Reisebericht Madagaskar Rundreise, Zentrum Süden

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    • Samui wrote:

      Was für ein schöner Bericht und tolle Bilder aus diesem Land.
      Der meditierende Lemure direkt im ersten Bericht ist einfach klasse getroffen.
      Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht.
      Die Lemuren sind wirklich ein Highlight von Madagaskar. Wer knuddelige Tiere mag muss da unbedingt hin. Man kann die auch in vielen Gebieten aus der Nähe beobachten.
      http://reise-thailand.blogspot.com.es/
    • Gundi wrote:

      Danke für diesen tollen Bericht.

      Vor Jahren habe ich immer davon geträumt, einmal Madagaskar bereisen zu können, verwirklicht wurde es bisher leider nicht. Es gibt eben auch viele andere schöne Ziele, die einfacher zu bereisen sind.

      Du schreibst, dass ihr eine geführte Reise unternommen habt. Habt ihr selbst das Programm nach euren Wünschen zusammengestellt und euch dann einen Fahrer dazu gesucht oder waren die Ziele mehr oder weniger von einem Veranstalter als Programm vorgegeben?

      Viele Grüße
      Gundi

      Madagaskar stand bei uns auch schon länger auf dem Plan. Es hat uns aber immer der doch recht hohe Preis und die nicht Möglichkeit das auf einer selbst organisierten Tour zu machen. Zumindest nicht in der Zeit die wir haben.
      Es war auch bis jetzt unser teuerster Urlaub den wir gemacht haben. Ich bereue aber keine Cent den ich dafür ausgegeben habe.


      Leider geht halt in Madagaskar, natürlich auch durch die Armut im Land, die Umweltzerstörung fleissig weiter. Viele der Einheimischen machen das auch nicht zum Spass sondern weil das die einzige Möglichkeit ist zu überleben. Madagaskar ist schliesslich eines der ärmsten Länder der Welt.
      Das war ein Grund Madagaskar sobald wie möglich zu besuchen. Wer weis was es in 10 Jahren noch zu sehen gibt. Will jetzt auch nicht zu schwarz mahlen aber wenn man da vor einem Lemuren steht und weis der wird wohl demnächst aussterben, weil es kaum mehr 100 Stück davon gibt und die sind über das ganze Land verteilt, ist das schon recht traurig.


      Zum anderen ist es aber auch deshalb wichtig dort hin zu gehen und die Leute dadurch zu unterstützen. Unser einheimischer Guide, wie auch wir, haben immer versucht unser Geld so weit gestreut wie möglich unter die Leute zu bringen. Wir versuchen immer so viel wie möglich im Urlaub selber aus zu geben.


      Unser Guide hat uns die Tour vorgeschlagen. Ich habe da kaum Änderungen gemacht weil es eigentlich so ziemlich alles war, was man in der Zeit anschauen kann und soll/muss. Es gibt natürlich noch viel mehr zu sehen aber das waren sozusagen die must does.


      Unser Veranstalter/Guide war ein Einheimischer, kein grosser internationaler Veranstalter, der natürlich auch flexibel auf Wünsche reagiert. Wenn man will, und es ist machbar, kann man natürlich auch seine eigene Tour machen.
      Er organisiert auch nur den Fahrer incl. Geländewagen, wenn man keinen Guide dazu haben will.
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    • Maxi wrote:

      Danke für Bericht und Fotos.
      Da habt ihr ja sehr viel angeschaut und viele Tiere beobachten können.
      Mir gefallen auch die Baobab Bäume.
      Wie war die Temperatur ? Schön war's ja anscheinend immer.
      Kannst du französisch oder ging die Kommunikation auf Englisch?

      Die Baobabs gibt es viele im Süden und Südwesten wo wir waren, es gibt ja davon riesige Exemplare.
      Die schönsten und die meisten die wir gesehen haben waren in der Region von Morondava, wo ja auch die bekannte Baobab Allee ist. Hier, unter dem eingefügten Link, gibt es so einige Fotos zu den Baobabs.


      Das Wetter war fast durchgehend schön. Wir hatten praktisch keinen Regen. Einen Tag ein kurzes leichtes nieseln. Ein oder zwei Tage war es mal ein bisschen mehr bewölkt. Der Rest war sonnig schön. Kommt natürlich auch auf die Jahreszeit an.
      Im Hochland sind die Temperaturen angenehm unter Tags, so 20-25 Grad, nachts sogar frisch, teilweise unter 10 Grad. Weiter unten, Richtung Meer ist es schon wärmer aber das ging um die Zeit auch noch. Kein Vergleich zu Kuba, Thailand oder sonst wo in Südostasien im Sommer wo wir schon waren.


      Wir sprechen leider kein französisch, was in Madagaskar nicht so unwichtig ist. Englisch sprechen auch nur die, die etwas mit dem Tourismus zu tun haben und da auch nicht alle und immer mal wieder auch nicht besonders gut.
      Wir sprechen ja spanisch und dadurch kommt man mit der Zeit auch etwas ins Französische rein, vor allem was das Lesen betrifft.
      Es ist natürlich dann ein grosser Vorteil wenn man einen Guide hat, der fast immer dabei ist, und dann übersetzen kann.
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    • Samui wrote:

      Was für ein schöner Bericht und tolle Bilder aus diesem Land.
      Der meditierende Lemure direkt im ersten Bericht ist einfach klasse getroffen.
      Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht.
      Die Lemuren sind beim Sonnen teilweise recht tiefenentspannt. Das sieht sehr witzig aus.
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    • So viele interssante Berichte! Da komm ich ja mit dem Lesen nicht mehr nach. :)

      Hallo Wandgcjo! Vielen Dank auch von mir für diesen interessanten Bericht und die wunderschönen Fotos. Ja, die Baobabs und die Lemuren, aber auch die herrlichen Landschaftsaufnahmen und die Bilder aus dem alltäglichen Leben find ich toll. Baobabs schauen in Kenia wieder ganz anders aus. Solche wie deine kenn ich nur von Bildern aus Madagaskar.
      Mich würde noch interessieren wie Du die Menschen empfunden hast. In so einem armen Land wird man sicher oft angesprochen, oder? Konnte man sich auch ohne Guide auf die Strasse trauen?
      LG Quaxi
    • Danke für die ausführliche Antwort. Es ist auf jeden Fall begrüßenswert, wenn man sich bei solch einer Reise bemüht, dass die Einheimischen möglichst viel davon profitieren und das ganze Geld nicht bei einem internationalen Veranstalter o.ä. landet.
      Wir versuchen auch immer, bei unseren Reisen ein wenig darauf zu achten, übernachten z.B. selten in großen Hotels sondern bevorzugen kleine, inhabergeführte Unterkünfte, manchmal mit persönlicher Betreuung. Das hat schon oft zu interessanten Gesprächen geführt und wir erfuhren Sachen über ein Land, die nicht unbedingt in einem Reiseführer zu finden waren.

      Viele Grüße
      Gundi
    • quaxi wrote:

      So viele interssante Berichte! Da komm ich ja mit dem Lesen nicht mehr nach. :)

      Hallo Wandgcjo! Vielen Dank auch von mir für diesen interessanten Bericht und die wunderschönen Fotos. Ja, die Baobabs und die Lemuren, aber auch die herrlichen Landschaftsaufnahmen und die Bilder aus dem alltäglichen Leben find ich toll. Baobabs schauen in Kenia wieder ganz anders aus. Solche wie deine kenn ich nur von Bildern aus Madagaskar.
      Mich würde noch interessieren wie Du die Menschen empfunden hast. In so einem armen Land wird man sicher oft angesprochen, oder? Konnte man sich auch ohne Guide auf die Strasse trauen?
      LG Quaxi

      Das mit dem Kontakt zu den Menschen ist etwas unterschiedlich wo man ist. Im grossen und ganzen kann man sagen, dass es ausserhalb der Hauptstadt, da sollte man nachts nicht rum laufen und teilweise in bestimmten Gebieten auch nicht am Tag, recht sicher ist. Auf dem Land gibt es im Prinzip kaum Probleme zum Thema Sicherheit. Das haben uns immer wieder alle mögliche Guides in den Parks usw. versichert.
      Evtl. etwas weiter im Südwesten, beim sogenannten Fenster von Isalo, wie hier im untern Teil beschrieben, sollte man wohl nachts, bzw. nach Sonnenuntergang, auch etwas vorsichtig sein. Da soll es Banden von Viedieben geben die da evtl. auch schon mal sehr unvorsichtige Touristen ausrauben oder gar entführen. Man sollte es aber sowieso vermeiden nachts mit dem Auto rum zu fahren.
      In den kleinen Orten kann man sich als Tourist ziemlich problemlos bewegen. Da wird man halt als weisser mal etwas eigenartig angeschaut weil da evtl. nicht jeden Tag einer vorbei kommt. In den kleinen Dörfern hat man auch meist immer gleich einige Kinder um sich die zumindest Bonbons haben wollen.
      Ansonsten die üblichen Vorsichtsmassregeln nicht vergessen. Man sollte vielleicht nicht gerade mit mächtig Gold behängt da rum laufen oder die Geldscheine in Massen aus der Hosentasche raus ragen haben. Aber das ist ja praktisch nirgendwo auf der Welt an zu raten.
      In grösseren Ortschaften bzw. Städten oder Orten wo auch sonst schon mal Touristen unterwegs sind wir man überall angesprochen und jeder will einem irgendetwas verkaufen oder einfach nur Geld. Das ist manchmal schon lästig. Man darf auch darauf kaum eingehen sondern muss da wirklich hart bleiben weil man sonst noch mehr Leute um sich hat, die man nicht mehr los wird bzw. wenn man einem was gibt oder was abkauft, kann das auch schon mal im Streit ausarten, unter den Einheimischen.
      Der Vorteil mit einem Guide unterwegs zu sein ist halt, dass der die Sprache spricht und dann übersetzen kann und auch, zumindest unserer, sehr gut mit den Verkäufern und Bettlern umgehen konnte. Immer sehr freundlich, zu jedem, aber im Falle eines Falles auch bestimmt. So steht am Ende keiner schlecht da.
      Als Ausländer, der die Sprache nicht spricht, muss man meist die Leute hartnäckig ignorieren.
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    • Danke Dir! Das mit dem dauernd angesprochen werden das kenn ich auch aus Kenia, macht mir soweit auch nichts aus. Und hartnäckig ignorieren schaff ich dann auch nicht immer. Wir hatten in Kenia auch immer einen netten Fahrer, der die Kinder dann immer geordnet hat, damit alle dran kommen.
      Ich mags nur nicht, wenn es bedrohlich wird.

      LG Quaxi

      The post was edited 1 time, last by quaxi ().

    • Angelika wrote:

      Die Kreuzfahrtschiffe, die meist entweder im Süden oder bei Nosy Be für einen Tag vor Anker gehen, bringen eine unnötige Hektik in den Alltag und zerstören die gegebene Infrastruktur.
      Ich muss mich da jetzt erklären: mir gefällt nicht, dass so viele Kreuzfahrtschiffe nach Madagaskar kommen, sondern das Angelika das auch so sieht, dass das unnötige Hektik in den Alltag dort bringt.

      LG Quaxi
    • Das mit den Kreuzfahrtschiffen würde ich jetzt nicht so dramatisch sehen. Madagaskar ist sehr gross und da die Kreuzfahrer ja eh meistens nur ein paar Stunden Zeit haben kommen die nicht besonders weit um die Häfen rum. Das sind da wohl nur einige bestimmte Stellen (Parks) aber sonst denke ich dass das nicht so schlimm ist. Die Stellen muss man halt dann meiden.
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    • Quaxi, das habe ich genauso verstanden!

      Wandgcjo:
      Ja, Du hast schon recht. Im Norden gibt es Ausweichmöglichkeiten und der Bevölkerung geht es auch deutlich besser als im Süden.

      Aber was mir im Süden unangenehm aufgefallen ist: alles an verfügbaren Guides im Umkreis von bis zu 60km = 1 Tagestrip hin, der Tag vor Ort und ein Tag zurück wird für diese Landtouren verpflichtet.

      Unser geplantes Programm konnte deswegen nicht stattfinden.

      Und nicht nur Guides, auch ganze Familien sind unterwegs zu den Schiffen, um wenigstens eine leere Flasche zu bekommen.

      Das weiß ich nicht nur aus erster Hand, sondern auch von mehreren Freunden, die kreuzfahrtmäßig unterwegs waren.
      Gesundheitsbedingt nicht mehr Individualreisende, aber immer kritisch Hinterfragende.

      Und ich hoffe, Du stellst weitere Fotos ein!
    • Das Problem mit den Kreuzfahrtschiffen ist halt immer, dass sehr viele Leute auf einmal einen Ausflug machen wollen, das ist bei uns, wo ich wohne, schon manchmal schwierig geschweige denn in Madagaskar.
      Wenn da plötzlich 2000 Leute ankommen von denen mindestens 1500 einen Ausflug machen wird das knapp mit den Guides.
      Wenn wir die 1500 in Gruppen von 30 Leuten aufteilen, was mit Sicherheit kein Individualausflug mehr ist, brauchen wir 50 Busse und 50 Guides, die Fremdsprachen können und entsprechend ausgebildet sind. Die kriegt man wohl im Süden von Madagaskar nur schwierig zusammen.
      Das weitere Problem ist dann, wenn keine Kreuzfahrer kommen, und das ist ja wahrscheinlich die meiste Zeit im Jahr, braucht man da wohl kaum 10 Guides und 40 haben dann den Rest des Jahres nichts zu tun.


      Im Moment arbeite ich noch an den Videos die ich noch nicht fertig habe.
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    • Danke für Deine Antwort, aber irgendwie ist das doch ein falscher Kreislauf:

      Wenn es wiederholt keine Guides mehr für bereits gebuchte individuelle Touren gibt, dann spricht sich das herum = diese Reisenden, die auch tatsächlich vor Ort wohnen, essen und Ausflüge machen, bleiben weg.

      Die Kreuzfahrer sind für wenige Stunden dort.

      Und hier sehe ich das wirkliche Problem!