Ausgabenkontrolle während der Reise

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    • Ausgabenkontrolle während der Reise

      Führt ihr auf Reisen ein Kassabuch? Habt ihr einen fixen Betrag, den ihr pro Tag nicht überschreitet? Wie habt ihr Kontrolle über eure Ausgaben? Wie genau könnt ihr nach der Reise sagen, was ihr ausgegeben habt?


      Ich bin da eher schlampig. Ich weiß natürlich ungefähr, was mich in einem Land erwartet und ich schau so ein oder zwei Monate nach einer Reise auf meinen Kontostand. Wenn mich dabei nicht der Schlag trifft, war der Urlaub preislich im Rahmen.

      Ich hab früher hin und wieder nach einer Reise ein Kassenbuch gefunden. Das hat meist irgendwann am zweiten Tag geendet. Danach war ich zu faul alles aufzuschreiben und hab es irgendwann während der Reise komplett vergessen.
      Das Einzige, was wir machen: Wir schreiben größere Ausgaben (Hotels, Tagesausflüge, Eintritte...) auf. Da geht's aber nicht um Kostenkontrolle, sondern darum, dass einmal Carina und einmal ich bezahlen. Am Ende soll es dann ausgewogen sein.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
      reiseweg.at - flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Nö, nie!

      Ich achte bei Planung und Buchung einzelner Posten darauf, dass ich das Preis-Leistungs-Verhältnis beachte und habe auch schon mal Aktivitäten nicht gemacht, weil es mir das Geld nicht wert war.

      Ich gönne mir auch durchaus etwas, entscheide das aber nach Gefühl. Ein oder zwei sehr gute und teure Hotels dürfen auf einer Reise schon mal dabei sein. Aber an anderen Orten kann und will ich mich auch zusammennehmen und nicht so sehr auf den Putz hauen.

      An Orten, wo ich in Shopping-Räusche verfalle, verliere ich schon mal den Überblick und bekomme ein schlechtes Gewissen, das passiert inzwischen aber immer seltener.

      Wenn mich jemand fragt, was eine Reise insgesamt gekostet hat, kann ich meistens nur hilflos mit den Schultern zucken...
    • Inspired wrote:

      Wenn mich jemand fragt, was eine Reise insgesamt gekostet hat, kann ich meistens nur hilflos mit den Schultern zucken...
      Es gibt sogar Menschen, die mir das nach einer Reise als nahezu einzige Frage stellen. Das finde ich sehr traurig.
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    • Inspired wrote:

      Wenn mich jemand fragt, was eine Reise insgesamt gekostet hat, kann ich meistens nur hilflos mit den Schultern zucken...
      Das zumindest ist ja noch ziemlich einfach. Wenn ich es wirklich wissen wollte, könnte ich einfach meine Kreditkartenumsätze addieren. Das tue ich aber i.a. nicht.

      Ein Kassenbuch führe ich nur, wenn ich mit jemandem zusammen reise, wir aber getrennte Kassen haben (z.B. mit Schwager und Schwägerin oder die letzten 5 Tage mit einem Freund). Das ist eine vorbereitete xls-Tabelle (ggf. inkl. Währungsumrechnung) auf meinem Handy, in der aber nicht alle Ausgaben landen, sondern nur die, die wir uns am Ende teilen wollen.

      Eine Obergrenze pro Tag/Woche/Reise habe ich mir vielleicht vor 30-40 Jahren noch gesetzt, jetzt schon lange nicht mehr. Flüge, Hotels, Mietwagen usw. buche ich eher sparsam, bei sonstigen Ausgaben überlege ich mir natürlich, ob sie mir das Geld wert sind (wie im normalen Leben auch), und das hängt dann wieder sehr von der Situation ab. In Norwegen war mir das Bier für 12€ auch mal das Geld wert, weil es grad nett war, anderswo würde ich das nie ausgeben.


      Gruß, Matthias
      Meine Flugstrecken (jede nur 1x eingegeben)
    • Trotzdem fies, wie schnell sich in manchen Ländern die Kosten läppern, oder?

      Ich muss nun noch 2 Übernachtungen in Muscat buchen. Tut echt weh, besonders vor dem Hintergrund, dass ich die letzten Tage meine Unterkünfte in Nepal gebucht habe und dabei immer unter 50 Euro, teilweise sogar deutlich unter 20 Euro pro Nacht geblieben bin :(
    • Auf unseren längeren Motorradtouren mit unserem Freund aus Ulm, haben wir es so geregelt, dass wir eine gemeinsame Kasse hatten und jeder ein Drittel eingezahlt hat. Wenn das Geld alle war, gab es Nachschub.

      Ansonsten überfliege ich die Hotelkosten, damit wir ungefähr eine Vorstellung haben, was wir unterwegs bezahlen müssen und wir rechnen kurz hoch, wieviel Bargeld wir mitnehmen und was wir über Kreditkarte bezahlen wollen. Fahren wir ins Nicht-EU-Land füllen wir unser Kreditkartenkonto mit Geld auf, damit wir keine Gebühren bezahlen müssen.

      Essen und Trinken hält sich bei uns eh im Rahmen, interessant sind dann manchmal die nicht erwarteten Nebenkosten. :)

      Es kommt natürlich immer auf die Dauer einer Reise an. Bei einer Woche sieht unsere Planung anders aus, als wenn wir 3 Monate unterwegs sind.

      Bei Flügen werde ich auch oft gefragt, was wir bezahlt haben, meine Antwort ist IMMER: ich weiß es nicht, die hat mein Mann gekauft.

      Viele Grüße
      Petra
    • Inspired wrote:

      Trotzdem fies, wie schnell sich in manchen Ländern die Kosten läppern, oder?
      Wir fliegen Freitag nach Island. Ja es läppert sich, sogar wenn man günstig bucht. Keine Unterkunft unter 100€ (mit Gemeinschaftsbad), nach oben bis knapp 200€, weil es nichts günstigeres gab. Aber ach, wenn das wirklich ein großes Problem wäre, hätten wir uns nicht ausgerechnet Island ausgesucht.


      Gruß, Matthias
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    • Mikado wrote:

      Auf unseren längeren Motorradtouren mit unserem Freund aus Ulm, haben wir es so geregelt, dass wir eine gemeinsame Kasse hatten und jeder ein Drittel eingezahlt hat. Wenn das Geld alle war, gab es Nachschub.
      Das ist auch klug!

      Wenn ich mit meinem Freund oder mal mit meiner Mom unterwegs bin, rechnen wir nicht auf den Cent auf. Mal bezahlt der eine, mal der andere. Aber je lockerer eine Beziehung ist, desto wichtiger finde ich es, dass es objektiv und fair ist.

      So ganz kann man es aber nie berechnen ohne Pfennigfuchserei zu betreiben: Der eine nimmt ein teureres Essen, der andere nimmt noch ein Getränk, aber irgendwie sollte es sich doch ungefähr die Waage halten
    • Ich komme mal auf das Thema zurück: Ausgabenkontrolle während der Reise. ;)

      Natürlich schaue ich unterwegs meine Umsätze auf der Kreditkarte an, zu oft ist es schon passiert, dass Beträge doppelt abgezogen wurden, oder gar in Nicaragua sollte ich was gekauft haben, obwohl ich mich in Panama befand. Mein Mann ist Herrscher über das Bargeld und wenn er sagt, es geht zur Neige, dann wissen wir natürlich, was wir ausgegeben haben und müssen für Nachschub sorgen. Ich sammel aber keine Belege, lediglich diejenigen, die ich bei der Bezahlung mit der Kreditkarte bekommen habe.

      Jede Reise muss sich aber dem Portomonnai anpassen, wenn ich eine Summe X zur Verfügung habe, dann kann ich schlecht 3 x X ausgeben. Insofern wird sich jeder zumindest ein paar Gedanken machen, was man unterwegs ausgeben kann. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. ;)

      Viele Grüße
      Petra
    • Inspired wrote:

      So ganz kann man es aber nie berechnen ohne Pfennigfuchserei zu betreiben: Der eine nimmt ein teureres Essen, der andere nimmt noch ein Getränk, aber irgendwie sollte es sich doch ungefähr die Waage halten
      Richtig, die Männer trinken immer mehr als ich und mein Essen unterwegs ist meist günstiger ;) Aber wir kennen uns schon seit über 40 Jahren, da weiß man, was man an einer Freundschaft hat. :)
    • Früher haben wir immer nur ein bestimmtes Budget gehabt, welches ausgegeben werden konnte.
      Selten das wir das überschritten haben, da wir dann keine 2 Reisen im Jahr machen konnten.
      Da haben wir alles genau nachgehalten.
      In den letzten Jahren sieht es, den Job´s sei Dank, ein wenig anders aus und da schauen wir
      im Urlaub auch nicht mehr so genau auf die Ausgaben.

      Wir brauchen aber beim Mietwagen nicht den SUV / Geländewagen, uns reicht ein einfacher,
      die Einkäufe müssen reinpassen und von A nach B soll er uns bringen.
      Wenn wir Essen gehen, wollen wir das genießen da wird das Gericht genommen worauf wir Hunger
      haben, das ist ja auch nicht jeden Tag Hummer. Und passt noch ein Nachtisch, nehmen wir den auch.
      Ansonsten sind wir nicht so die Shopping-Fraktion im Urlaub, das war einmal jetzt hat man alles und
      noch mehr (was man nicht braucht) da müsste dann schon was ganz ausgefallenes daherkommen.

      Es ist schon passiert das wir in eine wirklich unverhofft, netten Runde im Urlaubs-Lieblingsrestaurant
      gelandet sind.
      Draußen hat es während des Essens angefangen zu regnen und da wir nur mit Moped unterwegs
      waren, ist man halt noch etwas länger geblieben.
      Dann hat eine Fußball oder Formel 1 Übertragung im TV angefangen und Schwuppdiwupp saßen
      alle Männer an einem Tisch vor der Flimmerkiste.
      Dann wurde einer Ausgegeben weil man festgestellt hat das die eine Familie in D nur ein paar
      Dörfer weiter als wir wohnt und dann kam eins zum anderen.
      Wenn ich da dann auf das tägliche Budget schauen müsste, wäre es wirklich sehr Schade.
      Und auch wir haben schon ein Restaurant wieder verlassen ohne etwas zu bestellen, da uns die
      Preise definitiv zu hoch waren.

      Gekauft/Gegessen/Eintritt bezahlt wird nur dann, wenn es für die jeweilige "Sache" ein
      für uns angemessener Preis ist.
      Dementsprechend halten wir es auch nur grob nach, eine genaue Auflistung machen wir nicht.

      Wir haben ja schließlich Urlaub !

      Und bevor uns jemand fragt wieviel wir im Urlaub ausgegeben oder was der Urlaub gekostet hat,
      soll er uns erst einmal Fragen wieviel wir dafür auch vorher gearbeitet haben ...
      Liebe Grüsse Bigi :)

      Nichts ist in der Fremde exotischer als der Fremde selbst. (Ernst Bloch 1885-1977)
    • Als ich vor ein paar Jahren für 3 Monate unterwegs war, hatte ich vorher grob mit 1.500 Euro pro Monat kalkuliert. Das waren also 50 Euro als "Richtschnur" pro Tag für Unterkunft, Essen, Trinken, Beförderung...

      Das war für mich wichtig, weil ich die Gefahr sah, irgendwann dem Luxusleben anheimzufallen. :D Ich bin ja schönen Hotels und guter Verpflegung durchaus zugetan. Im Jahr davor war ich spontan am Ende meiner Reise durch Java ein paar Tage in Singapore. Flugumbuchung, Hotel, etc. war damals richtig teuer, aber es waren halt nur ein paar Tage. Das lässt sich verschmerzen.

      Die 50 Euro hab ich knapp überschritten, aber eben nur knapp. Es gab Tage, da hab ich mit Mühe 20 Euro ausgegeben, aber wenn dann was zusammengekommen ist, hab ich mir was gegönnt. :)
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    • Muscat ist ein gutes Stichwort, da haben wir aus Kostengründen auch auf das Frühstück verzichtet, nach der Massgabe: value for money - was natürlich sehr subjektiv ist.

      In England übrigens auch, selbst wenn das noch vergleichsweise günstig war, aber das typische englische Frühstück ist so gar nicht meins.

      Reisekosten überwachen tun wir nicht und obwohl ich unterm Jahr ein akribischer „Buchhalter“ bin (nur privat) mache ich auch nie einen Kostenrückblick, lediglich eine Überprüfung der Kreditkartenposten auf Richtigkeit und mögliche Doppelbuchungen.

      Einige haben es ja bereits erwähnt: in jüngeren Jahren war man budgetmässig schon eingeschränkter, unsere Kostenkomtrolle oder -Limitierung bezieht sich eigentlich nur a priori auf die Buchung vorab und die Auswahl der Restaurants
      Wolfgang

      There's nothing like jumping on your bike and hitting the road. Whether you are heading across the country, ripping up the canyons or just taking a short spin around the neighborhood, it always seems to clarify things.

      youtube.com/user/3N82632
    • Dass wir nicht im Hotel frühstücken, wenn es nicht inbegriffen ist, das machen wir allerdings auch, wenn wir in "besseren" Hotels unterwegs sind. Ich esse ein Brot/Brötchen/Toast mit Butter und ein Ei, trinke einen Tee und evtl noch ein Glas Saft, dafür zahle ich dann keinen Büffetpreis von über 20 €. Dann gehen wir lieber in der Nachbarschaft günstiger frühstücken.

      Ja klar als ich noch jung war und gerade angefangen hatte auf eigenen Füßen zu stehen, da sah das auch bei mir anders aus. :-O

      Viele Grüße
      Petra
    • Samui wrote:

      Und bevor uns jemand fragt wieviel wir im Urlaub ausgegeben oder was der Urlaub gekostet hat,
      soll er uns erst einmal Fragen wieviel wir dafür auch vorher gearbeitet haben ...
      Sehr gutes Stichwort: Um mein Geld wert zu sein, müsste ich weit weniger arbeiten. Dass ich mehr arbeite, bedeutet für mich höhere Belastung im Alltag: Mehr Geschichten, die ich anhöre, mehr Zeit am Schreibtisch, mehr Nerven durch die psychische Belastung. Dafür mehr Geld auf dem Konto.


      Aber weil das viele Reisen harte Arbeit voraussetzt, ist das für mich eher ein Grund, mir den Urlaub zwar komfortabel und angenehm zu machen, aber nicht zu versuchen, im Urlaub durch Prassen und 3 Wochen Kontrastprogramm im Luxus einmal im Jahr den Alltag kompensieren zu wollen, sondern mir lieber viele schöne Erlebnisse mit Augenmaß zu schaffen.
    • Samui wrote:

      Und bevor uns jemand fragt wieviel wir im Urlaub ausgegeben oder was der Urlaub gekostet hat, soll er uns erst einmal Fragen wieviel wir dafür auch vorher gearbeitet haben ...
      Ehrlich gesagt arbeite ich nicht für meinen/unseren Urlaub, sondern für ein angenehmes Leben. Das beinhaltet natürlich auch den Urlaub bzw, die (vielen) Reisen, aber nicht nur. Damit das Leben auf Reisen und im Alltag angenehm ist, leben wir sparsam und preisbewusst, aber nicht knauserig. Und zum Glück brauchen wir beide keinen Luxus, er stört uns sogar eher. Und auch mein Leben während der Arbeit möchte ich einigermaßen angenehm gestalten, also mussten wir einen Kompromiss finden, der all das im Gleichgewicht hält. Den haben wir gefunden, aber zugegeben, mit ein bisschen mehr Geld fällt das nicht so furchtbar schwer.

      Und um aufs Thema zurückzukommen: Es macht offenbar niemand (mehr?) eine strikte tägliche Kostenkontrolle auf Reisen, sondern versucht sich mehr oder weniger erfolgreich in Selbstdisziplin beim Geld ausgeben. Vernünftig!


      Gruß, Matthias
      Meine Flugstrecken (jede nur 1x eingegeben)
    • masi1157 wrote:

      Und auch mein Leben während der Arbeit möchte ich einigermaßen angenehm gestalten, also mussten wir einen Kompromiss finden, der all das im Gleichgewicht hält.
      Letztens war in irgendeinem TV-Magazin ein Vergleich: Man schickte 2 Personen nach Bangkok, ihn mit 100 Euro für 2 Tage (was ja für Thailand gar nicht mal soooo wenig ist), sie mit unbegrenztem Limit. Auch wenn es natürlich plakativ ist und die Wahrheit sehr wahrscheinlich zwischen der Suite im Luxushotel und einer tristen Kammer in einem schlecht bewerteten Hostel liegt, verwundert ja nicht wirklich, dass die Lebensqualität nicht zwingend proportional zum finanziellen Aufwand für das Erlebnis steigt...
    • Ich glaub mit zuviel Geld in Urlaub fahren ist kein Problem :thumbup:

      Ich versuch shcon die Kosten halbwegs unter Kontrolle zu halten. Da ich das Meiste sowieso vorher buche,
      hab ich da ein Limit. Da geh ich selten drüber, ausser es gleicht sich an anderer Stelle wieder aus.
      Die Nebenkosten versuchen wir auch vorher schon mal festzusetzen. Auch das einer vergangenen Erfahrung geschuldet. Wir sind vor vielen Jahren nach Südafrika, hatten damals noch das meiste Geld in bar dabei. Haben auch vorher grob kalkuliert wieviel wir circa brauchen. Nur haben wir einen kleinen Faktor vergessen: das Benzingeld. Damals nur bar zu zahlen und bei 5000 gefahren km nicht ein ganz unwesentlicher Faktor.

      Die Nebenkosten versuchen wir auch im Blick zu halten. Je nach Land setzen wir da auch andere Maßstäbe an. Man merkt ja sehr schnell wie einem unter Umständen das Geld durch die Finger rinnt. Als wir im Januar in Australien waren, war das schnell erledigt.Wären wir dort jeden Tag essen gegangen, könnnten wir bis Ende nächsten Jahres nicht mehr in Urlaub.Bei vier Wochen kommt da einiges zusammen. So gabs meistens Brotzeit, manchmal hatten wir auch einen Grill in der Unterkunft und Fleisch kaufen ist dort wiederrum spottbillig.

      Dafür waren wir jetzt gerade das Wochenende in Verona, und da war der Tagesetat mehr als deutlich überschritten.
      Aber es waren ja nur zwei Tage, insofern leichter verkraftbar, und das Essen war wirklich genial 8)

      Die Frage nach dem Geld kennen wir auch. Da gehts wirklich nur darum zu wissen, was der Urlaub gekostet hat, nicht aus eigenem Interesse. Ich sag dann immer: Geld, und die Reise war jeden Cent wert :P
    • Als wir auf Lembongan ankamen, fragte ich im Hotel nach einem guten Restaurant. Mir wurde die Sandy Beaach Bar empfohlen. Als wir nun dort ankamen, einen Platz für 4 Personen zugewiesen bekamen und in der Speisekarte stöberten, merkten wir, dass man in dem Restaurant auch für den Ausblick aufs Meer mit Sonnenuntergang "bezahlen" muss. Wir schauten uns alle an, schüttelten den Kopf, stiegen wieder vom Tisch auf und gingen.
      Gegenüber von unserem Hotel war auch ein kleines Hotel mit Restaurant. dort war nichts los. Wir fragten ob wir etwas zu essen bekommen könnten. Hocherfreut sagte man uns zu und wir bekamen leckeres Essen, ich denke mal zu einem drittel günstiger als im Sandy Beach.
      Da wir dieses mal mit einer Freundin reisten, war das mit dem bezahlen oft ein Problem, denn sie wollte immer eine separate Rechnung, was sie auch immer am Anfang beim Bestellen schon sagte. Doch fast immer kam dann die Rechnung für uns alle zusammen. Meist schickte sie dann die Bedienung wieder weg, um eine gesonderte Rechnung sich ausstellen zu lassen (was mich wieder nervte). Nach ein paar Tagen merkten wir uns ganz einfach, was sie sich bestellte, ließen uns eine Gesamtrechnung geben und rechneten danach mit ihr ab. Oft sind ja auch den Rechnungen dann noch Tax und Bedienung aufgeführt aber das war mir egal, Hauptsache keine Diskussionen mehr beim Bezahlen.

      Da ich den Preis meiner Hotels schon vorher weiß, kommen meist nur die Lebenshaltungskosten dazu. Meine Zimmer buchte ich schon im Herbst und der IDR hat seitdem etwas angezogen, so dass ich in allen Hotels für alle 3 Zimmer je um die 20 - 30 € mehr gezahlt habe als ursprünglich angenommen. Da unsere Freundin ihre Zimmer schon vorher bei mir bezahlt hat, musste sie nur ihre eigene Rechnung für das Restaurant im Hotel selbst bezahlen. Die Zimmer zahlte ich mit der MasterCard und am ATM für die anderen Ausgaben mit der Visa. Jedes mal habe ich von Visa eine Email bekommen, dass meine Karte mit dem Betrag in IDR eingesetzt wurde. So habe ich schon während des Urlaubs die Kontrolle, was ich ausgegeben habe.
      Durch das mehrmalige reisen nach Bali weiß ich auch, dass ein Restaurantbesuch für 3 Personen um die 25 -30 € liegt.
      Als Nebenkosten kommen halt nur noch die Eintritte und Shopping dazu.
      Im großen und ganzen lag ich mit meiner Reisekostenschätzung richtig.
      Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
      - Alexander von Humboldt -

    • Inspired wrote:

      ...verwundert ja nicht wirklich, dass die Lebensqualität nicht zwingend proportional zum finanziellen Aufwand für das Erlebnis steigt.
      Ein schickes Hotel und eine gut gefüllte Brieftasche stehen dem Erlebniswert einer Reise aber auch nicht zwingend im Weg. Klar, Geld macht nicht glücklich, aber unglücklich und reich ist immer noch besser als unglücklich und arm.


      marbles1 wrote:

      Meist schickte sie dann die Bedienung wieder weg, um eine gesonderte Rechnung sich ausstellen zu lassen (was mich wieder nervte).
      Das ist in vielen Ländern schlicht unüblich und nervt auch das Personal.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
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