Kalimera aus Athen, Astypalia, Amorgos und Naxos 2019

  • Nach einem sehr angenehmen Flug mit LH nach Athen machten wir einen lohnenswerten stop over dort. Unser Hotel war mitten in der Plaka im Monastirakiviertel und vom Zimmer und der Frühstücksterrasse aus hatten wir einen schönen Blick auf die Akropolis.





    Der heutige Flug mit einem kleinen Inselhopper von Sky Express war trotz starkem Wind sicher und problemlos. Es war auch nur 1 Stunde Flugzeit von Athen.
    Hier mal die ersten Eindrücke, hauptsächlich erst mal von der Chora mit der Festung die wir von unserem schönen, modernen Studio (Anatoli Luxury Studios & Suites) bestens sehen können. Es ist einfach ein Traumblick, genau dieser Blick war mit der Grund die wenig bis gar nicht bekannte Insel diesmal zu besuchen.





  • Freitag Astypalaia, 28 Grad, wolkenlos, leichter bis mittlerer Wind


    Nach einem sehr guten Frühstück kauften wir uns erst mal die Fährtickets für Montag, und Freitag für unsere Weiterreise nach Amorgos und Naxos. Den gestrigen Abend verbrachten wir eher ruhig, denn hier ist echt so gut wie nichts los. Am Fuße der Chora gibt es nur einige Tavernen mit erstaunlicherweise sehr beschränkter Speisenauswahl, wir wurden aber trotzdem satt und gut war es auch. Die Atmosphäre hier abends ist, wie auch die ganze Insel, nicht sehr touristisch, aber auch nicht mehr ganz authentisch. So ein Zwischending eben, zumindest jetzt Ende Juni/Anfang Juli.
    Heute war dann Stranderkundung mit unserem Scooter angesagt. Leider hat die Insel nicht wirklich schöne Strände, grau, klein, felsig, grober Kies und Steine. Die Hauptstrände auch eher überschaulich mit üblicher touristischer Infrastruktur, aber alles eher klein. Es gibt auch abgelegene Buchten die man allerdings nur schwer über steile Abstiege über die Felsen erreichen kann.


    Hier ein paar Bilder von unterwegs.







    Fischernetze

  • Ich bin zwar gerade auf Maui, aber trotzdem kriege ich Sehnsucht, wenn ich diese Bilder sehe! Es ist viel zu lange her, dass wir in Griechenland waren ...

  • Samstag Astypalaia, 29 Grad, wolkenlos, starker Nordwind


    Heute am Spätvormittag ging es die vielen Treppen zum Castle (Kastell) hoch, auf das wir ja einen direkten Blick von unserem Studio aus haben. Es war eine schweißtreibende Angelegenheit. Der Weg durch die stufenreichen Gassen war leider nicht so toll wie erhofft. Wenig Blumenpracht, eigentlich nur im unteren Bereich, viele verfallene und renovierungsbedürftige Häuser, so gut wie keine touristische Infrastruktur, man findet weder kleine Läden noch Galerien etc., wie man sie ja oft von wo anders her kennt.
    Auch das Castle selbst ziemlich verfallen, es stehen fast nur noch die Außenmauern, zwar wird auch hier irgendwie renoviert, aber diese Arbeiten scheinen auch schon lange her zu sein. Lediglich die Kirchen oben machen einen besseren Eindruck, zumindest sind sie neu gestrichen. Von hier oben hat man natürlich auch einen tollen Ausblick auf den kleinen alten Hafen und die umliegenden Inselchen. Alles in allem war eher der Weg das Ziel, aber wenn man es nicht gesehen hat, denkt man immer, dass man etwas verpasst hat, denn rein optisch aus der Ferne betrachtet macht das Castle schon was her.











  • Sonntag Astypalaia, 29 Grad, wolkenlos, sehr starker Nordwind


    Heute haben wir einen faulen Strandtag eingelegt, wobei Tag zu übertrieben ist, denn mehr als gut 2-3 Stunden verbringen wir so gut wie nie am Strand. Die Strände hier sind nicht so berühmt, es gibt eigentlich nur 3 brauchbare und gut erreichbare kleine Strände, wovon 2 Stadtstrände sind. Der 3. Strand ist weiter ausserhalb an der schmalsten Stelle der Insel und war somit heute unser Favorit. Das Wasser ist toll, er ist windgeschützt und doch weht eine kleine Brise drüber und es gibt eine versteckte Taverne unter den Tamariskenbäumen.Die Liegen mit Sonnenschirm sind auch bezahlbar und für 7,50 Euro o.k. Für Sonntag war erstaunlich wenig los, kaum Einheimische, mehrheitlich Italiener, aber die findet man immer überall.


    Morgen Abend geht es weiter mit der Bluestar nach Amorgos.




  • Also echt - jedes einzelne Bild ist ein Knaller! Die Farbe, das Licht, die offenbar unglaublich klare (trockene???) Luft!


    War noch nie in Griechenland - aber euer Bericht +Bilder macht wirklich Lust drauf!!!

  • Sehr schöne Bilder ! ...der Himmel ist ja unglaublich blau!!!
    Wir waren vor 25 Jahren mal auf Kreta, sonst kennen wir nichts von Griechenland. Wäre vielleicht auch mal eine Idee, wenn's nicht so lang und weit sein soll.

  • Hallo Vivien u. Erhard!
    Danke fürs zeigen der wirklich schönen Bilder, das ist schon uriges Griechenland, echt schön. Bin gestern erst vom Peloponnes heim gekommen, bin noch nicht ganz daheim, da machen diese Bilder doppelt Spaß!
    Weiterhin eine schöne Reise!
    LG Quaxi

  • Montag, Reisetag von Astypalaia nach Amorgos, 28 Grad moderater Nordwind


    Unsere Fähre nach Amorgos ging um 18 Uhr und so konnten wir den Tag noch gut nutzen.
    Nach einem wieder sehr liebevollem und abwechslungsreichen Frühstück checkten wir Mittags aus, storten unser Gepäck und fuhren nochmal an den Strand. Gegen 16 Uhr dann zurück, Helme verpackt und um 17 Uhr fuhr uns Adonis (so heisst er wirklich und Name ist Programm) zum Hafen. Es waren nicht all zu viele Passagiere da und die Blue Star „Naxos“ kam pünktlich. Was uns sehr erstaunte, dass Menschenmassen und Autos aus der Fähre rauskamen. Nie und nimmer hätten wir das gedacht. Die Überfahrt easy, Poseidon war uns nach den Starkwindtagen gnädig, allerdings ist die Fähre auch ein Riesenpott. Die Fahrt an den schroffen steilen Felsen im Norden mit dem tiefblauen Meer war schon sehr extra und beeindruckend.
    Ankunft Amorgos gegen 19.30 Uhr bei bestem Abendlicht, schon mal Liebe auf den ersten Blick. Abholer stand bereit bereit und das Studio (muses-amorgos) wieder nur stylisch, aber halt auch wie immer bei diesen tollen Unterkünften, nicht immer alles praktisch. Aber wir sind super zufrieden.



  • Ach, jedes Jahr auf's Neue bewundere ich Eure Bilder, die mir immer ein Traum-Griechenland zeigen....und jedes Jahr denke ich, daß ich dem Land doch nochmal ne Chance geben muß.
    Bestimmt.
    Irgendwann.


    Viel Spaß Euch beiden weiterhin, schön, daß Ihr uns auf dem Laufenden haltet.


    herzliche Grüße
    Gusti

    redfloyd.........................................................................................Gusti
    redfloyd.gifGusti.gif


    Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
    Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.

  • und jedes Jahr denke ich, daß ich dem Land doch nochmal ne Chance geben muß.

    UNBEDINGT!!!! :)
    Wir haben schon viele griechische Inseln und das Festland besucht, ganz unterschiedliche Destinationen. Es war immer wieder anders und immer wieder auf seine Art schön.
    Griechenland ist vielleicht ein bisschen, wie soll ich sagen, "speziell"? Es ist nicht alles so perfekt, aber gerade das macht es für mich so sympathisch. Ich mag die entspannte Mentalität, das gute Essen, die Landschaft, und die oft vorherrschende Farbe blau: das Meer, der Himmel. Dieses Jahr am Peloponnes wohnten wir in einem kleinen Hotel auf einem Hügel und die Aussicht rundherum - das Meer, der Himmel - alles blau! Herrlich! :love: Zur Zeit sind die Orangen reif, ich hab jeden Tag frisch gepressten Saft getrunken - und der schmeckt! Und was ich auch noch nie so intensiv gerochen habe: beim Spazieren gehen, wenn man bei einem Feigenbaum vorbei geht, dieser unglaubliche Duft! Dabei sind die erst im September reif!
    Griechenland hab ich ganz fest ins Herz geschlossen, ich hör die Sprache schon so gern. Und dieses Jahr waren die Oliven besonders gut, wir waren ja in Kalamata. Wir sind vom Flughafen zum Hotel ca. 40 Min gefahren und da gings fast durchgehend durch Olivenhaine. :)
    LG Quaxi

  • Dienstag Aigiali, 28 Grad, leichter Wind


    Wir wohnen am Rande von Aigiali, keine 5 Min. vom Zentrum des kleinen, schnuckeligen Ortes entfernt. Hier legte auch gestern unsere Fähre an. Es gibt einen relativ langen Stadtstrand mit Uferpromenade und vielen kleinen Lokalen. Am Hafen keine großen Jachten sondern kleine farbenfrohe Boote. Am Hauptplatz dann findet man wie meistens die übliche Infrastruktur aus Geschäften, Läden etc. Je weiter man dann die steilen Stufen raufgeht umso schöner ist es in den kleinen Gassen. auch hier viele Tavernen, Restaurants, Cafes.











  • Mittwoch, Wetter unverändert schön


    Heute fuhren wir zur wichtigsten Sehenswürdigkeit von Amorgos zum Felsenkloster Panagia Chozoviotiss, das 300 m über dem Meer am Fels klebt. In gut einer Stunde fuhren wir durch tolle Berglandschaft mit teilweise noch blühendem Ginster zum Kloster, begleitet wurden wir von unzähligen Ziegen die entlang der Straße hier völlig frei an den Hängen herumhüpfen, oder einfach am Straßenrand fressen oder schlafen. Man muss schon höllisch aufpassen, damit diese nicht plötzlich losrennen. Auf der Strecke gab es immer wieder Traumausblicke auf das tiefblaue Meer, mit den kleinen Felseninseln, unglaublich diese Farbe.
    Die Ausschilderung zum Kloster ist nicht besonders gut und wir hatten doch einige Mühe die richtige Abfahrt zu finden. Endlich am Parkplatz am Fuße des Felsenklosters angekommen, hieß es „Closed“. Hatten uns blöderweise die Öffnungszeiten nicht angesehen. Es war kurz nach 13 Uhr und von 13 bis 17 Uhr ist zu. So wurde uns quasi der schweisstreibende Aufstieg über 300 Stufen erspart. Aber schon alleine der Anblick ist mehr als imposant und auch die Fahrt hierher war es wert.