Anbieter mit viel Engagement tolle Lebensmittel verkaufen. Dass man in GB nix G'scheites zu essen bekommen, ist ein Gerücht, das wirklich nicht mehr zeitgemäß ist. Und vor allem, wenn dieses Gerücht in einem Land breitgetreten wird, dessen drei meistgegessenen Speisen Nudeln mit Tomatensauce bzw. gerne auch Ketchup, Wiener Schnitzel (zwei aus Italien bzw. Österreich geklaute und gegenüber dem Original meist verschlechterte Gerichte) und Currywurst sind, ist es wohl eher ein Ablenkungsmanöver von der eigenen "Kochkunst". :P ;)

      Ist genau so wie mit dem vermeintlich so schlechten Wetter. In London regnet es nicht mehr als in Hamburg. Oder der angeblich so starke Londoner Nebel, der eigentlich Smog war, damals im 19. Jahrhundert, als London noch eine Industriestadt war. Das Gerücht hält sich noch immer.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von NoDurians ()

    • Natürlich kann man auch in England "gut" essen. Allerdings ist die britische Küche (und darum geht es ja wohl meist) auch nicht so mein Ding. Pizza & Co gibt es überall auf der Welt. Das ewige Food-Bashing ist aber auch irgendwann ermüdend ;) Es gibt auch gute Köche in Deutschland, nicht nur anderswo. ;)

      Vegetarisch habe sie jedoch die Nase vorn, wobei das wiederum keine typisch englische Küche ist.

      (Übrigens, selbstgemachte Tomatensauce sowie selbst hergestellten Ketchup kann man ganz sicher nicht mit den industriell hergestellten ungesunden Fertigsachen vergleichen.)

      Viele Grüße
      Petra