Kappadokien, da kommt einem vermutlich sofort das Bild von unzähligen Heißluftballons in den Sinn, die über einer skurrilen Landschaft schweben.
So ging es auch mir, und nachdem ich mehr über Kappadokien als Reiseziel gelesen hatte, ging es dieses Jahr an die konkrete Planung. Die meisten Urlauber besuchen die Region in Zentralanatolien im Rahmen einer Rundreise ab Antalya oder Istanbul und bleiben 1 bis 2 Tage. Wir wollten länger bleiben und individuell reisen.
Im Frühjahr buchten wir den 3 1/2 Stunden Flug Stuttgart / Kayseri und zurück.
Bei den Hotels hatten wir die Qual der Wahl, es gibt viele Hotels mit Höhlenzimmern, die Zimmer sind dort in den weichen Tuffstein hineingehauen.
Das sollte es sein, 3 Nächte in Uchisar und 4 Nächte in Göreme.
Für die Besichtigungen hat uns das Hotel die Buchung von Touren vorgeschlagen, es gibt eine rote und eine blaue Tour, dabei werden die meisten Sehenswürdigkeiten an einem Tag abgedeckt. Nachdem wir jedoch 1 Woche zur Verfügung hatten, wollten wir das selber gestalten und buchten einen Mietwagen ab dem dritten Tag.
Ende Juni ging es los, einchecken und der Flug verliefen problemlos, vom Flughafen ging es noch 1 Stunde per Shuttlebus ins Hotel. Leider kamen wir bei Dunkelheit an, so daß es an dem Abend nur noch für ein Gläschen Wein auf der Terrasse gereicht hat, Uchisar Castle, der imposante Burgberg im Hintergrund.
Unser Höhlenzimmer, bzw. es war eine Höhlensuite