• Ein ausgelutschtes Thema, eigentlich... wer kennt denn nicht die schöne Stadt an der Seine. Trotzdem, hier im Forum hat's lange keinen Bericht gegeben, also freut sich vielleicht ja doch der eine oder andere über ein paar Fotos und ein bisschen Plauderei:

    Donnerstag, 25.September 2025

    Dieses Mal hat es ganze 12 Jahre gedauert, bevor ich wieder einmal eine Stadt besuchen durfte, die ich sehr mag – Paris. In der Mädelsgruppe dieses Mal, und wir hatten wirklich eine tolle Zeit.

    Den Plan für Paris hatten wir schon vor einem Jahr gefasst, zwar wollten wir ursprünglich mit dem Nachtzug zu reisen, nur leider pausiert dieser gerade. So wurde es eben eine Umsteigeverbindung, wobei wir wieder einmal um den Anschluß in Frankfurt/M. Zittern mussten. Die DB schafft es eben selten pünktlich, allerdings war auch der TGV etwas zu spät, so dass es doch alles klappte.
    Nach 17 Uhr kommen wir am großen Gare d’Est an, erste Orientierung, inzwischen gibt’s auch hier diese wiederaufladbaren Plastikkarten für den Nahverkehr, diese ziehen wir also erst mal am Automaten, blamieren uns auch gleich, da man mit Gepäck nicht durch die Drehkreuze am Eingang gehen kann, und stehen schließlich vor der riesigen Metrostation Bastille.
    Dort begrüßt uns im Abendlicht die „Julisäule“, die an der Stelle der alten Bastille und zum Gedenken an die Julirevolution m Jahr 1830 errichtet wurde. Von uns ohne große Umstände Goldelse getauft, diente diese Säule uns einige Male als Richtungs- und Wegweiser.
    Von hier aus finden wir auch ohne große Umstände unser kleines Hotel.


    Es ist mein 4. Aufenthalt in der Stadt und wirklich das erste Mal, dass ich mit dem Hotel wirklich zufrieden bin, alles wirkt frisch und modern, die Räume sind mit 16qm direkt "riesig" für Pariser Verhältnisse und es gibt gutes Frühstück mit frischen Produkten, ein Novum, ich kannte bislang maximal als abgepackten gummiartigen Käse und Toast als Hotelfrühstück.

    Dazu hat es eine Spitzenlage, direkt am Place Bastille, zur Metro keine 2 Minuten, ringsum eine lebhafte Szene voller Restaurants, Bars und Bistros, das beliebte Viertel Marais direkt um’s Eck.

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  • Freitag, 26.09.

    Wie immer frühstücken wir gemeinsam erstmal schön ausgiebig, bevor wir uns aufmachen, Pariser Luft zu schnuppern.

    Zur Metro ist's ein Katzensprung und wenn man erstmal das System zur Orientierung innerhalb der unterirdischen Gänge verstanden hat, alles total einfach zu finden.
    Die Züge sind sehr eng getaktet, man wartet nie länger als 2, 3 Minuten.
    Die erste Station für uns war das Hôtel de Ville - das im Stil der Neorenaissance errichtete Rathaus von Paris. War hier davor vor Jahren ein weiter, kahler Vorplatz, so ist dieser inzwischen mit Blumenbeeten und Sitzbänken nett gestaltet, wobei eine große Bühne den direkten Blick auf das Gebäude versperrte.

    Entgegen der Vorhersagen war leider das Wetter deutlich weniger schön als erwartet, eher kühl, wolkig. Aber diese teilweise dramatische Wolkenkulisse war zum fotografieren immerhin nett, und es war angenehm zu laufen.

    So bummelten wir die kurze Strecke zur Île de la Cité bzw. - selbstverständlich – zur großen Kathedrale. Allerdings nicht, ohne vorher den vielen üppig-bunten Souvenirständen erst mal ordentlich Referenz zu erweisen. All der schöne Kitsch, bunte Tücher und Baretts, Küchenschürzen, Strümpfe, Stehrumchen und Dingelchen….

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  • Notre Dame

    Notre-Dame gehört zu den größten Monumenten Frankreichs, ist das Wahrzeichen von Paris und dementsprechend natürlich ein Magnet für jeden Besucher der Stadt. Nach dem großen Feuer im Jahr 2019 bis zum vergangenen Jahr umfangreich rekonstruiert und schließlich 2025 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, stellten auch wir uns an der sich weit ziehenden Besucherschlange an. Immerhin war für die Hälfte unseres Trüppchens Paris-Premiere, da gehört Notre Dame unbedingt dazu, und auch ich war neugierig.


    Die Menschenschlange immerhin bewegte sich erfreulich zügig, etwa eine halbe Stunde haben wir bis zum Protal gebraucht. Und manchmal hat man auch Glück – läuteten bereits draußen Minuten vor 12 Uhr Mittags die Glocken, so begann direkt mit unserem Eintritt eine Messe. Das ist natürlich ein wirklich ergreifendes Erlebnis in dieser unglaublich beeindruckenden Umgebung. Der gesamte Kirchenraum strahlt hell, man kann sich kaum sattsehen an all dem farbenprächtigem Dekor.

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  • Unser Bummel geht weiter, entlang der Seine, und noch immer gibt es hier diese ikonischen, grünen Verkaufsstände - die sogenannten Bouquinisten. Wobei das früher typische antiquarische Büchersortiment mittlerweile auch um jede Menge neuzeitlicher Bilder, Poster, Drucke und Plakate erweitert wurde.
    Eine dieser – in vielen Städten dieser Welt im ähnlichen Stil auf Leinwand gemalten Stadtansichten – muss unbedingt mit nach Hause. Wenn’s auch Dutzendware ist und keine hohe Kunst – unsere Wand zieren davon schon einige. Und ich hab mein Paris-Souvenir schon am ersten Tag.


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  • Wir erreichen schließlich den Louvre. Sicher eine der berühmtesten Kunstsammlungen der ganzen Welt -im historischen Schloss Louvre, der ehemaligen Residenz der französischen Könige, am rechten Ufer der Seine.
    Ja, hier hängt sie – DIE Mona Lisa. Die einzige, echte und wahre, DAS Meisterwerk von Leonardo da Vinci. Und dazu selbstverständlich umfangreiche Antiken- und Kunstsammlungen…. Trotzdem. Nein. Klares nein.
    Sicher wäre es klug gewesen, diesen Schätzen Referenz zu erweisen – aber eben vor Jahren. Hier ist es leider wie so oft – zu spät. Zu spät in jedem Fall, wenn man nicht stundenlang anstehen möchte oder eine feste Zeit vorbucht (die in der Regel dann so gar nicht in den Plan passt), zu spät, um die Meisterwerke genießen zu können, ohne sich über 15 Reihen Köpfe hinweg den Hals zu verrenken.
    Also bleiben wir Banausen einfach draußen – und erfreuen uns an der Pyramide im Innenhof, die inzwischen ja ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

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  • Und weiter geht's...

    vorüber am kleineren Arc de Triomphe du Carrousel, mit einer kleinen Stärkung irgendwo, gelangen über die überdachte Passage Colbert (überbewertet) schließlich zum Boulevard Haussmann und zur Galeries Lafayette.

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  • Galeries Lafayette - das Stammhaus in Paris (1908), eines der ältesten Kaufhäuser Frankreichs, ist bemerkenswert wegen seiner Jugendstilarchitektur und sicher einer der nobelsten Konsumtempel auf der Welt.
    Vielleicht kann es nicht mit den glitzernden Superlativen heutiger „Erlebniswelten“ in Dubai oder Singapur mithalten – dafür aber einfach nur chic und mit Charakter.
    Die 7. Etage der Galeries Lafayette bietet eine kostenlos zugängliche Aussichtsplattform mit Mega-Blick über die City.

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  • Samstag, 27.09.

    Auch heute lacht uns keine Sonne, als wir nach dem ausgiebigen Frühstück erst mal zu Fuß losmarschieren – denn unser Hotel liegt quasi mitten im angesagten Marais-Viertel.
    Dieses Viertel ist mondän, auch ehemaliges Judenviertel, und es beherbergt viele trendige Boutiquen, Galerien und Schwulenbars.
    Wir bummeln durch versteckte Passagen und Höfe, bewundern die französische Lebensart in vielen Spezialitätengeschäften, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

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  • Vom Stadtpalast Hôtel de Sully (erbaut um 1630 ) kommen wir schließlich zum
    Place de Vosges - dem ältesten und als am schönsten geltenden der fünf „Königlichen Plätze“ von Paris. Rund um diesen Platz reihen sich unter Arkadengängen Kunstgalerien wie Perlen an der Schnur. Unglaublich, was alles man sich hier für den sicher großen Geldbeutel an Kunstobjekten erwerben könnte.

    Ein bisschen Kultur darf’s auch sein – hier, am Place Vosges, lebte die Ikone der französischen Literatur, Victor Hugo zwischen 1832 und 1848. Das Maison de Victor Hugo kann man besichtigen (riecht etwas muffig).

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  • Für die kleine nachmittägliche Stärkung verschlägt es uns, nach einigem suchen, in eine sehr witzig dekorierte Gay-Kneipe, es folgt eine kleine Shoppingrunde.

    Inzwischen ist unversehens das bisher eher trübe Wetter einem strahlend blauem Sonnenhimmel gewichen, der den Rathausplatz und die Shoppingmeile Rue de Rivoli noch einmal ganz neu in Szene setzt.
    Von dieser Ecke ist es auch nur ein kurzer Weg bis zum Centre Pompidou. Dieses Kunst- und Kulturzentrum wurde in den frühen 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut und dürfte ob seiner doch etwas ungeschmeidigen Optik sicher für einige Kontroversen gesorgt haben. Derzeit ist es für eine Sanierung voraussichtlich bis 2030 geschlossen, doch die Außenfassade sowie die farbenfrohen Wasserspiele des vom Künstlerpaar Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle gestalteten Strawinsky -Brunnens sind den kleinen Abstecher wert.

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  • Das letzte Highlight dieses Tages – natürlich – der Eiffelturm. Sahen wir ihn bisher hier und da schon mal über die Häuserfassaden lugen, bekommt er nun auch von uns die ihm gebührende Aufmerksamkeit.

    Die Metro – auch hier wieder einer dieser wunderschön im Jugendstil gestalteten alten Stationseingänge, die ein Symbol des Stadtbildes sind – bringt uns – teilweise oberirdisch und mit sensationellem Ausblick - zur Station Bir Hakeim bzw. der gleichnamigen Brücke.
    Der für Fußgänger zugängliche Teil dieser Brücke ist ein ausgezeichneter Platz, um den berühmtesten aller Türme im wunderbaren Panorama zu sehen. Selbstverständlich ist dieser Aussichtsspot kein wirklicher Geheimtip, und so teilt man sich die Aussicht nicht nur mit Touristen, sondern auch mit selbstverliebten Posern / Influencerinnen. Deren ewige Verrenkungen und gestellten Posen anzusehen, möglichst obercool zu wirken und das ganze in absurd anmutender fashion, ist allein schon ein großer Spaß und verführt regelrecht, in die Szenerie zu crashen.

    Ein Promenadenweg führt von hier direkt zum Eiffelturm. Wir ergattern ein Plätzchen auf einer Bank vis a vis und lassen das bunte Treiben ringsum auf uns wirken. Schön, hier zu sein. Nach einer Weile zeigt sich auch die Sonne noch einmal, alles passt.
    Wir sitzen also und beobachten und – was will man mehr – es gibt hier nicht nur „fliegende Händler“, Souvenirverkäufer und Fotografen, die mit roten Herzballons ihre Dienste anbieten – nein, auch ein Getränkeverkäufer kommt vorbei. Genau als hätten wir ihn bestellt – mit einer Flasche Sekt. Das Leben kann doch herrlich sein!

    Doch bis zum Moment, wo der Turm schließlich „funkelt“ – also mit einsetzender Dunkelheit, halten wir dann doch nicht aus. Zu schnell kühlt es sich ab, um noch sitzen zu bleiben, und auch der Hunger meldet sich.

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  • Sonntag, 28.09.

    Der letzte Tag gehört dem Montmartre. Dieser Hügel (Butte) im Norden der Innenstadt war einst eine eigenständige, ländliche Gemeinde, die erst 1859 nach Paris eingemeindet wurde und sich deshalb noch etwas ländliches flair erhalten konnte.
    Ab den 1870er Jahren zog diese Gemeinde (nicht zuletzt auch wegen der günstigeren Lebenshaltungskosten) eine große Gemeinde
    von Künstlern an, unter anderen Renoir, Van Gogh, Toulouse-Latrec, später auch Picasso und Modogliani. Tanzlokale und Cabaretts entstanden – all das begründete den Ruhm dieses Viertels.

    Die vereinzelt noch zu findenden Windmühlen auf dem Hügel dienten früher übrigens keineswegs den Bäckern, sondern man mahlte damit Gips - der Gipsabbau war ein wichtiger Wirtschaftszweig Montmartres.

    Nun, das Montmartre von heute hat damit kaum mehr etwas gemeinsam, aus den Tanzcafes und Kneipen rund um die Place Pigalle entwickelte sich ein Rotlicht- und Vergnügungsviertel und mittlerweile wird der Hügel von Touristenströmen überrannt.

    Heute war zudem noch der letzte Tag eines „festivals du Montmartre“, Musik und Weinstände zogen vermutlich noch einmal Menschen an, so- natürlich – auch uns, wenn wir auch völlig zufällig hier reingerieten.
    Trotz allem – es war herrliches Wetter heute, und so ließen wir uns auch durch die Gassen treiben, entdeckten „Amelies’ Cafe“ und viele schöne Motive.

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  • Vielleicht ist es nicht immer so voll, aber im Vergleich zu 2013, als wir unser Hotel hier an einer kleinen Ecke hatten und zumindest die Seitengassen friedlich und ruhig waren, war ich fast geschockt, wie sich hier alles verändert hat.
    Restaurants und Kneipen sind wie Pilze aus dem Boden geschossen, der Place du Tertre (der „berühmte“ Platz der Maler), der mir früher bereits recht voll erschien, ist nicht mehr erkennbar unter Buden, Ständen, Zeltdächern und Bierbänken.
    Es schiebt und wogt die Menge, unfassbar.

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  • Basilika Sacré-Cœur de Montmartre, umgangssprachlich kurz Sacré-Cœur

    Erst im Jahr 1914 wurde dieses schneeweiße Bauwerk auf der Krone des Hügels fertiggestellt, in „Zuckerbäckerarchitektur“, wie böse Zungen sagten – die Basilika Sacré-Cœur. So thront sie hoch über der Stadt und ist ebenfalls ein unglaublicher Besuchermagnet.



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  • Und so schnell sind unsere 3 Tage hier vergangen, Wahnsinn. Wie erwähnt, wir waren zu 6. unterwegs, war Paris für 3 von uns absolutes Neuland, daher blieben wir auch weitestgehend auf den Pfaden der Hauptsehenswürdigkeiten.

    Manches, wie den Arc de Triomphe oder die Champs Élysées haben wir dabei bewußt ausgelassen, da ich diese Reise ein bisschen vorbereitet hatte und dies zB absolut überbewertet finde. Aber auch so hatten wir volles Programm.

    Ein kleines Fazit meinerseits vielleicht noch - Paris hat sich sehr verändert. Nicht wirklich die Stadt als solche, wobei auch hier viel passiert ist. Radwege, Grünanlagen - ja, irgendwie scheint die Stadt (sicher auch durch Olympia) offener und zugänglicher geworden zu sein. Auf jeden Fall sind die Menschen völlig easy drauf, keine Spur mehr von der leicht überheblich daherkommenden Pariser Mentalität, bei der man ständig das Gefühl hatte, Bittsteller zu sein. Bestimmt erinnert der eine oder andere sich an meine latent vorhandene Frankophobie, geschuldet genau diesem Gefühl - sieh zu, wie Du zurecht kommst, ich muss mit Dir nicht kommunizieren....

    Davon ist wirklich nichts mehr vorhanden, von allem Anfang an wurde uns geholfen, wo es nur ging, man sprach völlig selbstverständlich englisch, selbst eine Rechnung im Restaurant aufzuteilen war möglich :-O, immer ein Lächeln, totale Serviceorientierung. Ließ man mich vor 12 Jahren mit meinem technisch fehlerhaften Metropass noch an 4 verschiedenen Serviceschaltern abblitzen (Ja, da bin ich nachtragend!), so war es dieses mal überhaupt kein Thema, die Navigo-Karte zu tauschen, wenn man am Automaten etwas falsches aufgeladen hatte.... So ändern sich die Zeiten.

    Alle waren irgendwie fröhlich, gut drauf, selbst in den dichtesten Menschenmengen. Toll :love:

    Ich hoffe, es dauert nicht wieder 12 jahre, dieser Stadt erneut einen Besuch abzustatten... aber wer weiß.

    LG

    Gusti

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  • Wie schön, mal wieder was von Paris zu sehen und zu lesen. Ich mag die Stadt, die Menschen, die Sprache, das Essen. <3

    Danke!

    Viele Grüße
    Petra
    PS. Ich jammere schon seit langem, dass ich mal wieder hin will. Ich muss das mal in Angriff nehmen.

  • Auch von uns ein großes Dankeschön für den ausführlichen Bericht und die wie immer ganz tollen Fotos. Die Stimmung und Atmosphäre der Stadt kommen dadurch super rüber. Wir haben gleich mal nachgeschaut wann wir das letzte Mal dort waren. Es ist Wahnsinn wie die Zeit vergeht, es war 2007.

    :thumbup:

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Danke, daß Du diesen Fotobericht hier eingestellt hast. Super gestaltet. :)

    Ich habe mir daraufhin meine eigenen Paris-Fotos wieder angesehen. Wir sind 1991 für einige Tage dort gewesen. Wie die Zeit vergeht!

    Deine Hotel-Empfehlung habe ich mir auch schon vorgemerkt. Ich liebäugele immer noch mit einer Seine-Kreuzfahrt ab Paris, am besten länger als nur 1 Woche. Das könnte man ja mit einem mehrtägigen Paris-Aufenthalt verbinden.

  • Danke für diesen schönen Bericht :thumbsup:

    Paris-Bilder sehe ich immer gerne und wir sind auch gerne dort, zuletzt 2022 - sooo lange ist der letzte Paris-Bericht also noch nicht her! ;)

    Aber Wahnsinn - vor Sacré-Cœur ist ja die Hölle los! =O

    Da war es bei unserem Besuch vergleichsweise total einsam - aber es hatte auch an die 40°C ... 8)