Planung Südindien

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    • Planung Südindien

      Reiseführer, Literatur, Zeitschriften etc.... vor allem "151 Indien" lesen - das ist zur Zeit meine Beschäftigung. ;)
      Diese Mal habe ich nich den Loose als RF sondern DuMont gewählt. Der ist vielleicht ein wenig knapp gehalten.
      Wir werden ähnlich planen wie Vietnam:
      10 Wochen - von Kochi bis Bangalore - 1 Woche an einem Ort.
      Tipps bez. Naturparks, Fahrer, Unterkünften etc. kann ich also noch brauchen. ;)
      Schöne Grüße von Annette
    • Ich kenne einen wirklich guten Fahrer aus Mamallapuram bei Chennai, dem ich zu 100% vertraue. Möchtest du seine Kontaktdaten haben? Ich war mit ihm 3 Wochen im Süden unterwegs, von Mangalore bis Chennai. Allerdings weiß ich nicht, ob das die Lösung ist, die euch vorschwebt, wenn ihr ohnehin immer länger an einem Ort bleiben wollt. Wie habt ihr denn genau vor zu fahren?

      Meine 3 Wochen damals sahen so aus: 331days.de/331days-Asien-Reise…-von-Jasminbl--ten,0.html

      Viele Grüße von Birgit (die gerade 101Korea liest und auf dem Nachttisch den DuMont Korea liegen hat :)
    • @Inspired
      Hallo Birgit und herzlich Willkommen nachträglich im besten aller Reiseforen.

      Dein Bericht ist sehr spannend und ausführlich - ich habe noch nicht alles gelesen.
      Es scheint so zu ein, dass man mit einem Fahrer doch viel mehr erfährt und sieht. Ich hätte aber damit ein Problem, dass immer jemand dabei ist (wenn man stehenbleiben möchte um zu fotografieren, zur Toilette, etwas in Ruhe anschauen).
      Wir werden nicht einen Fahrer für die ganze Zeit nehmen können, da wir an jedem Ort eine Woche bleiben wollen. Evtl machen wir eine Ausnahme. Oder wir planen eine Woche mit Fahrer für eine bestimmte Route mit ein.... mal sehen
      Wir haben ja noch Zeit. ;)
      Unsere grobe Vorstellung sieht so aus.
      Ich überlege auch, ob wir die Reise von "india Someday" organisieren lasse.
      Kann es sein, dass das "Red Earth" in Kabini heute 270€ die Nacht kostet? Das ist für uns definitiv zu viel. Ich denke man bekommt auch für plus/minus 50€ gute Unterkünfte.

      Vielen Dank noch mal!!!!
      Schöne Grüße von Annette
    • Hallo Inspired,
      eine Frage: Was für ein Auto (mit Fahrer) war das, mit dem Du in Südindien unterwegs warst?
      Am liebsten wäre mir ein Bild, wenn möglich.
      Danke im voraus!
      Wir hatten schon ein Auto mit Fahrer durch Rajasthan und das war klasse!
      So würden wir gerne auch durch Südindien reisen.

      :thumbup:
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
      www.vivien-und-erhard.de
      Reiseerinnerungen Palermo 2018
      Kalimera aus Paros und Naxos 2018

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    • Hi Annette,

      danke für dein Willkommen.

      Und natürlich hallo Erhard,

      ja, ich denke auch, mit einem Fahrer für die ganze soooo lange Reise wird man dann irgendwann arm. Das muss ja nicht sein. Nur hättest du dann eben den Nachteil, dass du immer andere um dich herum hättest und dass du dir den erstmal organisieren müsstest und nicht wüsstest, wer oder was auf dich zukommt. Da gibt es durchaus welche, die sich definitiv nicht in der Region auskennen und trotzdem so tun. Das ist dann ärgerlich.

      Vielleicht wäre ein mittelschnelle Rundreise mit Fahrer für 3 Wochen gut und dann ein gezieltes Aufsuchen von "Lieblingsorten" nochmals per Taxi um länger zu bleiben und weitere Ausflüge vor Ort spontan zu organisieren?

      Die Bedenken mit der ständigen Begleitung hatte ich auch zuerst. Bin eben am liebsten unabhängig. Und auch halten zu können, wo ich will, war mir immer wichtig. Der Clou an Shekhar diesbezüglich:

      Er bemerkt Interessantes schon lange bevor es dir selbst aufgefallen ist, legt da auch mal eine Vollbremsung an abenteuerlichen Stellen ein und spaziert mit größter Selbstverständlichkeit mit seinen ca. 1,62 Metern vor dir her in irgendeine Fabrik und übersetzt, wenn dir dann dort erklärt wird, wie der Ton zu Schalen gemacht oder wie die Dächer aus den Bananenblättern geflochten werden.

      Er legt eine Vollbremsung ein und sagt dir, die tanzende laute Gesellschaft da drüben sei eine Trauerzeremonie, geh halt hin für ein schnelles Foto, aber sei diskret, wenn man dich nicht will.

      Er steht an den Salzgewinnungsanlagen mit dem Fuß schon über dem Gaspedal, da die Arbeiterinnen, die auf dich zukommen, dich sonst nicht vor Zahlung eines horrenden Trink(löse)geldes weglassen.

      Er fährt im Schritttempo neben dir her in den Hills zwischen den Teeplantagen, sodass du entscheiden kannst, ob du zum nächsten sensationellen Ausblick alle 100 Meter laufen willst oder lieber wieder einsteigst.

      Meine Hotels hatte ich selbst gebucht. Shekhar war da immer wissbegierig um weitere Kunden beraten zu können, wie das Hotel gewesen sei. Und wenn er mir vorher gesagt hat, ein von mir gebuchtes Hotel sei super gut oder "OK but not fancy" oder habe ein gutes Restaurant, dann hat es immer zu 100% gestimmt.

      Er ist extra nochmal losgedüst um mir Mangos zu besorgen oder meinen Termin fürs Horoskop mit dem Priester zu machen. Und er war mein Seelsorger, wenn etwas nicht funktioniert hat und wusste gleich, welchen Tempel wir da nochmals anfahren würden um eine Puja zu machen (OK, das Laptop hatte dann indische 8 Tage Verspätung, bevor es dann doch wieder ansprang...) und wo ich nun das Opfer für den Priester mit dem Horoskop kaufe und wieviel ich ihm maximal fürs Horoskop geben solle.

      Du kannst im Auto vor dich hinpennen, ab und zu gibt es einen Kontrollblick im Rückspiegel von ihm, ob es dir noch gut geht. Er hat kein bisschen genervt - und ich bin schnell genervt von anderen, reise deshalb ja auch gern allein. Das einzige, was du ertragen musst, sind tägliche Jasminblüten, die er dir fürs Haar kauft.

      Er ist ein super feinfühliger und traditioneller Mensch mit einem sehr reinen Kinderglauben, der nicht raucht, nicht trinkt, keine Betelnüsse kaut. Er ging auch einmal mit mir shoppen bei "Ram Raj", damit ich den Laden finde. Er hat nicht viel Privates erzählt, ist aber super stolz auf seine Söhne und scheint unglücklich verheiratet zu sein mit einer Frau, der er am Telefon bei ihrem Kontrollanruf nicht sagen mochte, dass er Fleisch gegessen habe. Ich verstand neben Kauderwelsch auf Tamil dann nur "no, no, no! Vegetarian, vegetarian!" nachdem er mit mir essen war und "Chicken 65" gegessen hatte.

      Er ist ein so dermaßen weicher, in sich ruhender, überhaupt nicht flirtender und gleichzeitig sensibler Mensch, dass mein heimlicher Verdacht ist, dass er möglicherweise gar nicht auf Frauen steht, da er mir einmal schon gestand, dass er auch mal geliebt habe. Oder er hat da einfach abgeschlossen mit dem Thema, was ja gut ist, weil wirklich so gar nichts Übergriffiges in der Luft liegt.

      Erhard, auch dir kann ich ihn nur allerwärmstens ans Herz legen. Ich habe ihn mal gebeten mir ein Foto des Autos zu schicken. Er hatte bei mir noch einen Tata und sich dann 2015 einen neuen Toyota gekauft. In jeder freien Minute hat er am Auto herumgewienert und war manchmal etwas verzweifelt, wenn ich früher als erwartet wieder da war, weil er noch Zeit gebraucht hätte. Wahrscheinlich schickt er ein grausiges Foto. Ich sende es dir dann weiter.
    • Danke Birgit für Deine Antwort.
      Das wäre schön, wenn es mit dem Foto klappen würde.
      Unsere Reiseplanung für Süd-Indien ist momentan für Feb./März/April 2019 ausgelegt. So 4-5 Wochen.
      Die grobe Planung steht.
      Aber erst ist mal im Mai Andalusien, im Juni Juli Griechenland und im Nov./Dezember Thailand geplant. Die Flüge dafür haben wir schon.
      Die Indien Feinplanung wollen wir im Juli/August anfangen. Die werde ich dann auch ins Forum hier stellen.

      Aber jetzt freuen wir uns erst mal auf den Sommer in Bayern. Radfahren, Biergarten ....

      :thumbup:
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
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    • Danke, habe ihn mir gerade angeschaut.
      Ein größeres Auto wie wir es in Nordindien hatten, wäre uns lieber.
      Die Zahl der Verkehrsunfälle in Indien sprechen auch für ein größeres Auto.

      =O
      Viele liebe Gruesse

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    • Ein größeres Auto ist natürlich auch keine Garantie dass man keinen Unfall hat, aber die Knautschzone ist grösser.
      Das war unser Auto mit Fahrer in Nordindien.


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    • Annette, am besten ist es immer, wenn man einen Fahrer mit Auto bucht, mit dem irgendein "Bekannter" schon einmal gefahren ist. Dann hört man wie zuverlässig er und sein Auto ist.

      Da wir meist selber Motorrad fahren, haben wir nicht so die Erfahrung mit Fahrer und Autos. Ich erinnere mich nur an die Begebenheit, wo ich einen Fotoausflug mit einem Studenten gebucht hatte. Das Auto des Fahrers fiel fast auseinander und als er sich verfahren hatte, wendete er mitten auf der "Autobahn" und fuhr ein Stück zurück. Uns blieb fast das Herz stehen.

      Aber er hat mir tolle Ecken gezeigt, wo ich Vögel fotografieren konnte. Als mein Mann ihn fragte, ob er sich auch zutrauen würde in Deutschland zu fahren, meinte er nur lachend:

      No, you have rules!


      Viele Grüße
      Petra
    • Hmmm, na ja. Ich habe in Indien gemessen an der Anzahl der dort vorhandenen Fahrzeuge verhältnismäßig wenig Unfälle gesehen, vielleicht 2 auf insgesamt 9 Wochen Reisen, einer davon in den frühen Morgenstunden. Insofern finde ich die Knautschzone lange nicht so wichtig wie die Zuverlässigkeit des Fahrers.

      Da die Autos in der Regel dem Fahrer selbst gehören, passen die schon sehr, sehr gut auf, zumal man bei einem Unfall tatsächlich damit rechnen muss verprügelt zu werden oder Schlimmeres. Shekhar beispielsweise würde kein Geld mehr verdienen, wenn sein Auto futsch wäre.

      Die größte Unfallgefahr besteht nachts, da viele echt keine Skrupel haben zu trinken und besoffen durch die Gegend zu fahren auf dem Moped oder im Auto. Insofern ist es ein gutes Zeichen, wenn der Unternehmer, den man anfragt, Nachtfahrten zumindest über Land mit Ausnahme von Stadtfahrten zwischen Restaurant und Hotel oder Flughafen-Transfers ablehnt.

      Auch finde ich persönlich es nicht sehr beruhigend zu wissen, wenn ein Fahrer sich abends mit Bier und Whisky vergnügt und am nächsten Tag mit Restalkohol oder Hang Over eine achstündige Tour antritt. Am sichersten ist man da wohl am Dienstag und in Bezug auf Restalkohol am Mittwoch, denn Dienstag ist Hanumanday, ein braver Hindu trinkt da nicht, selbst wenn es schwer fällt (mit bisschen Augenzwinkern geschrieben, aber wahr).

      Auch wenn man von außen nicht den Eindruck hat, aber man versucht seitens des Staates schon sehr für die Sicherheit der Touristen zu sorgen, wenn auch nicht immer geschickt. So bekommt man eine entsprechende Lizenz nur nach Nachweis der Versicherung, Autos für Touristentransport dürfen nur maximal 7 Jahre alt sein. Der neueste Coup der indischen Regierung war vor einem halben Jahr, dass Autos auf 80 km/h gedrosselt sein müssen.

      Und ja, das Nervigste ist wohl wirklich ein Fahrer, der einen in Läden schleppt. Und dabei hilft es sicher wirklich am meisten, wenn man eine Empfehlung bekommen hat und der Fahrer sozusagen "erprobt" ist.

      Dann wurde mir das eine oder andere Mal schon von Fahrern berichtet, die sich nicht auskannten, es aber nicht zugegeben haben, sodass es stundenlanges Herumgeirre gibt, obwohl man das mit Google Maps vielleicht schnell hätte aus der Welt schaffen können. Auch das kann man ganz gut vermeiden, wenn jemand den Fahrer schon "getestet" hat.

      Ich habe bisher immer lokale Anbieter genommen, weil ich fest davon überzeugt bin, dass ich keiner Agentur irgendwo in Deutschland viel Geld in den Rachen stecken muss um einen seriösen Fahrer zu bekommen.
    • Hallo zusammen,

      Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es in diesem Forum in Ordnung ist unter ein solches Thema mit einer weiteren Anfrage zu antworten oder ob ich eher ein neues Thema eröffnen soll, aber ich versuche es einfach einmal. Falls dies nicht gewünscht ist tut es mir leid und ich kann dies gerne nachträglich anpassen.

      Folgende Situation:
      Ich werde Ende August - Mitte September für 3 Wochen im Süden Indiens mit meiner Freundin umherreisen und unsere (mehr oder weniger fixe) Reiseroute sieht wie folgt aus:

      bit.ly/2zQmUFp

      Die Fragen die sich uns/mir nun stellen und bei denen ihr eventuell behilflich sein könntet sind vor allem:
      Was sind eurer Meinung nach die besten Transportmöglichkeiten zwischen den jeweiligen Städten?
      Gibt es besondere Restaurant/Hotel/Café/Bar/Aktivitäten/Diverses - Tipps die ihr in einer/mehrer der Destinationen zur Verfügung habt?
      Welche Recherche-Ressourcen würdet ihr mir empfehlen?

      Besten Dank bereits im Voraus!
      Grüße,

      Chris
    • Hallo Chris,
      willkommen im Forum.
      Ich glaube es mcht schon Sinn, diesen Beitrag hier zu belassen.
      Zu deinen Fragen kann ich dir leider nichts sagen, da wir bisher nur in Nordindien unterwegs waren. Aber es gibt genug Spezialisten hier im Forum.

      :)
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
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    • Hallo @Christoph95 Herzlich Willkommen im besten Reiseforum.
      Unsere Planung ist für Südindien ist leider gestoppt. Wir gehen es in einem Jahr noch mal an.
      Wir würden auf jeden Fall einen privaten Fahrer / Taxi bevorzugen. Für jüngere Leute kann Bus oder Zug empfehlenswert sein.
      Ich habe ein deutsch-indisches Gästehaus gefunden, wo wir auf jeden Fall buchen werden: kalam.mykerala.net/standort.php
      Das ist in Höhe Palakkad, falls es euch in diese Richtung verschlägt.
      Schöne Grüße von Annette
    • Hallo Christoph, bin mit meinem Mann (50Jahre) schon 3x im Süden unterwegs gewesen. Wie man reist hängt von persönlichen Vorlieben ab. Die Strecke ist gut gewählt jedoch recht eng geplant, so ist die Empfehlung einen Fahrer mit Auto zu mieten die Bequemste, aber auch die Teuerste. Wir sind mit dem Lokal Bus gefahren....das Streckennetz ist gut ausgebaut und am Busbahnhof muss man nie lange warten. Die Einheimischen helfen einem den richtigen Bus zu finden und die Tickets gibt es an Bord. Man kann jedoch nur kleines Gebäck, was möglichst flach gepackt ist, mitnehmen. Das ist Abenteuer pur. Einen Sitzplatz hatten wir übrigens immer. Der Loose Reiseführer hat uns immer gut geholfen.
      Gruß Anne
    • Hi,

      meine Indien-Erfahrungen liegen leider schon sehr lange zurück, ich würde aber die Erlebnisse in öffentlichen (Überland-) Bussen und Züge nicht missen wollen. Ja, klar: Ein privater Fahrer mit einem Auto ist bequem ... aber fahrt Ihr wirklich nach Indien, damit Ihr es möglichst bequem habt?

      Wenn man Indien erleben will, muss man sich mitten ins Getümmel stürzen. Und dazu gehört es, dass man am Bahnhof mit einer Traube Indern an einem Ticket-Schalter steht oder drei Stunden lang den Korb der Sitznachbarin mit vier Hühnern drinnen auf den Knien stehen hat. 10 Jahre später wirst Du feststellen, dass sich DAS viel mehr eingeprägt hat als - noch ein Palast und noch ein Tempel. Wer es in Indien bequem fand, war nicht wirklich dort.

      Ciao
      HaPe