Angst am Mekong

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    • Angst am Mekong

      In Thüringen ist er aufgewachsen, in Berlin hat er studiert und als Lebensmitteltechniker seine Brötchen verdient. Aber zum Leben sollte es schon das Paradies sein. Gefunden hat es Lutz Hoffmann im Süden von Laos. Es heißt Si Phan Don, bei uns unter dem Namen „4 000 Inseln“ bekannt....mehr hier ....


      Admin: Interressanter Artikel. Gott sei Dank waren wir schon da.

      :/
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
      www.vivien-und-erhard.de
      Sawadee aus Phuket und Bangkok 2017
      Reiseerinnerungen Palermo 2018

      Reise vor dem Sterben, sonst reisen Deine Erben
    • Dass dort ein Staudamm gebaut wird, hatte ich auch schon mit Sorge gelesen. Das bedeutet u.a. das Aus für die Fischer, aber auch die Mekong Delfine werden das nicht überleben.

      Ganz zu schwiegen vom Tourismus ... Was die chinesischen Baumeister am Mekong entlang so alles anrichten, kann man sowohl im Norden von Laos sehen, wo es bereits mehrere große Staudämme gibt, als auch im Mekong Delta in Vietnam - dort gibt es seit einigen Jahren nämlich nicht mehr die früher üblichen Überschwemmungen in der Regenzeit, die die ERde gedüngt und damit fruchtbar gemacht haben. Seit die Chinesen denen, die weiter unten am Fluss wohnen, im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser abgraben, müssen zunehmend künstliche Dünger eingesetzt werden - ganz zu schweigen von der Wasserknappheit zu manchen Zeiten.

      Vor 5 Jahren waren wir auf den 4000 Inseln im Mekong - auf Don Khone - wollen aber im kommenden Winter noch ein letztes Mal hin! Es war einfach zuuuu schön - wohnen im schwimmenden Bungalow, der ständig sacht geschaukelt hat, mit dem Fahrrad kreuz und quer über die beiden Inseln, den Delfinen beim Spielen zuschauen ...

      Mal sehen, was sich verändert hat - und ob wir es bereuen, es nicht einfach nur bei den Erinnerungen gelassen zu haben. Aber die Ecke ist (war?) einfach traumhaft schön - Pakse und das Bolaven Plateau, Champasak mit dem Vat Phou ... Und der Mekong ist dort wirklich sehr malerisch.
    • serenity schrieb:

      .....Vor 5 Jahren waren wir auf den 4000 Inseln im Mekong - auf Don Khone - wollen aber im kommenden Winter noch ein letztes Mal hin!......
      Habe eben deinen Bericht gelesen, da kamen alte Erinnerungen auf. Nur schön.
      Bei uns sah es noch ein wenig anders aus, wir waren vor 10 Jahren dort.
      Da stand die alte Lokomotive noch ganz alleine im freien.



      Die Zeit dreht sich einfach weiter.
      Wenn man in ein paar Jahren hinkommt, wird man es nicht wieder erkennen....
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
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    • Erhard schrieb:

      Die Zeit dreht sich einfach weiter.
      Wenn man in ein paar Jahren hinkommt, wird man es nicht wieder erkennen....
      Ach Erhard, Du hast so recht, und das ist sooo schade. Wir lesen ja hier im Forum immer wieder davon, da denke ich gerade mal an Thailand, aber auch an die Seychellen, alles verändert sich - rasend schnell teilweise.
      Ich hab gestern erst einen Bericht von Hallstadt gesehen - einmal ein beschaulicher Ort bei uns im Salzkammergut - auch da verändert sich so viel! Und für den Mekong tut mir das auch sehr, sehr leid!

      LG Quaxi
    • Oh je, Hallstatt!!! Da waren wir vorletztes Jahr - eine einzige Ameisenstraße voller chinesischer Touristen ... Viele im Mietwagen unterwegs und extrem unsicher beim Fahren. Oder sie wurden in riesigen Bussen angekarrt, die dann immer so 50-60 auf einmal ausspuckten.

      Trotzdem wunderschön - aber die armen Bewohner können einem nur leid tun ...

      Wir versuchen inzwischen, die Highlights gar nicht mehr zu besuchen, die meisten haben wir schon in den 90ern gesehen und abseits der Touri-Rennstrecken gibt es noch genug zu entdecken. So z.B. in Myanmar, wo der Norden völlig überlaufen ist, der Süden aber noch sehr ruhig.

      Nur die 4000 Inseln im Mekong - da würde ich doch gerne nochmal hin .... seufz ...