Wie ich schon vorab erwähnt habe sind wir zu Zehnt unterwegs, 2 Familien mit jeweils 5 Mitgliedern. Das jüngste Kind ist 4, die anderen sind zwischen 15 und 18 Jahre jung.
Meine Familie ist nach einem sehr angenehmen Condor Direktflug ausgeruht in Bangkok angekommen.
Der Flugplan ist, finde ich, ideal: Abflug um 20:30 ab Frankfurt, Ankunft um 12:30 in BKK. Um 14:30 Uhr waren wir im Amari Don Muang Airporthotel, was sich anbietet, wenn man wie wir einen Weiterflug mit Air Asia hat.
Wir verbrachten 2 Nächte in Bangkok, weil meine Tochter mit ihren Cousinen aus Iowa Ihren Geburtstag in einem koreanischen All-you-eat Restaurant im MBK Tower zelebrieren wollte.
Der letzte Schliff der Fingernägel vorm Geburtstag
Don Muang ist zwar ziemlich weit entfernt vom National Stadium (MBK), aber, da die Dark Red Line (Monorailbahn) jetzt über Don Muang hinaus fertiggestellt ist, kommt man in ca. 45 Minuten mit 3 Umstiege ohne Stau und Überhitzung ans Ziel.
Zu später Stunde fährt man allerdings mit dem Taxi schneller und billiger von der Stadt aus zum Dong Muang Flughafen bzw. den dortigen Hotels.
Soweit lief alles wie geplant. 2 Tage vor unserem Flug nach Bangkok hatte ich schon per email erfahren, dass unser Flug mit Citilink von Jakarta nach Denpasar gecancelt wurde. Ich hatte deshalb in mehreren Telefonaten mit Citilink (lief eigentlich ganz gut) den Trip von Belitung über Jakarta nach Denpasar komplett storniert und sollte eigentlich den bezahlten Betrag zurück bekommen. Mal sehen ob das klappt.
Und dann buchte ich einen Ersatz über die Buchungsmaschine Trip.com, was ich bis jetzt tief bereue. So eine konfuse, unverständliche, komplizierte Kommunikation (wahrscheinlich KI gesteuert) brachte mich fast zum Wahnsinn. Aber dazu vielleicht später mehr.
Unser Flug von Don Muang nach Jakarta sollte um 11:20 starten, er wurde leider 4 mal verschoben, so dass wir erst um 20:30 los flogen und gegen 1 Uhr im sehr guten FM7 Airporthotel ankamen. Die Einreise nach Indonesien war automatisiert, ohne Kontakt mit einer Person. Am Zoll ließ ich die vorher von mir online eingereichte Familiendeklarierung und den daraufhin erhaltenen Code abscannen, fertig. Für uns 5 waren es weniger als 5 Minuten. Ein schönes Erlebnis. Etwas länger dauerte die Gepäckausgabe.
Am nächsten Morgen trafen wir unsere Freunde, die ebenfalls zu fünft über Singapur in Jakarta eingereist waren. Zusammen setzten wir unsere Reise mit Citilink nach Tanjung Pandan (Belitung) fort.
Nun wollte ich eigentlich etwas mehr von vor Ort berichten und mit Bildern verdeutlichen. Leider gelingt es mir nicht, die Fotos von meiner Kamera aufs ipad oder iphone zu transferieren, da ich zwar einen Cardreader habe aber nur mit einem USB C – und nicht mit dem lightning–Anschluss, den ich für meine Geräte brauche. Auch hier in Denpasar finde ich nicht den passenden Reader.
Soweit das technische Problem, dazu kommt jetzt noch ein Generationenproblem gepaart mit Interessenkonflikten. Wir, 2 Familien mit zusammen 10 Personen waren schon 2 Mal zusammen verreist, zuletzt vor 5 Jahren. Jetzt sind die Kinder von damals nicht mehr so leicht zu händeln und es tauchen Probleme auf, mit denen ich nicht gerechnet habe: am Essen zerbricht schon die gemeinsame Planung. Mehr als die Hälfte unserer Truppe kann das indonesische Essen nicht vertragen
. Die Insel Belitung ist zu langweilig für junge Nicht–Indonesier, es gibt kaum ausländische (westlich orientierte) Besucher, und überhaupt keine Jugendlichen.
Blick von der Hotelterrasse
Tatsächlich gibt es abends nicht viel zu tun, es treten Langeweile und Frust auf, denn wir lassen die Jugend zu deren grossen Enttäuschung nicht alleine mit den Motorrädern spazierenfahren.
Wir mussten unseren Aufenthalt auf Belitung wegen dieser Umstände um 2 Tage verkürzen, was aufgrund der permanenten Flugplanänderungen zu noch mehr Frust, Spannungen und Kosten führte.
Seit 3 Tagen sind wir nun in Seminyak, im Süden Balis, wo Schwimmen aufgrund der gewaltigen Brandung bisher nicht möglich ist. Zu meinem Entsetzen sind wir in einem Hotel gelandet, wo es keine indonesischen Gäste, sondern nur Bleichgesichter, davon die allermeisten Aussis, und ein paar Inder und Araber gibt. Es ist ein Familienhotel.
Viele Grüsse
horas