Zehn Wochen auf La Palma - 2019 und 2025

  • halobri Vielen Dank für das Kompliment.
    Unsere erste Reise nach La Palma 2019 war leider nicht ganz so gelungen – was aber ausschließlich an der Unterkunft lag. Sie war sehr schattig und lag in El Paso. Die Sonne sahen wir meist nur über Los Llanos scheinen. Für die nächste Reise haben wir deshalb bewusst "sonnigere" Unterkünfte ausgewählt.

    In Puerto de la Cruz (Teneriffa) haben wir z. B. in der Vorweihnachtszeit 2022 sechs Wochen mitten in der Altstadt gewohnt – das war eine ganz andere Erfahrung. Einen kleine Bericht findest du hier .

    Bis auf El Hierro haben wir inzwischen alle Inseln besucht (La Palma, Gran Canaria, Lanzarote sogar zweimal).

    Ich bin gespannt, was du nach eurem „Kanarentest“ berichtest – Vielleicht hier im Forum.
    Falls euch eine Insel besonders interessiert, schicke ich euch gern unsere kleinen Reiseg’schichten dazu.

    Für den Moment: eine angenehme Weiterreise!

    Schöne Grüße von Annette

  • Annette September 1, 2025 at 5:15 PM

    Changed the title of the thread from “Zehn Wochen auf La Palma” to “Zehn Wochen auf La Palma - 2019 und 2025”.
  • Ich eröffne keinen neuen Thread für diese Reise, weil sie ähnlich der letzten war.

    Es ging wieder nach La Palma – im Dezember 2025 für 10 Wochen, zum dritten und vorläufig letzten Mal.

    Dieses Mal haben wir

    • die Vorweihnachtszeit und den Jahreswechsel in Los Llanos verbracht,
    • danach vier Wochen in Tazacorte
    • und zum Schluss zwei Wochen in Santa Cruz de La Palma.

    Was war dieses Mal anders?

    Zunächst einmal:
    Es war der kälteste Winter seit mehr als 30 Jahren – das wurde uns von mehreren Einheimischen bestätigt.
    Und wir haben das auch am eigenen Körper gespürt.

    Dezember – Los Llanos / Adjovimar, Atico (Penthouse)

    Wir wohnten in der Adjovimar-Anlage im Atico, also im Penthouse.

    Die Aussicht ist unbezahlbar:
    auf die Stadt, auf das Meer und auf den neuen Vulkan Tajogaite.

    Zur Anlage gehören:

    • ein sehr schöner Garten
    • kostenloses Trinkwasser
    • ein Aufenthaltsraum mit Getränken
    • das Zimmer wurde dreimal pro Woche gereinigt
    • morgens Sonne auf der Terrasse
    • nachmittags Sonne in der Loggia mit Gartenblick

    Unser persönliches Highlight war eindeutig der Garten.

    Negativ: es war insgesamt sehr kalt, in der Wohnung morgens nur 17–19 Grad, im Bad zog es, schlechtes WLAN, kleine, einfache Küche.

    Januar – Tazacorte („ICEBERG“-Wohnung)

    Im Januar zogen wir nur ein paar Kilometer Richtung Meer und dachten, dort wäre es wärmer.

    Die Wohnung („ICEBERG“) war extrem gut ausgestattet:

    alles vorhanden – sogar genügend Toilettenpapier, Windeln (!), Wein, Schokolade, Wasser, Bier, Heizofen

    insgesamt sehr durchdacht

    Aber: keine Sonne, kein Balkon, insgesamt eher dunkel, nur morgens kurz seitlich Sonne im Wohnzimmer

    Für den Sommer wäre die Wohnung ideal, im Winter war sie für uns etwas zu kühl und auch recht klein.

    In Tazacorte sind wir oft durch die Bananenfelder gelaufen und haben viel über den Bananenanbau gelernt.

    Februar – Santa Cruz / Wohnung „Marina“

    Sehr große Wohnung im 7. Stock, Süd- und Ostseite.

    zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, zwei Balkone mit Blick Richtung Meer und Hafen und Berge, Temperatur in der Wohnung: ca. 23 Grad

    Negativ: kaum Haken, kaum Abstellflächen (leider wie so oft) nachts am Wochenende sehr laut – Kirmesbetrieb. (Aber ich habe immer Ohrstöpsel dabei)



    Der Link zu den aktuellen Santa Cruz - Fotos folgt in den nächsten 2 Wochen.

    Eine Anmerkung, die uns als Fußgänger, besonders betrifft:
    La Palma habe als ausgesprochen fußgängerfreundlich erlebt. Es gibt viele Zebrastreifen, übersichtliche Verkehrsführungen und echte Fußgängerzonen, in denen man sich frei, sicher und entspannt bewegen kann. Besonders angenehm: Einheimische Autofahrer halten oft schon dann an, wenn man lediglich am Zebrastreifen steht. Weniger positiv fiel mir dagegen das Verhalten mancher Ausländer – auch deutscher Touristen und teils Residenten auf. Mehrfach wurden Gehwege und Fußgängerzonen mit dem Fahrrad befahren oder Zebrastreifen erst sehr spät beachtet.

    Insgesamt zeigt La Palma jedoch:
    Gute Infrastruktur plus respektvolle Verkehrskultur
    = entspannter, sicherer Fußverkehr.

  • Hallo Annette, schöne Fotos zeigst Du uns wieder :)

    Wir haben im Januar eine 2wöchige Kanaren-Kreuzfahrt (+ Madeira + Agadir) unternommen. Auf La Palma haben wir diesmal einen Ausflug mit einem Deutschen unternommen, der schon viele Jahre auf der Insel lebt. In dieser Art auch auf anderen Inseln der Kanaren. Alle Guides sagten uns, daß es in diesem Winter viel geregnet hat, jedoch angenehmer Landregen auf den Kanaren. Sie waren sehr erfreut darüber, zumal es in den letzten Jahren wenig geregnet hatte und die Stauseen schon fast leer waren.

    Wir haben die Inseln noch nie so grün erlebt - sogar auf Fuerteventura viel Grün. :)

    Auf La Palma haben wir diesmal einige der Orte angesehen, die Du uns in diesem Thread auch schon gezeigt hast:

    Villa de Mazo, La Conceptíon und die lange Promenade am Meer von Los Cancajos. Die Tour hat uns gut gefallen. :)

    Auch bei uns auf dem spanischen Festland gab und gibt es über diesen Winter viel Regen. Wir heizen mit Klima-Anlage (warm), also kein Problem für uns. Auch hier viel Grün mit gelben Wildblumen. :) Sieht schon toll aus. Den Urlaubern wird das Wetter sicherlich nicht so zusagen, zumal es in Deutschland und anderen nördlichen Ländern auch eher sehr kalt und schneereich ist. Wetterkapriolen halt. ;)

    Gruß Jofina :)

  • La Palma zum 3. Mal und jetzt für 10 Wochen, das ist ja bald so wie "nach Hause kommen".

    Bei Deiner Erklärung mit dem Zebrastreifen ist mir sofort eingefallen: Halten die sich auch an die Regel oder ist das Zebra einfach nur zur Zierde da. ABER es funktioniert:thumbsup:.

    Danke Dir für Deine Infos und die schönen Bilder
    gudi=)

    Einmal sehen ist mehr Wert, als hundert Neuigkeiten hören.
    (Japanisches Sprichwort)