Hallo,
wir haben seit vielen Jahren Gepäck von Eagle Creek, erst Rucksack und Daypack, jetzt Duffle Bag und Daypack. In all den Jahren haben wir von der "no matter what lifetime warranty" profitiert. Allerdings haben wir mittlerweile das Gefühl, wir sollten auch mal wieder etwas zahlen ![]()
Wir brauchen beide neues Reisegepäck. Ich tendiere dazu, mir einen "richtigen" Koffer zuzulegen, und zwar einen mit 4 Rädern. Allerdings habe ich gehört, dass diese sich gerne mal verselbständigen ...
Wie auch immer: Hat jemand eine Empfehlung für Koffer oder Duffle bag? Oder sollten wir einfach nicht so empfindlich sein und uns wieder bei Eagle Creek kostenlosen Ersatz beschaffen?
Empfehlung für neues Gepäck gesucht
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Ich bin gar kein Freund von Hartschalenkoffern, egal ob mit zwei oder vier Rädern oder Rollen wie ein Panzer unten dran. Mir ist das zu sperrig. Ich finde es ganz gut, wenn das Gepäck sich ein wenig knautschen lässt. Außerdem sollte es Gurte haben, um es komprimieren zu können, wenn es nur halbvoll ist.
Ich hab eine Reisetasche mit Rollen von The North Face. Ein eingebautes Rückentrage-System mit Hüftgurt hat sie auch, das hab ich aber nur am Anfang ein paar Mal verwendet. Und ein Daypack, das man anzippen kann. Die ist seit 15 Jahren mein ständiger Reisebegleiter und musste noch nie repariert werden. Sollte sie kaputtgehen, würde ich heulen, weil es das Modell nicht mehr gibt.
Rechts im Bild meine Tasche. Links: Reiseasche mit Rollen, billig gemacht, dafür steht Samsonite drauf (Hände weg!). In der Mitte der tpische Hartschalenkoffer, wie ich ihn vor der Rückreise bastle.
Das ist der Nachfolger meiner Tasche (das mittlere Modell, die gibt's auch noch größer und kleiner): https://www.thenorthface.at/de-at/p/tasche…A87GC?color=53R
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Ich finde auch nichts so unpraktisch wie diese Hartschalenkoffer mit den blöden Rollen dran, die so hervorstehen, dass sie überall hängen bleiben. Ich glaube, so ein Teil ergibt nur dann Sinn, wenn man sehr viel auf sehr glatten Flächen unterwegs ist (auf Flughäfen, in Zügen).
Bei denen mit 4 Rollen sind die Rollen zu klein, um auf unebenen Oberflächen (Sandwege, Kopfsteinpflaster) das Ding zu rollen. So ein Hardcase muss man immer ganz auf- und zuklappen, wenn man etwas braucht. Man kann nicht einfach mal den Reißverschluss ein Stückchen öffnen um schnell die Jacke mit reinzuknautschen oder einen Pulli rauszuholen. Wenn das harte Cover irgendwo in ein Gepäckfach oder einen Kofferraum nicht passt, dann passt es nicht. Und die Dinger gehen schnell kaputt, wenn sie unsanft behandelt werden. Auch falls nicht gleich das Material bricht oder eindellt, sehen die Abschabungen nicht gut aus.
Als ich noch mit aufgegebenem Gepäck geflogen bin, hatte ich Weiches mit 2 Rollen und habe darauf geachtet, dass das Eigengewicht möglichst gering ist (Osprey Ozone 80).
Seit 2022 habe ich von eine Tasche mit 45 Litern ganz ohne Rollen (Eigengewicht < 1kg), die man sich mit den beiden Tragegurten als Rucksack auf den Rücken setzen kann. Ich hätte gerne noch einen ordentlichen Griff an der Schmalseite (hat sie leider nicht) und ich brauche zwingend entweder einen Schultergurt oder ausreichend große Henkel, um mir die Tasche über die Schulter hängen zu können. Bei mehr als 10 kg Gewicht wird es (für mich) unangenehm zu tragen.
Für mich ist es kein Problem, meine Tasche mal ein paar hundert Meter über einen Flughafen oder Bahnhof oder durch ein Hotel zu tragen, etwas längere Strecken (beispielsweise bei einer Städtereise von Bahnhof oder U-Bahn zum Hotel) oder bei mir zu Hause von der Wohnung zur Straßenbahn halte ich auch mal aus.
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Ich bin vor vielen Jahren von großer Reisetasche mit Rollen auf einen extrem leichten Hartschalenkoffer mit 2,8 kg umgestiegen. Mittlerweile sind es bei dem ähnlichen Modell sogar nur noch 2,3 kg. Die gängigen günstigeren Koffermodelle liegen z.B. bei 4,5 kg.
Die Reistasche habe ich geliebt, sie war für Rundreisen wie geschaffen. Vorne konnte man die Längsseite komplett herunterklappen und so bequem die Klamotten entnehmen ohne zu wühlen. Nachteil, nur zwei Rollen, somit schwerer zu ziehen und sehr schwer. Wenn die Tasche nass wurde, waren die Klamotten nicht geschützt. Passiert ja gerne mal auf kleinen Flughäfen, das das Gepäck einen Wolkenbruch abbekommt.
Beim neuen Koffer war der entscheidende Grund für die Modellauswahl, das Eigengewicht. Er sollte so leicht wie möglich sein. Zum damaligen Zeitpunkt war das der Samsonite mit dem Curve Material, oder der Rimowa aus einem ähnlichem Kunststoff. Wir haben mittlerweile in der Familie Samsonite und Rimowa. Damals waren die Rimowa Modelle noch etwas günstiger als heute. Weltbewegende Unterschiede bestehen nicht, ein paar wenige Gramm im Gewicht, die Rollen sind einen Hauch wendiger, der Service bei kleinen Garantiefällen ist hervorragend . Mittlerweile bietet Rimowa auch die lebenslange Garantie an und die Rimowa Koffer lassen sich sehr gut wieder verkaufen.
Ok, die Koffer mit 4 Rollen bewegen sich gerne und erkunden die Umgebung, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, sprich es etwas uneben ist. Einfach den Fuß davor oder festhalten und gut ist. Dafür sind diese Koffer auch sehr leicht fortzubewegen, sie rollen leicht, ohne Probleme. Das äußere Material sieht leider bei allen Exemplaren nach ein paar Flügen zerkratzt und nicht mehr neu aus, damit muß man leben. Das besondere Kunstoffmaterial ist äußerst strapazierfähig und fast unkaputtbar. Dafür auch der höhere Preis.
Mein persönliches Fazit...ich würde sofort wieder einen dieser superleichten Koffer kaufen. 1 bis 2 Kilo an Gepäck zu sparen, macht schon einen merklichen Unterschied. Zumindest wenn man eine Freigepäckgrenze zwischen 20 und 25 kg hat und sich nicht "kaputtschleppen" möchte. Ab und an muß man die Dinger ja doch mal hochhieven.
Anders als Inspired würde ich dem Erfinder der Rollenkoffer einen Orden verleihen. Ich finde die Rollen gar nicht blöd . Ich kann mich noch gut erinnern wie man sich mit den rollenlosen Koffern abgeschleppt hat. Ok am Strand entlanglaufen oder durch eine Altstadt mit Kopfsteinpflaster zu laufen macht keinen Spass.
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Wir haben seit 3 Jahren diese Taschen von Ortlieb und sind total begeistert, weil sie für unsere Art des reisens perfekt sind, große und vor allem stabile Rollen die auch über ziemlich rumpelige Strecken gezogen werden können, außerdem wasserdichtes und reißfestes Material.
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Ich bin absolut im team Summerday . Sogenannte "Hartschalenkoffer" sind doch heute längst nicht mehr die Plastiktrümmer aus den 90ern, das Material gibt sogar nach und springt dann zurück in seine Form. Ich hab seit etwa 4 Jahren auch eines der superleichten Modelle von Samsonite (Samsonite Lite-Shock, mittlere Größe) und möchte es echt nicht mehr missen.
Die Rollen sind sehr klein, eben auch aus dem Grund, Gewicht zu minimieren, gehen superleicht, halten aber auch was aus. Hängen geblieben bin ich damit noch nie irgendwo. Und wenn es tatsächlich mal zu uneben sein sollte, kann man das Teil ja auch auf 2 Rollen kippen und ziehen. Kratzer hat er in der Zeit kaum bekommen, das Material ist hier tatsächlich relativ robust.
Aber wir sind auch keine Expeditionsreisenden und laufen selten wirklich weit durch Kopfsteinpflastergassen mit Koffern (dafür gibt's Taxis).
Natürlich kann man nicht im Gepäck wühlen wie in einer Tasche, aber den Reißverschluss nur an der oberen Seite ein Stück öffnen um einen Pulli reinzustopfen geht schonmal.
Ein weiterer Vorteil für uns beide - wie leben im Urlaub quasi aus dem Koffer. Bevor ich alles in Schränke räume, muss ich schon mindestens eine Woche vor Ort bleiben, was selten vorkommt. Hier gab's dazu auch mal einen Thread... Koffer packen bei mehrfachem Wechsel der Unterkünfte
In die obere Seite kommen bei mir Schuhe und Waschbeutel bzw. Sachen, die man rausnimmt, meistens bleibt da noch viel Platz. Und in der unteren Schale liegt alles gut und sogar noch glatt zum rausnehmen. Gebrauchtes wandert dann bei Weiterreise in Beuteln "nach oben". Tasche ist halt wühlen - oder alles häufig raus-und reinräumen.
Es hat halt jeder andere Präferenzen - und der Markt bietet ja zum Glück auch für alle das passende an

VG Gusti
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Wir haben seit 3 Jahren diese Taschen von Ortlieb und sind total begeistert, weil sie für unsere Art des reisens perfekt sind, große und vor allem stabile Rollen die auch über ziemlich rumpelige Strecken gezogen werden können, außerdem wasserdichtes und reißfestes Material.
Oh ja! Genau der wäre mein Favorit, bräuchte ich nun wieder mal eine robuste größere Tasche
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Ich hab eine Reisetasche mit Rollen von The North Face. Ein eingebautes Rückentrage-System mit Hüftgurt hat sie auch, das hab ich aber nur am Anfang ein paar Mal verwendet. Und ein Daypack, das man anzippen kann. Die ist seit 15 Jahren mein ständiger Reisebegleiter und musste noch nie repariert werden.
Ich hatte so eine Reisetasche von Victorinox, das eingebaute Rückentrage-System habe ich nie genutzt, deshalb bei der Anschaffung der neuen Reisetasche auch darauf verzichtet, auch um Gewicht zu sparen. Das angezippte Daypack war unpraktisch, weil es sich ständig in anderen Gepäckstücken verfing. Aber es gab ein separates Fach für Schuhe! Genial!
Bis zum Sommer habe ich Zeit, mich zu entscheiden. Wie gesagt, fasziniert mich die Beweglichkeit der 4rädrigen Hartschalenkoffer ...
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"Hartschalenkoffer" sind doch heute längst nicht mehr die Plastiktrümmer aus den 90ern, das Material gibt sogar nach und springt dann zurück in seine Form.
Ich bin schon fast überzeugt. Wenn man ihn mit Kompressionsgurten auf das halbe Volumen komprimieren kann (so wie links im Bild), und nachher springt er wieder zurück in seine Form, kauf ich einen!

Ich hatte so eine Reisetasche von Victorinox, das eingebaute Rückentrage-System habe ich nie genutzt, deshalb bei der Anschaffung der neuen Reisetasche auch darauf verzichtet, auch um Gewicht zu sparen. Das angezippte Daypack war unpraktisch, weil es sich ständig in anderen Gepäckstücken verfing. Aber es gab ein separates Fach für Schuhe! Genial!
Ich würde bei einer Neuanschaffung auch nicht mehr auf ein Rückentrage-System bestehen. Der Nachfolger meiner Tasche hat gar keines mehr. Muss mal schauen, ob es sowas von Victorinox immer noch gibt.
Das Daypack hab ich für den Rückflug schon einige Male an der Tasche befestigt (mit Schnallen und Reißverschluss) und das ganze dann als ein Gepäckstück eingecheckt. Als Handgepäck nehme ich dann eine Plastiktüte oder irgendwas anderes.
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Wir haben seit 3 Jahren diese Taschen von Ortlieb und sind total begeistert, weil sie für unsere Art des reisens perfekt sind, große und vor allem stabile Rollen die auch über ziemlich rumpelige Strecken gezogen werden können, außerdem wasserdichtes und reißfestes Material.
Oh ja! Genau der wäre mein Favorit, bräuchte ich nun wieder mal eine robuste größere Tasche
Ich bin vor einigen Jahren auch bei Ortlieb gelandet und rundum zufrieden. Besitze zwar nicht das hier empfohlene Modell, sondern eine kleinere Variante mit 60l. Die schöne gelbe Farbe leuchtet einem auf jedem Gepäckband entgegen, das hilflose Schauen von Besitzern schwarzer Gepäckstücke im Gewühl bleibt mir erspart. Wasserdicht und auch das buckeligste Kopfsteinpflaster meistert das gute Stück klaglos. Ortlieb scheint auch einen Reparaturservice anzubieten, den brauchte ich bei dem robusten Ding bisher nicht.
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Ein weiterer Vorteil für uns beide - wie leben im Urlaub quasi aus dem Koffer. Bevor ich alles in Schränke räume, muss ich schon mindestens eine Woche vor Ort bleiben, was selten vorkommt. Hier gab's dazu auch mal einen Thread... Koffer packen bei mehrfachem Wechsel der Unterkünfte
In die obere Seite kommen bei mir Schuhe und Waschbeutel bzw. Sachen, die man rausnimmt, meistens bleibt da noch viel Platz. Und in der unteren Schale liegt alles gut und sogar noch glatt zum rausnehmen. Gebrauchtes wandert dann bei Weiterreise in Beuteln "nach oben". Tasche ist halt wühlen - oder alles häufig raus-und reinräumen.
Hm, das ist ja interessant, wiue unterschiedlich die Vorstellungen von "praktisch" und "gut organisiert" sind...
Wenn so ein Koffer aufgeklappt ist, ist die Grundfläche schon doppelt so groß. Wenn davon dann auch noch 2 Teile im Zimmer herumliegen, wird es doch irgendwann eng, oder nicht? Ich habe manchmal kleine Zimmer, aber manchmal eben auch recht großzügige Zimmer und würde in kaum einem davon 2 aufgeklappte Koffer unterbringen können und wollen.
Ich nutze sehr dünne und leichte Nylontaschen, die man mit Reißverschluss verschließen kann. In einer habe ich meine Kleider, in einer sind Wäsche und Leggings, dazu noch ein Beutel, in dem Kleinkram ist (Wäscheseife, Tempotücher, Badeanzug etc.), außerdem meine Waschtasche, ein kleines Medikamententäschchen und ein zweites Paar Schuhe in einem Extrabeutel, ein leerer Beutel für alles, was ich irgendwann mal durchwaschen muss.
Da weiß ich immer, nach welchem Beutel ich greifen muss. und wenn es nach 2 Tagen oder so weiter geht, ziehe ich einfach den Reißverschluss zu und bin abreisefertig, ohne erst den einen Teil eines Koffers herumwuchten zu müssen.
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Ich nutze sehr dünne und leichte Nylontaschen, die man mit Reißverschluss verschließen kann. In einer habe ich meine Kleider, in einer sind Wäsche und Leggings, dazu noch ein Beutel, in dem Kleinkram ist (Wäscheseife, Tempotücher, Badeanzug etc.), außerdem meine Waschtasche, ein kleines Medikamententäschchen und ein zweites Paar Schuhe in einem Extrabeutel, ein leerer Beutel für alles, was ich irgendwann mal durchwaschen muss.
Musik in meinen Ohren. Ich bin in vielen Lebensbereichen eher unordentlich, aber DAS mach ich genau so!
Ein Schalenkoffer kommt für mich schon deshalb nicht infrage, weil das mitgenommene Zeug sich in der Menge je nach Reise stark unterscheidet. Für die Motorradreise in Vietnam hätte ich die Tasche fast nicht zugekriegt, ansonsten reise ich mit ca. 12 Kilo. Die Tasche passt sich, dank Kompressionsgurten, daran an, der Koffer ist immer gleich groß und mir meistens zu groß. Ich mag nicht mit so einem halbleeren Unding reisen.
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Ist halt auch eine Frage des Alters. Wenn an auf die 80 zugeht oder schon drüber ist, freut man sich sehr, wenn der Koffer quasi wie ein Hund neben einem entlang rollert und man ihn weder ziehen noch schleppen muss.
Seit es die SpinKoffer gibt, sind wir begeisterte Anhänger der 4-Rad Fraktion und haben, wie Summerday, sehr leichte Exemplare. Die rollern klaglos über fast jeden Boden! Nur ein einziges Mal ist uns ein Rad abgebrochen, das konnte für wenige Euro ersetzt werden, konnte man sogar in Internet bestellen.
Mit Kratzern am Koffer lebe ich genauso wie mit den Falten in meinem Gesicht, sie sind Zeugen von vielen Erfahrungen und Erlebnissen.
Und auch wir sind Anhänger der kleinen Packtaschen, die man mit einem Griff rausnehmen und ggf. Im Schrank verstauen kann.
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Ich habe gerade meinen Koffer vorgepackt, wir haben auch welche mit 4 Rollen. Allerdings haben wir keinen Hartschaltenkoffer. Bei uns muss der Helm mit rein und im Handgepäck meine Fotoausrüstung. An Klamotten haben wir das Wenigste mit und diese sind in leichten Kompressions-Würfel untergebracht. In beiden Hotels gibt/gab es keinen Schrank.
Leider kann auch ich keine schweren Taschen mehr schleppen, daher müssen Kompromisse her. Ich habe für die verschiedenen Arten unseres Reisens auch unterschiedliche Gepäckstücke. Wenn ich auf Expedition gehe mit Winterklamotten und hohen schweren Gummistiefeln, dann brauche ich natürlich mehr Platz. Wenn ich auf dem Jakobsweg laufe, dann begnüge ich mich mit 8 kg. Und auf dem Motorrad packe ich ganz anders, da reise ich nicht mit Reisetasche oder Koffer. Geht alles!
Viele Grüße
Petra -
Ein weiterer Vorteil für uns beide - wie leben im Urlaub quasi aus dem Koffer. Bevor ich alles in Schränke räume, muss ich schon mindestens eine Woche vor Ort bleiben, was selten vorkommt. Hier gab's dazu auch mal einen Thread... Koffer packen bei mehrfachem Wechsel der Unterkünfte
Hm, das ist ja interessant, wiue unterschiedlich die Vorstellungen von "praktisch" und "gut organisiert" sind...
Wenn so ein Koffer aufgeklappt ist, ist die Grundfläche schon doppelt so groß. Wenn davon dann auch noch 2 Teile im Zimmer herumliegen, wird es doch irgendwann eng, oder nicht? Ich habe manchmal kleine Zimmer, aber manchmal eben auch recht großzügige Zimmer und würde in kaum einem davon 2 aufgeklappte Koffer unterbringen können und wollen.
Selbstverständlich liegen nicht 2 aufgeklappte Koffer im Zimmer
Man kann die auch zuklappen, der Deckel ist doch leer. Und ob sich die Grundfläche so sehr Von der einer Tasche unterscheidet?Wirklich eng war's tatsächlich nur einmal, in New York, da gab es kaum Ablageplatz für ein Gepäckstück, geschweige für 2. Trotzdem war es das teuerste Hotelzimmer ever

Üblicherweise buche ich aber auch keine Kammern von 14qm für 2 Personen, nicht wegen der Koffer, sondern einfach, damit man sich überhaupt bewegen kann.
NoDurian's Lösung, den Heimweg dann aus Platzmangel mit Pappkartons und Plastiktüte anzutreten, find ich allerdings ausgesprochen umständlich und wenig elegant.
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Die Art der Reise ist immer die Voraussetzung welches Gepäckstück den Vorzug bekommt. Ältere Herrschaften, die mit Mietwagen unterwegs sind und bei den Unterkünften bis vor die Haustür fahren können, sind mit 4 Rollen am Koffer sehr gut bedient. Da ist es auch kein Problem wenn es eine stabile Hartschale ist. Der von mir empfohlene Ortlieb ist eigentlich etwas zu groß für mich. Da ich aber oft mit der Bahn reise, hat er sich bestens bewährt. Nur halbvoll gepackt passt er im ICE schön zwischen 2 Rückenlehnen, oder ich kann ihn auch gut unter den Sitzen verstauen. Wenn ich dann sehe wie die Kofferleute verzeifelt versuchen ihr schweren Hartschalen in die wenigen Gepäckfächer zu pressen oder vergebens versuchen die Dinger in die oberen Ablagen zu hiefen, weiß ich, daß meine Entscheidung für den Ortlieb die Richtige war.
Ausnahme sind Länder wo man vorher weiß, es wird oft etwas dreckig und/oder unkomfortabel. Da bewährt sich nach wie vor der Rucksack.
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aus diesem Grund haben wir auch die Taschen in der gelben Farbe genommen.
Aber neulich in Windhoek hatten wir ein kurzes Schockerlebnis. Als wir zum Gepäckband marschierten, kamen uns zwei Männer mit genau den gleichen Taschen entgegen, ich war kurz davor die beiden anzuranzen wo sie mit unseren Taschen hinwollen, als ich im Hintergrund noch zwei gelbe Taschen erblickt hatte. Mein Mann ist trotzdem schnell zu den Taschen geflitzt, um zu schauen, dass die beiden auch wirklich ihre eigenen hinter sich herziehen

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Hm, das ist ja interessant, wiue unterschiedlich die Vorstellungen von "praktisch" und "gut organisiert" sind...
Wenn so ein Koffer aufgeklappt ist, ist die Grundfläche schon doppelt so groß. Wenn davon dann auch noch 2 Teile im Zimmer herumliegen, wird es doch irgendwann eng, oder nicht? Ich habe manchmal kleine Zimmer, aber manchmal eben auch recht großzügige Zimmer und würde in kaum einem davon 2 aufgeklappte Koffer unterbringen können und wollen.
Selbstverständlich liegen nicht 2 aufgeklappte Koffer im Zimmer
Man kann die auch zuklappen, der Deckel ist doch leer. Und ob sich die Grundfläche so sehr Von der einer Tasche unterscheidet?Sind da die gleichen Modelle gemeint? Ich kenne Hartschalenkoffer so, dass der Koffer aus zwei Schalen besteht, und wenn man ihn aufklappt, ist die obere Hälfte mit mehreren Kilo Gepäck gefüllt.
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Ja, da ist derselbe Typ gemeint
Ich knalle nur den Koffer nie so voll (meist um die 13 Kg, incl. des Koffergewichtes), daher hab ich in der oberen Hälfte normalerweise jede Menge Luft. So kann der entweder mit zur Wand hochgeklapptem Deckel offen stehen oder zugeklappt werden ohne daß mehrere Kilo rauspurzeln. Aber die obere Schale hat natürlich auch ein verschließbares Netz, also ein bisschen was kann auch da drin sein.Wie andere das so handhaben, weiß ich natürlich nicht.
Allerdings sammelt sich dann natürlich über die Zeit das eine oder andere zusätzlich an, so daß auf dem Heimweg mitunter auch die obere Schale gut gefüllt ist.
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NoDurian's Lösung, den Heimweg dann aus Platzmangel mit Pappkartons und Plastiktüte anzutreten, find ich allerdings ausgesprochen umständlich und wenig elegant.
Elegant ist keine Kategorie mit Bedeutung für mich.
Du weißt nicht, was wir alles kaufen!
Außerdem: Nein, nicht Platzmangel. Ich schlepp nicht auf Verdacht die ganze Reise einen halbleeren Rollkoffer mit mir rum, nur weil ich am letzten Tag vielleicht ein bisschen shoppen geh.Und bezüglich handgeklöppeltem Samsonite bin ich schmerzbefreit. Dazu hab ich schon viel zu oft auf asiatischen Flughäfen beobachtet, was dort alles aufs Gepäckband kommt. Am Flughafen wird der Karton gewrappt, das ist wunderbar.
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