Welche Stadt in China hat Euch am meisten beeindruckt?

  • Hallo,


    Mich hat am meisten Shanghai und shenzhen beeindruckt. Vorallem nach -Shenzhen werde ich wieder zurückkehren.


    Shenzhen hat mir alles gegeben was ich von einer XXL-Stadt erwarte.


    Alleine das hypermoderne Huaweizentrum war einfach nur hammer.


    Ich bin überzeugt, dass Shenzhen auch in Zukunft die Nase voren habe wird bei Innivationen in China :thumbsup:

  • cinci: Da war noch eine Frage:

    Kann man das "Huaweizentrum" als Visitor besuchen? Noch nie davon gehört.


    Mach uns doch Shenzhen ein wenig schmackhaft. Warum hat Dich die Stadt beeindruckt? Was schlägst Du als Programm vor? Und welche chinesischen Städte kennst Du sonst noch?

  • Hallo,


    ich war privat und auch geschäftlich schon einige Male in China.
    Beeindruckt hat mich vorallem Xi'an und Suzhou.
    Beide haben noch sowas wie Historie.
    Xi'an ist nicht nur Terrakotta-Armee, sondern hat extrem viel zu sehen. Man braucht aber minimum 3-4Tage.
    Suzhou vor allem wegen der historischen Altstadt und den alten Gärten. Zauberhaft.


    Was ich weniger spannend fand war Shanghai, Peking, Qingdao oder Guillin(inkl. Umfeld). Sehr viel China Einheitsbrei. Aber wenn man schon öfters in China war hat man vermutlich dann auch ein anderes Empfinden.


    Viele Grüße
    Bigtrade

  • Ich muß gestehen, daß es mich in China eher in die ländlichen Gegenden zieht.
    Einige XXL Metropolen nimmt man mit, weil es halt auf dem Weg liegt, oder der Flieger einen als erstes dort absetzt.
    Peking fand ich eigentlich ganz interessant. Zumindest ist es eine Stadt, wo man sich als Chinainteressierter auch ohne Reiseführer zu beschäftigen weiß.
    Das meiste ist allerdings Einheitsbrei, das bestätige ich gerne. Man sollte nicht allzu hohe Erwartungen haben.
    Dann lieber etwas kleiner, Kashgar hab ich in bester Erinnerung. Allerdings wurde die Altstadt inzwischen "saniert", also hier besser die Erwartungen runterschrauben.
    Die Ballerburg Lijiang spaltet ja auch die Gemüter. Wer sich in der Düsseldorfer Bolkestrasse wohlfühlt, wird auch dort glücklich werden. Ich fand es eigentlich ganz putzig, die kleinen chinesischen Feierbiester in Aktion zu beobachten. Nach 2 Abenden hat man allerdings auch genug davon.
    Komischerweise hat sich Guangzhou bei mir angenehm in's Gedächtnis gebrannt. Unerwartet, aber ich bin gerne dort.
    Es liegt immer an einem selber, was man so beim spontanen Stöbern entdeckt, was einen irgendwie mitzieht, oder das Interesse weckt. Beeindruckt wird man in China auf sehr vielfältige Art und Weise. XXl Metropolen sind da oft nur eine kleine Randnotiz.

  • Die Ballerburg Lijiang spaltet ja auch die Gemüter.

    Dass Du Lijiang erwähnt hast, hab ich gerade erst gesehen. Passt auch gut zum Thema Blendarchitektur und Rekonstruktion von Gebäuden (siehe Frankfurt). Lijiang ist wie die Getreidegasse in Salzburg oder der Trampelpfad vom Markusplatz zur Rialtobrücke in Venedig, nur tausendmal größer. Interessant fand ich an Lijiang, mal mitzubekommen, wie chinesischer Massen- und Minderheitentourismus aussieht. Aber zumindest vor 7 Jahren war es leicht, dem Trubel zu entkommen. Ich kann mich noch sehr gut an Yuhu, ein kleines Dorf, ca. 15 Kilometer nördlich von Lijiang erinnern. In Yuhu lebte in den 1930ern der österreichische Botaniker und Sprachforscher Dr. Joseph Rock. Sein Haus kann besichtigt werden, wenn man jemanden findet, der es aufsperrt. Dr. Rocks Artikel im National Geographic Magazine haben übrigens angeblich James Hilton zu seinem Roman "Der verlorene Horizont" inspiriert und so zum Mythos Shangri-La beigetragen.


    Chinesen verirren sich nach Yuhu höchstens, um zu reiten oder vereinzelt im Rahmen einer Trekking-Tour. Solche Dörfer gibt's im Umland von Lijiang jede Menge. Diejenigen, die ein Ticket Office und große Busparkplätze haben, sollte man halt meiden.

  • Hallo,

    ..Xi'an ist nicht nur Terrakotta-Armee, sondern hat extrem viel zu sehen. Man braucht aber minimum 3-4Tage. ...
    Viele Grüße
    Bigtrade

    Da erinnere ich mich spontan an unseren „privaten“ Besuch 2002 des damals noch im Aufbau befindliche Museum 20 km nördlich von Xian in „Hanyanglin“.

    Es waren damals eine recht neue Ausgrabunge und im Museum sahen wir u.a. auch Tontiere. Wir standen ganz nah an der Ausgrabung. Im Museum waren wir ganz allein... Ich hatte in NG darüber gelesen und nach viel „Druck“ durften wir uns von der Reisegruppe entfernen und mit einem privaten Taxi dahin fahren. Der Taxifahrer war erst ganz eingeschüchtert, später ganz begeistert – er kannte dies auch noch nicht.


    Viel später las ich dann im Netz: Es ist die Grabanlage des Kaisers Jing in Yangling und gibt es da auch die "nackte" Terrakottaarmee und man hat das Museum sehr erweitert. Ist bestimmt sehr sehenswert!!!


    Sehr beindruckt war ich damals auf der Yangtzefahrt – wir sind noch links durch den jetzigen Staudamm gefahren – überall sah man Plakate, bis wohin jede Staustufe einmal gehen wird…


    Sehr beindruckt hat uns der Emeishan – wir hatten tolles Wetter – und Chengdu mit dem Panda Reservat und dem Bewässerungssystem in Dujiang Yan von Li Bing.


    Und der Schatzkammerberg in Dazu. Auch der Buddha in Leshan ist nicht schlecht!


    Aber heute (auch schon vor Corona) habe ich China für mich leider innerlich abgehakt. Nachdem ich in Tibet gesehen habe, was die Chinesen so treiben…

    Trotzdem allen viel Spaß, die irgend wann wieder dahin reisen können!

    Bleibt gesund!