Island in (3) 4 (5) Tagen, November 2021

  • So, die Route ist "fertig" und der grobe Plan wie viel Zeit das ganze in Anspruch nimmt auch.


    Wie wir das ganze vor Ort tatsächlich machen werde ich flexibel gestalten, abhängig von Wetter und Laune.


    Eine Farbe ist ein Tag.


    Edit: Karte entfernt. Über den link kommt ihr drauf weiterhin.



    Hier könnt ihr, falls jemand das Bedürfniss hat, selbst auf die Karte zu greifen: Google-MyMaps Island 2021


    Dort können auch die Strecken eingeblendet werden. Ich hab folgende Fahrtzeiten ermittelt:


    Tag 0 - Ankunft: 0:45h, 45KM

    Tag 1: 2:40h, 167KM

    Tag 2: 3:05h, 212KM

    Tag 3: 4:06h, 318KM

    Tag 4: 2:30h, 127KM

    Tag 5 - Abreise: 0:20h, 20KM


    GESAMT: 12:30h, 920KM


    Auf jeden Fall wird der Weg das Ziel. Jetzt hab ich aber tatsächlich noch zwei konkrete Fragen:


    Wie ist das mit den "Sonnenstunden" bzw. dem Tageslicht genau im Winter?


    Laut Sonnenkalender sind am Tag ~6 Sonnenstunden. Im Schnitt von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Ist es vorher und nachher Stockfinster oder dämmert es dann erst (und wenn ja wie lange).


    Konkret: Kann man -+1 bis 2 Stunden vor Sonnenauf- und untergang noch kurze Sparziergänge machen, sich das ein oder andere anschauen (vieles ist ja wirklich nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt) oder die Fahrten ab/nach Hotel in die "dunkelheit" legen?


    Was Essen wir die ganze Zeit über?


    Besser gesagt: Wie ist das mit Restaurants etc. Eigentlich ist in allen Hotels die ich gebucht habe ein Restaurant dabei. Aber findet man "leicht" etwas auf den Strecken um sich mal eben zu stärken wenn einem danach ist?

  • Was Essen wir die ganze Zeit über?

    Wir haben uns tagsüber im Supermarkt Brötchen oder ähnliches gekauft. Dort gibt es wie bei uns in den Supermärkten einen Bereich mit frischen Backwaren. Für uns war das die flexibelste Lösung, ohne viel Zeit in einem Restaurant zu verlieren.

  • So da nun alles fix ist wollte ich mal wissen ob ihr bestimmte Kleidung empfehlen könnt...

    Ich habe eigentlich nur eine "im deutschen Winter halte ich mich nicht lange draußen auf" - Jacke und das war es 😬


    Bin am überlegen ob ich eine bessere steppjacke kaufe und darüber etwas wasser- und winddichtes. Oder doch kombiniert in einem? Wir sind schon auch mal wandern und draußen wenn das Wetter mittelmäßig ist. Von daher wäre eine dünne wasserdichte Jacke sicher besser da ich sie weiter nutzen kann.


    Ich habe in vielen Berichten gelesen, dass man mehrere Funktionsschichten tragen soll und dann geht es schon.
    Aber ich traue dem ganzen nicht und mir zieht sich schon beim Gedanken an das isländischen Wetter alles zusammen.


    Wer kann und will hier Erfahrung beisteuern, ist ja egal von welchem nasskalten und windigen Ort.


    Wanderschuhe haben wir Wasserdichte. Ob man da aber mit dicken Socken rein kommt weiß ich nicht. Bei Schuhen will ich eigentlich nix neues kaufen für die paar Tage 😌

  • Wir haben Zwiebellook gemacht.

    Ebenso hatten wir uns vorher noch warme Skiunterwäsche gekauft. Ich hab sie eigentlich nur beim schnorcheln in der Silfraspalte gebraucht. Wir hatten irgendwann mal auf einer Messe windichte Jacken mit einer herausnehmbaren Fleecejacke gekauft. Die war super für Island.

    Wichtig ist definitiv Handschuhe und eine dicke Mütze. Wenn der Wind pfeift frieren schnell die Ohren und Finger ab...

  • Anfang Mai bin ich mit dem Mehrlagenlook gut gefahren. Man kann ja schon bei dem unteren Schichten mit eng anliegenden wärmenden Sachen anfangen, Skiunterwäsche und Skirolli, drauf noch eine dicke Fleeceweste oä und darauf eine Jacke, die Wind und Regen abhält. Skiunterwäsche für die Beine, und über die Hose bei Bedarf noch eine günstige Regenhose.


    Der Vorteil ist, dass man die Sachen nach Belieben kombinieren und ggfs einzelne Schichten weglassen oder ergänzen kann. Es muss bloß übereinander passen, die Jacke also großzügig bemessen.


    Für die Füße braucht man mE nichts besonderes, denn man ist ja in Bewegung. Aber da kann man auch mal nach wärmenden Einlagen schauen. Sowas hatte ich für Island allerdings nicht im Gepäck, sondern für Sapporo, weil dort viel Herumstehen auf Schnee angesagt war.

  • Wir machen es immer so:


    Unterste Schicht ein warmer Merinopipulli oder ähnliches, dann eine Daunenjacke (diese kann man auch platzsparend komprimieren), dann ein Windstopper und zu Oberst ein wasserdichtes Hardshell (hier unbedingt bei Neukauf auf eine hohe Wassersäule achten).

    Alles kann man auch prima einzeln und auch sonst gut nutzen.

    Schuhwerk haben wir aus Goretex, also auch wasserdicht.

    Alles hat uns gute Dienste im regnerischen Norwegen geleistet und im kalten Peking im Januar waren wir auch gut aufgestellt😘

  • Zu Island kann ich nichts beisteuern, aber wir sind gerade von den Lofoten zurück, wo wir teilweise Temperaturen um die 4-5 Grad, heftigen Wind und Regen hatten.

    Da wir altersbedingt keine langen Wanderungen unternommen haben, war die (absolut ausreichende) Bekleidung in der Regel T-Shirt, Pullover, Fleecejacke und darüber, je nach Wetterlage, entweder (dünne) Daunenjacke oder Regenjacke0. An den Füßen Goretex Wanderschuhe mit Thermosole innen.

    Bei einem 5-stündigen Ausflug mit dem Schiff, wo man die gesamte Zeit draußen verbrachte, bei heftigem Wind, 8-10 Grad und später Regen gab's folgende Schichten: Merino-T-Shirt, Baumwollpulli, Kaschmirpullover, Fleece, Daunenjacke, Regenjacke.

    Hat mich 5 Stunden lang prima warm gehalten!

    Ausserdem natürlich Mütze bzw. Buff, und Handschuhe.

  • Ganz entgegen dem Topic waren wir ja sowieso schon bei 4 Tagen Island (+ An/Abreise).


    Nun storniert Icelandair unseren Hinflug gerade und bucht uns einen Tag nach vorne -> 5 Tage sind es nun.

    Ich hab mir das ganze in der Preismatrix / Buchungsmaske angeschaut:


    Direktflüge gibt es, im November zumindest, nur noch: Mo, Di, Do, Sa, So


    An Mi. und Fr. geht es nur noch über Copenhagen nach Keflavik.

  • RL2018

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  • Habe mal über die Vergleichsportale gecheckt. Mittwochs kommt man von FRA nicht mehr direkt nach KEF.


    Dann werd ich mal schauen was güngstiger kommt:


    -> 1x Hotelzimmer + Mietwagen verlängern

    -> Rückflug auch einen Tag nach vorne legen lassen, alles andere stornieren und neu buchen.


    Normalerweiße würde ich ohne zu überlegen Variante 1 nehmen. Aber wir haben eigentlich gar keine Zeit:-D

  • Wäre die Variante über Copenhagen so viel umständlicher?

    Danke:)


    Ganz vergessen in der Auflistung, da ich das heute mittag schon diskutiert und gedanklich eigentlich abgeschrieben habe:


    -> Da ist aber wieder das "Sie waren 2,xx Stunden in diesen oder jenem Land auf Ihrem Weg hier her, daher gehen Sie direkt ins Gefängnis, ziehen keine 4000€ ein, ....".


    Im Moment kein Problem, mir reicht es aber nicht zu wissen was in Deutschland gilt. Da will ich mich nicht noch mit Drittstaaten befassen. Wahrscheinlich nicht kompliziert aber irgendwie bin ich durch das ganze Storno-Gewitter des letzten Jahres vorgeschädigt.

  • Das ist richtig, aber bis jetzt sind reine Transitstops von diesen Regeln ausgenommen.

    Es kann sich natürlich immer alles ändern.

    Es kommt ja bei solchen Alternativen drauf an, wie lange ein Zwischenstop dauert. Ich kenne deine Flugzeiten nicht.

    Ich bin ja kurz nach Mitternacht in Reykjavik gelandet. Wäre es durch einen zusätzlichen Zwischenstop 3-4 Std später gewesen, hätte mich das auch nicht gestört.

  • So,


    Variante 1: 100€ Mietwagen + 260€ Hotelkosten (haben ja zwei Zimmer). + die Tatsache das wir eigentlich keine Zeit haben ist damit raus.

    Variante 2: Aufgrund der angezogenen Preise eigentlich auch.


    Es sind 2h in Kopenhagen.


    ALT/NEU:


    FRA-KEF, 13:05 - 15:40

    FRA-CPH-KEF, 9:30 - 15:25


    Alles nicht dramatisch, morgen bemühe ich mal die Hotline. Die Verbindung kostet rund 500€ mehr wenn ich neu buchen würde :-( Alles Käse!

  • RL2018

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