Thailand ......evtl. als zweite Heimat?

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    • Ich habe mir die Sendung gerade angeschaut und bin einigermaßen enttäuscht. Die Menschen, die hier gezeigt werden, suchen keine neue Heimat, sondern nur ein Land, in dem sie ihr bisheriges Leben weiterführen können, nur deutlich billiger und bei schönerem Wetter.

      Deutsche Bekannte, deutsches Essen, deutscher Gottesdienst - und dann das Erstaunen, wenn man (frau) feststellt, dass es den Dienstboten (im Film Betreuer genannt) ums Geld geht und keine tiefgreifenden Gefühle der Grund sind, weshalb sich gekümmert wird. Wenn man sich mit dem Land, der Kultur, den Sitten und der Mentalität der hiesigen Menschen auseinandersetzen würde, wäre das Erwachen angenehmer gewesen.

      Versteht mich nicht falsch: Jede/r soll nach seiner Façon selig werden ... und sollte seinen Lebensabend so gestalten, wie er kann/mag. Eigentlich ist es die Art und Weise der Berichterstattung, die ich fragwürdig finde.
      Sonnige Grüße von der Insel

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    • DokBua wrote:

      Eigentlich ist es die Art und Weise der Berichterstattung, die ich fragwürdig finde.
      Ich hab den Bericht noch nicht gesehen, aber grundsätzlich gibt es ja diesen Menschenschlag, der in der Ferne ein Deutschland mit besserem Wetter sucht. Spätestens wenn einem auf einer längeren Reise mal nach vernünftigem Brot oder einem Sauerbraten steht, wird man mit solchen Vögeln konfrontiert. Die Berichterstattung wird also nix erfunden haben sondern wahrscheinlich lediglich ein wenig einseitig und plakativ sein. Das ist aber auch gut, vielleicht wird der eine oder andere Träumer dadurch desillusioniert.

      Ich hab auf meinen Reisen schon viele Europäer kennengelernt, die in Thailand oder Vietnam leben. Mit einigen bin ich bis heute in Kontakt, mit ein paar wenigen sind Freundschaften entstanden, aber bei vielen hab ich mein Bierchen schneller getrunken, um sie wieder los zu werden. :P Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass Auswandern nur funktioniert, wenn man eine echte Aufgabe hat. Erst unlängst im Isaan trafen wir einen Holländer (ca. Mitte 40), der ein kleines Resort mit 4 Zimmern betreibt, einen Deutschen Rentner, der thailändisch spricht und ins Leben seiner Kleinstadt vollintegriert ist und sogar Mitglied im örtlichen Motorrad-Club ist und einen Schweizer (geschätzte Anfang 40), der gerade eine Bio-Landwirtschaft aufbaut. Alle drei haben ordentlich was zu tun. Und alle drei haben eine gesunde, ausgewogene Einstellung zu Thailand. In den deutschen Kneipen in Thailand sind ja die Dauernörgler, bei denen man sich fragt, warum sie eigentlich in Thailand leben, oft in der Überzahl.

      Wenn man allerdings nach SO-Asien zieht und dann so in den Tag hinein lebt, wie wenn man als Tourist 3 oder 4 Wochen im Land ist, dann geht das schief.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
      reiseweg.at - flickr.com/photos/nodurians/sets/

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    • NoDurians wrote:

      In den deutschen Kneipen in Thailand sind ja die Dauernörgler, bei denen man sich fragt, warum sie eigentlich in Thailand leben, oft in der Überzahl.

      Das ist genau der Grund, weshalb wir uns von solchen Kneipen fernhalten. (Ausnahme: einmal pro Woche, wenn wir ins Dorf gehen, um einzukaufen, frühstücken wir im Nang Sabai = Gemütlich Sitzen = Deutsche Bäckerei, um dort dann auch ein frisches Roggenbrot zu kaufen. Nach 4 Jahren Thailand haben wir damit angefangen, denn ohne gutes Brot geht es auf Dauer nun mal nicht ... :) )

      Wir haben als erstes Thai gelernt, nachdem wir uns hier niedergelassen hatten. Wir wohnen inmitten von Thais und besuchen an Feiertagen mit denen gemeinsam den Tempel.

      Wenn ich manche "Auswanderer" sehe, die auch nach über 10 Jahren nur ein paar Brocken der Landessprache sprechen (manche Deutsche können nicht einmal brauchbares Englisch), die kein thailändisches Essen mögen, denen die thailändische Mentalität und /oder die Herangehensweise an praktische Herausforderungen immer wieder Grund zur Aufregung liefern, dann frage ich mich, was solche meist missmutige Zeitgenossen hier eigentlich wollen.
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    • Wir haben uns gestern diese Sendung angesehen. Naja, ist halt "Scripted Reality", d.h. es gibt ein Drehbuch mit dem das Fernsehteam nach Thailand fliegt. Es steht vorher fest, was im fertigen Beitrag vorkommen soll. Vor Ort dreht man das dann mit den handelnden Personen ab und verstrickt die einzelnen Handlungsstränge miteinander. Hat mich an diese Auswanderersendung erinnert, wo drei Jungs aus Deutschland in Thailand eine Strandbar aufgemacht haben. Eine Strandbar! Was für eine Marktlücke!!! :P Am Ende der Dreharbeiten - und das weiß ich aus sicherer Quelle - sind die Protagonisten gemeinsam mit dem Fernsehteam wieder nach Deutschland zurückgeflogen. Das waren Laiendarsteller und die Strandbar nur Kulisse. Alles Lug und Trug.

      Aber - um auf die Rentner-Auswanderer-Sendung zurückzukommen - was ich schön finde: Die Situation, dass einer von uns beiden versucht, den anderen zu manipulieren und dazu zu bringen, seinen Lebensabend auf eine Art und Weise zu verbringen, die ihm nicht taugt, wird's bei uns nicht geben. Ist auch eigentlich traurig, wenn man so lange mit einem Menschen zusammenlebt und dann gibt's solche grundlegenden Differenzen. Und: So gern ich Hua Hin und Umgebung mag, was soll ich dort tagaus und jahrein machen? Ich versteh die Frau, die sich wahrscheinlich denkt, wenn der fade Sack zu Hause am Sofa liegt und Kreuzworträtsel löst, dann hab ich wenigstens meine Kinder und Enkel. Aber was mach ich in Hua Hin?

      Carina und ich sind da auf der selben Wellenlänge: Längere Reisen (solange es geht bzw. solange es uns taugt: "Ja!" Überwintern: "Vielleicht!" Auswandern: "Nein!").
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    • Sehe ich/wir genauso wie Christian - den dunklen, trüben, nassen Wintern für ein paar Monate entfliehen, das machen wir jedes Jahr, seit wir nicht mehr arbeiten und genießen es total! Aber dauerhaft könnte ich nicht in SOA leben. Dazu mag ich den Frühling und den Herbst viel zu sehr.

      Gerade jetzt sind wir nach 3 Monaten SOA wieder daheim und ich freue mich über die Mandelblüte und die Tulpen im Garten, aber auch über die kühleren Temperaturen und gescheites Brot.

      Die Sendung hab ich mir angeschaut - eigentlich hat's nur die Frau, Christa, einigermaßen gepackt. Sie engagiert sich in einem Waisenhaus und scheint auch sonst ein halbwegs ausgefülltes Leben zu leben (auch wenn sie sich mit ihrer Betreuerin doch ziemlich naiv angestellt hat).

      Der alleinstehenden ehemalige Polizist, der schon seit der Frühverrentung mit 55 in Thailand lebt, inzwischen sind es 10 Jahre, aber noch immer kein Wort Thai kann und jetzt versucht, eine junge Thaifrau zu finden, ist das klassische Negativbeispiel. Einziger Grund bei ihm für's Auswandern: In Thailand kann er sich mit seiner Pension von ca. 1700€ deutlich mehr leisten als hier. Aber was ist das für ein Leben - auch wenn er es schön zu reden versucht: Er hängt praktisch die ganze Zeit alleine rum, fährt ein bisschen mit dem Motorrad durch dei Gegend - aber außer ein paar Deutschen scheint er kaum Sozialkontakte zu haben.

      Nö, so stelle ich mir mein Leben oder meinen Lebensabend bestimmt nicht vor!
      2018/12 Hongkong&Bangkok, 2019/01 Laos &Isaan, 2019/02 Myanmar, 2019/06 Schottland, 2020/01-03 SOA/Australien
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    • NoDurians wrote:

      ADie Situation, dass einer von uns beiden versucht, den anderen zu manipulieren und dazu zu bringen, seinen Lebensabend auf eine Art und Weise zu verbringen, die ihm nicht taugt, wird's bei uns nicht geben. Ist auch eigentlich traurig, wenn man so lange mit einem Menschen zusammenlebt und dann gibt's solche grundlegenden Differenzen. Und: So gern ich Hua Hin und Umgebung mag, was soll ich dort tagaus und jahrein machen? Ich versteh die Frau, die sich wahrscheinlich denkt, wenn der fade Sack zu Hause am Sofa liegt und Kreuzworträtsel löst, dann hab ich wenigstens meine Kinder und Enkel. Aber was mach ich in Hua Hin?

      Carina und ich sind da auf der selben Wellenlänge: Längere Reisen (solange es geht bzw. solange es uns taugt: "Ja!" Überwintern: "Vielleicht!" Auswandern: "Nein!").
      So denken wir auch.

      Nie wird darüber berichtet, ob sie die volle Rente im Ausland bekommen und woher?

      Denn gerade an seine Rente sollte man denken. Wir waren letzt bei einem Freund, der bei der DRV arbeitet. Er klärte uns mal auf, wie das mit Rente und Ausland läuft. Rente wird nur in die Länder gezahlt, mit denen die DRV einen Vertrag hat. Also in Europa fast überall. Klar kann man seine zukünftige Rente auch überall auf der Welt auszahlen lassen, aber es ist nicht garantiert, ob sie auch komplett auf dem ausländischen Konto landet. Da geht meist noch Bakschisch ab ;)
      Ein Girokonto in Deutschland mit Wohnsitz im Ausland lehnen unsere allgemeinen Hausbanken ab, da müsste man auf Direktbanken zurückgreifen.

      Meine Idee (ist noch nicht ausgereift): man meldet sich bei den Kindern als Wohnsitz an und erteilt ihnen die Kontovollmacht als Ansprechpartner.

      Also ich denke, so einfach ist das nicht.
      Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
      - Alexander von Humboldt -

    • marbles1 wrote:

      Klar kann man seine zukünftige Rente auch überall auf der Welt auszahlen lassen, aber es ist nicht garantiert, ob sie auch komplett auf dem ausländischen Konto landet. Da geht meist noch Bakschisch ab
      Ach, die wissen schon, wie man das Geld nach Thailand bekommt. Zur Not kann man ja im evangelischen Gemeindehaus in Pattaya fragen. :D

      Spesen und Gebühren sind derzeit für europäische Rentner weniger das Problem als die allgemeine Teuerung und vor allem die Entwicklung des Baht-Kurses. Da gibt's mittlerweile ganz, ganz viele für die es eng wird. Vor 10 Jahren gab's 47 Baht für einen Euro, vor 5 Jahren noch 45 und derzeit sind es 35. Hab unlängst erst die Aussage gelesen: "Bis 30 geht sich's irgendwie aus, dann muss ich zurück nach Deutschland"
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    • Auswandern, das stand bei mir in den frühen 70er Jahren auf dem Plan, habe mich damals aber anders entschieden. Ich reise sehr gerne, aber auswandern kommt für mich /uns schon lange nicht mehr in Frage. Da kann es im Ausland noch so schön sein, aber meine Wurzeln sind einfach hier in Deutschland.

      Da ich in meinem Leben bestimmt mehr als 20 x umziehen "musste", weiß ich, wie schwer es ist, selbst im Heimatland in einer neuen Gegend Fuß zu fassen, immer wieder alles neu aufbauen, da ist es im Ausland mit einer anderen Kultur/Sprache ja noch schwieriger. (Das wäre ein Thema für den Heimatbereich, denn ich leben nicht in meiner Heimat ;) )

      Mein Vater ist (aus humanitären Gründen) nach Rumänien gezogen, als erstes hat er die Sprache dort gelernt, aber auch dort gibt es natürlich viele Deutsche/Österreicher, die auch ein geselliges Miteinander pflegen.

      Ich denke mir, dass viele oft eine falsche Vorstellung haben, vom süßen Leben mit Nichtstun und sich Durchschlagen im wunderschönen warmen und günstigen Ausland. Ich kenne mich bekanntlich in Thailand nicht aus, denke mir aber, dass es im Alter, wenn die kleinen oder großen Wehwehchen kommen auch nicht mehr das Paradies ist, mag mich aber auch täuschen.

      Viele Grüße
      Petra
    • marbles1 wrote:

      Nie wird darüber berichtet, ob sie die volle Rente im Ausland bekommen und woher?

      Denn gerade an seine Rente sollte man denken. Wir waren letzt bei einem Freund, der bei der DRV arbeitet. Er klärte uns mal auf, wie das mit Rente und Ausland läuft. Rente wird nur in die Länder gezahlt, mit denen die DRV einen Vertrag hat. Also in Europa fast überall. Klar kann man seine zukünftige Rente auch überall auf der Welt auszahlen lassen, aber es ist nicht garantiert, ob sie auch komplett auf dem ausländischen Konto landet. Da geht meist noch Bakschisch ab ;)

      Hm. Würde mich interessieren, in welchem Bereich der DRV Euer Freund tätig ist. Das ist ein sehr weites Feld.

      Da muß ich doch mal den "Klugscheißmodus" einschalten.

      Grundsätzlich werden deutsche Altersrenten in alle Länder dieser Erde in zustehender, sprich voller, Bruttohöhe, ausgezahlt.
      "Bakschisch" kann allenfalls in Form der Gebühren anfallen, welche die FremdBANK im jeweiligen Land für Währungsumrechnung und ggf. Barauszahlungen erhebt.
      Es gibt keine hier Länder mit oder ohne Vertrag!!!!

      Deutsche Renten aus gesundheitlichen Gründen sind - unter Umständen - auch abhängig von der (deutschen) Arbeitsmarktlage (Könnte noch paar Stunden arbeiten, aber der Arb.-Markt gibt keine geeignete Teilzeitstelle her).
      Diese Renten werden innerhalb der EU sowie Schweiz ebenfalls in voller Höhe gezahlt.
      Beschließt nun hingegen ein Empfänger einer solchen, arbeitsmarktabhängigen, vollen Rente in ein Land außerhalb der EU/Schweiz auszuwandern, dann, und nur dann, wird der "arbeitsmarktbedingte" Teil nicht gezahlt; sprich, er bekommt nur noch den Teil, der der gesundheitlichen Einschränkung entspricht.

      Länder "mit Vertrag" und "ohne" gibt es nur im Zusammenhang der Rentenberechnung, wenn der Rentenempfänger in seinem Leben in unterschiedlichen Ländern gearbeitet hat - da ist es entscheidend, ob man diese Arbeitsjahre "zusammenrechnen" kann (EU bzw. Vertragsstaaten) oder eben nicht.

      Klugscheißmodus aus.

      Schöne Grüße von der Deutschen Rentenversicherung (Auskunft & Beratung)
      Gusti

      redfloyd............................................. Gusti

      Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
      Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.
    • Noch eine Anmerkung von mir: Riesterrente wird nicht überall ausgezahlt (die ist sowieso ein heikles Thema), das gleiche gilt für Betriebsrente, da muss man auch eine deutsche Meldeadresse haben, wenn man die beziehen will.

      Und um noch einmal auf den ZDF-Beitrag zurückzukommen: Mit 1700 Euro Rente bekommt der ehemalige Polizist sein Visum für Thailand gar nicht mehr verlängert. Da der Baht so stark ist (in den letzten 5 Jahren hat der Euro im Vergleich einen Wertverlust von 20% erfahren!), muss die monatliche Rente ca. 1860 Euro betragen. Wenn er seine thailändische Freundin heiratet, reicht übrigens die Hälfte ...
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    • Und wenn ich dann das hier lese - dann bin ich doch ganz froh, dass ich inzwischen wieder zu Hause bin ...

      Zwar gibt's inzwischen auch bei uns immer mehr schwere Überflutungen - aber zumindest kommen dann hinterher nicht Dengue- und Malariamücken, die die idealen Brutvoraussetzungen vorfinden.
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    • DokBua wrote:

      Noch eine Anmerkung von mir: Riesterrente wird nicht überall ausgezahlt (die ist sowieso ein heikles Thema), das gleiche gilt für Betriebsrente, da muss man auch eine deutsche Meldeadresse haben, wenn man die beziehen will.

      Und um noch einmal auf den ZDF-Beitrag zurückzukommen: Mit 1700 Euro Rente bekommt der ehemalige Polizist sein Visum für Thailand gar nicht mehr verlängert. Da der Baht so stark ist (in den letzten 5 Jahren hat der Euro im Vergleich einen Wertverlust von 20% erfahren!), muss die monatliche Rente ca. 1860 Euro betragen. Wenn er seine thailändische Freundin heiratet, reicht übrigens die Hälfte ...
      Wenn ich das richtig lese, werden Betriebsrenten schon überall hin überwiesen. Dein Wohnsitz ist nur in sofern entscheidend, wo du die Rente versteuern mußt und die Sozialabgaben zu entrichten sind.
      bav-im-ausland-was-arbeitgeber-wissen-muessen_78_362350.html
      http://winni2.jimdo.com/japan-2014/
      http://reisespiegel.jimdo.com/
    • Der starke Baht zerbricht die Träume vieler Expats
      von einem einfachen Ruhestand in Thailand

      Ich will eh nicht auswandern, aber ich könnte mir Thailand gar nicht leisten! :o Man muss entweder 800.000 Baht (24.000 Euro) Guthaben oder ein monatliches Einkommen von 65.000 Baht (fast 2.000 Euro) vorweisen können. Interessant finde ich außerdem, dass bereits tausende Langnasen in billigere Länder wie Vietnam, Kambodscha und auf die Philippinen weitergezogen sind. Wir sprechen hauptsächlich von Leuten, die nach Thailand gegangen sind, weil ihnen das Leben in den USA oder Europa zu teuer war. Zurück können sie auch nicht oder nur schlecht. Im Alter so entwurzelt zu sein, nirgends hinzugehören, finde ich traurig.
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    • Ein monatliches Einkommen von 65.000 Baht (fast 2.000 Euro), da liegt die Messlatte schon sehr hoch.
      Noch dazu wenn man bedenkt, dass die monatliche Durchschnittsrente in Deutschland bei 1100 Euro liegt.
      Ich finde es schade, dass deswegen jetzt viele Thailand verlassen müssen.
      Auch das ist das Land des Lächelns...

      :thumbdown:
    • Mein Mitleid hält sich da ziemlich in Grenzen!

      Es sind ganz überwiegend alleinstehende Männer, die den Lebensabend in Thailand verbringen - gerne auch schon als Frührenter und ebenfalls sehr gerne mit "Unterstützung" einer Thailänderin, mit der oft nicht besonders nett umgegangen wird!

      Die meisten Frauen - die in der Regel erheblich weniger Rente erhalten als die Männer - bleiben in der Heimat, weil sie sich so eine Auswanderung gar nicht leisten können und konnten. Denen sollte eher unser Mitgefühl gelten! Ich arbeite ehrenamtlich in einer Kleiderkammer und meine Tochter bei der Tafel - da sieht man weitaus mehr Elend, als bei den "armen" Rentnern in Thailand.

      Wenn ich lese "Einige der verbleibenden Expats müssen möglicherweise ihre Ausgaben kürzen", dann heißt das noch lange nicht, dass sie verhungern - denn nach wie vor sind die Lebenshaltungskosten in Thailand sicher niedriger als in Europa.
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    • Die Sache mit den alten Männern und ihren jungen thailändischen Frauen ist mir jetzt ein wenig zu eindimensional. Wenn ich mich z.B. in Hua Hin umsehe, fallen mir viele ältere (deutsche, schweizer, britische) Ehepaare auf, die mit dem typischen Klischee nix zu tun haben.

      Wenn durch den steigenden Bath die monatliche Rente unter 65.000 Bath fällt, wird das Visum nicht verlängert. Dann muss man raus aus Thailand OBWOHL - wie Du richtig schreibst - das Leben in Europa noch teurer ist.

      Der Lebensabendentwurf (was für ein Wort!) ist dann dahin. Mitleid hab ich auch nicht unbedingt, da gibt es schlimmeres. Trotzdem keine einfache Situation für die Betroffenen.
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    • Und der Thai-Bath steigt und steigt....
      Heute hat er die magische Grenze von 100 Thai-Baht gleich 3 Euronen überschritten.

      :cry: