RB: Mittelamerika mit Mein Schiff 1

  • Ziel unserer diesjährigen Frühlingskreuzfahrt war Mittelamerika mit Mein Schiff 1. Für uns waren es bis auf La Romana (DomRep) alles neue Ziele. Zum 1. Mal in unserem Leben sind wir Business Class geflogen und zwar ab/bis Frankfurt. Man kann sich dran gewöhnen. ;)

    Hier unsere Route:

    La Romana (Dominikanische Republik)

    Seetag

    Ocho Rios (Jamaika)

    Montego Bay (Jamaika)

    Seetag

    Cozumel (Mexiko)

    Belize (auf Reede)

    Coxen Hole Port auf Roatan (Honduras)

    Seetag

    Puerto Limón (Costa Rica) für 2 Tage

    Colón (Panama)

    Cartagena de Indias (Kolumbien)

    Seetag

    La Romana (Dominikanische Republik)


    Cruise Terminal von La Romana (Dominikanische Republik)




    Unsere ruhige Balkonkabine lag auf Deck 8.


  • Tag 4: Montego Bay (Jamaika)

    Blick von unserem Balkon



    Fotos zunächst vom Hafenort. Usain Bolt hat man sogar ein Denkmal gesetzt.

    An den Stränden sind die gepflegten Resorts angesiedelt.




    Wir buchten einen Ausflug mit einem Kleinbus nach Falmouth, eine Kleinstadt, die ca. 60 km von Montego Bay entfernt ist. In der Beschreibung stand, daß der historische Stadtkern sehr gut erhalten sein soll.




  • Tag 6: Insel Cozumel (Mexiko)

    Hier konnten wir morgens das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die „Icon of the Seas“ bestaunen. Bis zu 7.600 Passagiere kann es aufnehmen.


    Wir waren zum 1. Mal in Mexiko und wollten uns natürlich auch etwas von den Maya-Ruinen anschauen.

    Wir hatten uns den Ausflug „Maya-Kultur und Strandleben“ ausgewählt.

    Die von uns besichtigte Maya-Anlage hieß San Gervasio. Im 16. Jahrhundert wurde diese Siedlung verlassen. Sie entstand vermutlich um das Jahr 1000. Der Rundgang dauerte ca. 1,5 Stunden und wir fanden ihn war sehr interessant.






    Anschließend wurde ein schöner Sandstrand angefahren. Die Wellen waren jedoch sehr stark, so daß sich nur wenige Ausflügler unserer Gruppe ins Wasser getraut haben.




    Noch ein Foto vom großzügig angelegten Cruise-Center mit vielen Geschäften. Am frühen Abend war es dort schon ziemlich leer.

  • Tag 7: Belize

    Belize grenzt im Norden an Mexiko, im Westen an Guatemala und im Osten an das Karibische Meer. Hier hätten wir Tendern müssen. Es hätte etwas länger gebraucht, um an Land zu kommen. Wir sind auf dem Schiff geblieben und haben insofern einen weiteren Seetag eingelegt.



  • Coxen Hole auf der Insel Roatán

    Der nächste Hafenort hieß Coxen Hole auf der Insel Roatán, die zu Honduras gehört. Coxen war übrigens ein Pirat, der im späten 17. Jahrhundert gegen die Spanier kämpfte. Dieser Hafenort war sein Rückzugsort gewesen und wurde nach ihm benannt.

    Vom Skywalk unseres Schiffes hatte man einen tollen Blick, bislang der schönste Ausblick.




  • Wir hatten hier in Coxen Hole für nachmittags den organisierten Ausflug „Dschungelspaziergang auf den Spuren der Mayas“ gebucht. Es stand in der Beschreibungi, daß der Ausflug nicht für Gäste mit Höhenangst geeignet ist.

    Wir wurden zu einem privaten Naturpark gefahren, der 2008 zum Schutz der Tiere und der Natur gegründet worden ist.

    Es ging auf und ab im Dschungelgelände. Zuerst ging es bergauf für diese Aussicht.



    Begleitet wurde unsere kleine Besichtigungsrunde von einem sehr sympathischen 18jährigen jungen Mann, der uns mit einem klaren, amerikanisch klingenden Englisch die Maya-Kultur erklärte, incl. der Kalender der Mayas, incl. des Mondkalenders. Es hat uns gefallen.






    Sehr schön war der Gang über die schon etwas schaukelnde Hängebrücke. Es durften immer nur 2 Personen gleichzeitig die Brücke betreten.


    Einige halbzahme Tiere wurden uns auch noch vorgeführt. Schon sehr niedlich, diese kleinen Affen.

    Dies war unser fantastischer Tag auf der Insel Roatan. :love: Der nächste Tag war wieder ein Seetag.

  • Hallo Jofina,

    so, bin gerade mal nachgereist - so ganz ohne seekrank zu werden :thumbsup:. Vielen Dank fürs Zeigen. Das sind interessante Eindrücke. Schade, dass es mit den Landtouren in Belize scheinbar nicht so einfach war. Ich bin schon gespannt, was Ihr in Costa Rica machen werdet und auf Eure Eindrücke von Cartagena.

    Eure Kabine sieht sehr nett aus.

    Liebe Grüße

    Sabine

  • Costa Rica: Puerto Limón (Tag 1)

    Da der Hafen von Costa Maya (Mexiko) wegen Sturm nicht angelaufen werden konnte, waren wir 2 Tage im Hafen von Puerto Limón. Wir hatten hier am 1. Tag den Ausflug: Tortuguero-Kanäle und Kakao gebucht.

    Ab 1940 wurde in dieser Region mit der Abholzung des tropischen Regenwaldes begonnen. Flußarme wurden zu Kanälen ausgebaut, damit das Holz transportiert werden konnte. Seit 1975 steht die Region unter Schutz und wurde zum Nationalpark erklärt.

    Es hat uns gut gefallen, in ganz langsamen Tempo durch die Kanäle zu gleiten und die Vegetation auf sich wirken zu lassen. Die Bootsfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden.








    Es war eine Herausforderung in diesem dichten Grün Tiere zu sehen. 3 Fotos zeige ich mal davon, die unsere Gruppe entdeckt hatte.



  • .

    Anschließend wurde uns gezeigt, wie aus Kakaobohnen Kakao hergestellt wird. Es war ein interessanter Vortrag.





    Dann ging´s zurück zum Hafen.

    Den ganzen Tag spielte diese Band vor dem Schiff. Da wir nun über Nacht in Puerto de Limón blieben, wurde diese Gruppe für die Abendunterhaltung engagiert.


  • Costa Rica: Puerto Limón (Tag 2)

    An diesem Tag hatten wir keinen Ausflug gebucht sondern sind in Hafennähe geblieben.

    Vorbei am Rathaus haben wir den Vargas-Park aufgesucht.



    Dieser Park wurde nach seinem Gründer Balvanero Vargas benannt. Ende des 19. Jahrhunderts hat er mit der Gestaltung begonnen.



    Diverse Skulpturen wurden inzwischen dort aufgestellt.





    Besonders interessant fand ich die Skulptur von Kolumbus. Es ist ein Denkmal, das ihn mit seinem kleinen Sohn Hernando zeigt. Hatte ich bislang nie gesehen.


    Hoch oben in einem Laubbaum entdeckte ich übrigens das erste Faultier auf dieser Reise.

  • Hallo horas, danke für Dein Interesse. Ich gehe zum Schluß meines Fotoberichtes noch ausführlich auf Deinen Kommentar ein. ;)


    Hafenort Colón in Panama

    Colón selbst hat nichts Interessantes zu bieten. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, einen Ausflug zu unternehmen.

    Wir hatten dies gebucht: Agua-Clara-Schleusen des Panama-Kanals und historisches Fort San Lorenzo

    Zuerst wurde das Besucherzentrum der Schleusenanlage angefahren. Man hatte von dort einen guten Überblick bis zur Atlantikbrücke im Hintergrund. Wir hatten sogar Glück, daß ein Schiff gerade hindurch fuhr in Richtung Gatun-See.






    Hier mache ich mal einen Zeitsprung:

    Interessant war der Ausblick von unserem Balkon bei der Hafenausfahrt auf die wartenden Schiffe, die durch den Panama-Kanal fahren wollten. Es weckte natürlich Erinnerungen, als wir 2023 durch den Suezkanal gefahren sind (Fotos davon sind ebenfalls im Kreuzfahrtforum).



    Es wurde uns bei dem Ausflug auch noch ein Film über die Geschichte des Panama-Kanals gezeigt. Alles sehr beeindruckend!


    Der Bus brachte uns anschließend zum Fort Lorenzo. Eine interessante Fahrt mit üppiger Regenwald-Vegetation.

  • Das Fort Lorenzo liegt an einer Klippe nahe der Mündung des Rio Chagres und sollte Handelswege sichern sowie Piraten an Panamas Karibikküste abwehren. Die Festung wurde von den Spaniern im 16. Jh. erbaut und gehört heute zum Weltkulturerbe.

    Ein tropischer Regenschauer endete als wir am Burggelände ankamen. Wir hatten genügend Zeit, uns dort in Eigenregie umzusehen.









    Auf dem Rückweg nach Colón überquerten wir wieder die Atlantikbrücke, die den Panama-Kanal mit einer Gesamtlänge von 2,8 km überspannt.




    Fortsetzung folgt... mit der quirligen Altstadt von Cartagena de Indias (Kolumbien). Das krasse Gegenteil zu unseren vorherigen Besichtigungen. ;)

  • Hallo Jofina,

    so, bin gerade mal nachgereist - so ganz ohne seekrank zu werden :thumbsup:. Vielen Dank fürs Zeigen. Das sind interessante Eindrücke. Schade, dass es mit den Landtouren in Belize scheinbar nicht so einfach war. Ich bin schon gespannt, was Ihr in Costa Rica machen werdet und auf Eure Eindrücke von Cartagena.

    Eure Kabine sieht sehr nett aus.

    Liebe Grüße

    Sabine

    Ich glaube, das ist eine Zeitfrage ! Wir haben direkt von Belize-City bis Xunantunich bei hohem Wasserstand 5 Stunden gebraucht, waren 3 Stunden dort und dann 4 Stunden zurück. Das passt nicht in die Planungen eines Cruisers.
    Die Kabine ist viel mehr als nett:)

  • Da der Hafen von Costa Maya (Mexiko) wegen Sturm nicht angelaufen werden konnte, waren wir 2 Tage im Hafen von Puerto Limón. Wir hatten hier am 1. Tag den Ausflug: Tortuguero-Kanäle und Kakao gebucht.

    Und in Puerto Limón war die See sichtlich ruhig.

    An diesem Tag hatten wir keinen Ausflug gebucht sondern sind in Hafennähe geblieben

    Einen Tag in Puerto Limón? Dieses Städtchen kann man in einer Stunde erkunden, wobei man eh nur das Zentrum besichtigen sollte.
    Da hätte sich ein Ausflug in den Nationalpark Cahuita angeboten, der uns persönlich besonders gut gefiel. Weniger Touristen und viele Tiere.

    Colón selbst hat nichts Interessantes zu bieten. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, einen Ausflug zu unternehmen.

    Colón hat auch Interessantes zu bieten, allerdings am besten eine guided Tour mit Security :o :)
    Hat die Reederei auch die Bahnfahrt mit der Panama Canal Railway angeboten?

  • Die Ausflugsmöglichkeiten in den Hafenorten, ob organisiert oder individuell, sind vielfältig. Riverside beschreibt es in seinem Kommentar.

    Nun kommt der letzte Hafen vor der Ausschiffung. Auf Cartagena de Indias war ich besonders gespannt. Das spanische Cartagena ist nicht weit von unserem Zuhause entfernt. Nun also Fotos vom kolumbianischen Cartagena. :)

    Das Kastell San Felipe war der 1. Halt unserer Stadtbesichtigung.



    Anschließend wurden wir zur Altstadt gefahren und hatten Freizeit, denn wir hatten den Ausflug: Cartagena auf eigene Faust gebucht.

    Die Altstadt ist von einer imposanten Festungsmauer umgeben. Die Kathedrale und die zahlreichen Paläste und Häuser aus der Kolonialzeit sind sehr gut erhalten. Viele Denkmäler und Skulpturen von Berühmtheiten (wie Kolumbus, Cervantes, Bolivar usw.) hübschen diese Stadt ebenfalls auf.








  • San Pedro Claver mit der gleichnamigen Kirche ist einer der schönsten Plätze Cartagenas.


    Aber auch andere Plätze und Gassen haben uns gut gefallen, wie auch die Kathedrale Santa Catalina.






    Ein Park ist ebenfalls mitten in der Altstadt vorhanden. Da genießt man doch den Schatten bei diesen hohen Temperaturen über 30°. Hier trifft man auf Simón Bolivar (1783 - 1830), ein Nationalheld Mittelamerikas.




    Etwas Kontakt zu Einheimischen hatten wir hier auch. Neben uns auf der Parkbank saß ein nettes Paar im mittleren Alter, welches in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens wohnt. Sie hatten hier nach Cartagena einen Ausflug unternommen. Wir unterhielten uns eine ganz Weile auf Spanisch, fotografierten uns noch gegenseitig und verabschiedeten uns anschließend auf die herzliche spanische Art. ;)

    Das war ein schöner Abschluß unserer Besichtigung von Cartagena de Indias. :)