Die Stadt Bonn und ihr Umland

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • kiki schrieb:

      Silkenya schrieb:

      Hier ruhen wir uns jetzt definitiv mal aus, auch wenn wir noch nicht weit gekommen sind, und genießen es einfach – Prost!
      Das Bier ist sehr lecker, aber gibt es für uns vielleicht auch was "lokales"? ;) Schön, die Kirschblüte. Japan quasi vor der Haustür. Das kann auch nicht jede Stadt bieten. :thumbup:

      Doch klar gibt's das - dat Bönnsch, steht unter den Haribo-Bildern. ;)

      Silkenya schrieb:

      Bonn hat auch sein eigenes Bier, dat Bönnsch.
      Bönnsch ist ein obergäriges Bier, das im Unterschied zum Kölsch trüb und stärker behopft ist - und auch besser schmeckt! :P

      Trinken kann man es aus speziellen Bönnsch-Gläsern im gleichnamigen Brauhaus in der Innenstadt, nahe des Stadthauses auf dem Weg in die Altstadt, zu dieser jedoch später.
      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018
    • Mikado schrieb:

      Das ist ein Wahnsinn, nun habe ich jahrelang dort gelebt und hatte zu der Zeit noch nie etwas von der Kirschblüte gehört. Vielleicht war ich einfach nur zu jung für solche Schönheiten. :whistling:

      Viele Grüße
      Petra

      Petra, vielleicht warst du damals schon weg, die Kirschbäume wurden ja erst Mitte der 80er eingesetzt.

      Ich hatte das mit der schönen Altstadt-Kirschblüte anfangs auch nicht mitbekommen. Damals gab's halt keinen Social Media Hype, dafür noch echte Geheimtipps. Und ich war wohl vornehmlich nachts in der Altstadt unterwegs ... :saint:
      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018

    • Nun geht es mal ins Bonner Umland, und zwar gar nicht weit zu Siebengebirge, Drachenfels und Drachenburg.

      Auf einigen der vorherigen Bilder vom Rhein und aus den Rheinauen waren sie bereits im Hintergrund zu erkennen:
      Das Siebengebirge und der Drachenfels, die sich etwas südlich der Stadt Bonn zwischen Bad Honnef und Königswinter befinden.

      Geologisch gesehen ist das Siebengebirge vulkanischen Ursprungs und der Drachenfels ist eine so genannte Quellkuppe, d.h. durch aufsteigendes Magma entstanden. Im Mittelalter wurde hier Trachyt abgebaut und u.a. zum Bau des Kölner Doms verwendet.

      Obwohl lediglich 321 m hoch, genießt der Drachenfels mit seiner kleinen Burgruine große Beliebtheit, v.a. unter Tagestouristen aus den Niederlanden, weswegen er hier auch „höchster Berg Hollands“ genannt wird.

      Erbaut wurde die einstige Burg von 1138 bis 1167 von einem Kölner Erzbischof, um die südliche Absicherung des Kölner Gebiets zu gewährleisten. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg nahezu vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut.

      Der traditionelle Aufstieg zum Drachenfels mit der schönsten Aussicht ist der „Eselsweg“, der vermutlich schon von den Römern benutzt wurde. Kinder können hier auf Eseln den steilen Weg zum Gipfel hinaufreiten - aktuell ist dieser Weg jedoch leider mal wieder (seit Januar 2017) aufgrund von Steinschlaggefahr gesperrt und es kann nur bis zur Drachenburg geritten werden.




      Esel als Reittiere am Drachenfels, beliebt damals und heute …




      Das Schloss Drachenburg wurde von 1882 bis 1884 als Privatvilla im Stil des so genannten „Historismus“ erbaut und in diesem Sinne mit zahlreichen Türmchen, Zinnen und Erkern verziert. Nach einer bewegten Geschichte, die fast in einem Abriss gegipfelt hätte, gehört das Schloss heute der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege und ist gegen Eintritt (7,- €) für die Öffentlichkeit zugänglich.





      Alternative Aufstiegswege auf den Drachenfels führen durch das schöneNachtigallental oder mit einem Linksschlenker vorbei am verlassenen Burghof, einem schönen "Lost Place" mit Mammutbaum (Sequoia):







      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Silkenya ()

    • Irgendwie klappt es nicht mit den Bildern (mittige Ausrichtung und Abstand zueinander), aber egal, weiter geht's den Drachenfels hinauf ...

      Die 1883 in Königswinter eröffnete Drachenfelsbahn ist die älteste Zahnradbahn Deutschlands. Mit ihr kann man bequem zur Drachenburg und zum Gipfel des Drachenfels gelangen – man ist dann als Erwachsener allerdings auch stolze 8,- € für die einfache Fahrt los, hin und zurück zahlt man 10,- €., was ich für extrem überteuert halte.




      Oben gibt es unterhalb der Ruine eine neu gestaltete Aussichtsplattform und einen Gastronomiebetrieb, der preislich auch eher höher angesiedelt ist. Also ich würde auf den Drachenfels eigentlich nur mit eigenen Getränken hochgehen, außer es ist einem grad mal egal und man möchte unbedingt oben etwas trinken.





      Immerhin - die Aussicht ist kostenlos und bei guter Sicht kann man von hier oben aus auch den Kölner Dom erkennen. Aber auch so sind die Ausblicke auf Rhein und Umland sehr schön.
      Von der Ruine ist wie gesagt leider nicht viel übrig.


      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silkenya ()

    • Aussicht vom Drachenfels:


      Bild 1: Blick nach Norden über Bonn bis Köln (na ja, etwas trüb...)














      Hier im Vordergrund die Insel Nonnenwerth:

      Bilder
      • Drachenfels_Ausblick_7.JPG

        249,88 kB, 1.200×797, 5 mal angesehen
      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silkenya ()

    • Am Fuße des Drachenfels liegt die Stadt Königswinter.
      Hier kann man entspannt am Rheinufer oder in der kleinen Fußgängerzone bummeln,
      dazu gibt es noch ein „Sea Life“ zu besuchen.

      Königswinter ist mit Drachenfels und Siebengebirge ein beliebterTourismusort und bedeutender Naherholungsraum für die Region Bonn/Rhein-Sieg.
      Demgemäß ist hier alles auf Ausflügler und Touristen ausgerichtet. An Wochenenden kann hier das Parken schon mal zum Problem werden.








      Telefonzelle mit öffentlichem Bücherschrank:
















      Bilder
      • Königswinter_2.JPG

        228,38 kB, 1.200×797, 5 mal angesehen
      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silkenya ()

    • Silke, deine Vorstellung von Bonn ist richtig klasse! Wir wohnen ja nicht weit weg, aber ich muss gestehen, die Stadt kenne ich leider überhaupt noch nicht. Allerdings war ich schon mal im von dir auch erwähnten Haus der Geschichte. Ich weiß auch nicht: ständig reist man in die Ferne, dabei liegt das Gute so nah ...

      Das Siebengebirge gefällt uns sehr gut; hier wandern wir ab und zu mal.

      kiki schrieb:

      Das kann auch nicht jede Stadt bieten.
      Haha, Kirschblüte finde ich toll, aber dafür muss ich nicht nach Bonn fahren: eine Kirschblütenstraße haben wir bei uns in Dormagen auch (unsere Fußgängerzone), aber weniger Touristen ;) .

      Viele Grüße
      Gundi
    • Danke, Gundi!

      Auf dem Drachenfels war ich auch schon ewig nicht mehr, war also mal wieder höchste Zeit!

      Wir waren etwas spät dran und haben gegen Mittag keinen Parkplatz mehr an der unteren Drachenfelsbahnstation bekommen - aber dafür dann oben beim Lemmerzbad.

      Dieser riesige Parkplatz ist eh vorzuziehen, wenn man zu Fuß gehen will, da er auch kostenfrei und zeitlich nicht auf 2 h begrenzt ist (das hatte ich auch nicht mehr gewusst).
      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018
    • Hübsche, kleinere Orte am Rhein gibt es südlich von Bonn noch etliche.

      Wovon man vielleicht schon mal gehört hat, ist die Ludendorff-Brücke, besser bekannt als die Brücke von Remagen.
      Zu sehen sind heute allerdings lediglich noch ihre Überreste in Form der Brückentürme auf beiden Rheinuferseiten sowie Teile der Zufahrtsrampe.

      Die Brücke selbst ermöglichte den westalliierten Truppen im zweiten Weltkrieg die Überquerung des Rheins.
      Im März 1945 stürzte sie in Folge eines fehlgeschlagenen Sprengversuchs, der sie lediglich kurz aus den Angeln gehoben hatte, in sich zusammen.




















      Brückentürme von oben:




      Mit der Fähre über den Rhein:


      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silkenya ()

    • In Rolandswerth legen wir einen weiteren Stopp ein, um ein bisschen am Rhein entlang zu spazieren, einen Geocache zu suchen und uns die „Geheimen Gärten“ anzuschauen.

      Letztere befinden sich auf dem Gelände eines ehemaligen Anwesens, auf welchem bis zum Ende des zweiten Weltkriegs wohlhabende Fabrikantenfamilien lebten.
      In den 1970er Jahren verwahrlosten Villa und Park und so wurden die Gebäude schliesslich abgerissen und der Park kam in die Obhut der Bundsvermögensverwaltung.

      Im Rahmen des Projekts "Skulpturenufer Remagen" (2002/2004) wurden hier einige Kunstinstallationen errichtet und der verschlossene Privatpark in einen öffentlichen Garten als Kunstwerk umgewandelt. Beim Gang durch den Park sind neben Skulpturen auch in Beton gefertigte Buchstaben zu entdecken, z.B. in Form eines „Buchstabenturms“ (der auch als Refugium für schützenswerte Kleintierarten dient), die letztendlich einen Satz ergeben – mehr Infos zum Kunstprojekt gibt es hier: Geheime Gärten Rolandswerth

























      Buchstabenturm & Mammutbaum:




      Mammutbaum & Buchstabenturm:







      Und zum Schluss ein Kölsch ... :)

      VG,
      Silke
      ------------------------------------------------
      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten


      Kreta 2018

      Israel 2018

      Neuseeland 2018