Eine Oktoberwoche im Süden Kretas

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    • Eine Oktoberwoche im Süden Kretas

      Auch dieses Jahr haben wir den 3. Oktober wieder für eine kleine Urlaubswoche genutzt und da wir ja noch nicht wirklich oft in Griechenland waren, ging es für uns erstmals nach Kreta.

      Eigentlich ist diese Insel ja viel zu groß und vielfältig für eine kurze Woche, aber irgendwie muss man ja mal anfangen und so haben wir uns halt einfach ein paar Ziele im Süden angeschaut, da wir dort auch unsere Unterkunft gebucht hatten, das Little Inn (was ich sehr empfehlen kann) in dem kleinen Ort Kokkinos Pyrgos an der Südküste.
      Aber natürlich sind wir nicht bloss rumgehetzt, sondern haben auch Urlaub gemacht, d.h. ein paarmal ins Meer springen, schwimmen und mal kurz beachen muss schon drin sein, ebenso wie ein bisschen relaxen, lesen, dösen und auch einfach mal schlafen.

      Der Ort ist alles andere als ein Touriort, es gibt nur wenige, kleine Unterkünfte und quasi keine Sehenswürdigkeiten.
      Aber Strand fußläufig erreichbar, kleine Restaurants dito - perfekt für uns.

      Am ersten Tag fuhren wir auch gar nicht weit ins benachbarte Matala, was schon etwas bekannter und v.a. touristischer ist. Da die Saison aber so gut wie zu Ende ist, ist es aktuell ganz ok dort.
      Und: Es gibt hier Sehenswürdigkeiten - yeah! 8o

      Bekannteste sind wohl die sog. "Hippie-Höhlen", die in den 1960er Jahren von einigen Hippies bewohnt waren - Cat Stevens und Bob Dylan sollen auch mal darunter gewesen sein.
      Man kann die Höhlen besichtigen und ich fand sie schon toll. Das muss damals schon einzigartig gewesen sein: Die Bucht wahrscheinlich nahezu menschenleer, nur ein paar Fischer zugegen, das weite Meer, die Höhlen in der Felssteilwand, … *good vibes*. :P



      Little Inn:



      Ein gemütlicher Abend am Meer::





      Matala mit Höhlenfelsen:


      Die "Hippie-Höhlen":










      Irgendwie sehe ich rechts immer ein Gesicht im Halbprofil (Auge, Nase, geöffneter Mund) ...





      Red Beach:









      Ich mach jetzt nach und nach den Bericht mit Bildern fertig - lang wird's ja diesmal nicht, aber hier schon mal der Anfang mit mehr Bildern & etwas mehr Bericht:

      Kreta Reisebericht

      Kokkinos Pyrgos & Matala


      (der Link am Ende der 2. Seite führt noch ins Nichts - denn so weit bin ich noch nicht - Fortsetzung folgt)
      VG,
      Silke
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    • Als ich im Vorfeld der Reise zufällig von einem verlassenen „Geisterdorf“ im Süden Kretas erfuhr, war für mich als Fan von Lost Places der Fall klar: Das müssen wir uns ansehen!
      Dank eines dort befindlichen Geocaches hatte ich auch die Koordinaten und so fuhren wir direkt am zweiten Tag dort hin.

      Wow, ich kann nur sagen: Das war schon sehr spannend, interessant und unheimlich, alles zusammen!

      Man geht durch die einsamen Gassen, betritt verlassene Häuser und Dächer in unterschiedlichen Verfallsstadien, sieht zurückgelassene Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände – hier ein altes Transistorradio, dort ein alter Fernseher, ein Foto, Spielzeug, Bücher, Comics, Betten, Geschirr, usw.

      Mehr Infos & noch mehr Bilder gibt es hier:

      Lost Place: Geisterdorf
































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    • Ja, das ist schon mal was ganz anderes als ein einzelner Lost Place, ein ganzes Dorf!

      Verlassene Dörfer und Ruinen gibt es zahlreiche weitere auf Kreta, man muss halt wissen wo.

      Wir haben uns dann aber in dieser Hinsicht lediglich noch einem alten Ruinendorf mitten in den Olivenpflanzungen gewidmet und der bekannten Ruinenanlage Phaestos aus der Bronzezeit.

      Auf Knossos verzichteten wir, das ist uns nachträglich zu sehr verändert bzw. verfälscht worden und dafür ist uns das Geld zu schade.

      Was uns auch immer sehr gefallen hat sind die an die Geisterhäuschen in Thailand erinnernden Miniatur-Kirchen, die man fast überall am Straßenrand antrifft. Wirklich sehr hübsch und jede ist für sich ein Unikat.

      Mehr dazu gibt es hier: --> Von Kalathiana bis Phaestos































      VG,
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    • Nach all den Ruinen sollten es dann mehr Berge und Schluchten sein, natürlich gerne auch mit etwas Meer.
      Also gings gen Westen, zweimal sogar, wobei wir merkten, dass man sich hier bei den Fahrzeiten auch ziemlich verschätzen kann bei den vielen schmalen und kurvenreichen Straßen.
      Wenn man sich dann auch noch beim Namen einer Schlucht vertut, kommt alles völlig anders als geplant - aber egal: So war dann halt der Weg das Ziel, und das ein sehr schönes!
      Besonders der Ort Plakias hat uns gefallen mit seiner schönen Bucht, die steile Kourtaliotiko-Schlucht undvor allem die Route von Plakias aus westwärts - landschaftlich einfach traumhaft!!
      Und schliesslich die Schlucht, in die keiner wollte, die Imbros-Schlucht - ok, na ja, meine Schuld. :shock:

      Hier die letzte Seite des Berichts mit weiteren Bildern: Durch den Südwesten Kretas

      Fazit: Eine tolle, abwechslungsreiche Woche auf Kreta - gerne kommen wir wieder!
      (vielleicht dann besser mit Navi :P )
























      VG,
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    • Hallo Silkenya!
      Danke fürs zeigen der schönen Fotos. Wir haben vor Jahren mal eine Woche in Plakias verbracht, sind dort viel herum gewandert, wirklich schöne Landschaft.
      Zum Baden fand ich es dann aber nicht so schön, weil die Durchzugstrasse direkt hinter dem Strand verläuft. Der Ort selbst war sonst aber recht nett.
      LG Quaxi
    • Danke Silke dass du uns an Eurer Reise teilhaben läßt.
      So eine Woche in die Sonne düsen hat schon was. Wir haben es auch überlegt, aber bei uns geht es heute in 5 Wochen schon nach Thailand.
      Mit einem Mitauto seit ihr ja flexibel gewesen, auch wenn es mit der Navigation Probleme gab. :P
      Nochmals Danke fürs zeigen.

      :thumbup:
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
      www.vivien-und-erhard.de
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      Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist
    • @Kiki: Ja, das Geisterdorf war schon ein Highlight für mich, so was findet man hier ja so nicht.

      @quaxi: Oh schön, ihr wart in Plakias! Ich fand die Strasse hinter dem Strand gar nicht störend - aber vielleicht weil keine Hauptsaison war und wir waren auch nicht in der Ortsmitte am Strand, sondern weiter ausserhalb. Ich kann mir Plakias jedenfalls als schönen Ort als Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen im Süden vorstellen.

      @Erhard: Ja, die Navigation ... Es ist aber auch schon krass mit der Beschilderung, oftmals nur von einer Richtung aus ein Schild, klasse. Und dann wird manchmal nur ein unbekanntes ein Nahziel ausgeschildert, manchml nur ein unbekanntes Fernziel. :roll: Na ja, Team "Humboldt & Co-Boldt" hat's letztendlich irgendwie geschafft. :-O
      VG,
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