Das unglaubliche Las vegas

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    • Das unglaubliche Las vegas

      In einer Stunde geht es schon wieder in Richtung Iowa. Die Reise im Auto wird 3 Tage einschließlich 2 Übernachtungen dauern. Deshalb jetzt schnell noch ein paar Eindrücke aus Las Vegas. Ich hoffe, diese Bilder werden euch nicht abschrecken, diesen schillernden Ort bei der nächsten Reise in den wilden Westen der USA mit einzubeziehen. Gut essen und staunen kann man hier auch.



























      Die Lobby im Bellagio Hotel


      VG
      horas
    • Schöne Bilder! :thumbup:

      Ich war mal auf kurzem Zwischenstopp zum Grand Canyon in LV, fand's auch ganz lustig.
      Vor allem , als ich dann im (!) Hotel die Achterbahn entdeckte, yay! ;)

      Aber warum hängt deine USA-Reise unter "Restliches Asien Forum"? (Der letzte thread auch schon) :roll:
      VG,
      Silke
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    • Ja, es ist schon der Hammer was da mitten in der Wüste steht =O Wir waren 2001 eine Nacht in Las Vegas, hat auch gereicht das alles mal bei Tag und bei Nacht auf sich wirken zu lassen.
      "Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.”
      Adolf Freiherr v. Knigge

      jp-fotowelt.jimdo.com
    • Leaving Las Vegas

      (bei 114°F = 41°C), wir haben es geschafft und sind nach schlappen 1530 Meilen wieder in Iowa City angekommen.

      Unsere Fahrt verlief wie fast geplant auf der kürzesten Strecke, d.h. von Las Vegas aus auf dem Highway 15 nach Nordosten. Auf der Höhe des „Fishlake National Forest“ ging es dann auf die Interstate 70 East gen Osten. Bei Denver, Colorado fahren wir auf die I76 nach Nordosten und etwas später bei Ogallala auf die I80, die in weit gezogenen Bögen in östliche Richtung bis nach Chicago führt. Man fährt somit durch die Staaten Nevada, Utah, Colorado, Nebraska und Iowa. Am schnellsten darf man in Nevada (I15 geniale 85 Mi/h), Utah, Colorado (80 mi/h), Nebraska (75 mi/h, und die altertümlichen Iowaner erlauben nur noch 70 mi/h auf dem Highway.

      Von Las Vegas aus durchquert man zunächst eine flache, eintönige, von Hitze flimmernde Steppenlandschaft und erreicht dann die Höhenzüge, Berge und Canyons, die uns durch Utah und Colorado begleiten.





      Was für ein Erlebnis, das nur noch vergrößert werden kann, wenn man mehr Zeit hat als wir und diese atemberaubenden Landschaften wenigstens ein wenig erkunden darf. Jeder Ort, jede „View area“ (Aussichtparkplatz an der Straße) ist eigentlich ein Highlight und präsentiert atemberaubende Aussichten und Eindrücke. Dies betrifft die Morphologie (natürlich auch die Geologie), die Farbenpracht der Gesteinsformationen, die Fauna und die eigentümlichen Ortschaften.





















      Wenn ich nochmals in die USA komme und nicht von Kindern begleitet bin, dann werde ich die I70, 76 und 80 in Ruhe abfahren, vielleicht sogar ein Fahrrad mieten und an dem Colorado River und dem „South Platte River“ auf dem kleinen geteerten Fahrradweg entlangradeln.

      Unser Weg war leider sehr lang, die Kinder wurden mit jeder Stunde unruhiger (Gott sei Dank gibt es die iPods) und das 2. Auto bekam in Colorado noch technische Probleme dazu, die zu beträchtlichem Zeitverlust führten. Der moderne Hybridmotor des Hyundai sprang plötzlich nach einer Tankpause nicht mehr an, und bis zu unserer Ankunft in Iowa blieb das Problem bestehen. Wenn der Motor abgestellt wird, musste man ca. 1 Stunde warten bevor er wieder ansprang.

      Ich muß jetzt unser Auto ein bisschen säubern und melde mich später mit ein paar Bildern wieder.
      VG
      horas
    • es gab auch Waldbrände, wohl im geringeren Ausmaß als z. Zt. in Nordkalifornien. Einen Wassersack schleppenden Hubschrauber konnte ich erkennen.



      Und dann ging die Fährt weiter durch das Land der Indianer und Cowboys.
















      Die Strasse im Osten Utahs ist sehr kurvenreich und fällt oft mit 6% ab. Für LKW mit heiß gelaufenen Bremsen gibt es immer wieder Ausfahrpisten, die den Schwergewichten erlauben, im Notfall die steile Strasse zu verlassen und einer dieser "Runaway truck ramp" zum Stehen zu kommen.


      horas
    • die erste Etappe endet nach einer 11-stündigen reise in dem Örtchen Silt in Colorado. Wir stehen kurz nach 21 Uhr in dem einzigen Restaurant und erfahren, dass die Küche schon geschlossen hat. Es bleiben uns Chips, getrocknetes Rindfleisch ("Jerkey") und ein Bierchen für mich und Daou, den 2. Chauffeur.







      Am nächsten Tag organisiere ich in der Nähe von Denver ein kleine geologische Exkursion. Außergewöhnlich reichhaltige Aufschlüsse sind zu diesem Zweck auf beiden Seiten der Autobahn eingerichtet worden. Boulder bei Denver beheimatet in seiner Universität ein international anerkanntes geologisches Institut.
      Leider war ich der einzige aus unserer Reisegruppe, der an der Exkursion teilnahm.



      und je weiter wir nach Osten vordringen, um so grüner wird die Landschaft.







      So, jetzt trinke ich noch eines der guten amerikanischen Bierchen namens "Leinenkugel's Sunset Wheat" und gehe dann schlafen.
      Bis morgen
      horas
      horas
    • Reaching Iowa
      Heute ist der letzte Tag; drückt mir die Daumen, dass ich morgen meine Truppe frühzeitig wach bekomme, damit wir unseren Flieger in Chicago nicht verpassen.

      Diese Reisetage sind (für mich) immer ein Nervenkitzel, weil Zeit, zeitliche Planung und ihre Umsetzung in der afrikanischen Welt nicht existieren. Da meine Frau und ich bei ihrer Nichte, die diese Woche Frühschicht hat, wohnen und wir ihre beiden Kleinkinder morgens fertig machen, und mit uns zu meiner Schwägerin nehmen, wo unsere Kinder wohnen, ist das Ganze schone eine kleine Herausforderung. So gesehen sind unsere Urlaube am Strand in Thailand oder Phu Quoc etwas erholsamer.

      Jetzt muss ich noch diesen Bericht durchklopfen, denn wenn nächste Woche die Schule los geht, meine Frau nach Guinea muss, habe ich zunächst mal keine Zeit für müßige Aktivitäten.

      Deshalb kommen jetzt noch die letzten Bilder aus Iowa
      und die 2 Wohnwagenbilder aus Kearney, Nebraska.
      Mich erstaunt immer wieder, mit welchen riesigen Wohnwagen und Wohnbusse die Amis durchs Land reisen.



      In Iowa erscheinen dann die endlosen Kartoffel- und Maisfelder, bei der Suche nach einer Toilette durchfahren wir kleine, alte, zum Teil schön restaurierte Dörfer.











      ok, die family ist nach Cedar Rapids gefahren, die Kinder wollen Go-Kart fahren.
      Ich fang dann mal an zu packen.
      Bis bald
      horas
    • Lieber Horas,
      ich danke Dir für die Schilderung Eurer amüsanten afrikanischen Abenteuer im wilden Westen.
      Zumindest für mich als still vergnügtem Leser - den Zustand Deines Nervenkostüms vermag ich natürlich nicht einzuschätzen :D Wobei am Ende doch immer alles gut wird - so bestimmt auch Eure Heimreise.
      Jedenfalls drück ich mal vorsichtshalber die Daumen.

      Deine Bilder waren Erinnerung und Inspriration für mich, leider liegt meine Reise in den Westen der Staaten nun schon 22 Jahre zurück. Damals hatte ich auch so meine Bedenken, ob das "künstliche" LV wohl sehenswert sei - aber vor Ort war ich einfach begeistert. Gehört halt auch dazu.

      LG
      Gusti

      redfloyd............................................. Gusti

      Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
      Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.
    • Hallo horas, ich kann nur mal kurz den Bericht überfliegen, da ich hier kaum Zeit habe und wenn, dann nutzr ich sie um meine geschundenen Füße zu pflegen. :D
      Habt eine gute Rückreise und wenn ich wieder zu Hause bin, dann lese ich alles mal in Ruhe nach...

      Viele Grüße
      Petra