RB: Kanaren, Madeira, Marokko im Monat Januar

  • Wir waren schon länger nicht mehr auf den Kanaren und Madeira gewesen, so daß wir dieser schönen 2wöchigen Route nicht widerstehen konnten. :love:

    Vom 12. bis 26. Januar 2026 haben wir mit Mein Schiff 7 diese Kreuzfahrt unternommen:

    Las Palmas – Santa Cruz (La Palma) – Seetag – Funchal (Madeira) – Puerto del Rosario (Fuerteventura) – Las Palmas (Gran Canaria) – Seetag – Agadir (Marokko) – Seetag – Arrecife (Lanzarote) – Santa Cruz (Teneriffa) – San Sebastian (La Gomera) – Las Palmas (Gran Canaria)


    Tag 1: Ankunft in Las Palmas (Gran Canaria)

    Unser Flieger startete bereits früh am Morgen.



    Mit einem Taxi ließen wir uns zum Kreuzfahrt-Terminal bringen und dank gebuchtem Early-Check-In konnten wir bereits um 10 Uhr kanarischer Zeit das Schiff betreten.


    Der erste Rundgang auf dem Skywalk:




    Nach einigen Stunden war auch unsere gewählte Kabine auf Deck 8 zum Einzug bereit. Sie gefiel uns sehr gut. Es war das 1. Mal, daß wir mit Mein Schiff 7 unterwegs sein würden.


  • Tag 2: Insel La Palma

    Blick am Morgen von unserem Balkon aus:


    Santa Cruz de la Palma, die Hauptstadt der Insel, kannten wir schon. Deshalb haben wir einen Ausflug für einige Stunden gebucht. Unser Guide war ein Deutscher, der schon viele Jahre auf La Palma lebte.

    Der erste Stopp war ein Blick auf den Kreuzfahrthafen mit der Mein Schiff 7 und dahinter ein kleineres AIDA-Schiff.


    Der nächste längere Halt war am Mirador de la Concepción




    Anschließend wurde im Städtchen Villa de Mazo Halt gemacht für einen gemeinsamen Spaziergang zum Rathaus und an weiteren Gebäuden und einem kleinen Park vorbei.


    Der Fußweg war teils sehr uneben mit steileren Abschnitten. Dafür brauchte man schon festes Schuhwerk.


    Der letzte Stopp war an der Promenade von Los Cancajos mit Blick auf die beeindruckenden Felsformationen und den schwarzen Stränden. Hier hatten wir genügend Zeit, um in Eigenregie dort entlang zu gehen. Es war allerdings sehr stürmisch.



  • Tag 4: Funchal (Madeira)

    Bei diesem Aufenthalt in Funchal haben wir den Botanischen und den Tropischen Garten besucht. Die Seilbahn war allerdings wegen Renovierung nicht in Betrieb. Wir haben die bequemste Variante gewählt und uns ein Taxi genommen. Wir erwischten einen sehr netten älteren Taxifahrer, der auch fließend Spanisch sprach. Zunächst hat er uns zum Botanischen Garten gefahren. Wir sollten uns alles in Ruhe ansehen, er würde warten.

    Nun also zuerst die Fotos vom schönen Botanischen Garten. Auch die Aussicht war fantastisch von dort oben.





    Anschließend brachte uns der freundliche Taxifahrer über viele enge Serpentinen hinauf zum Tropischen Garten.


    Dieser Tropische Garten besteht aus sehr vielen Grünpflanzen. Kleine Wasserfälle und Bachläufe geben dem Garten etwas Idyllisches. Die Besichtigung ist hier allerdings anstrengender als im Botanischen Garten. Alles was man hinunterläuft, muß man auch wieder hinauflaufen. Teilweise sind die Wege mit kleinen unebenen Steinen gepflastert.





    Nach unserer Besichtigung hat uns Emilio wieder zum Kreuzfahrt-Terminal zurück gebracht.

    Spät am Abend genossen wir noch den Anblick von Deck 14: Funchal bei Nacht.

  • Tag 5: Funchal (Madeira)

    Ausblick vom Schiff auf Funchal bei Tag


    Die Hafenausfahrt war für 14.00h angesetzt. So hatten wir noch Zeit für einen kleinen Spaziergang. Nicht weit vom Hafengelände war diese Fußgängerzone zu erreichen und ebenfalls der CR7 – Platz. Dort befindet sich auch das CR7 - Museum und ebenfalls das gleichnamige Hotel.




    Das Denkmal, das Cristiano Ronaldo darstellt, war natürlich stark umlagert, um mit ihm ein Foto zu machen. Also war etwas Geduld gefragt.


    Hier verlassen wir die Insel Madeira.


    Am Abend, auf hoher See, gelang mir noch dieses dramatische Foto von der untergehenden Sonne. Sie hatte schwer zu kämpfen.

  • Wir waren bis Mitte Februar auf La Palma. Da hätten wir ein Mini-Forentreff mit einem schnelle Americano hinbekommen können.

    Oh, ich hatte nicht mehr daran gedacht, daß Ihr ja länger auf La Palma zu der Zeit gewesen seid. Ein Treffen wäre schön gewesen. :)


    Tag 6: Santa Cruz (Teneriffa)

    Der Blick vom Schiff ist für mich in diesem Hafen immer wieder beeindruckend. Unsere Kabine lag an der passenden Seite.



    An diesem Tag haben wir uns mit Kreuzfahrt-Bekannten getroffen. Wir hatten uns bei der Dezember-Kreuzfahrt im Jahr 2024 kennengelernt. Das Paar war diesmal unterwegs mit AIDA und wir mit Mein Schiff. An diesem Tag lagen unsere beiden Schiffe im Hafen. So hatten wir ein nettes Wiedersehen und verbrachten einige Zeit zusammen an der Plaza España in einer Außenbar.


    Etwas Sightseeing sollte auch noch sein. So sind mein Mann und ich bei zunächst leichtem Sprühregen zur Plaza Príncipe de Asturias gelaufen.



    Ich mag diesen kleinen Park, aufgehübscht auch noch durch einige Skulpturen.





    Leider hörte es gar nicht auf zu regnen und wir traten den Rückweg an. Völlig durchnäßt kamen wir auf unserer Kabine an. :( Es zeigte sich aber später noch ein Regenbogen. :)

  • Tag 7: Fuerteventura

    Wir hatten früher während unseres Berufslebens schon des Öfteren Urlaub auf Fuerteventura gemacht. Unsere Hotels hatten dann immer an den langen Sandstränden von Costa Calma oder Jandía gelegen. Bei dieser Kreuzfahrt haben wir einen Ausflug ab dem Hafen von Puerto del Rosario unternommen, der vom Schiff angeboten wurde. Wir erlebten eine Panoramafahrt zu den weitläufigen Sanddünen von Corralejo.



    Nicht weit davon war der nächste Halt beim rot-weiß- gestreiften Leuchtturm „Faro del Tostón“ in der Nähe des Ortes El Cotillo. Hier ist das Meer sehr aufgewühlt.



    Der Bus brachte uns anschließend zum kleinen Ort El Cotillo. Er hat ca. 2000 Einwohner. Hier hatten wir Freizeit.


    Wir schauten uns den Wehrturm mit Namen Torre del Tostón, an, der im 18. Jahrhundert aus dunklem, vulkanischem Naturstein erbaut wurde. Nicht weit davon entfernt ist ein Skelett eines Schnabelwals aufgestellt.


    Unterwegs auf der Fahrt sah man, wie grün und teilweise mit gelben Wildblumen übersät, es durch die Regenfälle des Winters auf Fuerteventura geworden ist. Die Bewohner hat es natürlich gefreut.


  • Tag 8: Las Palmas (Gran Canaria)

    Gran Canaria verbindet man meist mit schönen, langen Sandstränden; die meisten liegen im Süden der Insel. Gran Canaria hat jedoch noch mehr zu bieten als herrliche Sandstrände. Besonders im Norden gibt es so schöne kleine Städtchen. Arrucas und Firgas standen auf meiner Wunschliste. Glücklicherweise wurde deren Besichtigung auf einem Ausflug vom Schiff angeboten. So war es natürlich sehr bequem für uns.

    Arrucas:

    Die Kirche San Juan Bautista ist das Wahrzeichen des Ortes. Leider war sie nicht geöffnet. Auch die Fußgängerzone mit den bunten Häusern und der Stadtpark sind sehenswert.






    Weiter zum nächsten hübschen Ort - nach Firgas


    Dieser Ort wurde 1995 von spanischen Künstlern richtig hübsch gestaltet. Es wurde ein Weg mit aufwändiger Kachelkunst entwickelt. Im oberen Teil befinden sich die 7 kanarischen Inseln, die mit Kacheln dargestellt sind.


    Im unteren Teil erhielten die 21 Gemeinden Gran Canarias jeweils eine Keramikbank. In der Mitte führt eigentlich noch ein Wasserlauf. Leider war dieser bei unserem Ausflug nicht angestellt. Lohnt sich im Januar wohl nicht, da zu dieser Zeit weniger Touristen sich Firgas ansehen.


    Rathaus


    Es hatte über den Winter öfter geregnet als normal. Man sieht es an der grünen Landschaft.

  • Tag 10: Agadir (Marokko)

    Wir waren nicht zum ersten Mal in Agadir. Diesmal unternahmen wir einen organisierten Ausflug zum Crocoparc.



    Ein Guide der Anlage begleitete unsere Gruppe und erklärte alles sehr interessant in deutscher Sprache. Nun Fotos von unseren Rundgang. Die Hauptattraktion dieses Parks sind natürlich die ca. 320 Nilkrokodile.




    Einen schönen Kaktus-Garten hat man auch angelegt. Hier halten sich außer Schildkröten auch Leguane auf.





    Uns hat diese Tour in den Crocoparc sehr gefallen. :) Zum Schluß noch ein ein Foto von unterwegs.

  • Tag 11: Seetag


    Diesmal kreierten die Kabinen-Stewarts dieses Tier.


    Am Abend näherten wir uns Arrecife (Lanzarote) und wir liefen in den dortigen Hafen ein.




    Wir gingen an diesem Abend nicht mehr von Bord. Dazu war am nächsten Tag noch genügend Zeit und dann schien auch wieder die Sonne.

  • Tag 12: Arrecife (Lanzarote)

    Da wir früher schon öfter einige Hotel-Urlaube auf Lanzarote gemacht hatten, haben wir keinen Ausflug ins Hinterland unternommen. An diesem Tag sind wir gemütlich durch das uns bekannte Arrecife gebummelt. Zunächst ging es an der natürlichen Meerwasserlagune „Charco de San Ginés“ vorbei und anschließend an der Uferpromenade entlang.





    Zur Kirche San Ginés sind wir ebenfalls gegangen und sie war auch geöffnet.



    Zurück ging es an der anderen Seite der Lagune entlang. Wir beobachteten einen Seidenreiher, der sich darum bemühte, einen kleinen Fisch aus einem vorbeiziehenden Schwarm zu fangen.



    Auch hier in der Bucht Charco de Ginés ist ein Skelett eines Wals aufgestellt; hier ist es ein Finnwal.


  • Ich liebe die "kleinen" Tierchen auf den Betten. <3

    Ich finde sie schrecklich. Für den Moment ganz nett, aber dieses Gefummel bis ich sie wieder zur Nutzung auseinander gefriemel haben, och nö. Von der Hygiene mal ganz zu schweigen. Ich mag dicke, flauschige Handtücher auf der Stange. Bei einigen Hotels, wäre außerdem die Zeit des Erstellens , der kurzlebigen Werke, eher besser in die Zeit der Zimmerreinigung investiert.

  • Ich mag dicke, flauschige Handtücher auf der Stange.

    Täglich werden die Handtücher ausgewechselt und sind auf der Stange.

    Die "Tierchen" werden meistens aus den beiden Bettdecken gezaubert.

    Ich finde sie schrecklich. Für den Moment ganz nett, aber dieses Gefummel bis ich sie wieder zur Nutzung auseinander gefriemel haben, och nö.

    So denkt mein Mann auch. ;) Aber diese "Kreationen" werden auch nicht jeden Tag gemacht. Wir lassen die Kabinen-Stewards gewähren.

  • Summerday Ich habe oft nachgefragt, wie man das macht. Auf den Schiffen, auf denen wir gewesen sind, waren das keine Handtücher, die man benutzen musste. Ich habe sie auch nie auseinander genommen. Über die Sauberkeit unserer Kabinen konnten wir uns auch nie beklagen. Viele Grüße
    Petra

  • Tag 13: Teneriffa

    Nun waren wir zum 2. Mal während dieser Kreuzfahrt auf Teneriffa und zwar im Hafen von Santa Cruz. Diesmal haben wir einen Ausflug gebucht und zwar zu Zielen, wo wir noch nicht gewesen sind: Orotava-Tal und Puerto de la Cruz.

    Der erste Halt war der Aussichtspunkt, der nach Alexander von Humboldt benannt ist: Mirador de Humboldt. Er ist sicherlich auch begeistert von dieser Aussicht gewesen. Leider war es an diesem Tag etwas diesig.



    Anschließend wurde ein längerer Stopp in La Orotava (ca. 42.500 Einwohner) gemacht. Die gut erhaltene Architektur der Herrenhäuser stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert.




    Als Nächstes wurde der Botanische Garten in Puerto de la Cruz angefahren. Auch hier hatten wir Zeit für einen Rundgang. Besonders beeindruckend fand ich die riesigen Bäume.



    Zuletzt noch ein Aufenthalt, direkt im Zentrum von Puerto de la Cruz. Hier erstreckt sich eine Meerwasser-Freibad-Anlage. Sie war im Monat Januar jedoch nicht geöffnet. Sehr fotogen ist natürlich die raue Küste.



  • Tag 14: San Sebastián (La Gomera)

    Nun ist der letzte Hafen vor der Ausschiffung an der Reihe. Von unserem Schiff im Hafenort San Sebastián hat man diesen Ausblick. Es ist auch ein hübscher Ort, den wir vor einigen Jahren schon mal besichtigt hatten.


    Um noch mehr von der Insel kennenzulernen hatten wir einen organisierten Ausflug in den Nationalpark Garajonay (UNESCO-Weltnaturerbe) gebucht. Ich wollte vor allem mal einen Blick in den Lorbeerwald, auch Nebelwald genannt, werfen und auf die Landschaft.

    Der 1. Fotostopp am Aussichtspunkt El Rejo:


    Das nächste Ziel: die Laguna Grande. Dabei handelt es sich um einen ausgetrockneten Kratersee aus vergangenen Zeiten. Bei diesem Halt geht man ein Stück durch den Lorbeerwald. Die Bäume sind auf Grund der Feuchtigkeit mit Moosen und Flechten bedeckt. Irgendwie geheimnisvoll und märchenhaft schaut es aus. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, es mal live zu sehen.




    Auf den folgenden Fotos sieht man die künstlich angelegte Terrassenlandschaft, die typisch für La Gomera ist. So wird an den ziemlich steilen Hanglagen auch Ackerbau ermöglicht. Diese kleinen Steinmauern verhindern Erosion und speichern das Regenwasser. 40% der Inselfläche sind mit diesen Terrassenfeldern bedeckt.



    Ein weiterer Fotostopp war am Roque de Agando.


    Danach wurden wir wieder zum Hafenort San Sebastián gefahren.


    Zum letzten Mal auf dieser Reise die Abendstimmung erleben.


    Am frühen Morgen erreichten wir wieder den Hafen von Gran Canaria. Damit war unsere schöne Januar-Kreuzfahrt 2026 beendet. Wir waren die ersten Passagiere, die das Schiff in Las Palmas verließen. Mit einem vorbestellten Taxi ließen wir uns zum Flughafen bringen.

    Uns hat diese Kreuzfahrt mit Mein Schiff 7 sehr gut gefallen. Aus diesem Grund haben wir inzwischen die gleiche Tour mit demselben Schiff erneut für 2 Wochen gebucht und zwar beginnt sie Ende Januar 2027. :)

    ENDE ;)

  • Summerday Ich habe oft nachgefragt, wie man das macht. Auf den Schiffen, auf denen wir gewesen sind, waren das keine Handtücher, die man benutzen musste. Ich habe sie auch nie auseinander genommen. Über die Sauberkeit unserer Kabinen konnten wir uns auch nie beklagen. Viele Grüße
    Petra

    In einigen Hotels habe ich es tatsächlich schon erlebt, das die täglichen Handtücher fürs Badezimmer zum basteln benutzt wurden und die Zimmer grenzwertig gesäubert. waren. Je mehr Tip auf dem Bett lag, desto emsiger wurde dekoriert. Incl. frischer Blüten auf dem Bett und einige Bewohner darin, wie Ameisen. Ich wollte schon mal ein Schild gestalten, welches ich dann auf das Bett legen würde. Z.B. rot durchstrichene Handtuchtierchen. Verletzte ich damit dann die Seele des Kreativen ? :-O