Unsere Indienreise 2026

  • Hallo aus Indien 🇮🇳

    Am Mittwoch sind wir losgereist – und heute sind wir in Goa angekommen. Ich schreibe hier in Kurzform, welche Überraschungen uns auf dieser Reise erwarteten.

    Mit der Bahn ging es zunächst nach Hannover. Dort trafen wir kurz unsere Enkeltochter Jenni, denn wir hatten unser Auto am Bahnhof stehen lassen. Sie fuhr den Wagen zurück und passt während unserer Reise auf Haus und Katze Sally auf 🐾. Bei einem leckeren Crêpe konnten wir noch die letzten Dinge besprechen.

    Aufgrund des unberechenbaren Winterwetters entschieden wir uns für eine Übernachtung in München. Der erste Adrenalinschub folgte am Kofferband – kein einziger Koffer kam an! Zum Glück löste sich das Problem dann doch noch. 😅

    Der Lufthansa-Flug nach Mumbai war sehr angenehm. Die Kontrollen beim Abflug waren penibel, aber wir waren gut vorbereitet. Die Einreise in Mumbai ging relativ schnell, da wir alle Papiere beisammen hatten. Nur beim Gepäck gab es wieder eine kleine Verzögerung: Friedrichs Koffer kam sofort, meiner ließ lange auf sich warten. Ich vermute, er war schon einmal vom Band genommen und dann wieder aufgelegt worden.

    Wir übernachteten direkt im Niranta Hotel im Terminal 2 – für uns die beste Lösung, denn der Weiterflug am nächsten Morgen nach Goa mit IndiGo wurde vorverlegt. Somit hatten wir eine recht kurze Nacht, in der ich kaum geschlafen habe. 🌙

    Mit nur 20 Minuten Verspätung starteten wir heute Richtung Goa. Der Blick durchs Fenster lohnte nicht: über Mumbai hing eine Dunstglocke, später war der Himmel wolkenverhangen. ✈️☁️

    Mit dem Taxi fuhren wir zu unserer gebuchten Unterkunft in Morjim – mal etwas ganz anderes als sonst. Heute haben wir einen ersten langen Spaziergang am Strand gemacht und ein erstes Kingfisher genossen. 🍺🌴

    Viele Grüße
    Petra

    Von den ersten drei Etappen habe ich drei Collagen erstellt. Wie immer schreibe ich in meinem Forum etwas ausführlicher:
    Unsere Reise nach Indien

    🌍 Reiselustig, kreativ und immer neugierig auf die Welt.

  • Ein Tag an der Morjim Beach

    Nur wenige Schritte von unserer Anlage öffnet sich die weite Morjim Beach, wo der Chapora in die Arabische See mündet. Bei klarer Sicht erkennt man gegenüber das Chapora Fort, erbaut 1617 von der Adil Shahi-Dynastie und später von den Portugiesen übernommen.

    Heute lag ein leichter Dunst über der Mündung, der die Landschaft in sanfte Pastelltöne tauchte. Am ruhigen Ende des Strandes gibt es keine touristische Infrastruktur, nur feinen Sand und wenige Spaziergänger. Hier nisten die Olive Ridley Schildkröten, aktuell ohne Einschränkungen. Fischer bieten mit bunten Booten Fahrten an, während Strandläufer im Sand nach Nahrung suchen. Im letzten Jahr konnte ich hier Eisvögel beobachten, und auch Reiher lassen sich gut sehen – ein Vogelbeobachtungstag ist fest eingeplant.

    Nach etwa 20 Minuten wurde es lebhafter: Sonnenliegen und Shacks reihen sich heute dicht aneinander, wo früher nichts zu finden war. Wir gönnten uns ein kühles Kingfisher im Schatten, ohne etwas zu essen.

    Auf dem Rückweg wehte noch immer die rote Fahne, da die Strömungen an der Flussmündung stark sind. Ein Life-Guard war auf seinem Posten, und im seichten Bereich hatten auch Kinder ihren Spaß im Wasser. Ein Hund kühlte sich ebenfalls im Meer, und wir entdeckten ein kleines Hausboot in der Mündung – eine interessante Idee für später.

    Zum Abschluss gab es im Restaurant eine leckere Falafel-Vorspeisenplatte, die den Tag abrundete.

    Viele Grüße
    Petra

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  • …

    Die Einreise in Mumbai ging relativ schnell, da wir alle Papiere beisammen hatten. …

    Braucht man außer dem Visum noch andere Papiere, die man bei der Einreise vorzeigen muss?

    Einen schönen Urlaub wünsche ich euch! Viele Grüße aus dem Saarland, wo der Himmel so aussieht wie in Mumbai.

    horas

  • Danke horas und ja, man braucht auch die e-Arrival card, diese muss innerhalb von 72 Stunden online ausgefüllt werden. Es wurde aber schon vor Abflug in München durch einen Officer geprüft.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Vögel am Meer – Morjim Beach

    Nach dem Frühstück packen wir unsere Strandsachen und gehen an die Morjim Beach. Vor dem Eingang der Anlage wird gerade Thunfisch filetiert – frisch am Morgen aus dem Meer gefangen.

    Ich habe neben meiner Kamera auch einen Walkstuhl mitgenommen, denn ich möchte am Strand etwas länger fotografieren. Liegen und Sonnenschirme gibt es in dem Bereich, wo sich die Strandvögel aufhalten, natürlich nicht. Friedrich flüchtet weiter zu den schattigen Shacks, während ich mich an den Strand setze und warte. Es dauert nicht lange, da zeigen sich die winzigen, flinken Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus).

    Allzu viel ist heute jedoch nicht los. Irgendwann wird es mir dann doch zu heiß, und ich packe zusammen. Ein Lime Soda, ein Veg Fried Rice sowie knusprige Veg Pakoras lassen wir uns schmecken.

    Auf dem Heimweg – gegenüber unserer kleinen Anlage – entdecke ich einen Eisvogel und entscheide mich, doch noch einmal die Kamera auszupacken. Als Beifang gelingt mir auch ein Foto vom Flussuferläufer. Es hat sich wieder gelohnt.

    Abends essen wir im Restaurant: Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse sowie einen veganen Black Bean Burger mit Chips. Das hat uns gut geschmeckt.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Scooter-Suche in der Hitze 🛵☀️

    Es ist der 25.1. und an diesem Tag wollten wir uns Scooter ausleihen. Friedrich hatte Adressen auf Google Maps herausgesucht. Nach dem Frühstück, es gab Saft oder Früchte, Kaffee oder Tee, Cornflakes, Eier, Toast, Butter und Marmelade, machten wir uns mit Helmen und Papieren auf den Weg.

    Es war heiß und staubig. Bei einem Money Changer wechselten wir Geld, der Kurs war nur wenig besser als am Flughafen. Nach rund zwei Kilometern legten wir einen Erfrischungsstopp bei Krishan im „Goan Kitchen“ ein. Er freute sich sehr, uns wiederzusehen, wir kennen uns mittlerweile schon 29 Jahre. Wir tranken ein Lime-Soda und zogen weiter.

    Doch trotz Google Maps fanden wir keinen Verleih. Nach langem Suchen entdeckten wir ein Schild „Rent a Bike“. Leider gab es keine Scooter mehr – es ist Sonntag und alle wollten mobil sein. Vielleicht morgen, meinte der Besitzer, dann für etwa 500 INR. Wir sollen gegen 11 Uhr wiederkommen.

    So liefen wir zurück zum Hotel, kauften Kleinigkeiten ein und stellten fest, dass unsere Straße gerade geteert wurde – am Sonntag! Am Ende hatten wir keinen Scooter, aber einen langen Spaziergang in der Hitze. Im Zimmer entdeckte ich eine Blase unter dem Zeh – die Wanderschuhe wären besser gewesen.

    Abends belohnten wir uns mit einem leckeren Essen: vegetarische Frühlingsrollen, Enchiladas für mich und Penne Arrabbiata für Friedrich. Die Küche ist wirklich schmackhaft – nur die extra gereichte Soße war so scharf, dass mir fast die Luft wegblieb.

    Viele Grüße
    Petra

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  • ... für mich und Penne Arrabbiata für Friedrich. Die Küche ist wirklich schmackhaft – nur die extra gereichte Soße war so scharf, dass mir fast die Luft wegblieb.

    Hahah, das wäre was für mich gewesen !

    ... Ein Lime Soda, ein Veg Fried Rice sowie knusprige Veg Pakoras lassen wir uns schmecken. ....

    Und was war der grüne Salat, der mit nicht- vegetarisch aussehenden Zutaten vermischt zu sein scheint? Oder hast du den guten Friedrich zum Vegetarier bekehrt?

    Viele Grüße

    horas

  • Ja horas manchmal färbt es ab, Friedrich ist kein Vegetarier geworden, aber er isst auch kein Fleisch mehr, allerdings weiterhin Fisch...

    Der grüne Salst war mit RoterBete und Ziegenkäse, beides hauchdünn geschnitten, man musste es beim Essen fast erahnen. ;) Das waren alles meine Gerichte, Friedrichs habe ich nicht immer aufgenommen. ;)

    Wir sind mittlerweile in den Western Ghats, hier gibt es nur indisches Essen und sogar auch non spicy und natürlich auch eine vegetarische Auswahl.

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  • Mit dem Scooter unterwegs 🛵🌞 – kleine Abenteuer in Goa

    Gespannt liefen wir am nächsten Tag vorbei an der Baustelle bis zum Scooter-Vermieter. Tatsächlich, er hat an uns gedacht. Ein Scooter war schon mal da, auf den anderen warteten wir noch ein Weilchen. Hauptsache es klappt. In der Zwischenzeit zeigte ich ihm meinen Internationalen Führerschein, aber er winkte zunächst ab.

    Später hat er Friedrichs dann doch abfotografiert. Unseren Pass oder ein Pfand, nö das muss nicht sein, er glaubte uns auch so, dass wir in der Anlage Jardin d´Ulyssee wohnten. Aber bezahlen sollten wir dann doch im Voraus. Wir mieteten die Scooter für drei Tage und zahlten pro Tag pro Gerät umgerechnet 5 €.

    Als erstes fuhren wir über die Brücke nach Siolim. Der Verkehr ist indisch, jeder fährt irgendwie, es wird gehupt wie verrückt und doch kommt man vorwärts. In Siolim tankten wir unsere Maschinen auf und da wir nun mal auf der anderen Seite des Chaporas waren, fuhren wir zum Fort, welches sich genau auf der anderen Seite von unserer Unterkunft befindet.

    Nun steuerten wir Pernem im Norden Goas an. Der Ort wirkte ziemlich verlassen. Wenn der Freitagsmarkt stattfindet, dann sind die Straßen voll mit bunten Ständen und es gibt kaum ein Durchkommen.

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  • Die folgende Strecke entlang des Terekhols (Tiracol) ist sehr schön zu fahren. Wir kamen an Reisfeldern vorbei und entdeckten viele Wasservögel. Da ich die große Kamera nicht dabei hatte, war die Tour am nächsten Tag für mich gesetzt. ;)

    Wir erreichten Keri. Von hier aus gibt es Fähren auf die andere Flussseite, aber das haben wir schon zu oft gemacht. Es gibt dort das Fort Tiracol, eine Exclave, denn rund herum ist schon der Bundesstaat Maharashtra.

    Am Abend aßen wir bei Krishna, Mushroom Matar Masala und Malai Kofta. 🍛

    Viele Grüße
    Petra

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  • Wenn man deine Fotos sieht, kann man sich schwerlich vorstellen, dass Indien in wenigen Jahren zu einer der führenden Wirtschaftsmächte aufsteigen wird. Die Stadtbilder ähneln eher westafrikanischen Verhältnissen.

    Aber eure pinkfarbenen Roller sehen süß aus.

    Viele Grüße

    horas

  • Vögel am Field View Peaceful Road 🐦

    1. Asian Green Bee-eater (Merops orientalis) – Asiatischer Bienenfresser / Kleiner Smaragdspint
    2. Jungle Myna (Acridotheres fuscus) – Dschungelmaina
    3. Black Drongo (Dicrurus macrocercus)
    4. Indian Pond Heron (Ardeola grayii) – Teichreiher
    5. Blue-tailed Bee-eater (Merops philippinus) – Blauschwanzspint / Blauschwanzbienenfresser
    6. Western Marsh Harrier (Circus aeruginosus) – Rohrweihe
    7. White-throated Kingfisher (Halcyon smyrnensis) – Braunliest
    8. Black-winged Stilt (Himantopus himantopus) – Schwarzflügel-Stelzenläufer
    9. Scaly-breasted Munia (Lonchura punctulata) – Schuppenbrust-Munia / Flecken-Munia

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  • Ein letztes Mal unterwegs mit den Scootern 🛵🌿

    Nach dem Frühstück unternahm Friedrich eine kleine Extra-Tour, denn er wollte mit der Fähre über den Tiracol übersetzen und zum Fort fahren. Aus irgendeinem Grund war der Fährverkehr jedoch eingestellt – Pech gehabt. ⛴️❌

    Später machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Mapusa, aßen unterwegs bei Krishna ein köstliches Paneer Tikka Masala mit Reis und Garlic Naan. 🍛🥖 Wir tauschten noch einmal Bargeld um und stürzten uns dann in den wuseligen Verkehr. 🚗🛵🐄 Irgendwie verpassten wir wohl einen Wegweiser und ehe wir uns umsahen, waren wir am Bahnhof von Tivim. 2004 sind wir schon einmal von hier mit dem Zug nach Mumbai gefahren. (Wer mag: Reisebericht 2004)

    Wenn wir in der Gegend sind, fahren wir meist auch einmal in die quirlige kleine Stadt. Der Verkehr ist typisch indisch – man fährt mit dem Strom oder schlängelt sich zwischen Autos, Lkws, Mopeds, Fahrrädern, Fußgängern und sogar Kühen hindurch. 🐄🚶

    Wir stellten die Scooter ab und liefen zwischen den Marktständen hindurch. Nicht zu fassen, was hier alles angeboten wird! 🛍️

    Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Schlenker, bevor wir in Siolim über die Brücke fuhren. In Morjim gaben wir unsere Scooter ab. Der Besitzer fragte uns, ob alles ok war – wir erzählten, wo wir überall gewesen sind, dann sagten wir tschüss und gingen zu Fuß zurück zu unserer Unterkunft. Er hat die Scooter nicht einmal angeschaut. 👋🛵

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  • Letzter Tag in Morjim 🌊☀️

    Diesen letzten Tag verbrachten wir ganz gemütlich am Strand und genossen die Wärme, das Essen und den Sonnenuntergang. 🌅🍹 Am Abend packten wir unsere sieben Sachen zusammen und nahmen Abschied. 🎒✨

    Viele Grüße,
    Petra

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  • Bye bye Morjim, hello Wildernest 🌿🏞️

    Bei uns stand ein Ortswechsel an. Wie schon im Jahr zuvor und auch 2020 verbrachten wir jeweils eine Woche im Wildernest Resort, etwas abgelegen im Swapnagandha Valley in den Western Ghats. Natur pur heißt es in den kommenden Tagen 🌳✨.

    Wir hatten einen Transfer vom Resort gebucht. Leider dürfen keine fremden Taxis Gäste direkt in Morjim abholen 🚕. So ließen wir uns mit einem heimischen Taxi bis Siolim fahren – ab dort ist es wieder für andere Fahrer erlaubt. Der Wechsel hat gut geklappt 👍.

    Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir im Wildernest an. Wir wurden freudig begrüßt und bekamen ein nettes Cottage mit Blick auf das Tal und den Wasserfall 🏡💧. Ein schöner Start in unsere Woche im Naturparadies!

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  • Wildernest Nature Resort 🌿🏞️ – Nachhaltiger Tourismus in Goa

    Vor rund 20 Jahren gründete Kapitän Nitin Dhond das Wildernest Nature Resort, um Wälder und Quellen vor Holz- und Bergbauinteressen zu schützen 🌍✨.

    Heute bietet das Resort 18 Öko-Cottages, lokale Küche 🍛, einen Infinity-Pool 🏊‍♂️ und ein Ayurveda-Zentrum 🧘 – alles nach dem Prinzip „minimaler Eingriff“.

    Das 700 Hektar große Swapnagandha Valley 🌳🐦💧 ist inzwischen privates Schutzgebiet und ein Leuchtturmprojekt für nachhaltigen Tourismus in Goa 🌞.

    Diese Informationen stammen aus der offiziellen Seite von„Our Story“: https://www.wildernest-goa.com/

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Ich hänge hier etwas mit dem Bericht hinterher. Für uns heißt es nämlich morgen, es geht zurück ins kalte Deutschland. Der Bericht wird dann aber später noch zu Ende geschrieben.

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  • Tage im Wildernest 🌿🐒

    Im Wildernest beginnt der Tag mit Vogelgezwitscher und den Rufen der Affen – manchmal turnen sie sogar auf dem Dach. Wir genießen hier die Ruhe: Friedrich macht morgens seine Tour zum Wasserfall, später frühstücken wir gemeinsam und verbringen den Tag am Pool oder auf dem Balkon.

    Es gibt einige Aktivitäten wie Bird Watching, Henna, Töpfern oder einen Sunset Walk. Abends finden kleine Vorführungen statt oder es läuft ein Naturfilm. Da wir schon zum dritten Mal hier sind, wissen wir, was uns erwartet, und mögen die entspannte Atmosphäre und die vielen Begegnungen mit Gästen aus aller Welt.

    Am letzten Januartag habe ich mich mit der Kamera nach draußen gesetzt – die folgenden Bilder sind dabei entstanden: verschiedene Vogelarten, ein Palmenhörnchen und natürlich die frechen Bonnet-Makaken. Einer wollte im Restaurant sogar auf den Tisch springen, weil ein Tourist sein Brot nicht hergeben wollte. Kein Wunder, wenn die Tiere ständig gefüttert werden.

    Viele Grüße
    Petra


    Bild 1 + 10: Bonnet Macaque (Macaca radiata) – Indischer Hutaffe

    Bild 2 + 3: Indian Pitta (Pitta brachyura) – Bengalenpitta

    Bild 4: + 6: Blue-capped Rock Thrush (Monticola cinclorhyncha) – Balukopfrötel

    Bild 5 Western Crowned Warbler (Phylloscopus occipitalis) – Dachskopf-Laubsänger, nur ein Wintergast

    Bild 7: Orange-headed Thrush (Geokichla citrina) – Damadrossel

    Bild 8: Jungle Babbler (Argya striata) – Dschungeldrosselhäherling

    Bild 9: Indian Palm Squirrel (Funambulus palmarum) – Indisches Palmenhörnchen

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  • Ein kleiner Ausflug – diesmal ohne mich

    Während ich das Bett hütete – irgendetwas hatte ich wohl nicht vertragen – machte Friedrich den geplanten Ausflug alleine. Er schrieb dazu:

    „Ich war mit Vitthal und unserem Fahrer unterwegs und fuhr vom Wildernest über Surla nach Kanakumbi. Die Strecke ist kurvig und führt über viele Höhenmeter, inklusive eines Checkpoints an der Grenze zu Karnataka. Unterwegs hielten wir kurz an einem alten portugiesischen Fort, von dem allerdings nicht mehr viel zu sehen ist.

    Im Shatavari Eco Resort machten wir einen kleinen Rundgang; es gehört wie das Wildernest zum selben Besitzer und ist ebenfalls naturverbunden. Weiter ging es durch Kanakumbi zum Shri Mauli Devi Ammana Temple, einer schönen Tempelanlage mit traditionellem Wasserbecken. Anschließend fuhren wir über eine Schotterpiste nach Chigole und besichtigten den farbenfrohen Shree Mahatabai Tempel mit einem tollen Aussichtspunkt dahinter. Über holprige Straßen ging es schließlich wieder zurück.“

    🌍 Reiselustig, kreativ und immer neugierig auf die Welt.