zu Besuch in Taiwan

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    • zu Besuch in Taiwan

      Taiwan

      (Tag 1)

      Ein Hallo in's Forum aus Taipei.



      Am frühen Dienstagmorgen sind wir hier angekommen, anfangs eher "gestrandet" statt gelandet, da natürlich ein Bezug des Hotelzimmers nicht vor Mittag möglich ist. So quälten wir uns ein bisschen in der Lobby, holten uns ein paar Snacks im 7/11, der glücklicherweise auch hier nie weit weg ist und konstatierten, dass doch der erste Eindruck dieser Großstadt nicht eben der Schönste sei.




      Nach einem Schlummerründchen am Nachmittag zog's uns dann allerdings doch erst mal los.

      Die Metrostation ist nur wenige Meter entfernt, also die Easy-Card aufgeladen und ab ins Gewühl. Der Nahverkehr ist hier so was von perfektioniert - niemand kann sich dumm genug anstellen, das System der verschieden-bunten Linien nicht zu begreifen. Simpel, übersichtlich und ausgesprochen diszipliniert läuft hier alles ab. Weit sind mitunter die Laufwege , um eine Linie zu wechseln, aber idiotensicher beschildert.
      Viel hatten wir uns natürlich nicht mehr vorgenommen, also fuhren wir zum Shilin-Nightmarket. Hier kann man sich eine erste Prise Asien holen - im wahrsten Sinne des Wortes. Eine bunte Vielfalt an Fressständen, Kitsch und Plunder erwartet einen, dazu jede Menge gut gelaunte Menschen, die sich durch die Gassen drängen.








      redfloyd............................................. Gusti

      Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
      Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.
    • Nach ein paar Spießchen zum Abendessen allerdings hatten wir genug vom Rummel und da das Metrofahren so gut funktioniert, beschlossen wir, doch noch zum "101" in den Finanzdistrikt zu fahren. Zwar war es inzwischen dunkel, doch war das Wetter den ganzen Tag bereits sehr diesig gewesen, so dass es uns im Grunde auch gar nicht um die Aussicht ging.

      Das Finanzviertel ist das ganze Gegenteil der geschäftigen Bummelzonen - modern und halt auch irgendwie steril. Raus aus der MRT - und da sieht man ihn schon leuchten, den Stolz von Taipei, einsam inmitten zwergenhaft wirkender Bürogebäude. Der Uhrzeit geschuldet konnten wir auch direkt Tickets kaufen, die Wartezeit zum Elevator betrug keine 10 Miuten.




      Wie erwartet, die Sicht war bescheiden. Nicht allein, dass die reflektierenden Glasscheiben es nicht zum Vergnügen machen, zu fotografieren, nein, es gibt einfach auch gar keine besonders beeindruckende oder beleuchtete Stadt. Kaum markante Gebäude, am hellsten sind die Straßen, der Rest eher - na ja. Doch wie gesagt - nicht der Aussicht war unsere Neugier geschuldet, sondern dem weltweit einmaligen "Big Dumper" - einer beinahe "hausgroßen" Kugel, aufgehängt und frei schwingend an Stahlseilen in der Mitte des Gebäudes. Dieses Wunderwerk der Technik dämpft die Windschwingungen des Turmes bis zu 40% und macht gleichzeitig das Gebäude erdbebensicher. Grandios.







      So hatten wir doch tatsächlich an unserem ersten Tag doch noch etwas gesehen und zufrieden und endlos müde erwartet uns nur noch das Bett.

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    • Mittw. 02. Mai / Tag 2

      Das Hotel, welches wir ausgesucht hatten, liegt ein wenig abseits der Dinge, um derentwillen Touristen Taipei besuchen, in einem allerdings belebten Wohn-und Geschäftsviertel. Dafür bietet es durchaus ein bisschen Luxus und kostet deutlich weniger als vergleichbare Hotels in den "guten" Vierteln.
      (Fullerton Maison North)







      Man kann die Gegend - wie auch die Stadt - häßlich nennen, breite Straßen, dröge Wohnblocks, Gassen mit viel bunter Leuchtreklame, kleine Essensstände und Garküchen, Hochstraßen und Metro - gar manches hier in der Stadt erinnert mich unwillkürlich und immer wieder an Bangkok. Spröder Charme, nicht hübsch, doch auf den zweiten Blick immer wieder interessant.

      Da ich diese Zeilen ja erst am 3. Tag hier schreibe, kann ich mittlerweile auch besser einschätzen, ob mir die Stadt gefällt. Erwartet jedenfalls hatte ich etwas anderes - eher
      Tokyo oder Sydney - also modern und urban, voller Glitzer und beeindruckender Neubauten. Tatsächlich jedoch ist diese Stadt ganz anders - alt, verlebt stellenweise, unglaublich busy. Mopeds und kleine uralte Handwerkerlädchen, unendliche unschöne Hauptstraßen, schrecklich verkitschte Ladenstraßen mit beliebigem Angebot, kaum Repräsentatives, doch eben insgesamt eine ganz interessante Mischung. Nicht nur Bangkok finde ich hier, mitunter erinnernt vieles an Hanoi, auch ein bisschen Peking oder altes Hong Kong - alles und nichts - oder eben ganz einfach "Taipei".
      Dass die Taiwaner ein freundliches Volk sind, las und hörte man ja bereits allerorten, und das kann ich absolut bestätigen. Man hilft, man ist nett. Kleines Beispiel: in einer Fresszone, unterirdisch in der Metro-Mall, hatte ich Hunger auf eine Kleinigkeit. Ich selber bin da unerschrocken, man gab uns eine Karte mit ausschließlich chinesischer Schrift und winzigen Bildchen. Gut, während ich einfach auf eins der Bildchen tippte (was soll schon passieren, außer dass es halt furchtbar schmeckt) entschied Stefan sich, dann doch lieber nichts zu bestellen, als etwas undefinierbares. Als mein Essen kam brachte der Kellner, der gemerkt hatte, dass Stefan nicht zufrieden war, für den Herrn ein Schälchen Pommes. Die standen nirgends auf der Karte!

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    • Doch zurück zu Tag 2.
      Nach einem sehr guten (und späten) Frühstück beschlossen wir, die Cheng-Kai-Shek-Gedächtnishalle aufzusuchen. Ein recht neues und irgendwie monströses Gebäude zu Ehren des "Maximo Leader von Taiwan" Der unglaublich riesige und leere Platz wird flankiert von Theater und Konzerthalle im alten Stil erbaut und einem riesig großen Ehrentor. An der vierten Seite erhebt sich die Halle... Nun, ja, man sollte es gesehen haben, wenn natürlich auch unser Bezug zum Lokalpatriotismus eher nicht vorhanden ist. Und wenn unter dem milden Blick des Chefs noch ein bisschen exerziert wird, doch, kann man schon machen.









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    • Der Tag war unglaublich heiß und schwül, so daß wir zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Longshan-Tempel, lieber die Metro nutzten, statt zu laufen.






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    • Impressionen

      irgend eine Shoppingzone:



      Eigentlich wollten wir zum Fluss, haben aber leider nirgends einen Zugang gefunden. Nur Hochstraße, die alles versperrt. Doch unter dieser Straße ziehen sich interessante, altertümlich anmutende dustere kleine Geschäfte dahin, meistens Gastro- und Küchenzubehör oder Werkzeug.







      eines der alten Stadttore


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    • Donnerstag, 03.Mai / Tag 3

      Schreck am Morgen, weil so absolut unerwartet nach dem heißen Tag gestern: es ist trüb und nicht warm! Wie konnte das passieren? Tatsächlich, Jacke ist heute die bessere Entscheidung. Und dass ich den Regenschirm dabei hatte, war zmindest kurzzeitig auch klug.



      Zum Garten der Familie Lin lautete der Plan, oder, englisch und damit treffender (weil eher nicht gartenlastig): The Lin-family-mansion. Dieses historische Anwesen einer zu Reichtum gekommenen Kaufmannsfamilie liegt in einem Vorort Taipeis.
      Und es lohnt sich!!! Ein wie verwunschen und aus der Zeit gefallenes Anwesen, verschachtelt, Gänge, Pavillions, Mauern - wunderschön. Das ganze ist komplett umgeben von der brandenden, lauten Stadt, man sieht die häßlichen Betonbauten der Neuzeit stets im Hintergrund. Warum hier kein Denkmalschutz greift, fragt man sich unwillkürlich. Andererseits - ein Glück, dass dieses Kleinod nicht, wie wohl die allermeisten seiner Zeitgenossen, abgerissen wurde.











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    • Zurück in der City bummeln wir durch das "Altstadtviertel" rund um die Dihua-Street. Am ehesten vielleicht noch vergleichbar mit einer Hutong-Siedlung, auch hier teilweise noch alte Kaufmannshäuser mit Ladengeschäften, irgendwo zwischen Verfall und "wird grade schick und transportiert urbanen Lifestyle". Die meisten Gassen bieten Gewürze feil, es durftet nach Tee und Exotik. Es gibt aber auch einige andere "Themen", Schneider / Stoffe, sonstiges.














      So, für jetzt und heute erst mal genug.
      Morgen - so alles klappt - sind wir unterwegs an die Nordküste zu einem Tagesausflug.

      Da wir nicht selber fahren mochten, allerdings auch nicht mit Gruppe und Bus und Bahn einfach zu viel Zeit fressen, haben wir nach ewigem Suchen schließlich doch einen privaten Fahrer gefunden.
      Schaun mer mal.

      Einstweilen liebe Grüße

      Gusti & redfloyd

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    • Hallo Gusti,

      danke für Deine ersten Eindrücke von Teipei.
      So ein bißchen Enttäuschung lese ich zwischen Deinen Zeilen. Wenn es auch mit Deiner Vorstellung nicht ganz übereinstimmt, mach das Beste daraus. Schieße schöne Bilder, ohne die großen Menschenmengen, trau Dich an das exotische Essen ran und genieße das Aussergewöhnliche dieser Stadt.

      LG
      gudi ;)
      Einmal sehen ist mehr Wert, als hundert Neuigkeiten hören.
      (Japanisches Sprichwort)



    • gudi61 wrote:

      Hallo Gusti,

      danke für Deine ersten Eindrücke von Teipei.
      So ein bißchen Enttäuschung lese ich zwischen Deinen Zeilen. Wenn es auch mit Deiner Vorstellung nicht ganz übereinstimmt, mach das Beste daraus. Schieße schöne Bilder, ohne die großen Menschenmengen, trau Dich an das exotische Essen ran und genieße das Aussergewöhnliche dieser Stadt.

      LG
      gudi ;)

      :P

      Nein, enttäuscht bin ich eigentlich gar nicht - hatte halt nur irgenwie eine etwas andere Vorstellung. Mir gefällt die Stadt, dieser Mix aus allem, schon gut. Man fühlt sich auch so völlig unbeschwert, alles geht einfach, nirgends muss man ein komisches Gefühl haben. Tiefenentspannt.

      Menschenmengen - zumindest an den touristischen Hotspots - gibt es sowieso keine. Nicht dass ich in der Lage wäre, einen asiatischen Touristen vom Einwohner zu unterscheiden, aber trotzdem - viel ist nicht los. Eher in den Einkaufsstraßen drängt man sich.
      Und "Langnasen" wie uns kann man in 3 Tagen noch an 2 Händen abzählen.

      LG

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    • Ich hoffe euer Tagesausflug wird sehr schön, denn auch ich dachte du bist enttäuscht, weil dein Bericht so klingt.
      Vielleicht braucht es einige Tage um die Schönheiten zu entdecken. Manche Fotos finde ich ja jetzt schon toll. Z.B. der Tempel würde mir wohl sehr gefallen.
      Und rauf auf den Stolz von Taipeh würde ich auch gern.
      Wer hat schon so ne goldene Kugel - ausser dem Froschkönig.

      Bin gespannt was du noch entdeckst und wünsche euch einfach eine schöne Zeit.
    • Hallo Gusti & redfloyd,
      schöne Impressionen aus Taipeh :)
      Manchmal hat man andere Erwartungen an eine Stadt oder ein Land und auch andere Vorstellungen, so ist man dann doch überrascht, dass es doch so ganz anders aussieht, als man eben erwartet hat. Das passiert mir auch manchmal.

      Viel Spaß bei den weiteren Erkundungen!
      Viele Grüße
      Petra
    • Ich möchte mich bedanken, dass ihr hier an dieser Stelle von eurer Reise berichtet. Ich lese sehr interessiert mit, denn im November wird Taiwan ebenfalls unser Reiseziel sein.

      Seid ihr nur in Taipeh, oder macht ihr eine Rundreise durch Taiwan? Wie lange seid ihr unterwegs?

      Den Garten der Familie Lin hatte ich mir als Ziel schon herausgesucht. Da ihr ihn extra empfehlt, bekommt dieses Ziel jetzt noch ein dickes Ausrufezeichen.

      Ich freue mich schon auf die nächsten Eindrücke von eurer Reise.

      Viele Grüße
      Gundi
    • Gundi wrote:

      Seid ihr nur in Taipeh, oder macht ihr eine Rundreise durch Taiwan? Wie lange seid ihr unterwegs?

      Gundi

      Hallo Gundi, hallo @ all,
      Danke für Euer Interesse.

      Zunächst - wir sind, leider, nur 11 Tage hier in Taiwan (exclusive Anreise). Daher wollten wir gar nicht so viel reinpacken, sondern beschränken uns standortmäßig auf Taipei und Kenting.
      Das ist auch gut, denn tatsächlich kann man hier in und um Taipei schon genug entdecken.
      Am Sonntag geht's dann mit der HSR (High Speed Rail) nach Kaochiung bzw. weiter nach Kenting an's Meer, denn ein bisschen Erholung soll auch sein.

      All die großen "must sees" wie sun-moon-lake, Tarokko-Schlucht usw. haben wir daher aus Zeitgründen ganz bewußt aussen vor gelassen, nicht zuletzt, weil ich glaube, dass einen Mitteleuropäer ein Bergsee oder eine Schlucht nicht zwingend vom Hocker haut.

      Wie sich heute herausgestellt hat - dazu komme ich natürlich noch ;) - vielleicht nicht so verkehrt, denn was wir heute an Menschenmengen und Gedrängel um's beste selfie erlebt haben, war schon heftig. Da braucht man ein dickes Fell.



      Weiter geht's....

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    • Tag 4 / 04.Mai

      Eines vorweg - damit ihr mich nicht (wieder ;) ) falsch versteht - der Tag heute war super und Taiwans Nordküste absolut eine Entdeckung wert.
      Aber: Taiwan hat wahrscheinlich mit die hässlichsten Städte dieser Erde.
      Ich weiß kaum, wie ich das beschreiben kann, aber von Städtebau und Ästhetik versteht man hier mal Null. Noch nie habe ich so viel geballte Bausünden, heruntergekommen, ungepflegt, unstrukturiert, chaotisch und wie planlos hingeknallt, gesehen.
      Ich meine, schmutzige, vergitterte Wohnblocks in Bangkok oder sonstwo sind auch nicht hübscher, aber da hat das ganze doch irgendwie ein Bild, eine Gesamtansicht.
      Bitte, wie gesagt, ich fand das durchaus faszinierend! So wie man von häßlichen Insekten oder anderen Merkwürdigkeiten fasziniert ist...
      Leider waren diese Eindrücke im Vorbeifahren nicht wirklich einzufangen und die Bilder sagen eigentlich nichts darüber aus.









      aber mal der Reihe nach...
      Pünktlich wurden wir abgeholt und ab Richtung Norden.
      Der Yehilu-Geopark war unser erstes Ziel - bizarre, erodierte Felsformationen. Sehr sehr schön.
      Allerdings eben auch komplett voller Menschenmengen, die über und zwischen den Felsen krabbelten. War ja klar, dass man solche Naturwunder nicht für sich alleine hat, aber das war schon grenzwertig. Dabei hatte ich extra darauf geachtet, das Wochenende zu meiden, denn da soll es nochmal schlimmer sein.









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    • Weiter unterwegs stoppten wir am sogenannten "Golden Waterfall" - das Wasser ist "rostig", früher wurde hier Gold abgebaut.
      Auch die Ruinen der alten Fabriken (Bergbau) sind noch zu sehen.




      Um die frühe Nachmittagszeit erreichten wir dann das alte Bergbaunest Yiufen.
      Wunderschön, pittoresk zieht sich die "Old Street" durch den Ort - und gleicht ob der 100en Fress- und Souvenirbuden entlang sowie der Menschenmengen, welche sich hindurchschieben, doch eigentlich nur noch einer Kulisse.
      Doch nicht anders geht es zu auf dem Markusplatz in Venedig - wo's schön ist, wollen alle halt mal hin.
      Die meisten Touristen hier kommen aus China, Korea und Japan.







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    • Wir hatten Glück, dass wir "privat" unterwegs waren und somit genügend Zeit, zu bummeln und in Ruhe die leckeren Snacks an den Ständen zu versuchen. Entlang der schmalen und kurvigen Bergstraßen waren sehr viele große bunte Reisebusse unterwegs.

      Die Weiterfahrt ging nach Shifen, wo es nach Überqueren einer schwankenden Hängebrücke einen recht kitschigen Wasserfall mit Kindervergnügungspark gibt:




      Ansonsten war dieses Nest für uns das Highlight des Tages.
      Das Dorf, entlang der alten Bahnlinie, ist berühmt für eine eigentlich alte Tradition - Himmelslaternen wurden früher als Signale im Krieg verwendet, später dann als "Wünsch Dir was" übrnommen.
      Heute ist daraus ein richtiges Business entstanden. Mitten auf den Gleisen - die Bahn ist übrigens durchaus noch intakt!!! - findet ein buntes Spektakel statt. Ungezählte Menschen lassen dort "Ihren", mit persönlichem Wunsch gestalteten, Lampion gen Himmel fliegen.... Eine Schau.
      Und - die Teile werden mit Diesel betrieben und auch wieder recyclect :P

      So ein Spaß!!! Wir haben hier viel Zeit verbracht und konnten uns kaum sattsehen.
      Nicht, dass derartiges in Europa denkbar wäre....











      War ein abwechslungsreicher Tag!!!!

      VG
      Gusti

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    • Na ja, man merkt schon einiges von den unschönen Bausünden aber der kleine Wasserfall ist schön. :)
      Die Menschenmassen sind nicht meines aber das ist inzwischen ja fast überall so, ausser vielleicht an kleinen Bergseen - hihi - ab hier nicht dort.

      Gibt es ev. einen Botanischen Garten mit schönen Blumen?
      Hoffentlich ist es am Meer dann entspannter, damit ihr ein wenig Erholung findet.

      Interessant ist dein Bericht auf jeden Fall.
      Weiterhin alles Liebe.
    • Die Residenz der Familie Lin ist ja ein echter Traum! Schade, dass wir nicht genug Zeit gehabt haben ...

      Und du hast recht, Taipei ist irgendwie - anders! Irgendwie deutlich "aufgeräumter" als viele andere asiatische Städte, und die Menschen einfach unglaublich freundlich, hilfsbereit und höflich! Vielleicht liegt es daran, dass westliche Touristen dort eher selten sind.

      Ich wünsche euch noch weiter viele spannende Eindrücke!