Vom Winde verweht auf den Äußeren Hebriden

  • Hallo Zusammen!


    Nachdem ich mit meinem Südafrika-Reisebericht jetzt gerade im Flow bin, versuche ich mich auch noch an einem Bericht zu unserer Schottland-Reise. Genauer ging es dieses Mal auf die Äußeren und Inneren Hebriden.

    Die Reise haben wir allerdings mit unserem Camping-Bulli unternommen, von daher sicher für viele nicht so die geliebte Art zu reisen, aber vielleicht mögt Ihr uns ja trotzdem begleiten. Wie immer lag der Fokus auf kleineren und größeren Wanderungen und viel Landschaft.


    Bei unserem ersten Schottland-Urlaub 2018 trafen wir auf den Orkneys ein älteres Paar, beide leidenschaftliche Birdspotter, die uns wärmstens die Äußeren Hebriden und besonders natürlich die "Uists", ihre Heimatinsel(n), ans Herz legten. Die Saat war gesät. Und da uns der erste Schottland Urlaub samt Land und vor allem Leute so gut gefiel, sollte es 2021 also wieder losgehen. Tja....die Corona-Restriktionen waren so lange undurchschaubar, dass wir unsere Fährfahrt um ein Jahr nach hinten verlegt haben. Dieses Jahr im Juni war es also endlich soweit.


    Die Fähre startete in Ijmuiden und fuhr über Nacht nach Newcastle. Das spar die Fahrt durch England und fühlt sich dann schon ein wenig früher wie Urlaub an. Bei bestem Wetter verließen wir die Niederlande, mit dem ersten kühlen Getränk auf dem Sonnendeck in kurzer Hose und Trägershirt. Die nächsten 3 Wochen sollte selbiges nicht mehr zum Einsatz kommen....


    Nach dem üppigen Frühstücksbüffet ging es von Bord. Die Einreiseformalien nahmen etwas längere Zeit in Anspruch als noch 2018, vor dem Brexit, aber letztlich ging es relativ zügig. Das Ziel war nun Schottland und das wieder an den Linksverkehr gewöhnen. Dank vieler, vieler Kreisverkehre und überschaubarem Verkehr war das aber schnell wieder intus. (Ich sage das so großzügig...ich selber bin im Linksverkehr noch nie einen einzigen Meter gefahren...)

    Und dann ist es endlich soweit:

    (Auch in diesem Bericht findet Ihr wieder nur Handyfotos vor, die hoffentlich trotzdem gefallen)



    Kurz drauf dann der erste Stop für einen kleinen Snack und die erste von unzählig vielen) Walker's Salt & Vinegar Chips.


    An Glasgow vorbei ging es am Westufer des Loch Lomond bis zum kleinen Örtchen Luss. Der Ort schien sehr beliebt, wie die gemessen an der Ortsgröße großen Parkplätze vermuten ließen. Das Örtchen hatte sich aber auch nett heraus geputzt. Wir stromerten durch die Gässchen und vertraten uns die Beine und saugten die erste schottische Luft ein.



    Leider begann das Wetter schon jetzt mit dem für die nächsten Wochen üblichen Muster: kurz mit Sonne und blauem Himmel anteasern, dann mit grauem Himmel und Regen ablösen.

    Ich weiß, Ihr denkt jetzt: was beschwerst Du Dich? Fahr halt nicht nach Schottland! Weiß doch jeder, dass da nicht St. Tropez ist. Ja, natürlich wissen wir das. Und natürlich waren wir auch darauf eingestellt, aber dieser Urlaub war wettertechnisch größtenteils wirklich eine Zumutung.

    Aber noch wussten wir das ja nicht, fuhren also weiter nach Oban, wo wir die Nacht vor der Fährfahrt nach Barra übernachten wollten. Das Reservieren war vorab nicht möglich, man solle so früh wie möglich kommen. Überhaupt hatte es im Vorfeld geheißen, man müsse alles vorreservieren, weil es so voll geworden sei. Die Fährgesellschaften für die Äußeren Hebriden nahmen nur Leute mit, die eine Reservierung vorweisen konnte. So hieß es. Vorweg genommen: niemand hat je geguckt, ob wir eine Reservierung haben und wir hätten überall noch etwas bekommen.

    So hatten wir aber brav die Reise komplett vorgeplant, was ja eigentlich bei einer Bulli/Camping-Reise eben nicht das Ziel ist.


    So standen wir also nahezu alleine auf einer großen Wiese und als das Wetter wieder etwas freundlicher wurde, wagten wir noch einen Abendspaziergang.



    Hier sieht man die Insel Kerrera, gegenüber von Oban. Eine kleine Personenfähre fährt hier tagsüber hin- und her. Wir waren auf Kerrera beim letzten Mal wandern und ich kann es nur jedem empfehlen, der da Spaß dran hat.

    Heute musste aber der Blick rüber und eine Tour auf den Hügel über dem Campingplatz reichen.


    Morgen sollte es nun endlich auf Barra gehen, der südlichsten, mit der Fähre zu erreichenden Western Isle.

  • Grau in grau empfängt uns der Morgen. Die Fähre geht erst mittags, wir haben also noch alle Zeit der Welt, in Ruhe zu frühstücken und unseren Proviant im örtlichen Tesco aufzufüllen. Auf den Hebriden, vor allem auf den kleineren, gibt es zwar natürlich auch kleinere Supermärkte, aber eben nicht die Auswahl. Also versorgen wir uns erst mal mit dem Nötigsten an Haltbarem, bevor es auf die Fähre geht.


    Vier Stunden dauert die Überfahrt von Oban nach Barra. Die Fähre ist entsprechend groß, mit Cafeteria und Kantine/ Restaurant, extra Plätzen für Hunde und ihre Herrchen und überhaupt ausreichend Platz für die Passagiere. Mutig wagen wir uns erst noch an Deck und schauen zu, wie die Fähre zwischen der Isle of Mull und der Halbinsel Adrnamurchan passiert. Beides Ziele, die später noch auf unserem Weg liegen.

    Irgendwann wird es aber zu kalt und windig für den Aufenthalt an Deck und wir suchen uns ein Plätzchen drinnen. Zwei Stunden geht alles gut. Die See ist nicht übermäßig rau, aber auch nicht glatt wie ein Babypopo, trotzdem wird mir nach zwei Stunden dann doch zusehends schummeriger. Ich wusste gar nicht, dass ich offensichtlich seekrank werde. Als nach 4 Stunden der Färhhafen von Barra, Castlebay, erreicht ist, bin ich ziemlich froh. Hätte nicht länger dauern müssen


    Und nun sind wir also angekommen:



    Wir steuern direkt unseren Campingplatz an. Da die Fähre einmal am Tag anlegt steht der Besitzer des Platzes Gewehr bei Fuß, nimmt die Neuen mit schottischer Freundlichkeit in Empfang. Mit Blick auf das Meer und einem in der Ferne liegenden Friedhof richten wir uns für die nächsten drei Nächte hier ein.


    Es ist zwar schon spät, das Wetter mittelprächtig, aber dank der nahenden Sommersonnenwende noch lange hell. Also gibt es vorm Abendessen noch einen kleinen Spaziergang. Dick eingepackt unter der Regenjacke geht es los. Das Wetter ist oll, aber die Strände geben hier auch bei Usselwetter wirklich alles!



    Durchgepustet geht es irgendwann zurück zum Bulli - gespannt auf den nächsten Tag auf Barra.


  • Neuer Tag, neues Glück! Regen hin oder her.


    Erstes Ziel des Tages ist der Barra Airport. Ein kleiner Flughafen, auf dem abhängig von den Gezeiten kleine Flugzeuge aus Glasgow landen können. Da wir noch zu früh sind, stellen wir das Auto am kleinen Airport-Parkplatz ab und wandern auf der anderen Straßenseite Richtung Meer. Durch Dünen, vorbei an unfassbar vielen Schnecken, die sich überall im feuchten Gras verstecken.




    In einer Minute noch grau, lässt in nächster Minute ein kleiner Sonnenstrahl, der sich durch die Wolken schiebt, alles karibisch anmuten.



    Weniger karibisch sind dann die Kühe, die auf einmal, wie aus dem Niergendwo, im Schweinsgalopp respektive Kuhgalopp über den Sand preschen. Das sieht so unwirklich aus. Kühe, Strand...und dann noch rennend...wir ziehen uns etwas auf die Düne zurück und haben großen Spaß an dem Schauspiel, das uns da geboten wird.



    Dann heißt es aber zurück zum Flughafen. Wir wollen schließlich die Landung nicht verpassen. Ein Fahrzeug des Flughafens fährt den Strand ab und sichert ihn wohl, man hört Propeller und dann kommt eine kleine Maschine im Landeanflug auf die Sand-Flugbahn zugesteuert. Als die Passagiere auf einer kleinen Treppe aussteigen, fühle ich mich an die frühere Taft-Reklame erinnert. Ihr wisst schon, die Frau, deren Haare bei allen Wettern sitzen.



    Die Rundfahrt über die Insel setzen wir fort. Im Großen und Ganzen ist die Bebauung, so vorhanden, sehr schlicht und nüchtern. Kleine graue Häuschen, gefühlt aus den 60igern herrschen vor. Kleine Hafenbecken unterliegen stark den Gezeiten, so dass die Boote teils auf dem Trockenen liegen. Der Scheibenwischer ackert und unsere Begeisterung sinkt. Irgendwie hatten wir uns das hier Spektakulärer vorgestellt.


    Was die Schotten aber definitiv können sind Friedhöfe. Die finden sich an den schönsten Ecken und verzaubern mit ihrem morbiden Charme.



    Das Wetter zieht sich mehr und mehr zu, so dass wir ab dem Nachmittag auf dem Campingplatz sind und uns die Zeit mit spielen, dem ersten Kuchen im Omnia-Kocher und Podcasts verbringen.

  • Ein weiterer Tag auf Barra. Rückblickend hätte es auch ein Tag getan, aber hinterher ist man ja immer schlauer.


    Heute ist das Wetter etwas freundlicher und so brechen wir zu kleineren Wanderungen auf.

    Zu einem alten, schon sehr abgeschliffenen Turm geht es hinauf. Vorbei an Schafen und deren Hinterlassenschaften, über grüne Wiesen gespickt mit Blümchen. Vom Turm hinab schaut man auf einen weiteren Friedhof und das Meer.



    Eine weitere Wanderung führt uns um eine kleine Landspitze. Vorbei an einem See samt Strand, der momentan allerdings nicht zu einer kleinen Schwimmpause einlädt.




    Der Weg schraubt sich höher auf die Klippen, immer das satte grün hinter einem im Blick, das raue Meer vor einem und der starke Wind um die Nase. Und auch hier begegnen einem auf Schritt und Tritt die eigentlichen Einwohner der Insel.



    Nach dem Abendessen geht es zu dem Friedhof, den wir vom Campingplatz aus sehen. Der Versuch gestern scheiterte recht schnell wetterbedingt. Jetzt ist es aber trocken und das will genutzt sein. In einem großen Bogen, vorbei an einem Mini-Standing-Stone erreichen wir den Friedhof. Weit weg vom Schuss liegt er, mit seinen verwitterten, uralten Grabsteinen, malerisch oberhalb des Meeres.



    Auf dem Rückweg beobachten wir noch unzählige Seevögel, die ihre Runden drehen, es sich in Gruppen auf den Felsen gemütlich machen und auch den Abend einläuten.


    Ein Sonnenuntergang versüßt uns noch den Abend.


  • Heute heißt es früher aufstehen, die Fähre nach Eriskay geht um halb zehn. Wir verlassen Barra nicht unbedingt mit einem weinenden Auge. Sicher hätte es uns hier bei besserem Wetter auch besser gefallen, tatsächlich bietet Barra allerdings - so empfanden wir es zumindest - nicht allzu viel Abwechslung.


    Eriskay ist also das Ziel. Eine Mini-Insel am Südende der Uist-Inseln, mit selbigen über einen kleinen Damm verbunden. In 40 Minuten haben wir übergesetzt.

    Eriskay selber ist wirklich winzig. Bevor wir jedoch die Insel Richtung South-Uist verlassen, besichtigen wir noch die St. Michael's Church, die auf einer kleinen Anhöhe über dem Ort thront. Hier in den südlicheren Hebriden herrscht der Katholizismus vor, was sich weiter nördlich ändert. Hier sind die meisten Einwohner evangelisch bzw. Mitglieder der Free Church of Scotland. Die Kirche ist windumtost mit einem Schiffsbug als Alter. Spannender fand ich jedoch dieses praktische Merchandise



    Heutiges Ziel ist ein Campingplatz auf Benbecula, einer Insel zwischen South- und North Uist. Auf dem Weg dahin schauen wir, was South-Uist so zu bieten hat.


    Wir sehen Standing Stones



    und unser erstes Blackhouse



    Überall auf den Äußeren Hebriden findet man noch mehr oder weniger gut erhaltene Blackhouses. Hier wohnten, teils bis in die 50iger Jahre, die Einwohner. Die Wände sind dick, die Fenster klein, so dass der innen liegende mit Torf befeuerte Ofen alles schön warm hält, aber eben auf Dauer auch schwarz färbt. Die reetgedeckten Dächer werden mit an Seilen befestigten Steinen quasi niedergezurrt.

    Schön anzuschauen, aber darin wohnen klingt wenig verlockend.




    Da South-Uist nicht allzu viel hergibt, beziehen wir am frühen Nachmittag unseren Campingplatz auf Benbecula. Wie immer werden wir persönlich, freundlich und sehr lustig in Empfang genommen. Herrlich die Schotten!

    Da es noch relativ früh ist und etwas aufklart, machen wir uns auf den Weg zur Küste, an der der Hebridean Way entlang läuft. Hut ab, wer hier dem Wetter trotzden eine Mehrtages-Tour macht. Wir können wieder unzählige Seevögel kreisen sehen. Ziel ist aber eine Bank von der aus man, mit etwas Glück und viel still sitzen, Otter beobachten kann. Eine halbe Stunde sitzen wir still, dick eingemummelt gehen die Kälte und den Wind. Aber der Otter hat kein Einsehen mit uns und lässt sich leider nicht blicken. Trotzdem war es schön aufs Meer zu blicken und die Stille zu genießen.

  • Stille gab es die Nacht nicht. Der angekündigte Sturm fegte über unseren Campingplatz hinweg, der Bulli wackelte, Regen prasselte auf das Dach. Davon leicht gerädert wachten wir auf, waren aber sofort über unseren Bulli dankbar, als wir sahen, wie die Zelte der Fahrradgang, die nebenan zeltete, aussahen. In der Gemeinschaftsküche versuchten die Jungs ihre Schlafsäcke und Kleidung zu trocknen. Dorthin über Nacht zu fliehen hatte keiner gewagt, da sie befürchteten, ihr Zelt könne wegfliegen. Puh!


    Wir machten uns, bei mittlerweile etwas freundlicherem Wetter, auf Richtung North-Uist.



    Wie gut blauer Himmel tat.


    Erstes Ziel war war das Barpa Langais, einem Cairn aus der Steinzeit. Auf einem kleinen Hügel thronend entpuppte er sich allerdings als nicht betretbarer Steinhaufen. Wir gingen den Rundwanderweg also weiter und wurden mit schönen Rundumblicken belohnt.



    Und natürlich durften auch hier weitere Standing Stones nicht fehlen. In eine andere Zeit katapultiert (sorry, ja, ich gucke Outlander) hat er uns jedoch zum Glück nicht.



    Bei einem Abstecher in Lochmaddy gibt es einen unfassbar leckeren, vegetarischen Burrito im sonst eher überschaubaren Örtchen und eine kleine Wanderung zu einer Camera Obscura.


    Auf der Weiterfahrt begegnen uns auch hier weitere Blackhouses, dieses Mal aber dem Namen trotzend, zumindest außen in weiß.



    Von South-Uist geht es wieder über einen kleinen Damm nach Berneray, einer weiteren, kleinen Insel. Am Damm legt die Fähre nach Lewis ab, die wir morgen Abend erwischen wollen.

    Unfassbar schön sieht hier alles aus! Das blaue Meer, das satte grün, der nun blaue Himmel nur von einzelnen weißen Wölkchen aufgelockert.

    Der Westbeach von Berneray ist unser Ziel. Da sind wir nicht alleine, ein Geheimtipp ist er nicht. Wobei; wenn ich von "nicht alleine" spreche, meine ich vielleicht 5 Wohnmobile verteilt auf eine Riesenfläche. Jammern auf hohem Niveau.


    Nach einer kleinen Mittagspause geht es zum Westbeach durch die Dünen.



    Kilometerlang nur Sand, blauer Himmel, türkises Meer und keine Menschenseele weit und breit.



    Na, seht Ihr Euch auch schon aufs Meer zulaufen, eine kleine Runde schwimmen?

    Nun, ein kleiner subtiler Hinweis, dass das keine gute Idee ist, außer man ist Eisbaden gewöhnt:



    Kaum aus dem Schutz der Dünen heraus getreten, wehte uns ein Wind ins Gesicht....lustig, aber auch sehr anstrengend. Dem unfassbar schönen Anblick tat es trotzdem keinen Abbruch.


    Schweren Herzens trennten wir uns von Berneray, wussten aber ja, dass wir morgen noch mal hier her kommen würden.


    Unser Campingplatz lag an der Westseite von Sout-Uist in der Nähe eines Vogelschutzgebietes. Hier verbrachten wir dann am Abend noch 2 Stündchen mit einem ausgiebigen Spaziergang über einen Rundweg: Vögel beobachten und sehnsuchtsvoll nach St. Kilda schauen, das in der Ferne zu erahnen war. Die Fahrt dahin hätte aber einen ganzen Tag gefressen, viel Geld gekostet und bei ollem Wetter wäre es vermutlich kein großer Spaß. Auch wenn es mich so sehr gereizt hätte, diese Tour zu unternehmen.

  • Sonntag - die erste Woche ist rum.

    Nachdem wir gestern die westliche Route über North-Uist genommen hatten und nachmittags die Hälfte der östlichen eher im Schnelldurchgang, fuhren wir jetzt also mit mehr Ruhe die östliche Route. Die allerdings nicht ganz so viel zu bieten hatte.


    Scolpaig Tower, ein malerisch gelegener Mini-Turm auf einer kleinen Insel in einem See, irgendwo im Nichts will fotografiert werden.



    Von hier geht es wieder nach Berneray, diesem Kleinod. Eine weitere Wanderung will gegangen sei, bevor es heute Abend auf die Fähre Richtung Lewis geht.


    Eine große Runde über die Insel startet erst noch bei mittlerweile wieder bedecktem Himmel. Immerhin regnet es nicht, aber der Wind lässt nicht nach. Vorbei an weiteren Standing Stones, Robben, die in einer Bucht auf Bewunderer warten und immer wieder freundlich grüßenden Schotten, geht es zunächst zur Insel-Jugendherberge. Diese ist in einem Blackhouse untergebracht, traumhaft am Meer gelegen, strahlend weiß angestrichen, wegen Corona aber noch nicht in Betrieb. Die Bänke im Windschatten laden zu einer Pause ein.



    Weiter geht's es nah am Meer entlang zum East Beach. Ja gibt es hier denn nur Traumstrände?



    Im Gras oberhalb der Bucht stehen vereinzelte Camper und eine Honesty Box verweist darauf, dass man hier stehen könne und je Nacht freundlicherweise 10 Pfund einwerfen solle. Wir sind neidisch auf die Camper, die hier stehen dürfen, mit diesem grandiosen Blick, mit viel, viel Platz zwischen den einzelnen.

    Bedenke, was Du beneidest, sage ich da nur....


    Der Weg zieht wieder hoch über grüne Wiesen mit bunten Blumensprenkeln



    zu einem weiteren wunderschön gelegenen Friedhof



    Immer weiter geht es hoch, bis zu einem wirklich windumtosten Viewpoint. Lange stehen und bewundern können wir hier nicht, der Wind ist wirklich im wahrsten Sinne des Wortes, umwerfend.


    Von hier oben geht es hinab zum Strand, wo es sich zusehends zuzieht, noch mehr Wind aufkommt und wir die letzten 1,5 Stunden fast nur noch unsere Fußspitzen sehen, damit einem Wind und Regen nicht ins Gesicht klatschen.


    Kaum am Bulli, klart es wieder auf. Wir legen uns trocken, trinken was Warmes und machen uns dann auf zum Fährhafen. Wobei Hafen zuviel gesagt ist, es ist ein Anleger mit Platz für vielleicht 15 Fahrzeugen davor. Allerdings ist außer uns weit und breit niemand zu sehen. Komisch. Wir sind zwar früh, aber so früh ja dann doch nicht. Na gut, üben wir uns in Geduld....Damit ist es bei mir allerdings nicht weit her, also schaue ich mal vor, ob irgendwo was steht oder ich jemanden fragen kann. Und dann sehe ich die Ankündigung, dass wegen des Wetters die Fähre heute nicht mehr fährt. Ein Blick auf die Seite des Fähranbieters hätte uns das vorher schon gesagt. Jetzt sind wir schlauer.


    Und nun? Kein Campingplatz, keine andere Chance rüber nach Lewis zu kommen, um den dort bereits bezahlten Campingplatz zu beziehen.

    Aber da war doch was mit der Honesty Box und den Campern am East Beach.....

    Wir fahren also mit dem Bulli zurück, suchen uns ein schönes Plätzchen und rufen Calmac, den Fähranbieter an. Eine halbe Stunde später, die uns zum Schwitzen brachte, wie auch den freundlichen Mitarbeiter von Calmac, denn er musste versuchen verständlich zu sprechen, ist klar, wann die nächste Fähre hier abfährt, ist ungewiss. Die nächsten beiden Tage keinesfalls. Die einzige Alternative ist, am übernächsten Tag wieder zurück Richtung South Uist zufahren und dort eine Fähre nach Harris zu nehmen oder direkt nach Skye. Von den geplanten vier Tagen auf Lewis und Harris blieben so gerade mal 1,5 übrig. Schweren Herzens entscheiden wir uns also für die Überfahrt nach Skye, was hieße, Lewis und Harris bekommen wir nicht zu sehen.

    Wir sind traurig und auch ein bisschen wütend, obwohl ja niemand was dazu kann.


    Aber immerhin stehen wir am East Beach....


  • Tolle Eindrücke, die Erinnerungen wecken! Allerdings hatten wir 2019 auf Barra Traumwetter!

    Berneray haben wir auch in allerbester Erinnerung, schade, dass das Wetter bei euch nicht so recht mitgespielt hat. Aber die Traumstrände konntet ihr ja wenigstens ein bisschen genießen.

  • Ja, das Wetter war wirklich schwierig. Wie ich schon schrieb, weiß man ja, dass es in Schottland wechselhaft ist. Auch unser erster Schottlandurlaub bestach nicht durch hochsommerliches Wetter, war aber dann doch alles in allem verträglicher als dieses Mal. Die Reise missen wollen wir trotzdem nicht, allerdings ist unser Bedarf am Norden jetzt erst mal gedeckt. Zumindest für dieses Jahr versuchen wir dem ollen Wetter halbwegs aus dem Weg zu gehen.

    Aber ich bin sicher, der Norden sieht uns wieder!

  • Ich hatte gefragt, ob Ihr auch schon mit der Platinum double Probleme am ATM hattet. Es mag aber auch sein, dass hier in der Diaspora der ATM nicht nachgefüllt wird. Wahrscheinlich mache ich das mit der PN falsch?

  • Ich hatte gefragt, ob Ihr auch schon mit der Platinum double Probleme am ATM hattet. Es mag aber auch sein, dass hier in der Diaspora der ATM nicht nachgefüllt wird. Wahrscheinlich mache ich das mit der PN falsch?

    Ich habe auch die Platinum Double (von Barclays), habe noch nie Probleme beim Geld abheben gehabt, was ich aber zugegebenermaßen sehr selten mache.

  • Der Morgen beginnt mit einem Frühstück mit einem Ausblick, den man ja eher selten hat. Der Wind kommt auch von der "richtigen" Seite, so dass wir auch wirklich auf das Meer schauen können. Beim abendlichen Wein konnten wir noch eine kleine Robbenshow bewundern, die ihren Spaß in den Wellen hatten.


    Nun sitzen wir hier ja quasi fest...was machen wir mit dem Tag? Zumal es ein Sonntag ist und hier auf den nördlichen Äußeren Hebriden der Sonntag wirklich der Ruhe verschrieben ist. Offen hat so gut wie nichts, was wir später noch schmerzlich lernen werden.


    Aber das Wetter ist, nach Erfahrung der letzten Tage, ja fast schon als gut zu bezeichnen. Also machen wir uns auf nach Sollas auf North Uist zu einer Wanderung. Es geht über die Halbinsel vor Sollas, die neben den üblichen blühenden Wiesen (Machair genannt) einerseits und dem Meer andererseits, noch mit einem alten Friedhof und einer steinzeitlichen Ruine aufzuwarten hat. Klingt doch gut. Los geht's!



    Eine Augenweide diese Wiesen. Ich kann nicht aufhören, mich daran zu erfreuen.

    Irgendwann kommt auch der alte Friedhof in den Blick. Wie immer malerisch gelegen, aber sehr weit ab vom Schuss.



    Schon seit dem ersten Schottlandurlaub sind Strandnelken unsere treuen, und fotogenen Begleiter.



    Von der steinzeitlichen Ruine habe ich, wieso auch immer, keine Fotos. Sie war aber letztlich ein eingezäunter Grashügel mit Steinen. Nur schwer vorzustellen, wie es mal ausgesehen haben mag. Nach 3 Stunden sind wir zurück am Auto, hungrig und unwillig, selber zu kochen. Na, dann wird sich doch sicher was finden!

    Süß, wie so verwöhnte Ruhrgebietskinder von zu Hause auf woanders schließen. Nichts ist offen. Um ehrlich zu sein, gibt es hier "oben" natürlich auch herzlich wenig. Der Supermarkt, dem wir gestern kurz einen Besuch abgestattet haben, hat zu. Restaurants sind Fehlanzeige. Und von einer Imbissbude gar nicht zu reden. Wobei, da war doch was? Der Campingplatz am Vogeschutzgebiet hatte einen Imbiß-Stand. Wir haben Zeit, wir haben Hunger. Das ist doch einen Versuch wert.

    Nun, sagen wir es so: ja, der Imbißstand hatte offen. Und ja, wir haben, nach langer Warterei, auch was zu essen bekommen. Aber ob es geschmeckt hat, darüber wollen wir nicht reden. Puh, da schlug die verrufene schottisch/englische Esskultur mal richtig zu.


    Immerhin klarte es auf, so dass wir auf dem Weg zurück zu unserer Campingwiese auf Berneray noch am Dunan Stichir anhielten. Einer alten Burgruine, die aus Sicherheitsgründen in einen See gebaut wurde. Die Übergänge sind kleine Steindämme, die das Verteiden der Burg einfacher machen.



    Nachdem wir uns mit unserem Schicksal angefreundet haben, dass der Besuch auf Lewis und Harris nichts wird, erfreuen wir uns dann wenigstens an unserem schönen Stellplatz und dem Abendhimmel.


  • So, heute geht es also weiter. Schnell noch die 20 Pfund in die Honesty Box geworfen und farewell east beach.


    Diese Honesty Boxes gibt es hier ja für die verschiedensten Sachen. Gerne auch für die Überproduktion an Eiern, Marmelade oder Sonstigem. Ein Schild an der Straße weist ab und an auf die Box hin, die dann am Eingang des Grundstückes steht. Mal schön verzierte kleine Holz"häuschen", mal einfach eine mit Steinen beschwerte Plastikbox. Darin die Ware, ein Zettel mit dem Preis und eine verschlossene oder auch durchaus nicht verschlossene Box für das Geld. Ich finde das so schön und überall, wo ich so eine Box sehe, muss ich gucken, was drin ist und natürlich ab und an auch mal kaufen. So kamen wir in diesem Urlaub auf eine Anzahl Eier, die ich sonst im ganzen Jahr nicht esse!


    Nun soll es also über Lochboisdale zurück zum Mainland gehen. Nur, komisch, als wir am kleinen Fähranleger vor Verlassen der Insel Berneray vorbei kommen, an dem vorgestern noch nichts ging, sehen wir Autos in der Warteschlange. Also halten wir flugs an, fragen nach, ob und wann die Fähre geht und ob sie überhaupt geht. Ja, sie geht und kommt in ungefähr 30 Minuten. Ist denn noch Platz? Kriegen wir schon hin.

    Und so geschah das kleine Wunder: wir kamen auf die Fähre nach Harris und kamen so doch noch weiter. Nun standen uns zwar 2 Tage weniger zur Verfügung und die zwei auf Harris bereits gezahlten Nächte auf dem Campingplatz waren obsolet. Wir hatten zwar den für heute eigentlich gebuchten Campingplatz bereits abgesagt, wollten es aber einfach darauf ankommen lassen.

    Juchuh!


    Die Fährüberfahrt dauer nicht lang, die Fähre ist auch eher spartanisch, aber wir freuen uns wie Bolle und versuchen flugs umzuplanen!


    Wir starten also von Leverburgh auf Harris über die Golden Road. Eine Küstenstraße, die an fast fjordähnlicher Landschaft, oftmals als Singletrackroad, abenteuerlich entlang fährt. Das Wetter ist bescheiden, die Ausblicke lassen aber erahnen, was für ein Genuss es sein muss, hier bei Kaiserwetter entlang zu fahren.



    An der Golden Road liegt auch die Weberei in der der berühmte Tweed von Harris hergestellt wird. Natürlich halten wir an, sind aber die einzigen auf dem Parkplatz. Wie sich raus stellt, ist das Gebäude geschlossen, nur in einem modernen Anbau findet sich eine kleine, hochmoderne Multimedia-Ausstellung zum Tweed. Hm, das hatten wir uns anders vorgestellt.

    Nächstes Ziel Tarbert. Die größte Stadt hier auf Harris und unser Fährhafen für übermorgen. Hier wollen wir zur etwas einkaufen, eine Kleinigkeit essen und der Isle of Harris Gin Destillerie einen Besuch abstatten. Eine Führung sparen wir uns, ist ja nur Gin, der hier hergestellt wird. Aber zwei der wunderschönen Flaschen des Gin landen im Körbchen. Gegenüber dann auch gleich noch Tweed of Harris. Hier wird nun in einem Gebäude der Stoff verkauft. Im anderen, einer Wellblechhalle, der Tourismus bedient. Wir stöbern trotzdem durch den Laden, staunen über die Geschäftstüchtigkeit. Nicht nur Kleidung wird hier verkauft, sondern alles, was irgendwie mit Harris-Tweed ummantelt werden kann. Von der Hundeleine bis zur Duftkerze. Alles zu stattlichen Preisen. Wir lassen uns trotzdem einfangen und besorgen für uns selber ein Mitbringsel wie auch für Freunde.
    Nur das mit dem Einkaufen will nicht so recht was werden. Also geht es weiter.


    Von Harris nach Lewis...was wie zwei Inseln klingt ist in Wirklichkeit eine Insel, die jedoch durch ein kleines Gebirge getrennt ist, so dass man früher von zwei Inseln ausgegangen ist. Nun führt eine kurvige Straße über Berge, vorbei an kleinen Wäldchen und zunehmen mehr Heidelandschaft. Stornoway, der größte Ort der Insel, ist das nächste Ziel. Im örtlichen Tesco decken wir uns ordentlich ein, bevor es weiter geht.


    Unser Campingplatz ist ab vom Schuss, soll landschaftlich aber toll gelegen sein. Und, das war für mich auch wichtig, nicht allzu weit von den Standing Stones of Callanish entfernt, einem (besser gesagt) mehreren Steinkreisen. Unterm Strich ist "nicht allzu weit" relativ bei genauer Betrachtung der hiesigen Straßen.

    Egal, ich will nach Callanish, was dann auch unser erster Anlaufpunkt ist.



    Von einem Besuchercenter geht es leicht bergan zum Steinkreis, besser gesagt, zum Hauptstreinkreis, denn in der Gegend gibt es insgesamt 4 oder 5 kleinere Kreise, von denen man auch mehrere von der Straße aus sieht. Dieser hier ist jedoch der Imposanteste.



    Das Besucherzentrum hat schon zu, wir sind spät dran. Leer ist es hier trotzdem nicht. Kein Vergleich mit dem Ring of Brodgar auf den Orkneys. Allerdings ist morgen auch Sommersonnenwende und schon jetzt sieht man im Umkreis mehrere Zelte und Camper stehen. Alle angereist, um morgen die Sommersonnenwende zu feiern.



    Nachdem wir die Steine ausgiebig bewundert und fotografiert haben, geht es weiter zum etwa 30 Minuten entfernten Campingplatz.

    Wir haben Glück, unser Platz ist noch da, sind wir ja nicht die einzigen, die die letzten Tage irgendwo hängen geblieben sind, weil die Fähren nicht gingen.

    Der Platz liegt an einem der typisch karibisch anmutenden Hebriden-Strände. Unser gebuchter Platz in erster Reihe ist jedoch aus unerfindlichen Gründen schon vergeben. Nach einem kleinen Plausch mit unserem schottischen Nachbarn, der einen Wochenendtrip mit reichlich Bier und BBQ hier hin gemacht hat, verziehen wir uns in unseren windfreien und warmen Bulli.


    Wir sind Harris und Lewis! Das hätten wir uns beim Aufstehen heute nicht träumen lassen!

  • Heute ist also Sommersonnenwende. Nun denn, davon ist erst mal keine Spur.


    Nach dem Frühstück starten wir die Erkundung der Insel. Zuerst geht es zur Uig Bay, einer riesigen Bucht. Sand wohin das Auge reicht. Momentan aber auch viel Wind und etwas Regen.

    Fahren wir also erst mal und bestaunen die Landschaft aus dem Auto heraus. Nächster Anlaufpunkt ist die kleine Insel Bernera, die über eine kleine Brücke mit Lewis verbunden ist. Ganz am Ende von Bernera gibt es ein steinzeitliches Haus, bzw. die Reste wurden von experimentellen Archäologen wieder hergerichtet. Das Richtige für mich.

    Wir sind aber zu früh, experimentelle Archäologen schlafen scheins etwsa länger. Also erkunden wir erst mal die Gegend und stoßen auf alte Bekannte.


    Nicht die schlechteste Gesellschaft zum Warten.


    Irgendwann wagen wir uns zum Steinzeithaus, das von außen aussieht wie ein Grashügel mit Schornstein. Im Inneren hören wir erst mal zwar Leute, sehen aber vor lauter Dunkelheit nichts. Als sich die Augen an das Dunkel gewöhnt haben, sehen wir 4 Menschen im Gespräch, mit Fell ausgelegte Sitzbänke, verschiedene Gegenstände und in der Mitte eine Feuerstelle. Wir werden herzlich willkommen geheißen und lauschen der nächsten halben Stunde gebannt den Ausführungen der Archäologin. Hier wird Geschichte wirklich erfahrbar. Fasziniert knibbeln wir die Augen, als wir nach der Zeit im Dunkeln wieder ins Helle treten.

    Das ist nun wirklich hell. Schottisches Wetter halt, Regen, Sonne, Regen...



    Hier hätte ich mein Haus auch hingebaut. Steinzeit hin oder her.


    Vorm Auto wartet noch ein weiterer Geselle, der zwar bedrohlich aussieht, aber letztlich doch einen sehr friedlichen Eindruck abgibt.



    Ich bin noch ganz beseelt von dem spannenden Erlebnis im Steinzeithaus - an so etwas kann ich mich ja erfreue wie nicht was. Dafür hat sich auch die doch wirklich längere Anreise hier ans Ende von Great Bernera gelohnt. Den Weg müssen wir dann allerdings auch wieder zurück, um die Fahrt zum Nordende von Lewis anzutreten.


    Einen Zwischenstopp machen wir im Freilichtmuseum in Arnol, wo man mehrer restaurierte Blackhouses bewundern kann. Ein kleines Dorf, in den 50igern nach und nach dem Verfall preis gegeben, wurde aufgekauft und für die Nachwelt erhalten. Nun gibt es hier Vorführungen, wie Tweed gewebt wird, wie hier gelebt wurde, wie die Häuser von innen aussahen. Und man kann sich sogar in einige der Blackhouses einmieten.


    Interessant auf jeden Fall und eine schöne Abwechslung. Aber zum ersten Mal seit wir auf den Äußeren Hebriden sind, fühlt es sich voll an.



    Die Landschaft wird immer karger, die Häuser ebenfalls. Vorgärten oder gar sommerliches Außenleben gibt es hier nicht, in den kleinen Ortschaften dominiert meist eine Kirche das Bild. Und so fahren und fahren wir, bis wir am Butt of Lewis angekommen sind. Nördlicher geht es auf den Hebriden nicht.

    An malerischen aber windumtosten Steilklippen kann man Seevögel beobachten und am Leuchtturm Rast machen.



    Überall an den Felsen brüten Vögel, es herrscht ein Gekreise und Geschwirre. Der Sound Schottlands für mich.



    Auch hier ist etwas mehr los, ist dies doch einer DER Anlaufpunkte der Insel. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Von den im Vorfeld angedrohten Menschenmengen, die alles bevölkern, ist nun wirklich das hier weit entfernt.



    Kurz hinterm Leuchtturm blitzt das Meer an einer Bucht auf. Näher kommen wir dem Badeurlaub wohl nicht. Also halten wir flugs an, krempeln die Hosen hoch und stecken die Füße ins eiskalte Wasser.

    Nun, wer von uns die Wasserratte und wer der Warmduscher ist, davon zeugt das nächste Bild.



    Mein Wille war da, hörte aber auf Kniehöhe dann doch auf.


    Noch ist der Tag nicht zu Ende, die Fortsetzung kommt aber später.