Airbnb oder VRBO in Korea

  • Hallo zusammen,


    Hat jemand von euch schon Mall Erfahrung mit Airbnb oder VRBO (in DE auch als FeWo-Direkt bekannt)?

    In Europa, Brasilien oder USA hatte bisher bestens geklappt, in Asien waren wir aber noch nicht und deshalb würde uns interessieren ob jemand schon Mal darüber eine Wohnung oder Haus gemietet hat?


    Danke euch

  • Ja, es werden vielerorts mittlerweile Gesetze erlassen um den Ferienwohnungsmarkt zu regulieren, da wirklich einfach geworden ist ein en Haus, Wohnung, Zimmer oder gar Bett zu vermieten, und deshalb wird dann auch häufig ungeregelt vermietet, und viele Menschen, die eigentlich in touristischen Ortschaften Leben und Arbeiten müssen, bekommen dann keinen (bezahlbaren) Platz.

    Wie werden uns auf Airbnb Mal umschauen, was in Korea an Angebote gibt und ob es dann auch regelkonform vermietet wird, bevor wir buchen.


    Danke

  • Hallo Senugeru,

    wir waren oft mit aribnb unterwegs, zuletzt in 2020 in der Karibik. In Asien waren wir 2018 für 10 Wochen in Vietnam. Da wir meistens 5-7 Tage in einer Unterkunft bleiben, nehmen wir vor der Buchung immer Kontakt mit dem Vermieter auf (genau wie vorher in Malaysia und Laos )
    Es gibt immer ein paar Fragen, die in der Anzeige nicht beantwortet sind. ;-)


  • und viele Menschen, die eigentlich in touristischen Ortschaften Leben und Arbeiten müssen, bekommen dann keinen (bezahlbaren) Platz.

    Das stimmt für Thailand zumindest nicht. Menschen, Einheimische, die hier in touristischen Gebieten arbeiten, wohnen in Unterkünften, die kein Tourist in Erwägung ziehen würden. Sie teilen sich mit 3 - 4 Personen ein Zimmer mit kaltem Wasser, Ventilator und - mit Glück - einem Kühlschrank und zahlen dafür im Monat zwischen 3000 und 4000 Baht. Viele von außerhalb bekommen, sofern sie in Resorts beschäftigt sind, als Teil der Vergütung auch ein Zimmerchen gestellt.

    Aber natürlich hat das nichts mit Korea zu tun, ich wollte nur darauf hinweisen.

  • Das stimmt für Thailand zumindest nicht. Menschen, Einheimische, die hier in touristischen Gebieten arbeiten, wohnen in Unterkünften, die kein Tourist in Erwägung ziehen würden. Sie teilen sich mit 3 - 4 Personen ein Zimmer mit kaltem Wasser, Ventilator und - mit Glück - einem Kühlschrank und zahlen dafür im Monat zwischen 3000 und 4000 Baht. Viele von außerhalb bekommen, sofern sie in Resorts beschäftigt sind, als Teil der Vergütung auch ein Zimmerchen gestellt.

    Aber natürlich hat das nichts mit Korea zu tun, ich wollte nur darauf hinweisen.

    Ja, das sind auch andere Umstände, wenn auch nicht schön für die armen Menschen, die unter diesen Bedingungen leben.


    Das Problem mit Wohnraum ist ja hauptsächlich zu treffen in großen Ballungsgebieten, also Metropolen oder wo sowieso nicht so viel Platz gibt, wie auf Inseln (wie ich auch schon über Hawaii in einem anderen Thread beschrieb).

  • Das Problem mit Wohnraum ist ja hauptsächlich zu treffen in großen Ballungsgebieten, also Metropolen


    In Bangkok oder Chiang Mai wohnen die Einheimischen, die speziell zum Arbeiten anreisen, ebenfalls zu dritt oder viert in kleinen Apartments oder bekommen vom Arbeitgeber ein Zimmer gestellt. Wanderarbeiter und Bauarbeiter leben in Camps auf den Baustellen oder den Fabriken (die derzeit verrammelt und verriegelt sind, um die dortigen Covid-19-Infektionen drinnen zu lassen, es ist wirklich so schlimm!). Auch alleinstehende Arbeitnehmer teilen sich oft eine Wohnung.

    Du kannst für Thailand keine Vergleiche mit westlichen Industrienationen anstellen (egal ob Hawaii oder NRW). Airbnb wurde in Thailand verboten, weil die Anbieter keine Hotellizenz haben und keine Steuern zahlen. In Thailand besteht kein Zusammenhang zwischen Airbnb-Angeboten und mangelndem Wohnraum für Einheimische, die zum Arbeiten in die Städte kommen, schlicht und ergreifend deshalb, weil sie sich die auf Airbnb angebotenen Wohnungen oder Zimmer gar nicht leisten können. Wie auch, bei einem Mindestlohn von weniger als 10 Euro am Tag.


  • In Thailand besteht kein Zusammenhang zwischen Airbnb-Angeboten und mangelndem Wohnraum für Einheimische, die zum Arbeiten in die Städte kommen, schlicht und ergreifend deshalb, weil sie sich die auf Airbnb angebotenen Wohnungen oder Zimmer gar nicht leisten können. Wie auch, bei einem

    Aber gerade daran liegt dass Problem in den meisten Fällen: Menschen die eine Wohnung oder Haus besitzen vermuten diese lieber über Airbnb für Kurzzeitmieter weil sie damit viel mehr verdienen als wenn sie es für Langzeitmiete anbieten würden.


    Sei es drum, ich sehe, dass die Situation in Thailand sowieso viel schlimmer ist, vor allem weil die Vermieter dann auch keine Steuern bezahlen bzw keine Lizenz dafür haben.


    Ich werde dann wahrscheinlich lieber klären ob es in Korea bestimmte Bedingungen gibt, die von den Vermietern erfüllt werden müssen und diese ggfs vor der Buchung prüfen.