Impressionen aus dem südlichen Japan - November 2019

  • Das mit dem Erkennen der Schriftzeichen hat in Taiwan so ungefähr funktioniert, was allerdings nicht garantiert, dass das Resultat verständlich war.

    Einmal habe ich auf Deutsch-Japanisch die Worte "Erkältung" und "Nasenspray" mit Google übersetzen müssen.

    In Taiwan und Korea haben die Menschen, die mir behilflich waren, ihre eigenen Handys benutzt zum Übersetzen.


    Mein Handy ging in Japan übrigens.

  • Ansonsten weiß ich gar nicht wie weit die Pläne gediehen sind, Schriftzeichen per Handykamera aufzunehmen und übersetzen zu lassen.

    Ich habe es mit chinesischer und malayischer Schrift schon probiert und es funktioniert sehr gut.

    Sonnige Grüße von der Insel


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  • Ich war jetzt kurzzeitig verunsichert, bin mir jetzt aber doch sicher: Ich hatte 2019 Internetzugriff. Ich hatte unterwegs nach Bedarf mehrfach Datenpakete über meinen deutschen Anbieter gebucht. War sicher nicht die kostengünstigste aber die komfortabelste Lösung. Ich weiß nicht mehr, wie es 2017 war.

  • 02.11.19 - Kagoshima (Teil 1)


    Heute nacht hatte der Jetlag mich lange wach gehalten. Am Morgen gings deshalb etwas später auf Erkundungstour. Ich machte mich erst einmal auf den Weg zum Fährhafen um auszukundschaften, wo morgen meine Fähre nach Yakushima abfahren sollte. Danach spazierte ich bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen am Dolphin Port vorbei bis zum anderen Fährterminal, wo die Schiffe zur Vulkaninsel Sakurajima ablegen. Wobei Insel nicht ganz stimmt, denn seit seinem letzten großen Aufbruch vor ca. 100 Jahren ist der Vulkan Sakurajima auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht mit dem Festland verbunden. Von Kagoshima aus muss man aber die Fähre nehmen. Mit dem entzückenden kleinen Bus auf dem ersten Foto bin ich übrigens nicht gefahren.





    Der Sakurajima ist ein sehr aktiver Vulkan, und die benachbarte Stadt Kagoshima wird auch als das Neapel Japans bezeichnet. Nach der Überfahrt schaute ich erst mal im kleinen Tsukiyomi-Schrein vorbei.



    Danach stand das Besucherzentrum auf dem Plan. Dort gibt’s schön aufbereitete Informationen rund um den Vulkan Sakurajima. Der Vulkan bricht eigentlich ständig aus, erst gestern hatte es vier explosive Ausbrüche gegeben. Beim Blick auf die Tafel war ich froh, dass der Sakurajima gestern nicht den Eyjafjallajökull gegeben hatte. Außerdem erfährt man beispielsweise, dass die Bewohner von Kagoshima spezielle Müllsäcke für die Vulkanasche erhalten, die regelmäßig über der Stadt niederrieselt.Vulkanasche findet sich fast überall, sogar auf kurzlebigen Blüten.




  • Die nächsten Stunden nutzte ich, um bei bestem Wetter eine Wanderung entlang der Küste auf dem Lavatrail zu unternehmen. Hier gabs natürlich Lava, aber auch viele Katzen, die sich genüsslich in der Sonne räkelten. Zum Abschied badete ich meine Füße noch im kostenlosen heißen Fußbad im Nagisa Park mit Blick auf den Vulkan, während die Nachmittagssonne alles in goldenes Licht tauchte.










    Anschließend gings per Fähre zurück nach Kagoshima. Und meine Abendgestaltung gibt’s demnächst im zweiten Teil des heutigen Reisebericht.


  • Hallo Flicka

    wenn ich das richtig verstehe, bist du alleine gereist.

    Wenn ich verreise, suche ich immer die Nähe von Menschen, auf der Reise ins Zielgebiet und an meinen Zielen. Ich bin also sehr neugierig und erfahre auf diese Weise viel über Menschen und ihre Lebensverhältnisse. Auch andere Reisende versuche ich zu kontaktieren, um von ihren Erfahrungen zu hören (mit deutschen Urlaubern ist dies oft sehr schwierig).

    Wie hältst du es mit Bekanntschaften vor Ort? Oder beschränkst du dich auf die Sehenswürdigkeiten, die für uns Euros nicht alltäglichen Eindrücke, bleibst du also ein anonymer Beobachter? Von deinen schönen Bildern her zu urteilen, denke ich, dass du zu dem letztgenannten Touristentyp gehörst.

    Viele Grüße

    horas

  • Stimmt, ich bin eher der letztgenannte Typ. Wenn sich ein Austausch ergibt, dann sehr gerne, aber ich suche beispielsweise nicht gezielt Kontakt zu anderen Reisenden. Ich bin auch zu Hause eher zurückhaltend im Umgang mit Fremden, da bleibe ich mir im Urlaub halt treu. Wenn sich dann mal spontan Kontakte zu den Leuten vor Ort ergeben, ist das eigentlich immer ungeplant. Eine Ausnahme war 2014, da hatte ich über Nagomi Visit ein Treffen mit einer Japanerin vermittelt bekommen, die mich bei sich zu Hause bekocht hat. Spontan wäre so etwas in Japan kaum denkbar.


    Andere Reisende können schwierig sein. Manche haben ein erstaunliches Sendungsbewusstsein. Speziell bei Deutschen läuft es oft auf ein Gespräch unter dem Motto Mein Urlaub ist besser als dein Urlaub hinaus.

  • ... Speziell bei Deutschen läuft es oft auf ein Gespräch unter dem Motto Mein Urlaub ist besser als dein Urlaub hinaus.

    Das glaube ich jetzt nicht ganz. Aber dass Deutsche im Ausland nicht gerne Kontakt mit Deutschen suchen, stimmt.

    Manche haben sogar Angst, mit anderen Deutschen ein Hotel zu teilen. So habe ich das in einem kleinen Hotel in der Nähe von Manado, Nordsulawesi, erlebt. Ich war der einzige Hotelgast, als ein deutsches Pärchen erschien. Sie fragten mich in englisch, wo denn der Rezeptionist sei. Ich erwiderte in deutsch, dass er gerade das Auffüllen des leeren Pools mit Thermalwasser vorbereite. Das passierte immer nur Freitag nachmittags. Dann nahmen die beiden ihre Rucksäcke und gingen wortlos Richtung Straße. Ich genoss somit das sulfathaltige Wasser mit den paar Einheimischen, die auch zu diesem Zweck am Wochenende ins Hotel kamen.

    Franzosen sind da ganz anders. Die freuen sich, sich mit anderen auszutauschen. Das hat mir vor allem in Vietnam viel geholfen, vor allem die französisch-vietnamesischen Mischlinge, die man oft in VN trifft, sprechen die Landessprache, wissen gut Bescheid und sind hilfsbereit.

    Viele Grüße

    horas

  • 02.11.19 Kagoshima (Teil 2)


    Im Hotel legte ich erst mal eine Weile die Füße hoch, bevor ich mich gegen halb sieben wieder auf den Weg machte. In Kagoshima findet alljährlich am 2. und 3. November ein großes Tanzfest statt, und heute abend um 19.00 Uhr sollte es beginnen. An der breiten Hauptstraße in der Nähe des Hotels, durch die die Tanzparade führen sollte, war schon einiges los. Vor allem stand dort auf den Schienen, die in der Mitte der Straße entlangführen, schon der beleuchtete und geschmückte Straßenbahnwagen, der fest zum Spektakel gehört, wenn auch nur als Anlaufpunkt und Kulisse für viele viele Selfies. Woanders wurde aber auch schon getrommelt, und so langsam nahmen auch die Teilnehmer Aufstellung.





    An dem Fest, das seit über 70 Jahren verantstaltet wird, nehmen nach offiziellen Angaben regelmäßig über 20.000 Menschen teil, und es wurde auch tatsächlich schnell noch voller in der Straße. Das Fest lief dann ein wenig wie ein Karnevalsumzug ab. Kostümierte Fußtruppen vollführten mehr oder weniger anmutige Tanzbewegungen und bewegten sich dabei langsam die Hauptstraße hinunter. Manche waren mit Eifer dabei, andere wirkten etwas gehemmter. Vermutlich waren sie von ihren Firmen zur Teilnahme verpflichtet worden.





  • Tollpatschige Firmenmaskottchen winkten ins Publikum, und über allem schwebten stundenlang mehr oder weniger dieselbe drei Lieder, oder vielleicht konnte ich sie bloß nicht auseinanderhalten? Eins davon, das nur aus einer einzigen Tonhöhe zu bestehen schien, verfolgte mich bis in Bett.








    Aber so weit war ich ja noch nicht. Vor dem Schlafengehen wollte ich mich durch die Imbissbuden futtern. Ich hatte extra nichts zu Abend gegessen, weil ich fest damit rechnete, dass zum Fest auch eine Vielzahl unterschiedlicher japanischer Leckereien verkauft würden. Leider war dann das Angebot doch nicht so groß wie ich es woanders erlebt hatte. Aber immerhin fanden ein paar kleine Fleischspieße zu mir. Zum Abschluss gönnte ich mir in einer Bar noch ein Glas Shochu, eine Art Wodka und ein typisches Getränk für diese Gegend.



    Anschließend hieß es schon Koffer packen für den nächsten Reisetag.

  • 3. November 2019 : Kagoshima - Yakushima


    Ich überlegte heute morgen, ob ich mir ein Taxi zum Fährhafen nehmen sollte, aber das Wetter war gut, die Strecke nicht lang, und so machte ich mich am Vormittag mit Sack und Pack zu Fuß auf den Weg zur Fähre. Das Ticket hatte ich letztlich vorab über meine Unterkunft auf Yakushima buchen können. Mein Versuch, es wie im Japan-Guide-Forum empfohlen über eine in Großbritannien ansässige Firma zu buchen, hatte dazu geführt, dass meine Kreditkarte kurzzeitig gesperrt worden war, denn statt ca. 16.000 japanische Yen versuchte die Firma 16.000 britische Pfund abzubuchen. Zum Glück vergeblich.


    Um 12.00 Uhr fuhr die Fähre ab, und zwar zum Fährhafen in Miyanoura im Norden von Yakushima. Mein (normal-) großer Koffer entsprach nicht ganz den Vorgaben, nach denen eigentlich nur handgepäckähnliche Gepäckstücke erlaubt waren, aber zum Glück führte das nicht zu Problemen. Wie das ausgesehen hätte, wenn die Fähre ausgebucht gewesen wäre, weiß ich zwar nicht. Ich vermute aber, dass es ähnlich gelaufen wäre, wie ich es schon ein paar mal in Japan erlebt hatte, nämlich mit unendlicher Rücksicht auf die unwissende Ausländerin.





    Die Fährfahrt dauerte knapp 2 Stunden, dann legten wir in Miyanoura an.



    Wie vorher vereinbart, fuhr auch bald ein Auto des Fahrzeugvermieters vor, um mich die gefühlt 200 m zur kleinen Autovermietung zu bringen. Neben den Buchungsunterlagen und meinem deutschen Führerschein musste ich hier auch die japanische Übersetzung meines Führerscheins vorlegen, die ich vorab über Internet geordert hatte. Das Auto war entsprechend der Buchung relativ klein, für japanische Verhältnisse aber eher groß. Das merkte ich, als ich schräg gegenüber den Parkplatz des Supermarkts ansteuerte, um mich für die nächsten Tage mit Getränken und Lebensmitteln einzudecken. Die Parklücken waren eher knapp bemessen, und ans Linksfahren musste ich mich erst wieder gewöhnen, aber ich fand dann doch einen Bereich mit freien Parkplätzen links und rechts. Mit ausreichend Proviant ausgestattet machte ich mich dann auf die etwa halbstündige Fahrt zur Unterkunft. Dazu musste ich nur der Hauptstraße folgen, die rund um die Insel führt. So hatte ich wenigstens keine Sorge, mich zu verfahren und kam nach einmal Linksabbiegen auf eine Seitenstraße schließlich an meinem entzückenden Cottage an.





    Auf einem Gelände direkt am Wald waren mehrere solcher kleinen Häuschen verteilt, dazu gab es noch eine Rezeption, einen Waschsalon und den in Japan unverzichtbaren Raum mit Automaten, aus denen sich Getränke, Snacks und teils auch kleine Mikrowellenmahlzeiten ziehen lassen.



    Der englischsprechende Inhaber war nicht da, die Mitarbeiter, die mich begrüßte konnte sich aber mit einem kleinen Übersetzungsgerät, in das man Fragen und Antworten sprechen konnte, mit mir verständigen. Nur bei der Frage, ob ich jetzt meine Wertsachen auf den Tisch legen wolle, war ich etwas irritiert. Im nachhinein habe ich mir zusammengereimt, dass ich vermutlich die Möglichkeit gehabt hätte, meine Sachen an der Rezeption in einem Safe einschließen zu lassen.


    Um mir die Beine zu vertreten, unternahm ich noch einen Spaziergang in den kleinen Ort in der Nähe. Viel zu sehen gab es nicht, aber man merkte immerhin schon hier, dass man sich auf Yakushima inmitten üppiger Natur bewegte.




    Zum Abendessen setzte ich mich mit meiner Bento-Box, die ich im Supermarkt gekauft hatte, auf die kleine Veranda neben dem Cottage, rief zu Hause an und verschickte Fotos und Nachrichten in die Heimat. Aus dem Wald drangen dschungelartige Rufe und machten Lust, am nächsten Tag die Insel zu erkunden.

  • Tolle Eindrücke.

    Da wir 2020 stornieren mußten, 2021 nicht klappt, so hoffen wir auf 2022.

    Die Bilder und Bericht sind eine schöne Einstimmung.


    :thumbsup:

  • Danke! Und wenn sich zu meinem Bericht noch Nachfragen ergeben, dann gerne her damit! Auch andere Fragen zu Japanreisen beantworte ich gerne, aber die Mutter aller Japanforen ist wohl japan-guide. Ohne die hätte ich mich 2014 wohl nicht dorthin getraut.


    Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr eure Reise machen könnt, egal wann.

  • Ach ja: Außer deiner Erfahrung nach mehreren Reisen, hattest du den Eindruck, dass sich vieles verändert hat, was uns Touris das Reisen leichter macht, also Beschilderungen usw.?


    Schließlich wollten die ja eigentlich schon 2020 die Welt zu den Olympischen Spielen empfangen, sodass ich vermute, dass sich da schon ein bisschen getan hat in Bezug auf das Zurechtfinden usw.

  • Ach ja: Außer deiner Erfahrung nach mehreren Reisen, hattest du den Eindruck, dass sich vieles verändert hat, was uns Touris das Reisen leichter macht, also Beschilderungen usw.?


    Schließlich wollten die ja eigentlich schon 2020 die Welt zu den Olympischen Spielen empfangen, sodass ich vermute, dass sich da schon ein bisschen getan hat in Bezug auf das Zurechtfinden usw.

    Ich habe schon den Eindruck, dass zwischen 2014 und 2019 einiges für ausländische Besucher verbessert wurde. Teils finden sich mehr englischsprachige Angaben auf japanischen Websites oder bessere Buchungsmöglichkeiten aus dem Ausland. Ich musste beispielsweise 2014 noch per Fax versuchen, an ein Ticket für die Geisha-Tänze in Kyoto zu kommen, die dort jedes Jahr im Frühjahr veranstaltet werden. Meines Wissens geht das mittlerweile online. Was die Beschilderungen angeht, habe ich keinen richtigen Vergleich, weil ich in unterschiedlichen Gegenden unterwegs war bzw. mittlerweile Dinge einfach schon weiß, die ich mir beim ersten Besuch erst mühsam aneignen musste.

  • Oh ja, die Tickets gibt es inzwischen wohl online. 2016 war ich bei den Herbsttänzen und konnte über eine mir völlig unbekannte Website, die irgendwie windig wirkte, mein Ticket bestellen. Bis zum Schluss war ich nicht sicher, ob ich nicht ein paar engagierte Scammer in Nigeria mit der gezahlten Summe und meinen Kreditkartendaten unterstützt habe, aber ich bekam dann am Theater mein Ticket (allerdings leider für einen miserablen Platz, den ich mir nicht aussuchen konnte...)

  • Japan mit dem Mietwagen - das ist ja auch nochmal ein Abenteuer! Ich wusste gar nicht, dass das mit der Übersetzung des Führerscheins inzwischen auch online geht. Verrätst du mehr dazu?

    Vorab: Auch hier kann ich die Seite japan-guide.com nur wärmstens empfehlen. Meine Informationen habe ich von dort, das sage ich lieber mal vorab, denn ich will nicht versuchen, das hier so darzustellen, als hätte ich es mühsam durch eigene Recherchen und Erfahrungen rausgekriegt.


    Aber grundsätzlich ist das so: Wenn man einen deutschen oder Schweizer Führerschein hat (und bei ein paar anderen Ländern ist es auch so) reicht ein internationaler Führerschein nicht aus. Der Grund ist, dass Deutschland das internationale Abkommen, das in Japan maßgeblich ist, nicht abgeschlossen hat. Man braucht stattdessen eine japanische Übersetzung des Führerscheins.


    Was das angeht, braucht man wohl gar nicht erst zu versuchen, bei der Anmietung die unwissende Touristin zu mimen. Zumindest auf der Seite, auf der ich den Mietwagen gebucht habe, wurde ausdrücklich auf diese Regelung hingewiesen.


    Man hat wohl die Möglichkeit, im Urlaub in Japan bei der deutschen Botschaft eine solche Übersetzung machen zu lassen. Nachteil ist, dass man dafür natürlich erst mal ein paar Tage in Japan sein muss, bevor man das Auto anmietet. Und kostbare Urlaubszeit geht natürlich auf drauf, wenn man sich vor Ort darum kümmern muss.


    Bequemer gehts über die Japan Automobile Federation (JAF). Und dahin muss man sich auch nicht selbst wenden, sondern kann das online über einen Vermittler erledigen. Im oben genannten Japan-Forum wird der Anbieter japan-experience.com empfohlen. Über den habe ich das auch gemacht. Die vermitteln zwar auch Mietfahrzeuge, aber man muss kein Fahrzeug dort mieten, um den Übersetzungsservice nutzen zu können. Man muss nur Farbfotos bzw. -scans des Führerscheins dorthin schicken und sich mindestens einen Monat vor der Reise darum kümmern. Die Übersetzung wird dann zum Kunden nach Hause geschickt. Der Spaß kostet derzeit 65 Euro.

  • Oh ja, die Tickets gibt es inzwischen wohl online. 2016 war ich bei den Herbsttänzen und konnte über eine mir völlig unbekannte Website, die irgendwie windig wirkte, mein Ticket bestellen. Bis zum Schluss war ich nicht sicher, ob ich nicht ein paar engagierte Scammer in Nigeria mit der gezahlten Summe und meinen Kreditkartendaten unterstützt habe, aber ich bekam dann am Theater mein Ticket (allerdings leider für einen miserablen Platz, den ich mir nicht aussuchen konnte...)

    Trotz nigerianischen Prinzen und miserablen Plätzen: Ich kriege gerade wieder Lust darauf, so was zu buchen und zu besuchen.