Auf dem Wasser durch Brandenburg, Potsdam, Berlin...

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    • Auf dem Wasser durch Brandenburg, Potsdam, Berlin...

      Als eher Fernreisende haben wir diesmal in Deutschland Urlaub gemacht und es war ja sowas von ent-spannend, ent-schleunigend, aber wir mussten auch ent-scheiden und umplanen.

      Eigentlich wollten wir in der Stadt Brandenburg losschippern, bei Havelberg auf die Elbe fahren, über die Mecklenburgische Seenplatte und Berlin wieder zurück, ein schöner Rundkurs.

      Eigentlich...

      Wir, 2 Ehepaare, haben am 4.6. das Schiff übernommen, alle unsere mitgebrachten Vorräte gebunkert = wir haben Proviant für mindestens 4 Wochen ^^ und sind nach Pritzerbe gefahren.

      Pritzerbe ist ein nettes kleines Städtchen und der Hafenmeister Mirko bringt sogar frische Brötchen aufs Schiff.

    • Erhard, bitte lösche die doppelten Bilder - ich kann es leider nicht :(

      Von Pritzerbe sind wir weiter nach Havelberg, dort mündet die Havel in den Elbekanal.

      Havelberg ist ähnlich beschaulich.

      Leider hatte die Elbe an der Schleuse Dömitz nur einen Wasserstand von 94 cm, Tendenz fallend.
      Unser Schiff benötigt mindestens 110 cm.

      Also Routenänderung: Wir fahren statt des Rundkurses zurück nach Brandenburg.

      Was ich bisher nicht kannte: BunBos, das sind diese Schiffe, die führerscheinfrei gefahren werden dürfen und sehr komfortabel sind.
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    • Natur pur und das im Berliner Umland!

      Zwischen Havelberg und Brandenburg haben wir in Rathenow angelegt und super guten Fisch gegessen.

      Dann ging es weiter Richtung Potsdam.

      Und statt der schönen kleinen Schleusen kamen die richtig großen, auch für Schubverbände geeignet.
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    • So eine Vielfalt an Villen und riesigen Anwesen entlang der Strecke habe ich noch nie gesehen, alles top gepflegt!
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    • Potsdam beim Vorbeifahren, in der Stadt war leider kein Platz.
      In der Marina wollten wir zum Essen gehen. Es gibt dort 2 Lokale, allerdings schließt die Küche schon um 20h.
      Wir waren um 19:58 dort, aber der Koch schon nicht mehr.

      Nur gut, dass wir ausgerüstet sind: 4-Gänge-Menü an Bord :thumbsup:
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    • Weiter ging es nach Berlin: Leider ist die Schleuse Spandau wegen eines technischen Defekts geschlossen.
      Es bleibt uns der Umweg über die Spree, inkl. Regierungsviertel, also auch nicht so wirklich schlecht ;)
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    • Angelika schrieb:


      Was ich bisher nicht kannte: BunBos, das sind diese Schiffe, die führerscheinfrei gefahren werden dürfen und sehr komfortabel sind.
      Gottseidank gibt's nicht nur diese schwimmenden Schrebergartenhäuschen, sondern auch führerscheinfreie Schiffe, die diesen Namen auch verdienen:
      leboat.at/hausbooturlaub/fahrg…chland/routen#mobile-tabs

      Ich will auch wieder mal Bootsurlaub machen!
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Die Marina Berlin Mitte zu beschreiben ist schwierig.

      Ich fange mal mit dem Essen an: Riesige Portionen, egal ob Fisch oder Steak, originell dekoriert und sehr preiswert.
      Dann hat das Nachtleben begonnen, Saturdaynight-Fever :P

      Partytime bis 5h morgens - anscheinend ist der Hafen ein beliebter Treffpunkt und die wummernden Bässe haben mich an meine Jugend erinnert :thumbsup:

      Am Steg waren hunderte junger Leute, der DJ gab alles von Pink Floyd bis Rap.
    • Am nächsten Morgen wollten wir weiter - leider ist die Schleuse Berlin-Mitte von 10:30 bis 19h für unser Boot geschlossen.
      Wir waren um 10:31 dort.
      Nagut, wir wollen ja vor allem entschleunigen ;)

      Und nachdem wir so viel Zeit haben, haben wir der Wasserschutzpolizei, die ebensoviel Zeit haben, alles gezeigt:
      Schwimmwesten, 3 Feuerlöscher samt Kontrolldatum, Binnenführerscheine alt und neu, Verbandkasten, Schiffspapiere usw.

      Direkt vor dem Regierungsviertel haben wir unser Essen genossen, zum Glück haben wir ja genügend Proviant ;)
    • Kurz nach 19h durften wir einfahren und der Blick vom Boot ist sensationell!
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    • Kurz nach 19h durften wir auch schleusen, aber mussten direkt nach dem Kanal einen Liegeplatz finden, die Durchfahrt dauert ca. 2h.

      Und wir haben einen gefunden! Platz für 4 Boote, 2 waren schon dort und die anderen beiden Plätze waren unter zwei riesigen Trauerweiden schwer anzusteuern.
      Wir haben uns hinter das zweite Boot gelegt, das Heck stand ca. 1 Meter außerhalb der Parkbegrenzung, das restliche Schiff 10,5 Meter innerhalb. Nach dem Parkplatz kam ungefähr 10 km nichts.

      Ungefähr 3 Minuten später kam die Wasserschutzpolizei, hat alles wiederum kontrolliert und eine mündliche Verwarnung ausgesprochen.
      Wir sind dann unter die erste Weide gefahren.
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    • Die Polizei hat kurz danach kontrolliert, ob wir auch gefolgt haben: Ja!

      Am nächsten Morgen haben wir Berlin verlassen und schon nach wenigen Kilometern haben wir von der Hauptstadt nichts gemerkt bis wir nahe Tegel waren.
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    • Danke, sehr hilfreich ;)

      Fast im Minutentakt fliegen die Maschinen ab und streifen schier die Bäume am Kanalufer.
      Reiher und Kormorane sind unbeeindruckt von dem Lärm, im Gegensatz zu uns.

      Die nächsten 3 Tage und Nächte haben wir nicht auf See, aber im See verbracht.
      Von ca. 18h bis 5h war außer quakenden Enten und Fröschen, Eulen- und Kuckucksrufen nichts zu hören.
      Die Enten haben sich sogar auf dem Schiff zum Schlafen niedergelassen.
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    • Gleich neben dem KZ ist der Ort Himmelpfort, dort werden Briefe an das Christkind bearbeitet.

      Wer Schleusen nicht mag, sollte nicht in diesem Revier fahren!
      Es gibt je nach Kanal/See kleine Selbstbedienungsschleusen, kleine und große zentralgesteuerte Schleusen, etliche Schleusen, die noch manuell vom Schleusenpersonal bedient werden, nicht passierbare und defekte Schleusen.

      Ein absolvierter Kurs "Lassowerfen und Tauziehen" ist von Vorteil.

      Eine Schleusung kann 20 Minuten, aber auch 10h dauern, denn Berufsschifffahrt und Hotelschiffe haben immer Vorrang. Gut, wenn der Kühlschrank voll ist ;)
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    • Unser nördlichster Punkt ist erreicht, wir haben beide Müritz-Seen durchquert und sind in Waren angekommen.
      Beim Klabautermann (schnuckelig-klein) bekommen wir frische Maränen mit Pellkartoffeln und Wurzelgemüse - ein Traum!

      Und nebendran ist auch ein kleiner Fischladen, wir bunkern Maränen und Saiblinge und vom Markt div. Gemüse samt Spargel und 1 Kilo Erdbeeren.
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    • Auch rückwärts gibt es Schleusen - wobei die Route erneut geändert werden musste.

      In einer Schleuse hatte bereits ein Boot festgemacht = nahe der Schleusenmauer steht vorne und hinten ein Besatzungsmitglied mit Leinen und Fendern (für die Nicht-Bootsfahrer: mit den Leinen befestigt man das Schiff in der Schleuse, mit den Fendern verhindert man das Andotzen an der Mauer), ein weiteres Boot hatte einen Defekt in der Steuerung und ist voll aufgefahren. Mit Rettungshubschrauber wurden die Verletzten abtransportiert, beide haben zum Glück überlebt aber das Schleusentor war kaputt.
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