Kurz an die Küste

  • Moin Moin,

    heute gönnte ich mir eine kleine Abwechslung zum eintönigen Coronaalltag.

    Meiner Freundin fiel ebenfalls die Decke auf den Kopf und so zog es uns heute zusammen an die Nordsee. Unsere Wahl fiel als erstes auf das kleine Örtchen Greetsiel, nicht weit von Emden entfernt.

    Wie fuhren schon früh am Morgen los und waren gegen 10:00 vor Ort.

    Strassen und Ort wirkten noch wie ausgestorben, natürlich hatte auch noch nichts geöffnet, außerdem gibt es ja zur Zeit aus bekannten Gründen auch kein Übernachtungstourismus.

    Eigentlich fanden wir die Ruhe ganz entspannend und zogen erst einmal los in Richtung Kutterhafen.


    Vorbei an der Schleuse




    landeten wir auch gleich im Ortskern. Klein und überschaubar ist es hier. Dazu viel Backsteinfassaden, genauso hatte ich es mir vorgestellt.



    Einzige "shoppingmöglichkeit" waren frische Krabben.



    Wir bummelten durch den kleinen Ortskern in Richtung Deich.




  • Hinter der Touristeninformation startet ein kleiner Rundweg auf dem Deich zum Badesee. Greetsiel liegt an der Leybucht, zum Meer waren es noch ein paar Kilometer zu laufen. Wir bevorzugten erst einmal die kleine Runde. Größere Exkursionen kann man auch bei einem zweiten Besuch starten.




  • Ziel war dann wieder der Hafen. Es war ein schöner kleiner Rundweg.



    Zurück in Richtung Parkplatz schauten wir noch an der Kirche und den Zwillingsmühlen vorbei. Letztere sind wohl die bekanntesten in Ostfriesland.






    Da der Weg nicht weit war, besuchten wir noch kurz den Leuchtturm bei Pilsum.


  • Als nächstes Ziel besuchten wir Neuharlingersiel. Hier waren einige Tagestouristen unterwegs und es hatten sogar die Geschäfte geöffnet. Das kam mir fast schon etwas ungewohnt vor.:ops:

    Im Hafen begrüßen einen als erstes zweit Skulpturen, "Alt-und Jungfischer".



    Hier starten die Fähren nach Spiekeroog.



    Außerdem war tatsächlich auch das Wasser da. ;)



    Wir gönnten uns im Hafen erst einmal einen großen Milchkaffee der in richtige Porzellantassen abgefüllt wurde. Nix Einwegpappe oder so. dazu war auch am Pier ein Strandkorb frei und man machte es sich gemütlich. Einen kurzen Moment fühlte sich alles an, wie zu "alten" Zeiten und die Bazille war ganz weit weg.



    Danach war Hafenbummel angesagt und anschließend zog es uns in Richtung Strand.






  • Endlich wieder am Strand. Klein und übersichtlich, aber man ist heutzutage auch mit wenig zufrieden.







    Es hatte auch die Strandbar geöffnet. Natürlich alles nur auf die Hand, aber sie war gut besucht. Da es in diesem Moment wie aus Eimern schüttete, machten wir uns doch wieder auf den Weg zum Auto. Kurz vor dem Parkplatz war der schauer zum Glück wieder vorüber.


  • Carolinensiel lag quasi auf dem Heimweg und so schauten wir hier noch auf ein Heißgetränk vorbei.

    Für größere Exkursionen war keine Zeit mehr, außerdem braucht man ja auch einen Grund, um später wieder an die Nordsee zu fahren.;)

    Man ist bescheiden in diesen Tagen. :cry:

    Also nur einen Kaffee auf die Hand und dann ging es zurück nach HB.







    Nach Sylt im letzten Jahr hatte ich heute auch zum ersten Mal die Gelegenheit, mal wieder die Kamera in die Hand zu nehmen.

    Irgendwie ist in den letzten Monaten alles eingeschlafen. Keine Kneipe, kaum Ausflugsmöglichkeiten, als einzige Abwechslung zum Arbeitsalltag blieb mir nur die Parzelle.

    Der heutige Tag tat mir richtig gut.


    LG kiki

  • Ich war vor einigen Wochen auch im Urlaub bei meiner Mom (etwas nördlich von Oldenburg) und war jeden Tag an der Nordsee.


    Meer ist einfach toll. Natürlich ist es toll, einen Kaffee trinken zu können und "richtig" essen gehen zu können, aber die Hauptsache ist doch der weite Himmel, glitzerndes Watt oder besser noch Wasser vor sich, der Geruch nach Meer und Wind im Haar!

  • Da hast du vollkommen recht.

    Nirgendwo ist der Himmel so groß und weit wie am Meer. Eigentlich wäre dies meine Helgolandwoche gewesen. Aus bekannten Gründen wurde da aber nix draus. So habe ich statt dessen eine Fastenwoche eingelegt und konnte ich mir in dieser Zeit auch zuhause etwas Gutes tun.

    Der Milchkaffee war heute meine erste "Sünde" und schmeckte daher gleich doppelt so gut. ;)

  • So ein Tagesausflug hat schon was, Hauptsache Tapetenwechsel.

    Die Motive sind nicht zu verachten, aber da hast du eh ein Händchen dafür.

    Der Norden von Deutschland ist ganz anders als der Süden.


    :thumbup:

  • Das hätte mir auch gefallen, wirklich eine tolle Auszeit auch wenn sie nur kurz war.

    Die Bilder sind wie immer klasse und ich bin mit Euch mitgewandert.

    Das nicht so viel los war hat wirklich seine Vorteile, denn so hast Du Bilder

    ohne viele Menschen und man kann sich ganz auf die Motive konzentrieren und sie genießen.

    Danke für die kleine Reise.

    Liebe Grüsse Bigi :)


    Nichts ist in der Fremde exotischer als der Fremde selbst. (Ernst Bloch 1885-1977)

  • Vielen Dank für die lieben Kommentare.

    Meine Freundin hat zum Glück ein Auto, das kann in dieser Zeit echt Vorteile bieten. Da "oben" ist es ziemlich dürftig mit Öffis, da nutzt man solche Vorteile dann auch gerne. Die Strassen waren frei, ebenso die Parkplätze. ;)

    Eigentlich ist eine Parzelle in diesen Zeiten schon fast ein Privileg, aber wenn man ab und zu den Radius etwas erweitern kann , nimmt man das doch gerne an. :thumbsup:


    Schönen Sonntag

    kiki