Soul to Seoul - Die 10-Millionen-Metropole in Korea

  • Was hat es denn mit diesem "Han" auf sich? Resultiert das aus der koreanischen Geschichte? Und es prägt das Lebensgefühl auch noch heute?


    Ansonsten kann ich sagen, dass du mit dem Bericht meine Neugier auf Seoul geweckt hast. Bisher hatte ich keinen Grund gesehen, mich mit Korea zu beschäftigen. Jetzt könnte ich mir durchaus vorstellen, mir einen Reiseführer zuzulegen. 😉


    Wieder sehr schöne Fotos. Aber eins muss ich doch noch fragen: Wie schaffst du mit vollgefuttertem Bauch und ordentlich Alkoholkonsum Dutzende Niederwerfungen? Respekt!

  • Oh, das kann mir auch in einigen Punkten so ergangen sein, ich habe es dann aber erfolgreich vergessen! Nur endlose Warterei an Ampeln in der Hitze gab es natürlich zu der Jahreszeit nicht.


    Ich war auch manchmal völlig KO und auch genervt, weil es aufgrund von Absperrungen manchmal ein Drama war, eine Straße zu überqueren. Fußmärsche entlang öder Magistralen hatte ich eher nicht. Ich weiß aber auch noch, dass ich irgendwo einen Park besuchen wollte und ewig an der Ummauerung entlang gelaufen bin, bis ich ein Eingangstor fand, an dem dann schließlich stand, dass die nächste Führung erst in einer Stunde beginnt und dass man ohne Führung nicht reinkomme.


    2018 hatte ich dann das Busfahren entdeckt. Das funktionierte mit Google Maps einwandfrei. Hierdurch war noch einiges mehr erreichbar.


    Städtereisen sind einfach verdammt anstrengend, besonders, wenn man sich in einer Stadt nicht auskennt! Irgendwie unterschätzt man Entfernungen einfach immer!

  • ...................Ich weiß aber auch noch, dass ich irgendwo einen Park besuchen wollte und ewig an der Ummauerung entlang gelaufen bin, bis ich ein Eingangstor fand, an dem dann schließlich stand, dass die nächste Führung erst in einer Stunde beginnt und dass man ohne Führung nicht reinkomme.

    :-O:-O:-O Wetten, daß es derselbe Shrine war - ich zitiere hier mal aus meinem Bericht:


    ......
    Eigentlich wollten wir auch noch den Jongmo-Shrine besuchen - lt. Karte direkt um die Ecke vom secret Garden.
    Ich meine, wir sind 30 Minuten gelaufen, entlang von Mauern - nicht ein einziger Wegweiser zum Zugang.
    Als wir dann endlich den Eingang gefunden hatten, stellten wir fest, daß man diesen Shrine ausschließlich mt geführten Touren besuchen kann, da hätten wir nochmal beinahe eine Stunde in der Wärme warten müssen.


    Also haben wir's gelassen :(


    LG


    Und mit der Samsung-Werbung hast Du recht, ganz eindeutig Dongdaemun-Design-Plaza.


    LG

    Gusti




    redfloyd.........................................................................................Gusti
    redfloyd.gifGusti.gif


    Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
    Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.

  • Uns erging es ähnlich 2004:


    Quote

    Ganz in der Nähe befindet sich der Jongmo Royal Shrine und der Changdeokgung Palast. Der Jongmo-Shrine ist durch eine Fußgängerbrücke mit dem Palast verbunden und nicht extra zu besichtigen.


    Als wir jedoch endlich vor dem Eingang standen, lasen wir, dass es nur noch geführte Touren gibt. Alleine darf man den Park nicht mehr betreten. Das wäre ja auch nicht so tragisch gewesen, aber es fand keine geführte Tour mehr in einer englischen oder auch westlichen Sprache statt. Eine Besichtigung auf koreanisch, dazu hatten wir nun wirklich keine Lust. Es hätte ja auch nicht viel gebracht. Übrigens der Palast stammt aus dem Jahre 1405. So brachen wir ab und beschlossen wir zum Namdaemun Market zu fahren.

  • 5.11.2017 - Heimflug


    Ich kann bequem aufstehen, frühstücke ausnahmsweise im Hotel und verlasse mit der Bahn Seoul in Richtung des Airports. Erstmalig fallen mir in der U-Bahn-Station die Schränke mit der Schutzausrüstung auf, mit denen man sich bei einem eventuellen Angriff aus Nordkorea schützen können soll. Es gibt wohl auch regelmäßig Alarmübungen, bei denen dann alle Koreaner Schutzräume aufsuchen müssen. Hier ist der Konflikt, den wir in Europa schon mehr als 30 Jahre hinter uns haben, noch allgegenwärtig.


    Ich hätte gerne die Tour zur Grenze gemacht, wo man auch einen Fuß nach Nordkorea setzen kann unter strenger Aufsicht. 2017 war mir das noch nicht so wichtig wie das Kennenlernen der Stadt bei der kurzen Zeit, 2018 fanden die Touren leider nicht statt wegen militärischer Manöver, hieß es bei meiner Anfrage.



    Der Rückflug verläuft ereignislos mit nochmals koreanischem Essen und koreanischen Filmen.


    Ich bin neugierig geworden auf das Land, auf die Eindrücke der wenig besiedelten Berge abseits der Metropolregion, in der fast die Hälfte aller Koreaner lebt, auf kleinere Orte abseits der großen Metropole. Ich habe mich bei dem kurzen und auch eher anstrengenden und hektischen Besuch in Seoul in das Land verliebt. Bald bin ich wieder da! Ich bin mir sehr sicher, dass ich wiederkommen werde.


    2018 zur selben Zeit lerne ich somit Korea etwas näher, mit mehr Zeit und entspannter kennen. Den Reisebericht könnt ihr in den nächsten Wochen ebenfalls hier nachlesen.



  • Danke dass wir mitreisen durften. Wir freuen uns schon auf deinen nächsten Bericht.

    Korea war für mich bisher ein ziemlich unbekanntes Land.

    Ausser Hyundai, Kia und Samsung kannte ich nichts.

    Der Vollpfosten von Nordkorea war mir natürlich ein Begriff.


    8-)

  • Ja, das stimmt. Korea verbindet man mit den genannten Marken, die ja oft (insbesondere bei den Autos) auch ein bisschen als "schrottig" gelten. Dann weiß man ein bisschen etwas über den Koreakrieg und die Situation zwischen Nord- und Südkorea. Manchmal war man schon mal irgendwo Bibimbap essen, jüngere Menschen kennen vielleicht K-Pop und das war es dann auch schon.


    Sportfans haben vielleicht durch die olympischen Winterspiele 2018 oder die WM damals noch einige Bilder im Kopf.

  • Was ich noch hinzufügen wollte, nachdem ich es gestern in einem Video falsch ausgesprochen gehört habe: Seoul spricht man nicht "Seee-uuuuhl" aus, sondern tatsächlich wie das englische Wort Soul.


    Man rätselt ja gerne mal, wie Worte und Namen aus Fremdsprachen wohl ausgesprochen werden. Und auch, wenn Seoul Hauptstadt eines Landes ist, hat ja nicht jeder das Wort schon mal gesprochen gehört bzw. erinnert sich nicht daran.