• Hallo aus Goa,

    mit Lufthansa sind wir nach Mumbai geflogen. Es war ein sehr angenehmer Flug mit der neuen Allegris-Bestuhlung. Die Einreise ging schnell und wir übernachteten direkt im Flughafen im Niranta Hotel. Die ersten indischen Rupien zogen wir dann im Flughafen vom ATM, Höchstbetrag 10.000 INR. Der angebotene Wechselkurs mit Euroscheinen war so schlecht, dass wir das ablehnten.

    Bild 3: auch über Mumbai hing eine dicke Smog-Glocke

    Mit IndiGo flogen wir zum relativ neuen Flughafen Manohar im Norden Goas. Vorher hatte ich noch einige Probleme, mein Koffer war 2 kg zu schwer und es gab Theater, also 2kg auspacken und als Handgepäck mitnehmen, da gab es kein Pardon. (Blöd wenn man Wintersachen bei über 30 Grad mitnimmt :saint:) Dafür wurde das Handgepäck nicht gewogen, das wäre eine Katastrophe geworden. Ich habe einfach zuviel Fotozeugs mit.

    In Anjuna haben wir wieder ein Zimmer im Casa Anjuna wir auch schon die letzten Male zuvor. Es ist knackig heiß und somit haben wir den ersten Tag heute ganz locker am Strand verbracht. Morgen wollen wir uns zwei Mopeds leihen und ein bissel über Land fahren.

    Viele Grüße
    Petra
    Etwas ausführlicher berichte ich in meinem Forum:
    Live aus Indien - Mumbai - Goa - Wildernest

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  • Nö, das haben wir oft genug gemacht, da gab es noch die echten Oldtimer. Jetzt hat man ben den Enfields Elektrostarter, Fussschaltung links und Bremsen rechts, nichts mehr mit Nostalgie. ;)

    Ja, das Hotel ist ganz nett. Zum Strand geht man rund 10 - 15 Minuten. Hier essen wir aber nicht, sondern lieber draußen, das ist dann authentischer und günstiger.

    Heute haben wir eine schöne Rundtour gemacht. Ich werde später noch berichten.

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  • Kleine Rundfahrt mit den Scootern nach Chapora - Pernem - Keri und Morjim 88 km

    Gestern haben wir nach einigem Hin und Her zwei Scooter bekommen. Als ID-Sicherheit haben wir einen unseren abgelaufenen Internationalen Führerscheinen abgegeben. Da Friedrich sich einigermaßen auskennt, kommen wir ganz gut ohne Karte zurecht und verfahren uns nur wenige Male. Ich habe aber meinen Garmin mit und auf dem Handy habe ich mir von Sygic die Indien-Karte aufgespielt.. Daher ist alles kein Problem.

    Der Verkehr ist immer noch wuselig, jeder fährt wie er will, es gibt keine Regeln. ;)

    Den ersten Stopp machen wir an der Müdung des Chaporas ins Arabische Meer. (Bild 1 + 2) Von dort geht es weiter nach Pernem. Einmal wöchentlich, immer am Donnerstag ist dort ein regionaler Markt. Hier werden die Produkte (Früchte, Gemüse, Gewürze, getrockneter Fisch etc) der umliegenden Dörfern verkauft. (Bild 5)

    Es ist wieder sehr heiß (über30 Grad), so machen wir eine kleine Trinkpause, dort wo wir schon vor Jahren gesessen haben. Jetzt ist der kleine Laden renoviert und sieht einladend aus. (Bild 6)

    Von Pernem fahren wir zunächst entlang des Tiracols. Auf der anderen Seite liegt der Bundesstaat Maharashtra. An der Mündung des Flusses, hinter dem Ort Keri, liegt noch ein Fähranleger. Von dort gehen Fähren zur Exklave Fort Tiracol, nun eine Luxus-Herberge.

    Wir fahren aber weiter nach Morjim und besuchen Krishna in seinem Restaurant. Wir kennen ihn schon sehr lange, vor 28 Jahren hatte er einen Ministand an der Beach mit 1 Sonnenschirm und Liege und verkaufte Fried Rice. Jetzt geht es ihm gut, er ist gut durch die Corona-Zeit gekommen und sein Restaurant hat das ganze Jahr über geöffnet.

    Ich bestelle mit ein Veg-Thali und Friedrich isst ein Malai Kofta. Das Essen ist sehr günstig, mein Thali kostet noch nicht einmal 2 €.

    Bevor es dunkel wird, sind wir wieder zu Hause. Ich mag nicht im Dunklen fahren, zu viele Speed-Breaker und zu viele Löcher in den Straßen und zu viel wuseliger Verkehr mit Fahrzeugen ohne Licht.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Gestern sind wir mit den Scootern erst nach Assagao gefahren. Wir wollten mal nachschauen, wie es dort aussieht. In den 90er Jahren waren wir ab und zu da. Aber das schöne Casa Tres Amigos gibt es nicht mehr. Hier entsteht jetzt eine Wohnsiedlung. :(

    Es ist wieder warm (31 °), die Wege sind teilweise grottenschlecht und es ist viel Verkehr, also typisch Indien. In Mapusa schlendern wir über den Markt. Es ist überall proppenvoll und unübersichtlich. Wir flüchten in eine Bar und lernen 2 Schotten kennen (vermutlich übrig Gebliebene aus der Hippie-Zeit) Sie bleiben 3 Monate hier und machen alles per Bus, was anscheinend auch gut klappt. Wir geben ihnen noch ein paar Tipps und stürzen uns dann wieder ins Gewühl.

    Auf nach Fort Aguada, hier müssen wir immer mal wieder hin. Viel geändert hat sich nicht. Wir bezahlen 50 Cent für einen bewachten Parkplatz. Dafür parken sie ein und aus. Ich wäre niemals über diese Schwelle an den Rand gefahren und vor allem wäre ich auch nicht wieder rausgekommen. So hatte ich es einfach.

    Vom Fort Aguada fahren wir dann eine Stunde lang zurück. Die Strecke durch Candolim und Calangute ist etwas anstrengend, alle Welt ist unterwegs und die Straßen verstopft.

    Noch vor der Dunkelheit sind wir wieder zurück, geben die Roller ab und tauschen vor Ort in einer Wechselstube Euro in Rupien, der Kurs ist überraschend gut mit 88,50.

    Am Abend gehen wir wieder an den Strand und schauen aufs Meer bei einem eiskalten Kingfisher und für mich Veg-Chow Mein, für Friedrich mit Prawns.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Wildernest Nature Resort - Chorla Ghat

    Gestern sind wir nun umgezogen zum Wildernest Nature Resort in Goa gelegen, an der Grenze zu Karnataka und Maharashtra. Bei der Buchung hatten wir gleich den Transport mitgebucht. Pünktlich wurden wir um 12 Uhr von einem sehr umsichtig fahrenden Fahrer abgeholt. Für die knapp 86 km brauchten wir nicht ganz zwei Stunden. Nur einmal hielten wir kurz an, damit ich ein Bild von dem Anjunem Stausee machen konnte.

    2020 waren wir schon in demselben Resort. Es hat uns so gut gefallen, dass wir wieder dort eine kleine Auszeit für eine Woche gebucht haben.

    Wir haben eine Hütte mit Balkon und Valley View, immerhin steht ein großes Bett drin, viel mehr braucht man wohl nicht. Übrigens man darf/muss mit dem Schrägaufzug ins Resort fahren.

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  • Es gibt ein Restaurant, eine Bar und einen Pool. Es werden auch ein paar Aktivitäten angeboten. Das war´s, hier herrscht eine herrliche Ruhe, man kann gut Abstand gewinnen und ausspannen. Fernsehen gibt es nicht, Wlan gibt es seit neuestem aber nur im Restaurant. Ich habe meinen GlocalMe mitgenommen, aber es funktioniert damit nur recht und schlecht. Im Moment gerade mal, daher gibt es schnell ein paar Bilder.

    Die Verpflegung ist sehr gut und abwechslungsreich, wir werden wohl mit etwas mehr auf den Rippen nach Hause fahren.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Was für ein interessantes Programm! Mir würde sicher nicht langweilig!

    Mehendi Art heißt, man lernt es selbst zu machen oder man kann sich mit Henna bemalen lassen?

    Und "Lamp Dance" ist ne Vorführung oder ein Workshop?

    "Your soul was born in India!"

    (Vinod zu mir in Gujarat im März 2023)

  • Ja Silke, schade, dass ihr absagen musstet. Geht es denn schon wieder besser?

    Das Programm wechselt, nicht alles wird jeden Tag angeboten. heute gibt es ein Lagerfeuer anstelle des Tanzes, das war übrigens eine Tanzvorführung. Mehendi Art bedeutet, man kann sich bemalen lassen. Es liegen viele Vorlagen aus.

    Der Eimer ist eine Waschvorrichtung, nicht jeder will duschen. Hier sind viele Inder als Gast. Gestern haben wir ein junges Paar aus Hubli kennen gelernt, die hier ihren 7. Hochzeitstag feierten. Die meisten Gäste bleiben nur 3 Tage.

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  • Da ich weiß, dass es hier so einiges zu fotografieren gibt, habe ich meine große Ausrüstung mitgenommen.

    Ein paar Bilder von den Languren und Indischen Hutaffen (Macaca radiata), Indian Giant Squirrel (Riesenhörnchen) und der Guide zeigte mir später noch den Nachtaktiven Sri Lanka Frogmouth (Batrachostomus moniliger), den man nur in Sri Lanka und hier in Südindien findet, allerdings auch nur in der Dunkelheit.

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