Reisebericht Tajikistan- Wakhan Tal- Pamir Highway- Kirgistan

  • Hallo Kiki!
    Danke auch von mir für den tollen Reisebericht. Weißt, eigentlich mag ich karge Landschaften nicht so gern. Aber was Du uns da gezeigt hast, sieht wirklich imposant aus! Tolle Fotos von deiner "Expedition". :thumbup:
    DANKE!!!!!!!!!!!!

    LG Quaxi

    Ich fand es auch imposant. Landschaftlich ganz großes Kino. Ich bin eigentlich kein Mensch für's Gebirge, aber mit Auto war es sehr gut zu bewältigen ;)

    Was den armen Fahrradfahrern passiert ist, ist grausam und nicht nachvollziehbar. ;(
    Vielleicht hätte es auch mir passieren können, wenn ich zu falschen Zeit am falschen Ort gewesen wäre.
    Eine Rechtfertigung für diese Reise ist von mir jetzt hier im Forum allerdings nicht zu erwarten.

  • Eine Rechtfertigung für diese Reise ist von mir jetzt hier im Forum allerdings nicht zu erwarten.

    Nein kiki, du musst dich ganz bestimmt nicht rechtfertigen.
    Ich war 2005 während des Bürgerkriegs in Nepal und musste mir da von manchen Leuten so einiges anhören.

    Man ist nirgends auf der Welt sicher, das sieht man an den vielen grausamen Terroranschlägen in vermeintlich sicheren Ländern.

  • Hallo kiki,
    da hast du dir wieder einmal ein sehr exotisches und wenig bereistes Ziel ausgesucht.
    Deine Schilderungen und Aufnahmen sind wirklich sehr beeindruckend.

    Anders als bei Georgien werde ich dir diesmal nicht nachreisen ;) , aber ich fand es wieder sehr spannend und interessant, über ein mir völlig unbekanntes Ziel etwas zu erfahren.

    Wenn ich die Leute fotografieren möchte, frag ich vorher artig nach.

    Durch Zeigen oder kennst du die entsprechenden Fragen jeweils in der Landessprache? Oder versteht man dort Englisch?

    Viele Grüße
    Gundi

  • Vielen lieben Dank Gundi.
    Mit dem Fotografieren ist es ganz einfach, die dicke Kamera baumelt ja unübersehbar am Halse.
    „Photo“? Ein kurzes Nicken oder Kopfschütteln und schon ist die Sache klar.
    Die Menschen waren da ganz locker, viele freuten sich auch. Selbst Ablehnung kam nicht irgendwie schroff oder genervt rüber sondern auch da blieben die Leute freundlich.
    Natürlich fällt man als Tourist auf und wenn man dann in die Menge knipst registrieren das die Menschen natürlich. Hat aber niemanden gestört. Generell packe ich nicht sofort die Kamera aus, sondern latsche erst einmal rum um überhaupt ein Gefühl für Ort und Menschen zu bekommen. Gerade auf den Bazaren ist es oft ganz hilfreich, wenn die Leute einen schon vorher registriert haben. Irgendwann steht man halt mit der Kamera wieder da und dann funktioniert es meistens.

    LG kiki

  • Die Schuhmode war allerdings nicht so meins und die Hitze war auch wieder da.

    Ja, diese Schuhe kommen mir sehr bekannt vor 8o . Die laufen doch hunderttausendfach in Guinea herum; je mehr Perlen, Gold und Silber an ihnen kleben, um so begehrter werden die Schuhe.
    Auch das Thermalbad, oder besser gesagt, das Getummel da drin und drum herum erinnert mich stark an die Schwefel-Bäder in Berastagi, im Karo-Batak Land, Sumatra. Wir planschten auch mit -schwimmen war ja wegen der Menschenmenge nicht möglich-, in der Hoffnung, bald ein Kind zu bekommen.
    Vielen Dank für den Bericht!
    horas

  • Danke für die Erläuterung, kiki.

    Die Menschen waren da ganz locker, viele freuten sich auch. Selbst Ablehnung kam nicht irgendwie schroff oder genervt rüber sondern auch da blieben die Leute freundlich.

    Das sind dann wirklich beste Voraussetzungen, zu solch fantastischen Aufnahmen zu gelangen.

    Viele Grüße
    Gundi

  • die Schwefel-Bäder in Berastagi, im Karo-Batak Land, Sumatra. Wir planschten auch mit -schwimmen war ja wegen der Menschenmenge nicht möglich


    Horas, wann war das? Wir haben dort die Bäder 1996 besucht. Wenn ich mich richtig erinnere, war dort damals nicht besonders viel los.

    Viele Grüße
    Gundi

  • Ja, diese Schuhe kommen mir sehr bekannt vor 8o . Die laufen doch hunderttausendfach in Guinea herum; je mehr Perlen, Gold und Silber an ihnen kleben, um so begehrter werden die Schuhe.Auch das Thermalbad, oder besser gesagt, das Getummel da drin und drum herum erinnert mich stark an die Schwefel-Bäder in Berastagi, im Karo-Batak Land, Sumatra. Wir planschten auch mit -schwimmen war ja wegen der Menschenmenge nicht möglich-, in der Hoffnung, bald ein Kind zu bekommen.

    Dieses ganze Bling Bling ist wohl in vielen Teilen der Welt sehr verbreitet. Als Europärer kleidet man sich styletechnisch halt eher etwas dezenter. Die ganz Mutigen unter uns kombinieren Hawaiihemd mit karierten Bermudashorts. ;)
    Wir waren an einem Sonntag in der Badeanstalt. Es ist dort schon ein großer Familienausflug, da es auch nebenbei diverse Annehmlichkeiten wie Kaltgetränke und Grillstellen gibt. Da wird für alle etwas geboten. Bei uns schickt man die Kinder wohl eher alleine in's Freibad, jedenfalls kenne ich das nicht anders.

  • Horas, wann war das? Wir haben dort die Bäder 1996 besucht. Wenn ich mich richtig erinnere, war dort damals nicht besonders viel los.

    Das war natürlich vor der Geburt unserer Tochter ;) ; das müsste 2003 gewesen sein.
    Als wir dort waren, gab es einen wirklichen Rummel und es war extrem unhygienisch, will aber auf die Details hier nicht eingehen.
    LG
    horas

  • Hallo,

    auch wenn deine Reise schon paar Jährchen her ist, habe ich mit großem Interesse deinen Reisebericht gelesen.

    Wir waren schon in etlichen Post-Sowjetländern (Balkan, Georgien, Armenien, Rumänien,...) unterwegs.

    Wir haben im Sommer vor Kirgistan (mit eigenem Wagen), Usbekistan (öffentlich) und Tadschikistan mit Fahrer zu bereisen.

    Tadschikistan mit eigenem Wagen ist wahrscheinlich etwas schwierig/gefährlich, oder?

    Hast du vielleicht noch den Kontakt von eurem Fahrer bzw. der Unterkunft, wo er diesen gebucht hattet.

    Vielen Dank und viele Grüße vom Neuling Agnes

  • Für Tajikistan brauchst du unbedingt einen Geländewagen. Falls du damit umgehen kannst, sollte das Reisen im eigenem Auto kein Problem darstellen.
    Unser Landcruiser hatte ein paar Macken, mußte unterwegs kurz in die Werkstatt. Das Reifenprofil war auch komplett runter. Man darf nicht unbedingt ein Fahrzeug erwarten, welches nach unserem Standard TÜV- tauglich ist.

    Für uns war das etwas zuviel Abenteuer, daher haben wir uns einen Fahrer über das Guesthouse gebucht. Eine Kontaktadresse gab es nicht. Ohne Russischkenntnisse ist es dort etwas schwierig.

    Die Langzeitreisenden, die ich dort getroffen habe, sind entweder mit eigenem Wagen angereist oder haben sich in Almaty einen Wagen gekauft. Ist günstiger, als wenn man für jedes Land einen Fahrer mit Auto anmietet. Allerdings sollte man dann auch der russischen Sprache mächtig sein.

    Usbekistan geht sehr gut mit den Öffis. Ich bin damals viel mit dem Zug gereist, zumindest die alten Oasenstädte sind damit sehr einfach zu erreichen.

    LG kiki

    Nachtrag: unsere Unterkunft war das Yellow Hostel. Mußte erst einmal suchen, da ich mir die namen der Unterkünfte nie merken kann.

    Edited once, last by kiki (January 5, 2026 at 10:46 AM).