Flixbus vor dem Handelsgericht

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      NoDurians wrote:

      Ich überlege gerade, ob bei euch in D die Autobahnen deshalb so überfüllt sind, weil Bahn und Bus so unzuverlässig sind. Wenn ich von Wien nach Graz, Linz oder Salzburg will, käme ich nie auf die Idee, das eigene Auto zu nehmen.
      Bahnen und Busse sind nicht so viel weniger zuverlässig als anderswo. Die vielen "schlechten Erfahrungen", von denen man überall lesen kann, kommen oft von Leuten, die die Erfahrung gar nicht haben, sondern nur 1-3 mal gefahren sind und bereitwilligst jeden kleinen Schluckauf als Sympton einer angeblich massiven Krise breittreten. Aber auch, wenn sie zuverlässiger wären, würden deshalb kaum mehr Leute ihr Auto stehen lassen oder gar ganz abschaffen. Das ist aber auch kein Wunder, gerade die Deutschen wurden über Jahrzehnte zur "Autogeilheit" erzogen. Der idiotische Spruch "freie Fahrt für freie Bürger" wird ja wirklich von vielen hier ernstgenommen und mit solchem Unfug im Kopf wird seit Jahrzehnten (Verkehrs-) Politik betrieben.

      Aber darum geht es hier doch gar nicht, sondern um das Geschäftsgebaren von Flixbus.


      Gruß, Matthias
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      Ich bin nicht zur Autogeilheit erzogen worden, sondern nehme mir das Recht heraus, selbst zu entscheiden, mit was ich wohin fahre. Wenn du auf dem Land wohnst und nur alle Std. ein Bus oder die Bahn (falls es da ein Bahnhof gibt) fährt, dann braucht du wohl oder übel ein Auto. Heute wohne ich in einer Kleinstadt und nur 5 min vom Bahnhof weg. Da fahre ich gerne mit dem Zug z.B. ins Stadion, wenn nicht mal wieder einer ausfällt.
      Morgens würde ich auch gerne mit dem Zug zur Arbeit fahren, aber es gibt nur eine Verbindung am Morgen, die auch von mir nach Wiesbaden fährt ... um 8 Uhr. Das ist mir aber zu spät und mit Umsteigen verbunden.
      Und innerdeutsch fahren wir gerne mit dem Zug, wenn sich der Spar-Preis lohnt.

      So und nun wieder zum Thema ;)
      Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
      - Alexander von Humboldt -

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      masi1157 wrote:

      Aber darum geht es hier doch gar nicht, sondern um das Geschäftsgebaren von Flixbus.
      Das sehe ich aber ganz pragmatisch. Es gibt gesetzliche Rahmenbedingungen, an die sich auch Flixbus zum Schutz der Konsumenten und der Fairness gegenüber den Mitbewerbern halten muss.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
      reiseweg.at - flickr.com/photos/nodurians/sets/
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      @margarete ja das stimmt. Wir nutzen ihn auch weiterhin.

      So versuche ich alle großen Unannehmlichkeiten zu vermieden, indem ich Busse nehme, die nicht von allzuweit herkommen, kenne meistens die Haltepunkte und wir nehmen nie längere Fahrten. Mehr als 6 Std oder mit Umsteigen wagen wir uns nicht.

      Auf bekannten Strecken weiß ich jetzt auch, wo saubere öffentliche Toiletten sind. ( Darauf wurden wir bisher nur einmal vom Flixbusfahrer aufmerksam gemacht).

      Wenn man die Strecke kennt oder auf googlemaps verfolgt und weiß wo man aussteigen muss... geht es.

      Bisher wurden alle Verspätungen (> 20 Minuten) vorher per SMS geschickt.

      UND es gab und gibt sehr nette und freundliche Fahrer.
      Schöne Grüße von Annette
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      NoDurians wrote:

      Das sehe ich aber ganz pragmatisch. Es gibt gesetzliche Rahmenbedingungen, an die sich auch Flixbus zum Schutz der Konsumenten und der Fairness gegenüber den Mitbewerbern halten muss.
      Richtig, aber auch das scheinen ja nicht alle so zu sehen. Aber vor allem hat das rein gar nichts damit zu tun, dass meistens nichts passiert ist, man sowieso selber mitdenken und aufpassen muss und sich ggfs. selber zu helfen wissen sollte.

      Ich bin monatelang mit Bussen kreuz und quer durch Lateinamerika gereist, ohne dass irgendwas passiert wäre (u.a. auch, weil ich selber mitdenke und aufpasse und mir notfalls selber zu helfen weiß). Aber wenn mir bei Flixbus etwas passieren würde, das in deren Verantwortung liegt und das ich nicht verhindern konnte, und die dann ihre Hände in Unschuld waschen wollen, weil das ja in deren (teilweise illegalen) Beförderungsbedingungen so geschrieben steht, könnte ich doch ziemlich energisch werden.


      Gruß, Matthias
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      Flixbus hält selten in einer Kleinstadt. Da ich erst 50 Kilometer mit Zug/Bus/Bahn nach Hannover oder über 60 km nach Bielefeld (in die Stadt, die es ja gar nicht gibt) fahren müsste, lohnt es sich definitiv nicht.

      So unpünktlich finde ich unsere Bahn nicht. Wir fahren, wenn es geht immer mit dem Zug zum Flughafen und zurück, auch jetzt wieder, wir müssen sogar einmal umsteigen und bisher bin ich immer pünktlich angekommen. Wenn ich in meine alte Heimat fahre (Köln), nehme ich fast immer den Zug, weil das einfach bequemer ist, in einer Großstadt braucht man kein Auto.

      Flixbusse haben wir auf unserer Motorradtour jede Menge gesehen, mal standen sie kaputt am Wegesrand, mal haben sie uns waghalsig überholt, in Eile waren sie immer. ;)

      Mit den Koffern, das ist auch bei anderen Busunternehmen ein Problem für mich. Ich starre auch immer durch das Fenster und schaue genau zu, welche Koffer von den Fahrern ausgeladen werden. Und in Indien sogar mit Herzklopfen.

      Viele Grüße
      Petra
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      Passt jetzt vielleicht nicht 100%ig zum Thema/zur Überschrift - aber der Konzern Flixmobility fährt ja nicht nur auf der Straße!

      Mittlerweile gibt es eine schon gut etablierte Zugverbindung von Berlin bis Stuttgart und ab Frühjahr 2020 kommt eine weitere Verbindung Hamburg-Stuttgart dazu!

      Da ich sehr ungern mit Bussen reise, Züge aber toll finde, wäre das für mich absolut eine Option.
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      Öh, und erst recht gibt es eine etablierte Linie von Hamburg nach Köln. Als die noch HKX hieß, bin ich mehrfach mitgefahren, als Flixtrain noch nicht. Ich habe heute aber wieder einen gesehen (kam in Recklinghausen entgegen), die Wagenmischung ist fast noch genauso bunt wie damals. Die Fahrten sind billiger als bei der Bahn, wenn man nicht noch an einem oder beiden Enden umsteigen muss. Und die Auswahl ist mehr als dürftig, bestenfalls mal 2 Fahrten am Tag.

      Für meine heutige Fahrt bis Essen wäre es eine Option gewesen, wenn auch 1 Stunde zu früh. Der Anschluss per S-Bahn nach Hattingen hätte den Preisvorteil wieder aufgefressen.


      Gruß, Matthias
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